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Mein Neffe, 4 Jahre, erzählt von seinem früheren Leben

A0eessxa


Viele Dinge, die ich mittlerweile so mit Kindern erlebt habe, hätte ich mir vorher auch nie so vorstellen können. Aber Vier- und Fünfjährige sind wirklich *keine* Babys mehr. Gerade in Sachen Tod und Sterben kann man eine Menge lernen wenn man mitbekommt wie sie sich damit befassen. Oft ist es tatsächlich so dass man da eher noch was lernen kann ;-)

S,uperk]röte


Aeessa

Ich denke es kommt ganz stark auf das Umfeld auf inwiefern der Tod dort thematisiert wird. Bei uns war es kein Thema bis meine Mutter starb und da waren alle fragen auf mich gerichtet.

Schwierige Situation, zumindest für mich die richtigen Worte zu finden und fragende Kinderaugen vor einem die auch hinterfragen.

Mein ältester hinterfragt alles, jeden und muß jede situation analysieren.

Kinder sind so unterschiedlich in ihrer entwicklung. Und sie sind für Überraschungen gut.

a&.f"isxh


Wirklich spuky fand ich meine Katze, die konnte stundenlang was mit ihren Blicken verfolgen was nicht da war oder zumindest für mich nicht sichtbar.

Tut mir leid wegen der unromantischen Erklärung, aber Deine Katze hat auch nicht mehr gesehen als Du, sondern mehr gehört: Heizungs- oder Wasserrohre, Bausubstanz, die sich setzt, Getier in Zwischenböden. Meistens Wasser- oder Heizungsrohre, die sich durch Temperaturschwankungen ausdehnen und dabei Geräusche machen.

Das Phänomen kennen vermutlich alle Katzrnbesitzer. :-)

sXofia343-39< jahre xalt


Superkröte :)-

mein herzliches Beileid wegen deiner mutter :)_ :)_ :)_ :)_ :)- :)_ :)_ :)_

SYuperktxte


a.fish

Ja wahrscheinlich. Irre aussehen tut es dennoch ;-D vor allem wenn frauchen mitmacht |-o .

S:upMejrkrmöxte


sofia

Danke

AIe{essa


Ich denke es kommt ganz stark auf das Umfeld auf inwiefern der Tod dort thematisiert wird. Bei uns war es kein Thema bis meine Mutter starb und da waren alle fragen auf mich gerichtet.

Ja, klar. Wobei für meinen Sohn das Thema auf dem Tapet war sobald eben der Opa seiner besten Freundin sehr schwer erkrankte und starb. Dazu noch das Zusammenleben mit seiner sehr alten Oma von der er weiß, dass sie eben oft sehr krank ist und irgendwann sterben wird. Für ihn "reichte" das aus um sich früh und ständig Gedanken dazu zu machen. Dazu noch die Tatsache das ich neurologische Probleme habe und er mich auch schon mal alleine gefunden hat als ich umgekippt war - er hat alleine Hilfe geholt, zum Glück kann er das schon. Aber jedenfalls: ich glaube echt, es kommt auf die Umgebung an.

Wobei ich auch sagen muss, dass das Thema Tod bei uns irgendwie doch öfter mal dazu gehört. Einfach weil wir - ganz profan - das Grab meines Vaters pflegen und Bilder vom verstorbenen Opa in der Wohnung meiner Mutter hier im Haus stehen. Er kriegt mit wie schlecht es meiner Mutter manchmal geht einfach "nur" weil sie altersbedingte Beschwerden hat und einfach auch anfälliger ist als ein jüngerer Mensch. Es war eine ganze Zeit im letzten Herbst so dass ich morgens aufgepasst habe das ich als erste in ihre Wohnung gehe und nicht mein Sohn der sonst immer vorgestürmt war - weil es ihr so schlecht ging habe ich immer befürchtet er könne sie sonst in einem Zustand finden, der ihn traumatisiert (natürlich habe ich ihm das nicht gesagt, aber er hat es mit Sicherheit gespürt!) Später hat sich dann rausgestellt das ihr Hausarzt ihr gute zwei Monate lang eine Lungenentzündung als Halsentzündung (!) behandelt hatte. Sie aß schon fast nichts mehr.

Ich weiß nicht, bei uns ist Tod irgendwie nicht weit weg. Und ich glaube mich als Mama im Umgang mit meinem Kind in der Hinsicht prägt auch, das ich selbst schon als Kind mehrere Todesfälle erlebt habe und auch meinen Vater schon als Kind verlor. Daher gehört für mich irgendwie der Tod immer zum Leben dazu.

Schwierige Situation, zumindest für mich die richtigen Worte zu finden und fragende Kinderaugen vor einem die auch hinterfragen.

Kommt wirklich auf die einzelnen Situationen an, aber es stimmt. Das kann wirklich schwierig sein.

Mein ältester hinterfragt alles, jeden und muß jede situation analysieren

.

Puh. Das ist echt anstrengend, ja, das kann ich mir nur zu gut vorstellen. Mein Sohn macht das ja jetzt mit fünf schon gerne. Wie das später erst wird... ich ahne für die Pubertät Heftiges %:| ;-D Aber das hat er von mir. Ich diskutiere und analysiere ja auch alles auseinander ;-)

Kinder sind so unterschiedlich in ihrer entwicklung. Und sie sind für Überraschungen gut

.

Ja, stimmt. Und daher würde ich sehr vorsichtig sein mit der Behauptung, das Kinder "in dem Alter" noch nicht so weit seien. Kinder sind nicht gleich Kinder. Und die Kinder die ich hier jetzt so kenne sind ähnlich aufgewachsen wie mein Sohn und das Thema Krankheit, Alter, Tod, Sterben, Friedhof usw. gehören für sie einfach dazu.

g-pc5!6


Was haltet Ihr davor bzw. was denkt Ihr über so etwas?

sollte mir ein Enkelkind so etwas erzählen würde ich aufmerksam zuhören. Und dann behutsam erklären dass nicht alle Mitmenschen etwas damit anfangen können. Denn viele Menschen habe Angst vor unbekanntem und werden dann gerne Ausfällig.

SCorgenkbind2x7


Um noch mal zu der Frage zurückzukommen:

@ Miri80

Ich finde das auch nicht besonders "religiös". Und wieso kann man es bei imaginären Freunden nicht genauso sehen. Für das Kind ist der Freund da. Ok. Ob real oder nicht, werden wir so schnell nicht wissen.

A+eessxa


Superkröte

Wann ist denn Deine Mutter gestorben? Ist das noch nicht so lange her? Es ist unglaublich hart wenn die Eltern sterben... Meine Mutter lebt zwar noch aber meinen Vater habe ich ja schon als Kind verloren. Das ist schon 23 Jahre her aber es tut immer noch sehr weh.

Insofern: von mir auch eine dicke Umarmung :°_

SSuperkrxöte


Aeessa

Es ist fünf Jahre her, wahnsinn wie die Zeit vergeht. Sie war erst 53 Jahre alt. Aber mir kommt es so vor als wäre es noch nicht solange her. Danke

Awee_ssa


Fünf Jahre sind gar nichts :°_ Ganz ehrlich, das ist wirklich noch eine sehr kurze Zeit.

Die erste, heftigste Trauer dauert wohl im Durchschnitt ungefähr 10 Jahre (!) und ich kann sagen, dass es bei mir länger war.

Ich habe heute noch immer das Gefühl, das mir mein Vater fehlt. Und er ist jetzt bald ein Vierteljahrhundert tot!

GhaTlaxHi


Den Eingangstext habe ich nur mal gelesen

meiner Meinung nach kann ein 4 jähriger noch nicht so eine Fantasie besitzen und es kann die Wahrheit durchaus sein.Denn das ist keine Seltenheit und kommt bei einigen Kindern vor.

Darüber gab es sogar mal im Fernehen einen interessanter Bericht darüber, über die Erinnerungen was dann auch exakt übereinstimmten.

Selbst hat man das Gefühl schon einmal gelebt zu haben und daher glaube ich auch daran, das da war wahres dran sein könne!

A7e'essxa


meiner Meinung nach kann ein 4 jähriger noch nicht so eine Fantasie besitzen und es kann die Wahrheit durchaus sein.

Gerade Vierjährige besitzen oft eine Fantasie die die älterer Menschen absolut in den Schatten stellt.

Insofern: auch wenn man es für möglich hält, dass es die "Wahrheit" ist - es ist sehr wahrscheinlich dass es einfach nur ein phantasiebegabtes Kind ist.

G&algaxi


Gerade Vierjährige besitzen oft eine Fantasie die die älterer Menschen absolut in den Schatten stellt.

falsch, die Kindheitliche Fantasie entwickelt sich erst später und nicht im Alter von 4 Jahren

garantiert niemals so etwas. Lese noch mal genauer den Eingangstext was und wie der Junge diese erzählt. ;-)

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