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Alternativen zu Fernsehen und Internet

S\. walllisxii


das mit dem Aufräumen war nur ein Scherz^^ .. ich kann sowas gar nicht, das ist wohl eher gestört – und dass Aufräumen oder Dinge zu sortieren (wenn man's halt kann, v.a. regelmäßig^^) potentiell auch im Inneren aufräumt sollte ja eigentlich kein großes Geheimnis sein.

@ shadee76

Dank für die rosige Begrüßung :-D @:)

Nein, man muss sich doch nicht abends hinsetzen und den Tag Revue passieren lassen. Der ist ja ohnehin gelaufen.

Müssen tut man natürlich gar nichts.

meine kleidung vom dachboden in den schrank zurück räumen...mache ich jetzt und macht mir spaß...auch eine form von meditation...

Glaub ich auch dass das gewissermaßen was meditatives hat :-D Das Fluchtpotential solcher Tätigkeiten halte ich übrigens für äußerst gering – wobei man beinahe mit allem Flucht betreiben kann ;-D Dafür brauchts nicht mal Fiktion in Form Bücher, Filme, Spiele, manche schaffen es durchaus auch vor einem unangenehmen Aspekt der Realität einfach in einen anderen zu fliehen. (Aber was ist "Realität" schon? ;-D) Workaholics können da zum Beispiel Paradebeispiele dafür sein.

Bin mir nicht sicher, ob das notwendige Psychohygiene ist, weil es ja meistens tatsächlich nur zu unnötiger Grübelei führt.

+

Ich weiß nicht. Ich bin nicht auf der Flucht. Freizeit ist wertvoll. Warum sollte man davor fliehen wollen?

Nicht vor Freizeit üblicherweise, sondern vor Dingen die einen beschäftigen und dementsprechend unbearbeitet/-reflektiert sind.

Ich denke halt dass erstens Dinge die einen beschäftigen (würden) und man dies stattdessen mit flucht in Fiktion welcher Art auch immer verdrängt, nicht einfach vergehen sondern nur tiefer ins Unterbewusste abgleiten (damit mächtiger werden und ungreifbarer) und zweitens, macht man sich das Ablenken zur Gewohntheit, summieren sich diese unbearbeiteten Dinge immer weiter.

Was das Grübeln betrifft – es ist für den ein oder anderen (schätzungsweise nicht grad wenige^^, für mich z.B. auch) schwer nicht ins Grübeln abzudriften. Mir persönlich hilft da bewusst darauf zu achten die Gedanken fließen zu lassen und sie nicht festzuhalten; Die Emotionen die die jeweiligen Gedanken begleiten anzunehmen und zuzulassen aber u.U. auch zu hinterfragen (ohne sie gleich zu blockieren wenn das hinterfragen kritisch ausfällt). Sowohl was Gedanken und Emotionen betrifft hilft mir natürlich ein Auge drauf zu haben mich trotz allem Zulassens nicht darin zu verlieren/zu übertreiben. Ob das jemand anderem auch hilft weiß ich leider nicht im geringsten.

SQweetl Fann(y Adnams


Ich denke halt dass erstens Dinge die einen beschäftigen (würden) und man dies stattdessen mit flucht in Fiktion welcher Art auch immer verdrängt, nicht einfach vergehen sondern nur tiefer ins Unterbewusste abgleiten (damit mächtiger werden und ungreifbarer)

Wobei die ungelösten inneren Knoten über die Art der Fiktion vermutlich mitentscheiden und sich auf die Weise einen Weg schaffen sich zu artikulieren...

Npaidexe


sensibelmann

Meine Frau und ich gehen sehr gerne spazieren (auch gerade abends, fahren Fahrrad, besuchen Theater, Konzert oder Restaurant) verbunden mit Gesprächen fern der Berufstätigkeit. Bewegung an frischer Luft empfinde empfinde ich als sehr entspannend.

Immer wieder, wenn ich Deine Beiträge lese, denke ich: Den gibt es doch gar nicht in echt. Da schreibt eigentlich eine Frau aus der Sicht ihres Traummannes. ;-)

Falls man keinen solchen Partner hat, ist zeitig mit Hörbuch ins Bett eine tolle Sache.

SP. wealklUiCsixi


Wobei die ungelösten inneren Knoten über die Art der Fiktion vermutlich mitentscheiden

durchaus möglich – irgendwelche Regeln lassen sich da aber sicher nicht aufstellen. Ein und derselbe Film/Serie/Buch/etc hat für verschiedene Menschen sicher verschiedene potentielle Kompensationen zu bieten. Ich denke da könnte man ganze Bücher drüber schreiben, und zwar für jeden Fluchtmensch ein neues^^

und sich auf die Weise einen Weg schaffen sich zu artikulieren...

hm, "sich zu artikulieren" klingt als wär da so ne Lösung inbegriffen oder vllt auch nur dass gleich auf der Hand läge worum's geht. Ich zumindest muss schon ein bißchen nachdenken um Motivationen für meine Lieblingsfiktionen zu finden, aber dann ist da definitv was zu finden (wobei das bei mir eher Listen als einzelne Gründe sind^^).

S7weet Fa0nny^ AdPams


hm, "sich zu artikulieren" klingt als wär da so ne Lösung inbegriffen oder vllt auch nur dass gleich auf der Hand läge worum's geht.

Nö, wieso denn? Inwiefern die inneren Baustellen sich Bearbeitung erschleichen muss nichtmal mal im Ansatz auf der Hand liegen oder sich einem selbst auch nur überhaupt irgendwann erschließen. Und es kann trotzdem funktionieren. Ist das nicht großartig? :[]

SQ. wal3l2isixi


Ja das ist es :-)

sjuom>y[noxna


S. wallisii

zum runterkommen ist Sex aber nicht das richtige

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