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Pavor Nocturnus bei Erwachsenen – Suche nach Betroffenen

m7sansgst hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich ( 25 Jahre,m ) bin mir nicht ganz sicher wo ich anfangen soll, da ich selbst kaum Informationen zu dem Thema habe bzw. finden konnte. Seit einiger Zeit weiß ich,dass ich an Pavor Nocturnus,auch Nachtschreck genannt, leide.

Dies wurde bisher nicht medizinisch belegt ( wobei ich nicht mal weiß, ob dies überhaupt möglich ist ), aber die auftretenden Symptome lassen keine andere Schlussfolgerung zu.

Ich versuche mal ganz von vorne anzufangen,d.h. in meiner Kindheit. Ich hatte in meiner Kindheit Probleme mit Schlafwandeln, die sich wohl aber relativ schnell wieder legten. So bin ich wohl das ein oder andere Mal zu meinen Eltern in das Schlafzimmer gekommen und habe des öfteren lustige Dinge von mir gegeben. Meist handelte es sich dabei um gerade erlebte Ereignisse, die aus meiner heutigen Sichtweise keine belastende Eigenschaft besitzten ( z.B. Nicht Duschen wollen nach dem Fußball-Training, heute ein erheiterndes Thema bei allen Familientreffen ) .

Ich wurde damals auch von einem Neurologen untersucht, dabei wurde aber wohl nichts entdeckt. Mit dem Beginn der Pubertät verlief also alles im Sand und die nächtlichen Ausflüge gerieten in Vergessenheit.

Bis zu einem bestimmten Punkt vor ungefähr 5 Jahren,vielleicht auch früher, denn ich selbst bemerke diese Attacken nur selten. Meine damalige Freundin erzählte mir,dass ich neben dem üblichen und gehäuften Reden im Schlaf auch nächtliche "Angstattacken" durchlebe. Sie erzählte mir von Schreien,Aufstehen,Um-Sich-Schlagen usw. Ich rief um Hilfe,wollte sie vor unheimlichen Dingen warnen oder machte das Licht an um mich aus dem Traum zu retten. Das alles klingt wie ein böser Alptraum, den jeder mal mehr oder weniger gehäuft durchleben muss. Der Unterschied hier ist nur,dass ich mich daran bis auf wenige,zählbare Ausnahmen nicht daran erinnern kann. Die einzigen "Symptome" die ich dabei bemerke sind ein Leistungsabfall durch Müdigkeit am nächsten Tag, denn mein Schlaf ist dadurch deutlich gestört.

Anfangs waren diese Attacken selten, traten wenn dann in Phasen auf. Damals bin ich auch noch das ein oder andere Mal davon aufgewacht. Jedes mal mir sehr schnellem Herzrasen und einem heftigen Gefühl von Panik. Meine damalige Freundin erzählte mir dazu oft,dass sie versuchte mich zu wecken und ich dann, halb gefangen in der Attacke,halb wach, Ausreden erfand um diese Situation zu erklären. Typisch waren wohl Aussagen wie " Ich hatte Durst und wollte etwas trinken " oder " Ich habe nur auf die Uhr geschaut " . Bewusst habe ich diese Aussagen nie getätigt und auch wirklich erinnern konnte ich mich daran nicht. Wenn ich mal aufwachte,dann war sofort alles vergessen, nur das Herzrasen erinnerte an die Panik.

Damals war mir nicht bewusst,dass dieses Unding einen Namen hat. Auch war die Häufigkeit wir bereits erwähnt eher selten und verschwand sogar über Monate hinweg komplett. Irgendwann entwickelte ich aber eine Angststörung, auch im Zusammenhang mit Panikattacken. Der genaue Auslöser konnte nie erklärt werden, wobei eine Mischung aus dem Beginn meiner Hashimoto-Erkrankung ( Schilddrüse ) sowie einem gleichzeitig auftretendem Pfeiffer-Drüsenfieber eine Erklärung sein könnten. Die nächtlichen Attacken nahmen in dieser Zeit zu, wurden deutlich heftiger und die Abstände kürzer. Mittlerweile habe ich diese Anststörung überwunden, die letzte Panikattacke liegt 2 Jahre zurück. Mein Leben verläuft geordnet ( Ich studiere noch, habe keine Geldprobleme, habe eine wundervolle Freundin,eine eigene Wohnung sowie viele Freunde und erfüllende Hobbys ) und ich besuchte weiterhin die Therapie im Abstand von 4-8 Wochen . Dennoch, die Schlafstörung war noch nie so ausgeprägt wie sie es Heute ist. Fast jede Nacht bin ich on Tour, wache am nächsten Morgen unendliche müde auf und fühle mich gerädert.

Ich habe bereits mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, selbst ihr fehlen Ansätze um hinter diese Problematik zu kommen. Das große Problem ist einfach,dass ich mich kaum an den Inhalt der Attacken erinnern kann. Ich weiß nur das,was mir meine Freundin erzählt und das es sich in den wenigen Ausnahmen, in denen ich davon aufwache, um pure Angst dreht. Jeder der schon mal eine Panikattacke hatte,weiß wie einnehmenden,unkontrollierbar und stark diese Gefühle sind. Ich scheine dies jede Nacht zu erleben, denn die Gefühle sind so stark,dass mein Körper reagiert. Ich schlage um mich, stelle mich im Bett auf ( Inhalt : Die Decke kommt von oben herab und will mich erdrücken ), ich öffne mein Schlafzimmer-Fenster ( Grund : Die Flucht vor der Decke, mittlerweile besitze ich ein Schloss am Griff ) , ich schreie " Hilfe " oder " Achtung" so das selbst meine Nachbarn davon etwas haben und dem letzt habe ich sogar meine Nachttischlampe zerstört.

Im Zuge der Therapie habe ich viele Dinge probiert. Feste Schlafzeiten, kein Fernsehen/Bücher o.ä vor dem Schlafen gehen, Entspannungsübungen, Sport und Ähnliches. Kein Ansatz hilft, keine Überlegung bringt mich weiter. Die Aussicht auf ein Schlaflabor ist aktuell noch in weiter Ferne, aber Hoffnung auf Linderung wurde mir hier sowieso nicht gemacht.

Ich hatte sogar bereits ein MRT vom Kopf, wobei hier nur "Entmarkungsherde" festgestellt wurden. Diese Untersuchung liegt etwas weiter zurück und erklärt auch meinen Nickname den ich seit dem trage. Damals wurde der Verdacht auf MS ausgesprochen, es folgten die üblichen Tests und bis heute Kontroll-MRTs, mit dem Ergebnis das nichts ist, aber man auch nicht weiß ob das so bleibt. Ob diese Stellen etwas damit zu tun haben ? Ob irgendwo etwas in meiner Psyche liegt,dass diese Attacken verursacht ? Ob die Angststörung dafür verantwortlich ist ? Aber wenn ja, wieso waren die Attacken bereits vor dem Ausbruch da und wieso sind sie geblieben. Ihr seht schon, Fragen über Fragen.

Deswegen wende ich mich aus zwei Gründen an diese Community. Erstens suche ich Betroffene im Erwachsenenalter die mir von ihren Hintergründen erzählen, von ihren Erfahrungen und Bewältigungsstragien und zweitens bin ich auf der Suche nach einem pflanzlichen Mittel,welches mir zumindest etwas Linderung verschaffen könnte.

Ich bin für jeden Post dankbar und wünsche euch Allen allseits guten Schlaf !

Antworten
KjoCngo-zOtxto


Mal ein paar Gedanken und Fragen dazu:

- Hast Du diese Attacken auch, wenn Du anderswo als zu Hause übernachtest? Hast Du seit dem Beginn der Attacken den Wohnort verändert?

- Treten diese Attacken auf, wenn u alleine im Bett liegst, oder nur mit Partnerin neben Dir?

- Könnte die Angst vor MS ein Auslöser sein?

- Hast Du mal Antidepressiva oder angstlösende Medikamente ausprobiert? Falls ja, haben sie geholfen?

- Hast Du Erfahrung mit halluzinogenen Drogen?

mYsan4gst


Danke für deine Antwort !

1. Ja die Attacken treten überall auf, selbst wenn ich bei meiner Mutter nächtige oder bei meiner Freundin

2. Die Attacken treten wohl immer auf. Ich kann mich leider selten daran erinnern aber ich weiß von Attacken die aufgetreten sind wenn ich alleine geschlafen habe

3. Ich habe keine Angst mehr vor MS, sie war auch nie wirklich extrem. Ich kann mit dem schwebenden Befund sehr gut leben und mache mir nur Gedanken darüber,wenn wieder ein Routine-Check bevorsteht.

4. Ich habe eine Zeit lang Opipramol bekommen, was ich aber nicht gut vertragen habe. Ansonsten nur die üblichen Dinge wie Johanniskraut.

5. In jungen Jahren mit THC, wobei ich das relativ schnell gelassen habe.

lg

S=waddxle


Hallo msangst,

Deine Beschreibung passt auch ganz gut auf mich.

Seit früher Kindheit hatte ich schon immer nächtliche Unruhe oder "Schlafwandel", zumindest wurde das immer so beschrieben. Nie wirklich schlimm, aber doch vorhanden.

In der Zeit ab 13 / 14 wurde es schlimmer. Aufspringen, mit den Füssen stampfen bis sie vor schmerzen brannten. Immer der Wunsch nach Licht und Menschen. Einmal habe ich den Türgriff von meiner Zimmertür nicht gefunden und kurzerhand die Tür incl. Rahmen aus der Wand gerissen. Gegen mich oder andere Menschen aber nir aggressiv, einfach Panik das Zimmer nicht verlassen zu können.

Ich bin jetzt 37, in den letzten 20 Jahren hat sich der Bild oft geändert. Aber es ist jede Nacht.

Aktuell sind es durchschnittlich 3 – 5 mal pro Nacht an die ich mich erinnere. Teilweise aber auch 20 – 30 mal. Immer mit Aufspringen, Schreien, Weglaufen und Hilfesuchen (ok, wenn mein Mann da ist, den wach machen). Getrieben von der Angst zu sterben, ob durch ersticken – ertrinken – verbluten oder sonst wie. Dauer ca. 30 – 60 sec. Teilweise mit unsinnigen Erklärungsversuchen. Der Unterschied zu Dir ist, dass ich mich oft erinnere und auch in der Situation teilweise so wach bin, dass ich es mitbekomme wie unsinnig es ist aber nicht steuern kann. Es ist belastend da es jede Nacht ist und sogar schon mal die Polizei bei mir war, da ich wohl etwas laut um Hilfe gerufen habe. Ich schlafe daher nur ungerne bei anderen, ausser sie kennen mich und selbst dann nervt es die Ruhe der anderen zu stören.

MRTs, CTs, Ruhe und Stress EEGs ohne Befund.

Hypnosetherapie hat ergeben das mein "Unterbewusstsein" den Grund kennt aber nichts "sagen" will, ich mich also irgendwie selbst schütze.

3 mal Schlaflabor haben immer wieder Pavor Nocturnus mit einer evtl. Forntallappenepilepie hervorgebacht. Die Anfälle kommen immer aus dem Tiefschlaf – Übergang von S2 nach S3 (S1 – S4 sind Tiefschlafphasen). Ich erreiche S4 fast nie, erst in dem Teil der REM Phase, also des Träumens wird es besser.

Versuche mit Benzodiazipinen (Schlafmittel), Antikonvulsiva (gegen Epilepsie) oder angstlösenden Medis haben bis heute keine Änderung ergeben.

Aktuell bin ich gerade in einer Spezialklinik für Epilepsie und habe ein DauerEEG mit Videoüberwachung. Tagsüber ist nix, nachts haben sie jetzt schon über 20 – 30 mal pro Nacht "Anfälle" im Video gesehen, ich habe fünf gezählt die ich gemerkt habe. Eine weitere EEG Auswertung steht noch aus.

Du siehst, mein Weg ist bis heute auch sehr steinig und lang. Mehrere Partner haben mich deswegen verlassen, daher bin ich meinen jetztigen Mann sehr dankbar für seine Unterstützung und Akzeptanz. Die größte Angst ist aber, dass man mich im Alter irgendwann aus Angst Dauersediert weil man es nicht versteht.

Vielleicht solltest du auch mal ein SchlafEEG machen lassen oder Hypnosetherpie testen, auch wenn es nur ein Versuch ist.

Wer Fragen hat, darf sich gerne melden.

Ich freue mich auch über Kontakte zu anderen "Leidensgenossen", ich ich bis jetzt nicht wirklich viel dazu im Netz gefunden habe.

viele Grüße, Swaddle

kKrarexydo


Hallo zusammen,

Der Hauptbeitrag ist ja jetzt schon ein weilchen her.. Aber vllt auch gar nicht schlecht, denn falls ihr das noch lest könnt ihr mir ja mal antworten wie es euch zur zeit so ergeht.

Habe im netz leider auch erstaunlich wenig zum pavor nocturnus gefunden.. eben nur das man nachts in panik erwacht und sich an nichts erinnert. und das hab ich ja schon selbst rausgefunden :-D

Naja, also kurz zu mir: ich bin momentan 19 Jahre und habe das Problem seit ca. 9 Jahren, womit ich aus allen medizinischen Statistiken heraus falle. ich hatte vor neun jahren aber einen sehr schweren Skiunfall mit Schädelbasisbruch. Seit etwa dieser Zeit kann ich mich erinnern daran zu leiden, ich denke daran liegt das evtl. auch. Sonstige psychischeKrankheiten habe ich klar auch im angebot ;-) ich hab/ hatte depressionen und weise soziopathische Züge auf. Was anscheinend auch eine ursache sein kann.

Jetzt wie sieht das ganze bei mir aus? Also zuerstmal ist es nicht immer gleich. manchmal hab ich es wochen oder sogar ein zwei monate gar nicht, manchmal jede nacht. Bissweilen Wache ich in völliger Panik auf, also bin danach auch wirklich wach und kann die ganze Nacht nicht schlafen und habe Todesängst, weiß aber nicht vor was.. zeigt sich manchmal z.b. daran das ich bis zum morgengrauen meine Zimmertüre anstarre und darauf warte das sie aufgeht aber ich weiß nichtmal vor wem ich angst habe der sie öffnen sollte. Nach solchen nächten bin ich Tagsüber extrem erschöpft und merke teilweise bis in dn nächsten abend den enormen Adrenalin überschuss den ich im Blut habe.. und teilweise kommen tagsüber noch kleinere Panikattacken zurück. Manchmal schreie ich einfach nur und wache auf ohne panik oder angst zu spüren. In diesen Situationen weiß ich das ich geschrien habe und werde meistens von meinen Eltern im Bett sitzend gefunden. bei vollem bewusstsein und ziemlich genervt.. weil es wirkluch belastend ist alle um den schlaf zu bringen und ich wenn ich aufwache schon weiß das gleich jemand ins zimmer kommt. und manchmal weise ich die panik symptome oder auch eben gar keine symptome nach dem schreien auf, schlafe nach dem schreien einfach weiter und weiß nichts bis extrem wenig davon. Besonderheiten sind bei mir noch, das sich das ganze bissweilen mit schlafwandeln mischt. also ich erwache bissweilen auf dem Boden vor dem Bett oder im angrenzenden Zimmer. Außerdem nutze ich meine Umgebung.. habe zb. schon mal meinen masiveiche Kleiderschrank umgeworfen. (Ich wüsste nicht mal ob ich den allein umkriege wenn ich wach bin) Oder ich mache fenster und Türen auf. durchwühle Schubladen und dergleichen mehr. Ich habe auch gelesen, das patienten sich dabei gegen das geweckt werden wehren und um sich schlagen. auch das tritt häufig auf. (Habe sogar meine Partnerin einmal heftig verprügelt.. :( War nicht so toll.. vorallem da ich mit über 1.90 und 100 kg die besseren chancen gegen meine 1,68 55kg freundin hatte..) Erinnern kann ich mich an das was ich tatsächlich geträumt habe selten und wenig. auch wenn ich weiß was sache war habe ich trotzdem keine ahnung vom eigentlichen traum. Aber ein paar dinge haben sich im lauf der zeit heraus kristallisiert: Ich träume oft von Insekten und dergleichen (habe auch wegen eines traumatischen erlebnisses ziemlich angst vor spinnen). Träume also das etwas über mich drüber krabbelt, oder das ganze bett voll ist. schreie anscheinend dinge wie wo ist sie/es? und bitte mach es weg! oder eben nur hilfe. das endet meistens mit einer lustigen kleintierjagd im schlafgemach ohne ergebnisse aber dafür mit einer genervten freundin :) Oder ich träume von todes situationen. ein traum an den ich mich erinnern kann weil ich glaube ich schon öfters vorkam ist das die decke einstürzt und dass ich von einem Fahrzeug an der Wand eingeklemmt werde. habe für beides keinen Hintergrund den ich benennen könnte.. was ich noch interessant finde ist das ich bei den träumen bei dennen ich in panik aufwache und die panik die ganze nacht nicht verschwindet ich glaube ich immer im setting des schlafraums träume in dem ich mich befinde. also nicht nur in meinem eigenen schlafzimmer, sondern auch in entsprechenden hotelzimmern, bei meiner Freundin oder wo auch immer. deshalb denke ich auch mit die nicht verfliegende panik, da ich ja dem ganzen beim aufwachen nicht wirklich entgehe.. Und das schreien kommt meistens exakt eine stunde nach dem einschlafen.

Ansonsten schlafe ich allgemein nicht sehr gut ein und schlafe auch relativ wenig, aber auch nur wenn ich alleine bin. Wenn ich bei meiner Freundin schlafe oder bei Freunden schlafe ich sehr gut. Das schreien ist davon aber unabhängig.

So zum schluss eine kleine passende anekdote:

Ich habe einmal in einem Hotel geschlafen und das Bett stand andersherum an der Wand wie mein eigenes und das meiner Freundin. Und als ich dann nachts mal wieder auf tour wollte und schreiend aus dem Bett gedüst bin, kam da eben nicht der erwartete freie Raum vor meinem Bett, sondern eine wundervolle Mauer, wo ich wunderschön meine Nase drauf gepflanzt habe.. Resultat: Nase gebrochen und ich musste den leuten vom Hotel die nächtlichen schreie in verbindung mit dem ganzen blut erklären.. :D

Hoffe ich konnte euch einen kleinen einblick geben. Würde mich freuen wenn sich bei mir jemand meldet mit ähnlichen erfahrungen oder einer der leute die hier schon gepostet haben wie es euch weiter ergangen ist. ich suche mitleidende um in der ganzen sache ein bisschen weiter zu kommen...

Liebe Grüße und guten Schlaf,

krareydo

j;horsMtmxa


Hallo,

Ich leide am Labor Noctunus. Sowohl mein Opa, als auch meine Mutter wiesen die selben Symptome auf.

Bei mir hat es vor 4-5 Jahren angefangen (bin 25).

Ich hatte vor 3 Jahren eine heftige Phase, in der ich fast jede Nacht geschrien hab. Einmal haben die Naxhbarn sogar die Polizei gerufen. Jetzt ist es besser, taucht aber immer mal wieder auf. Anscheinend habe ich mir unterbewusst auf eine sozialverträglichere Alternative angeeingnet (nach Erzählungen) - nämlich dass ich nach wie vor kerzengerade im Bett sitze und die Augen aufgerissen habe, neu ist aber, dass ich den Mund zwar zum Schreien aufmache, aber stattdessen panisch hin und her wippe. Ggf.hat die Anzahl der Nachtschrecke nicht unbedingt abgenommen, aber ich bekomme es halt nicht mit (habe momentan auch keinen Partner). Trotzdem schreie ich von Zeit zu Zeit wieder (z.b. heute nacht). Wache jetzt immer häufiger danach auf und habe enormes Herzrasen und spüre eine enorme Angst (teilweise spüre ich auch im Hals, dass ich geschrien hab). Nach diesen Attaken bin ich immer besonders gerädert.

Beim Schlafmediziner war ich schon, Epillepsi würde ausgeschlossen und versuche entspannter zu sein (durch diverse Übungen). Und es hat sich dadurch verbessert. Ich muss sagen, dass es häufiger auftritt, wenn ich gestresst bin, aber teilweise auch, wenn alles in Ordnung ist und ich wirklich entdpannt bin. Was macht ihr denn dagegen? Was hilft bei euch? Was würde es mir bringen und Schlaflabor zugehen (wurde mir bisher nicht von meinen Arzt geraten)?

Hab übrigens (wenn ich mich erinnern kann) meist auch das Bild vor Augen, dass die Decke von oben herunterkommt und mich erdrückt.

Gut zu wissen, dass man mich alleine ist.

Jinni

SQkylinzer86


habe zur zeit auch nachtschreck. jeden monat ca 0-1 mal. Ich bekomme dabei todesangst, also angst, dass ich jetzt sterben muss und stehe aus meinem bett auf und flüchte zur haustüre. ich hab angst, dass ich dabei einmal das haus verlasse und nicht mehr reinkomme. absperren und schlüssel weglegen bringt wenig, da ich dabei anscheinend motorisch so gut bin, dass ich den schlüssel ausfindig mache und in die tür stecke.. ich muss mir wohl einen tresor kaufen und den schlüssel da drin zusperren. die grössere angst die ich habe, ist dass ich zum fenster renne. ich tue viel gerümpel vor das fenster. hoffentlich passiert nix.

was kann ich dagegen tun?

mit fällt auf, dass ich den nachtschreck besonders in der nachts nach einem tag bekomme, wo ich viel neues erlebe, zb, verreisen und 1. mal übernachten im hotel...nach nem arbeitstags (mache 1-2 mal im monat promotion)

Wer sich austauschen will kann mir gerne eine PM senden

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