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Tochter 15 Jahre stark depressiv & essgestört - brauche Hilfe !!

Cmor@axe hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Med1 Forum,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich dringend Hilfe brauche. Vielleicht erstmal zu mir. Ich bin 45 habe 3 Töchter. Es geht hier um meine jüngste Tochter.

Es war schon immer schwieriger mit ihr als mit den anderen 2. Aber es nimmt momentan einfach zu große Ausmaße an, die ich selbst nicht mehr bewältigen kann.

Sie ist seit 4 Jahren essgestört & leidet schon seit Ihrer Kindheit an mangelndem Selbstbewusstsein (obwohl sie genug Gründe hätte welches zu haben).

Ich habe schon verschiedenste Stellen bzw. Ärzte und Institutionen durch die aber nie geholfen haben. Ich denke es wird vielleicht das Beste sein wenn Sie in eine Klinik kommt.

Nur stellt sich mir dann natürlich die Frage: Welche Klinik?

Momentan ist es wieder ganz schlimm :°(

Sie kommt von der Schule nach Hause (sie besucht das Gymnasium, gute Schülerin) und legt sich ins Bett und schläft den Rest des Tages. Abends wird sie dann wach und findet natürlich kein Ende, weil sie tagsüber viel geschlafen hat.

Sie isoliert sich mehr und mehr. Ist aber gleichzeitig auch furchtbar aggresiv, abweisend und unnahbar.

Sie hat mit Ihren 15 Jahren so überhaupt keine Freude mehr am Leben, dass es schon beängstigend ist.

Ich habe keinen mit dem ich richtig darüber reden kann, außer meine Größte - die mir berechtigterweise immer sagt dass meine Tochter in eine Klinik muss.

Deshalb würde ich mich über einen Erfahrungsaustausch und Antworten allgemein riesig freuen.

Liebe Grüße, Corae

Antworten
I;n-QKo"g hNitxo


Ich habe eine vierzehnjährige, due dich immer die finger aufkratzt, obwohl subjektiv alles okay.

So schien es.

In Wirklichkeit hatte je großen Stress auf dem gym, funktionierte da perfekt, aber das war Mega anstrengend.

Setzt doch mal da an. Geh in Sprechstunden, frag, wie sie sich gibt. Wer ihre Freunde und etc. Kommt die mit allen Lehrern klar? Wie schwer fällt ihr die Konzentration? Und dann: such fuer ihre interesssen neigungsgruppen mit Gleichgesinnten. Oder ein ganz neues Hobby, was sie schon immer machen wollte. Dann: biete N, sie on der Schule abzuholen, macht was zusammen. Geht essen. Oder je nimmt eine Freundin mit und dann gehöht zu mcD....

A]rielXllxe


Hallo,

ohje das klingt wirklich nach ner Depression.

Je länger das unbehandelt bleibt, desto stärker wird es.

Deswegen ist es wichtig, schnell dagegen anzukämpfen.

Dass sich depressive Menschen zurückziehen, isolieren, keinen Spaß und kein Interesse haben ist ganz normal. Da helfen auch keine Ärzte, da muss ich zu einem Psychotherapeuten, evtl zu einem Psychiater. Du als Mutter kannst einfach nur für sie da sein, als Ansprechpartner, Motivator und Mutmacher. Versuch viel mit ihr zu reden, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und lass sie (wenn möglich) mal ordentlich heulen.

Wichtig ist, ihr auf keinen Fall Vorwürfe für ihr Verhalten zu machen (zB nachmittags viel zu schlafen etc). Das ist ne Krankheit, sie kann nichts dafür. Versuch was mit ihr zu unternehmen, damit sie aktiv bleibt und merkt, dass du jetzt bedingungslos für sie da bist.

Bei mir kam die Depression als ich 18 war, und es tat gut zu wissen, dass meine Eltern einfach da sind, ohne was zu erwarten.

Frag am besten deinen Hausarzt nach einer passenden Klinik Besser wäre noch einen Psychologen zu fragen...

Viel Glück und ganz viel Kraft!!!

caheekbyangel8x1


Geht essen. Oder je nimmt eine Freundin mit und dann gehöht zu mcD....

wenn sie wirklich eine ES hat und die unbehandelt ist, dann ist das genau das verkehrte. Meine Mutter hat es mit mir in ihrer Hilflosigkeit auch gemacht und ich habe sie dafür "gehasst" und brachte null, eher das Gegenteil.

Nur stellt sich mir dann natürlich die Frage: Welche Klinik?

Wichtig ist, dass es eine Klinik für Jugendliche und Essgestörte ist. Es gibt viele in Deutschland. Den besten Ruf haben u.a. die "klinik am Korso" in Bad Oeyenhausen (Niedersachen) und Klinik Roseneck in Prien am Bodensee. Allerdings haben die elendige Wartezeiten.

Leider kannst du als Mutter wenig tun. Sei für sie da und vorallem such dir selber jemanden mit dem du reden kannst und nicht unbedingt deine ältere Tochter.

NLaiddexe


Sie hat mit Ihren 15 Jahren so überhaupt keine Freude mehr am Leben, dass es schon beängstigend ist.

Das klingt wirklich besorgniserregend. Wie äußert sich denn die Essstörung? Welche Hinweise gibt es für die Depression genau? Sie verschläft den ganzen Nachmittag, hat aber auch wenig Nachtschlaf. Wie äußert sich die Aggressivität?

I~n-Ko=g Nitxo


Naja, erstens weiß man gar nicht, was fuer Essstörung und zweitens kann sie ja auch woanders hingehen...., Hauptsache gehen.

c%heeklyangelx81


Diese beiden Kliniken waren nur Beispiele, da sie einen sehr guten Ruf für alle Formen der ES haben.

"Hauptsache gehen" ist zwar prinzipiell richtig, aber in die richtigen Hände, sonst bringt es nichts. Es muss schon eine spezialisierte Klinik sein.

IRn-Ko&g Nitxo


Mutter mit Kind gehen. Nach der Schule wohin.

C>orQaxe


hallo Ihr Lieben,

vielen Dank mal für die vielzähligen Antworten.

Kann jetzt hier nicht auf jeden einzelnen eingehen. aber nochmal ein paar Details.

Es ist nicht irgendeine Essstörung, sondern die nach einer Magersucht. Soll heißen : meine Tochter wurde mit ca. 11 Jahren magersüchtig, weil sie immer etwas kräftiger war als ihre beiden älteren schwestern, und dann auch noch in der schule damit gehänselt wurde. die magersucht wurde damals in einer klinik festgestellt, nachdem sie in vier monaten ca. 14 kg abgenommen hatte und dann bei 35 kg war. ich habe es damals nicht geschafft, sie in eine klinik abzugeben, weil sie mich angebettelt hatte es nicht zu tun.

war wahrscheinlich der größte fehler den ich machen konnte.

seit letztem jahr isst sie wieder. aber leider ist sie entweder über längere zeit zuviel, oder aber sie isst wieder sehr kontrolliert. es kommt einfach keine " normalität " mehr rein.

momentan geht sie einmal die woche zu einer sehr jungen psychotherapheuten, bei der ich auch etwas bedenken habe, daß ihr vielleicht die nötige lebens- oder berufserfahrung fehlt.

hoffe aber halt, daß es ihr vielleicht schon gut tut, mal allein über alles aus ihrer sicht zu sprechen.

ich habe einfach keine ideen mehr, wie es besser werden könnte. sehe immer nur, wie schlecht es ihr mit sich geht und mir gehts auch sehr schlecht dabei.

habe angst, daß sie sich eines tages was antut. aber auch viiiiiieeel schlechtes gewissen, weil ich so viel falsch gemacht habe und immer denk, daß ich das eh nie wieder gut machen kann.

es ist alles so verstrickt bei uns, kann man garnicht in worte fassen.

ich weiß garnicht wo ich anfangen soll aufzuräumen oder was zu ändern.

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