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Intelligente Menschen = Psychologische Probleme?

H2elleB-lo2nydex22 hat die Diskussion gestartet


Ich weis nicht ob die Frage hier rein gehört, aber mir ist aufgefallen, wenn ich die Postings hier lese das die meisten Abturienten oder Studenten sind. Wundert mich rigendwie?! Haben denn *intelligente Menschen* öfters Psychologische Probleme? Oder ist das nur Zufall? Vielleicht bild ich mir das aber auch nur ein... :-)

Antworten
HFellecBlondxe22


Abiturienten mein ich natürlich :-D

oQznoxg


So das Gefühl habe ich auch...

Man macht sich halt als Intelligenter mehr Gedanken über den Gott und die Welt. Oder wie man z.B. auf die Mitmenschen wirkt usw.

Während es einem weniger Intelligentem (IQ etwa 80) egal ist, dass der ausgelacht wird. Er findet sich total unwiderstehlich und nimmt alles so hin, wie es kommt! Solche sind halt sehr selbstbewußt.

Tja, blöd muss man sein, dann lebt sich es auch leichter ;-)

A<nsaelm!o_xG


@ HelleBlonde22:

vielleicht liegt es daran, dass minderbegabte Menschen - falls eine Affinität zu Computer und Internet vorhanden ist - eher andere Seiten im Netz bevorzugen, dass sie nicht gern schreiben oder aber Schwierigkeiten haben zu formulieren, was mit ihnen los ist. Es muss aber nicht heißen, dass diese Menschen nicht auch psychische Probleme hätten, genau wie diejenigen, die sich hier austauschen.

@ oznog:

Das Gegebene hinzunehmen, muss kein Zeichen von Dummheit sein. Vielleicht ist es eher ein Zeichen von Resignation gegenüber der Dummheit. ;-)

bbergxsee


ursache und wirkung....

zunächst einmal finde ich die gleichsetzung von "intelligent" und "abiturient / student / akademiker" nicht richtig. nur weil jemand kein "kopfarbeiter" ist, muss er nicht weniger intelligent sein.

und diese "kopfarbeit" scheint mir auch eine der hauptquellen psychischer probleme zu sein. sehr viel reflexion, sich von aussen betrachten, analysieren. dazu neigen wohl eher menschen, die auch so (beruflich) schon viel nachdenken.

gedanken können sehr gut gefühle erzeugen. das verändert das verhalten, was wiederum das verhalten der mitmenschen einem gegenüber beeinflußt. ich glaube, solche art selbsterfüllende prophezeiung ist unheimlich häufig. das viele denken, vor allem auch in worten, dieses innere geplapper erzeugt ein bild von der welt, was sich leicht mit der welt selbst verwechseln läßt. das bewußte denken ist eines der großartigsten werkzeuge des menschen. aber wir verwenden es vielleicht viel zu oft...meine hände benutze ich auch nur, wenn es etwas zu tun gibt. ich denke aber auch, wenn es einfach nix zu denken gibt, bastele an meiner welt...

menschen die eher handwerklich, künstlerisch oder sonstwie mit ihrem körper arbeiten, müsse eine ganz andere art von konzentration aufbringen. es geht nicht so sehr um bewußtes denken als vielmehr um einen direkten kontakt zur welt, z.b. durch ein material was bearbeitet wird. und zwar ein kontakt durch den körper. das verringert das gefühl des abgetrennt seins. abgesehen davon ist die rückkopplung viel direkter, erfolgserlebnisse sind offenbarer und man sieht, was man getan hat. das verringert selbstzweifel, macht ausgeglichen und selbstbewußt.

das alles hat erst einmal nichts mit intelligenz zu tun, sondern damit, wie man seinen geist benutzt. ich bin überzeugt, dass viele psychische probleme auf einen falschen gebrauch des werkzeuges "denken" zurückzuführen sind!

bMergsDexe


ursache und wirkung....

zunächst einmal finde ich die gleichsetzung von "intelligent" und "abiturient / student / akademiker" nicht richtig. nur weil jemand kein "kopfarbeiter" ist, muss er nicht weniger intelligent sein.

und diese "kopfarbeit" scheint mir auch eine der hauptquellen psychischer probleme zu sein. sehr viel reflexion, sich von aussen betrachten, analysieren. dazu neigen wohl eher menschen, die auch so (beruflich) schon viel nachdenken.

gedanken können sehr gut gefühle erzeugen. das verändert das verhalten, was wiederum das verhalten der mitmenschen einem gegenüber beeinflußt. ich glaube, solche art selbsterfüllende prophezeiung ist unheimlich häufig. das viele denken, vor allem auch in worten, dieses innere geplapper erzeugt ein bild von der welt, was sich leicht mit der welt selbst verwechseln läßt. das bewußte denken ist eines der großartigsten werkzeuge des menschen. aber wir verwenden es vielleicht viel zu oft...meine hände benutze ich auch nur, wenn es etwas zu tun gibt. ich denke aber auch, wenn es einfach nix zu denken gibt, bastele an meiner welt...

menschen die eher handwerklich, künstlerisch oder sonstwie mit ihrem körper arbeiten, müsse eine ganz andere art von konzentration aufbringen. es geht nicht so sehr um bewußtes denken als vielmehr um einen direkten kontakt zur welt, z.b. durch ein material was bearbeitet wird. und zwar ein kontakt durch den körper. das verringert das gefühl des abgetrennt seins. abgesehen davon ist die rückkopplung viel direkter, erfolgserlebnisse sind offenbarer und man sieht, was man getan hat. das verringert selbstzweifel, macht ausgeglichen und selbstbewußt.

das alles hat erst einmal nichts mit intelligenz zu tun, sondern damit, wie man seinen geist benutzt. ich bin überzeugt, dass viele psychische probleme auf einen falschen gebrauch des werkzeuges "denken" zurückzuführen sind!

tDropTical


@helleBlonde22

Du hast mir mein nächstes Thema vorweggenommen :-)

Mir ist das auch schon aufgefallen und darum wollte ich auch schon posten...

Ich denke bergsee hat es auf den Punkt gebracht,nur seltsam ist es schon,denn meine Erfahrung zeigt mir,dass eben doch in der Relation eher "Intelligentere" derartige gravierende Probleme haben.

Mein Bruder arbeitet zb in einer Klinik für psychisch Kranke und er sagt,die Mehrzahl der dort stationierten Depressiven seien hoch intelligent.Es gibt dort eben auch viele "hohe Tiere",Manager,Abt.leiter etc, die einfach mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen.

Das liegt vor allem am Leistungsdruck,dem sie eben irgendwann nicht mehr gewachsen sind.Und so entstehen deppressionen,denn irgendwann nimmt die "Kopfarbeit" überhand...Sie können nicht mehr abschalten,ihr Kopf arbeitet quasi ständig.

Mir ist eben auch aufgefallen,dass sich MANCHE/VIELE"weniger intelligentere" (ich nenn es mal intelligent,aber es gibt natürlich auch jede Menge Intelligente,die eben nbicht studieren oder Abi machen) viel weniger Gedanken machen als die anderen!Sie leben viel leichter und unbeschwerter.Es kümmert sie nicht,wer was über sie denkt,wie sie das oder jenes schaffen usw...

Sorry wenn ich das jetzt so sag,aber ihr kennt doch bestimmt auch so typische Tussen aus diversen Talkshows (Thema zb: Ich will nur einen Millionär aber selber arbeiten??Nee!).Nicht,dass ich solche Mädels nun diskriminieren möchte,aber mir fällt einfach auf,solche Mädels sind "dümmer" ,aber leben total entspannt ihr Leben,eben oberflächlich.

Tja manchmal wär ich gern dumm,ich mein das Ernst!

Seit ich zb mein Studium angefangen hab,plagen mich deppressionen...

Falls gleich jemand kontert:

Man kann natürlich keine Pauschalaussagen treffen,denn jeder Mensch ist anders ;-)))))

t<ropixcal


@helleBlonde22

Du hast mir mein nächstes Thema vorweggenommen :-)

Mir ist das auch schon aufgefallen und darum wollte ich auch schon posten...

Ich denke bergsee hat es auf den Punkt gebracht,nur seltsam ist es schon,denn meine Erfahrung zeigt mir,dass eben doch in der Relation eher "Intelligentere" derartige gravierende Probleme haben.

Mein Bruder arbeitet zb in einer Klinik für psychisch Kranke und er sagt,die Mehrzahl der dort stationierten Depressiven seien hoch intelligent.Es gibt dort eben auch viele "hohe Tiere",Manager,Abt.leiter etc, die einfach mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen.

Das liegt vor allem am Leistungsdruck,dem sie eben irgendwann nicht mehr gewachsen sind.Und so entstehen deppressionen,denn irgendwann nimmt die "Kopfarbeit" überhand...Sie können nicht mehr abschalten,ihr Kopf arbeitet quasi ständig.

Mir ist eben auch aufgefallen,dass sich MANCHE/VIELE"weniger intelligentere" (ich nenn es mal intelligent,aber es gibt natürlich auch jede Menge Intelligente,die eben nbicht studieren oder Abi machen) viel weniger Gedanken machen als die anderen!Sie leben viel leichter und unbeschwerter.Es kümmert sie nicht,wer was über sie denkt,wie sie das oder jenes schaffen usw...

Sorry wenn ich das jetzt so sag,aber ihr kennt doch bestimmt auch so typische Tussen aus diversen Talkshows (Thema zb: Ich will nur einen Millionär aber selber arbeiten??Nee!).Nicht,dass ich solche Mädels nun diskriminieren möchte,aber mir fällt einfach auf,solche Mädels sind "dümmer" ,aber leben total entspannt ihr Leben,eben oberflächlich.

Tja manchmal wär ich gern dumm,ich mein das Ernst!

Seit ich zb mein Studium angefangen hab,plagen mich deppressionen...

Falls gleich jemand kontert:

Man kann natürlich keine Pauschalaussagen treffen,denn jeder Mensch ist anders ;-)))))

t:ropbical


@helleBlonde22

Du hast mir mein nächstes Thema vorweggenommen :-)

Mir ist das auch schon aufgefallen und darum wollte ich auch schon posten...

Ich denke bergsee hat es auf den Punkt gebracht,nur seltsam ist es schon,denn meine Erfahrung zeigt mir,dass eben doch in der Relation eher "Intelligentere" derartige gravierende Probleme haben.

Mein Bruder arbeitet zb in einer Klinik für psychisch Kranke und er sagt,die Mehrzahl der dort stationierten Depressiven seien hoch intelligent.Es gibt dort eben auch viele "hohe Tiere",Manager,Abt.leiter etc, die einfach mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen.

Das liegt vor allem am Leistungsdruck,dem sie eben irgendwann nicht mehr gewachsen sind.Und so entstehen deppressionen,denn irgendwann nimmt die "Kopfarbeit" überhand...Sie können nicht mehr abschalten,ihr Kopf arbeitet quasi ständig.

Mir ist eben auch aufgefallen,dass sich MANCHE/VIELE"weniger intelligentere" (ich nenn es mal intelligent,aber es gibt natürlich auch jede Menge Intelligente,die eben nbicht studieren oder Abi machen) viel weniger Gedanken machen als die anderen!Sie leben viel leichter und unbeschwerter.Es kümmert sie nicht,wer was über sie denkt,wie sie das oder jenes schaffen usw...

Sorry wenn ich das jetzt so sag,aber ihr kennt doch bestimmt auch so typische Tussen aus diversen Talkshows (Thema zb: Ich will nur einen Millionär aber selber arbeiten??Nee!).Nicht,dass ich solche Mädels nun diskriminieren möchte,aber mir fällt einfach auf,solche Mädels sind "dümmer" ,aber leben total entspannt ihr Leben,eben oberflächlich.

Tja manchmal wär ich gern dumm,ich mein das Ernst!

Seit ich zb mein Studium angefangen hab,plagen mich deppressionen...

Falls gleich jemand kontert:

Man kann natürlich keine Pauschalaussagen treffen,denn jeder Mensch ist anders ;-)))))

E[xo#dus


Das hab ich auch beobachtet:

Dumme Leute haben mehr Freude am Leben!

- Sie machen sich weniger gedanken über mögliche Konsequenzen die auf ihre Handlungen folgen

- Sie machen sich weniger Gedanken über Gott und die Welt, sie nehmen einfach alles so hin wie es ist, stressen sich nicht besonders rein, was mal aus ihnen wird, sie leben nach dem Motto: Irgendwie wird das schon! Klingt komisch ist aber so!

was natürlich zur Folge hat, dass sie mit Problemen leichter fertig werden!

Aber gerade diese Leute haben meistens mehr Erfolg... vor allem wenns ums andere geschlecht geht... diese leute haben es leichter sich fallen zu lassen, was meistens gut beim anderen geschlecht ankommt. Ich merks immer wieder: Die größten vollidioten werden umschwärmt, ohne sich dafür groß anzustrengen während unsereiner froh um jede verehrerin ist und dafür auch kämpfen muss

sie haben keine angst ausgelacht zu werden (zumindest scheint es mir so, sonst würden sie bestimmte sachen, die ich immer wieder beobachte, nicht machen)

und auch wenn sie ausgelacht werden, es ist ihnen egal!

Wie einer meiner vorredner schon gesagt hat sie finden sich selbst unwiderstehlich, weil ihnen selbst nicht auffällt, wie lächerlich, leicht zu durchschauen und einfach gestrickt sie sind, und dass es von ihrer sorte millionen gibt... was zu großem selbstbewusstsein, was wiederum gut bei den mitmenschen ankommt, führt.

Dumm lebts sichs leichter ! Traurig aber Wahr!

JOonny| Milexs


merkwürdig...

auch ich habe in den letzten tagen viel über dieses thema nachgedacht...und bin zum gleichen schluss gekommen. auch mich plagen öfters depessionen bezüglich dem "sinn des lebens" etc.

(ohne behaupten zu wollen dass ich intelligent bin 8-) )

A<nselimox_G


Dumm lebts sichs leichter! Traurig aber Wahr!

Und? Magst du deswegen lieber dumm sein ???

Im Zweifelsfall lässt sich da bestimmt medikamentös was machen. *fg*

rbasftlxin


beim schnueffeln oder einnehmen von medikamenten hat man immer das risiko das man dann noch weiss das man ma schlauer war

S(ebast4ianQ Ox.


Ich denke einfach das dumme Menschen schon darüber nachdenken , aber es nicht so richtig ernst nehmen.

FCounrtAyxtwo


Aber gerade diese Leute haben meistens mehr Erfolg... vor allem wenns ums andere geschlecht geht...

Das mag quantitativ vielleicht sogar stimmen, aber qualitätiv können dann "intelligente" Menschen wieder aufholen. Was nämlich hier übersehen wird, dass gerade solche Leute zwar vielleicht viele "Freunde" haben, aber das sie meist nicht wirklich in der Lage sind, wirklich tiefe Beziehungen zu anderen Menschen einzugehen. Dafür sind sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, meist viel zu egozentrisch um andere Menschen überhaupt wirklich wahrnehmen zu können.

Vordergründig mag es so wirken, als wären solche Menschen zufriedener, aber ist es wirklich so? Ich würde jedenfalls nicht tauschen wollen, lieber eine "echte" Freundschaft, als 20 oberflächliche Bekanntschaften, nur so kann und will ich leben...

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