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Intelligente Menschen = Psychologische Probleme?

Kblesio


Ich fürchte, Ihr nehmt dieses Wort "Genie" zu ernst und ich fürchte IQ von 140, 150 oder mehr löst in den meisten Menschen auch irgendwie ein Gefühl von für mich absolut überdimensionaler Ehrfurcht aus. Was sagt ein IQ über einen Menschen aus? Für mich, dass er ein naturgegebenes Talent für ein Gebiet hat. Die meisten Menschen gehen her und sagen dann aber nicht mehr, dass dieser jemand auf einem Gebiet überdimensional talentiert gegenüber dem Durschnitt ist, sondern man geht her und sagt, dieser Mensch ist ein Genie. Wieso ist jemand ein Genie, oder "mehr" Genie, wenn er auf einem Gebiet hochtalentiert ist gegenüber jemandem, der im allgemeinen als durchschnittlich bewertet wird, der mehrere gleich-große Talente hat? Wieso ist dieser jemand Durchschnitt, aber intelligenter dem gegenüber, der z. B. der die Welt in 0 und 1 auflöst? Aber das ist einfach mal nur die Hinterfragung dieses für "absolut" gesetzten "Genies".

Die Hinterfragung des Wortes "Intelligenz" verläuft ähnlich. Ist jemand intelligent, der ähnlich einem Lexikon, auf Abruft jedes Detail seines Studiums im Kopf behält, unglaubliche Melodien komponiert, "wie ein Gott" malt, aber mit seinen Gefühlen nicht klar kommt?

An sich finde ich die Ausgangs-Fragestellung absurd und das zeigt, welche absurden Denkschemata uns konditioniert werden und jeder sofort auf diesen "dumm" und "intelligent"-Knopf reagiert.

Ich habe kein Problem damit, wie Intelligenz im allgemeinen definiert wird, aber es ist nicht meine Definition. Für mich ist ein Mensch intelligent, der mit seinem Leben klar kommt, zufrieden und glücklich ist, sich Ziele setzt und sie auch erreicht. Wohlgemerkt - er setzt sich selber Ziele und nicht andere setztem ihm seine Ziele vor, die er dann verzweifelt versucht zu erreichen und daran kläglich scheiter, ja scheitern muss.

Zitat: Erfolg bezeugt sich nicht so durch die Position,

die jemand einnimmt, als durch die Widerstände, die er überwinden musste, um diese Position zu erreichen.

Das würde ich nicht nur als Erfolg, sondern auch als intelligent definieren.

Genie, da hat Zina 5 recht, was ich als Genie definieren würde, das wird es kaum geben. Sogar Leonardo da Vinci, der ja auf jedem künstlerinschen Bereich genial war und gestehe ich ihm auch zu, war kein Mensch, dem ich den "absoluten" titel Genie verleihen würde. Allerdings habe ich auch kein Bedürfnis nach absoluten Genies.

A5nsVel/mo'_G


Ich kannte mal so ein "Genie". Dessen Fähigkeiten

bezogen sich allerdings nicht nur auf ein Teilgebiet,

sondern er war in allen Fächern (war noch in der Schule)

absolut unausgelastet - und hat letztlich natürlich auch

locker nen Abischnitt von 1,0 erreicht.

Hm ... ich würde meine Einstellung diesem Menschen

gegenüber nicht als "Ehrfurcht" bezeichnen; eher als

Befangenheit und Unbehagen. Versuch mal locker mit

jemandem zu reden, von dem du annimmst,

dass alles was du sagst, bei ihm etwa so ankommt wie

bei mir (eher durchschnittlich begabt) die Worte eines

geistig Minderbemittelten.

Dass auch hochbegabte Menschen Probleme haben

können, ist ganz klar. Meistens sind das aber Probleme,

die wohl nur Hochbegabte verstehen und nachvollziehen

können, eben weil sie zum großen Teil mit der

Hochbegabung zusammen hängen. Auf dem Gipfel zu

stehen, kann auch ein Fluch sein ... man ist dort sehr

einsam. :-(

Ich als "Normalverbraucher" wundere mich

angesichts eines gescheiterten Hochbegabten natürlich

auch: so ein komfortables Rüstzeug ... und trotzdem

hat er eine saubere Lebenskatastrophe hingelegt.

Für mich ist ein Mensch intelligent, der mit seinem Leben klar kommt, zufrieden und glücklich ist, sich Ziele setzt und sie auch erreicht.

Hm ... das würde ich eher als "Lebenstüchtig" definieren,

was aber mit Intelligenz wenig zu tun hat. Auch jemand,

der auf dem Bau als Polier arbeitet (und damit objektiv

gesehen seine Möglichkeiten voll ausgeschöpft hat)

kann natürlich ein glücklicher Ehemann und Familienvater

sein - und in seinem persönlichen Rahmen das Leben gut

meistern.

Und nicht zuletzt ist es auch eine Frage der Umstände.

Dem einen legt das Leben von Anfang an weniger

Steine in den Weg, dem anderen mehr. Dass hat aber

überhaupt nichts mit der Person selbst zu tun. Das Leben

kommt mir vor wie ein Test, bei dem die Aufgaben

ungerecht verteilt sind. Einige bekommen die leichteren

Aufgaben, andere die schwierigeren. Am schwierigsten hat

es diejenigen getroffen, denen bereits frühzeitig aus

irgendwelchen Gründen die Chance genommen wurde,

Problemlösekompetenz zu erwerben. Wenn diese Leute

es schaffen, halbwegs zu überleben, dann halte ich das

für anerkennenswerter als den großen Erfolg eines anderen,

dem von Anfang an alles leicht fiel.

K:lWexio


Anselmo_G

Ich rede mit jedem Menschen gleich offen und unbefangen. Intelligenz, wie sie im allgemeinen Definiert wird, ist ein Attribut eines Menschen unter vielen anderen. Um mir ein ganzes Bild von einem Menschen machen zu können, interessieren mich alle seine Attribute.

Ja, nachdem ein hoher IQ eben die Umgebung dazu verleitet diesen Menschen aufgrund seines IQs auf einem Bereich wahrzunehmen, wird im allgemeinen automatisch davon ausgegangen, dass so ein Mensch auch mit dem Rest genauso virtuos umgeht und meines Erachtens liegt auch darin des Pudels Kern, weil es eben nicht so ist. Ein hochbegabtes Kind mag noch so viel medizinische, mathematische oder sonstige Kenntnisse habe, es bleibt trotzdem noch ein Kind. Genauso verhält es sich dann bei den Erwachsenen. Ein mathematisches Genie wird möglicherweise keinen Posten bekommen, indem er sein mathematisches Talent ausnutzen kann, alle anderen seiner Talente sind aber möglicherweise nicht gefördert worden und so arbeitet er Zeit seines Lebens als Lehrer. Wenn ihn sein mathematisches Interesse erfüllt, dann wird er es auch nicht als Manko empfinden, dass er z. B. kaum zwischenmenschliche Beziehungen pflegt, wenn er sein Talent aber wahrnimmt und er aber trotzdem noch andere Wünsche hat, die er sich nicht erfüllen kann, weil man ihn sein Lebenlang nur auf dem mathematischen Gebiet konditioniert hat, dann wird er sich nicht zurecht finden.

Ja, in dem Sinn hast Du absolut recht. Ein Polier kann weitaus glücklicher und zufriedener sein als jemand, dessen sogenannte Intelligenz als hervorstechend empfunden wird. Objektiv? Naja, er wird nicht berechnen können, wie weit der Mond zur Erde entfernt ist, aber was spielt das schon für eine Rolle und für wen?? Für jene, die diese Fähigkeit über andere stellen.

Natürlich ist es auch eine Frage, in welche Umstände jemand geboren wird. Ich hinterfrage einfach nur die allgemein gängige Art, Menschen zu beurteilen und erlaube mir in einigen Dingen meine eigenen Kriterien aufzustellen und nehme nicht die, die von der sogenannten Allgemeinheit aufgestellt werden.

b0ergsxeer


Ich weiß, dieser Beitrag ist schon einige Jahre nicht beantwortet worden und ich bin auch nur durch Zufall darauf gekommen. Aber eine Geschichte wollte ich dennoch loswerden.

Die beste Freundin meiner Schwester hat sich mit 22 Jahren das Leben genommen. Sie hatte bereits einen Uni Abschluss, war eine überdurschnittlich gute Studentin und hatte bereits div. Auszeichnungen vom Land bekommen für ihre aussergewöhnlichen Leistungen. Sie war hübsch, hatte sehr viele Freunde und wirkte nach außen hin sehr glücklich.

Nach dem tragischen Ereignis haben sich viele gefragt .... warum? Sie hatte ihren Tod und auch ihr Begräbnis bereits geplant und alles bezahlt, damit ihren Eltern und Angehörigen keine Kosten entstehen und hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, der Freunde und Verwandte mit großer Verwunderung zurückgelassen hatte.

Sie konnte lt. eigenen Worten einfach nicht damit umgehen, dass ihr Umfeld sie nicht verstehen konnte bzw. andersrum. Sie hat sich über so unglaublich viele Dinge (offensichtlich viel zu viele) Gedanken und vor allem Sorgen gemacht und es war ihr mit ihrer Intelligenz nicht möglich zu verstehen, warum viele anderen Menschen (die eben diese Intelligenz nicht besitzen) diese Probleme nicht wahrnehmen, sehen und verstehen konnten. Und offensichtlich war das der einzige Ausweg für sie. Sehr traurig, aber wahr.

M$onster^Lilfly


Ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben. Vor allem, da das Thema ja jetzt auf den menschlichen IQ abgedriftet ist.

Ich denke ein Mensch mit durchschnittlichem IQ (zwischen 90 und 110) schafft auch, wenn er denn will, ohne Probleme sein Abitur und ein Studium. Daran ist Intelligenz einfach nicht mehr zu messen, vor allem weil heute ja fast jeder Schüler durch die Klassen und das Abitur gemogelt wird, da werden ja schon Punkte für Schönschrift verteilt :-/

Aber klar ist, dass intelligente Menschen wirklich öfter zu psychischen Störungen neigen. Oftmals liegt das daran, dass diese Menschen sich selber mit ihren Gedanken im Wege stehen. Ich selber gehöre auch zu den sogenannten "Genies" und stehe mir seit meiner Jugend selber damit im weg. Denn oft ist ein Zeichen von Unterforderung in der Schule nicht ein Notendurchschnitt von 1,0 (ist ja alles so leicht), sondern viel öfter neigen diese Schüler zu schlechten Noten. Sie beginnen den Unterricht nicht mehr zu verfolgen, ihren eigenen Gedanken nachzuhängen, zu schwänzen und sich somit elementare Wissenslücken aufzubauen, die selber mit einem überdurchschnittlichen Intellekt nur schwer zu füllen sind.

Viele "Genies" sind Gymnasiasten, die später auf die Realschule wechseln, weil sie einfach zu viel Stoff verpasst haben.

Später beginnen sie dann zu bereuen, darüber nachzudenken, etc. Oftmals kommt diese Einsicht zu spät, die Folge kann oft dann auch psychisch belasten.

Ebenso entwickeln viele "Genies" (ich finde dieses Wort komplett unpassend) oft Depressionen, meist schon während der Jugend/Pubertät. Das wird dann als Jugenddepression abgestempelt: "Geht schon wieder vorbei. Liegt an den Hormonen." Viel zu oft werden psychische Störungen in der Pubertät verkannt und der betroffene hat sein ganzes Leben darunter zu leiden, da seine eigene Einsicht viel zu spät kommt.

Das schließt jedoch nicht aus, dass Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz oder auch "weniger" Intelligente Leute nicht psychisch Krank sind. Denn ein weiterer, entscheidender Punkt ist die Biografie eines Menschen. Gewalt und Missbrauch in der Kindheit und Jugend, Traumata, etc.

Pauschalisieren kann man das also nicht, auch wenn es eine gewisse Tendenz gibt, dass intelligentere Menschen oft auch psychische Erkrankungen entwickeln.

LG

Lilly

W[hi-te_kLotuxs


Ich würd mich nicht als "Genie" bezeichnen, denn das bin ich weiß Gott nicht, aber auch bei mir haben, wie MonsterLilly es schon sagte, die Probleme in der Jugend/Pupertät angefangen. Ich bin von 2 verschiedenen Institutionen auf einen IQ von über 140 getestet worden. Beste Testergebnisse vor allem im Räumlichen Denken seit 20 Jahren.

Probelm ist, wenn Mitmenschen das wissen, erwarten sie in gewisser weise etwas von dir. Ich wurd dann auch zum Jugendpsychologen geschickt weil ich damit nicht mehr klar kam. Berufswünsche wurden abgetan mit "Das ist doch verschwendung" "Mach lieber was, was dir gerecht wird" etc. Meine Lehrer haben mich auch immer ausgebremst... vor allem in Informatik (mein Lieblingsgebiet und Berufsziel). Meine männlichen Lehrer haben mir immer gesagt, Informatik ist nur was für Jungs und haben mir schlechte Noten gegeben weil ich etwas programmierte in einer Art und Weise, die die anderen noch nicht konnten. Es funktionierte so wie es sollte aber es war eben "falsch".

Hab dann in einem Jahr 500 Fehlstunden fabriziert... 2 mal versucht mich umzubringen und ähnliches. Ich war einfach tot unglücklich ich wusste nicht was ich mit mir anfangen sollte, ziele und wünsche hatte ich keine.

Die Kurve hab ich dann doch noch bekommen. Gottseidank. Aber ich muss ehrlich zugeben das ich glücklicher gewesen wäre wenn mir der Typ vom Institut gesagt hätte ich wäre beschränkt und deswegen so schlecht in der Schule und nicht hochbegabt und gelangweilt... Naja mir haben meine Klassenkameraden schon damals gesagt ich sei "anders" und "spießig" und wollten deswegen nix mit mir zu tun haben.

Ich habs für mich abgehakt, aber einfach war es gewiss nicht... @:)

sZucJam>exdica


Ich glaube schon, dass viele überdurschnittlich intelligente Menschen eine psychische Erkrankung aufweisen bzw. dass unter den psychisch Kranken viele intelligente Leute anzutreffen sind.

Wenn man sich mal unter berühmten Persönlichkeiten umsieht, Musiker, Künstler, Wissenschaftler etc, kann man feststellen, dass da sehr viele dabei sind, die psychisch krank sind. Als Beispiele seien genannt: G.F.Händel, L.V. Beethoven, Mme Curie, V.van Gogh etc.

Ja und ich bin ganz unbescheiden und reihe mich in diese illustre Gesellschaft mit ein...

b~ergsexer


Also erst einmal freut es mich, dass dieser Thread doch wieder zum Leben erweckt werden konnte.

Da darf ich mich selbst hier jetzt auch als Mensch mit eher höherem IQ outen, was ich nicht gerne mache, weil es immer sehr überheblich klingt. Ich hatte schon im Kindergarten damit zu kämpfen, dass ich – weil ich mit 4 bereits lesen konnte – als abnormal und asozial abgestempelt wurde. Das hinterlässt Spuren. Danach hatte ich damit zu kämpfen, dass ich in der Schule gelangweilt war. Ich hatte auch gar keine Lust mehr und mutierte langsam aber sicher zu einer kleinen Rebellin. Die Noten wurden somit auch immer schlechter, aber das Abi hab ich trotzdem ohne Aufwand geschafft. Dann das Studium, wieder abgebrochen, wieder angefangen, ….. Langeweile.

Da ich auch häufig an Depressionen leide und mir viel zu viele Gedanken über Gott und die Welt und meine Zukunft mache habe ich vor einigen Monaten einen Psychologen aufgesucht, der mir dann auch bestätigte, dass ich mit den vielen Fähigkeiten und Interessen offensichtlich nicht wirklich gut umgehen kann. Ich kann mich schwer auf eine Sache konzentrieren, da ich sofort wieder anfange zu denken, was ich denn als nächstes Projekt angehen könnte. Damit komme ich allerdings in Teufels Küche, da ich es dann oft nicht schaffe, ein Projekt zu Ende zu bringen. Zu groß ist das Interesse an anderen Dingen. Ich stehe mir selbst im Weg und habe ehrlich gesagt noch keinen vernünftigen Ausweg aus diesem Dilemma gefunden.

Das sind dann die Momente in denen ich mir wünsche, manche Dinge eben nicht so gut zu können bzw. manche Dinge nicht zu wissen. Es bleiben einem viele Sorgen erspart, wenn man sie einfach nicht weiß.

g3wenHdolynxn


@ bergseer

Wie hast du mit 4 Jahren Lesen gelernt? Wer hat es dir beigebracht? Das interessiert mich jetzt wirklich sehr.

bNer=gseexr


Ich habe angeblich immer meine Eltern nach den Buchstaben auf div. Schildern und Plakatwänden und der Aussprache gefragt, (daran kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern) und irgendwann konnte ich dann lesen. Schreiben konnte ich allerdings nur ganz wenige Wörter mit dem Alter.

sJucam>ediLca


Ich wäre auch so froh, wenn mein IQ niedriger wäre. Ich leide doch nur darunter und das schon seit ich denken kann. In der Grundschule konnte ich schon perspektivisch zeichnen und wurde dafür ausgeschimpft genauso über die Tatsache dass ich gerne im Lexikon las. Am Gymnasium bekam ich öfter zu hören, ich solle den Mund halten weil ich schon zu viel wisse. Ich war ein sehr schlechter Schüler und hielt mich für geistig nicht reif um vieles zu verstehen. Andererseits war ich als Schüler sehr einsam und meine treuen Gefährten waren meine Bücher. Ich habe sehr darunter gelitten, dass ich als nicht normal galt und entsprechend behandelt wurde. Selbst meine Mutter hat mich beschimpft dass ich nicht normal sei, dass meine Probleme selbst verschuldet seien, dass ich mich ändern müsse und sie schimpfte mich aus weil ich mich viel mit Naturwissenschaften befasste. Sie hat mich einfach nicht verstanden, nicht erkannt, dass ich hochintelligent bin und zugleich auch sehr empfindsam. Ja und diese Sensibilität habe ich zu verbergen gelernt um von ihr nicht noch mehr verletzt zu werden. Bis vor zwei Jahren dachte ich von mir, dass ich äußerst unsensibel bin. Es fällt mir auch heute noch schwer, Gefühle selbst zu empfinden und erst recht, sie auszusprechen. Ja und dadurch dass ich in vielen Dingen gebildeter bin als meine Altersgenossen, werde ich als Angeber abgestempelt und beschimpft. Meine Freunde sind daher in der Regel älter als ich, Menschen, die mir geistigen Widerpart geben können. Aber viele der älteren Leute nehmen mich nicht ernst weil sie meinen, ich sei ja noch zu jung. Seit ich denken kann, sitze ich schon immer zwischen den Stühlen.

Ich wünschte, ich wäre so herrlich normal, dumm und ungebildet, dann ginge es mir besser.

g=wenddolyxnn


Ich habe keine Ahnung, wie hoch mein IQ ist .... habe aber schon oft gemerkt, dass manche Menschen mir nicht folgen können, weil ich anders denke als sie :)D bis jetzt dachte ich immer, dass ich unmöglich klüger sein könne als die anderen ..... :)D

Aber bei manchen Menschen merkt man es auch direkt, dass sei einem auf geistiger Ebene nicht so viel bieten können, daraus resultiert logischerweise, dass man weniger gute Freunde hat .....

@ sucamedica

Ich möchte nicht dumm und ungebildet und sein. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber Probleme mit der Mutter sollte man ab einem gewissen Alter einfach abhaken, die hat jeder mal gehabt ....

gLwendeoBlynxn


@ sucamedica

Ja und dadurch dass ich in vielen Dingen gebildeter bin als meine Altersgenossen, werde ich als Angeber abgestempelt und beschimpft

Da sollte man als intelligenter Mensch einfach drüber stehen. Auch macht Selbstmitleid nicht gerade sympathisch .....

meeaS culppa


ich denke dieser unterschied rührt daher, dass 'einfache' menschen ihr 'einfaches' leben hinnehmen. man hat nicht studiert, ist eben friseuse und die einzigen ziele sind, sich in 2 jahren ein neues auto zu kaufen, geld zum shoppen und schön ausschauen zu haben und am wochenende vorm tv ausspannen zu können (kein schubladendenken, aber vielleicht ein wenig überzeichnet). ein gebildeterer mensch fragt sich denk ich eher (betonung auf eher), was er denn im leben erreichen will, ob das schon alles ist. und wird unglücklich, wenn er das gefühl hat, festzuhängen.

ich für meinen teil bin mit dem studium (vor dem die meisten denen ich begegne den hut ziehen) bald fertig und hab ziemlich oft phasen, wo mir alles so sinnlos scheint, wo ich das gefühl habe, ich hätte bisher versäumt, mehr daraus zu machen. wo mir alles so auswegslos scheint... und das mit 22. mitunter beneide ich meine freundin, die schuhverkäuferin ist und mit ihrem leben mit noch abzubezahlender wohnung, einer unbefriedigenden und langen arbeitswoche und ohne aussicht auf veränderungen zufrieden ist. ich mein ich möcht nie ein leben wie sie haben, aber sie ist glücklich? und das mag vielleicht nur ein beispiel sein, aber generell hab ich schon das gefühl, dass das mit der ausbildung und dem iq zusammenhängt (wobei ich die beiden punkte keineswegs gleichsetzen möchte).

m'ea$ qculpxa


hab mich noch eine weile damit beschäftigt und bin zu dem entschluss gekommen, dass sicher auch die schule einfluss darauf hatte. ich denke die bücher im deutschunterricht, der psychologie- und philosophieunterricht haben mich auf jeden fall geprägt. in einer hauptschule hat man das alles gar nicht und oft scheinen die lehrer auch nur froh zu sein, wenn die schüler wenigstens anwesend sind (also zumindest die hauptschulen, die ich kenne, unterscheiden sich drastisch von gymnasien).

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