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Ist es eine schizoide Persönlichkeitsstörung?

mxonxd+ster}ne


Oder ich soll mich einfach mal so annehmen und akzeptieren wie ich bin, unvoreingenommen mal ein paar "realen" Menschen öffnen und das ganze alles mit einer Brise Lockerheit angehen, und mir erlauben mal einfach Ich zu sein (obwohl das Verstellen meist ungewollt und unbewusst passiert)?

Ja, wenn es so einfach ist, wie Du schreibst, dann tu es.

Was Du da geschrieben hast, ist fantatastisch. @:)

Herzlichen Glückwunsch! :)*

Z3watz~exl


Wenn es nur so einfach wäre wie ich es schreibe. Theoretisch weis ich was zu tun ist, nur das mit der praktischen Umsetzung ist halt ne andere sache.

G}eerde>texr


Manchmal hilft es vielleicht einfach schon, wenn man "Nein" sagen lernt.

Das durften manche zu Hause nicht.

Bei den einfachsten Sachen.

Und wenn man das kann, dann ist es iwann gar nicht mehr nötig, den Betreffenden vor so vielen möglichen (Über-)belastungen zu schützen. Denn, dann kann der ja selber sagen, wenn ihm was zuviel wird.

Und dann wird sich sein Asperger und seine schwere, schizoide PKS vielleicht in Luft auflösen, od. wenigstens auf ein normales Maß reduzieren, an dem kein Psychodoktor mehr Anstoß nehmen würde.

Denn, wenn er die direkte menschliche Begegnung, die ihm schwer fällt auszuhalten, auch im Bedarfsfall mal auschlagen kann, weil ... er gerad keine Lust drauf hat, od., warum auch immer. Dann müsste die ja eigentlich auch an Brisanz allein dadurch verlieren, dass er sie nicht mehr erzwingen will.

(und das übt er doch auch schon seit einigen Jahren!!)

Ja, ... kam mir gerad so in den Sinn... :-@

mZonId+st~erne


Wenn es nur so einfach wäre wie ich es schreibe. Theoretisch weis ich was zu tun ist, nur das mit der praktischen Umsetzung ist halt ne andere sache.

Ja, natürlich.

Du brauchst ganz viel Mut dafür.

Wenn es Dir gelänge, auch diese Seite Deiner Persönlichkeit auszuleben, dann hätte sich die Frage mit der PKS definitiv erledigt.

Gkee+rd$etxer


Also, noch mal von mir:

ich sag mal:

Diagnosen hin oder her. Da gibts ja immer mal nen neuen Vorschlag, was ihm eigentlich fehlen könnte.

Was ich so rauslas, kann er auch selber bei sich durchaus solche sogen. schizoiden Züge erkennen. Für ne knallharte PKS in diese Richtung reichts aber nun auch wieder nicht:

der ist nämlich keineswegs asexuell, der kann auch Freundschaften aufbauen und pflegen, und hat nun sicher auch schonmal gekusselt... ;-)

(mit den anderen Diagnosen kann er aber nix anfangen, er denkt allerdings immer, dass, wenn er seit etwa 10 Jahren von Leuten betreut wird, die so ziemlich alles an ihm protokollieren und auswerten und behandeln, und soweiter, dann ... müssten die doch eig. iwann mal so ungefähr wissen, wen sie das vor sich haben... ??? Das kann doch eigentlich gar nicht sein, dass ... hm, iwie komisch. Aber das letzte Jahr hat ja gezeigt, wie sehr

die das wissen... :-/ )

Also, kurzum:

hab den jetzt mal getroffen, und da hat er mir genau erzählt, was ihm Beschwerden macht, das ist ja eine ganz klare Angelegenheit, und nicht "irgendwas":

Letzten Sommer, da war er zu Beginn nämlich überhaupt nicht "schizoid". Also, da konnte der durchaus mit Leuten reden, Blickkontakt halten, ja, auch schonmal mit den jüngeren Damen, sooviel ist da nun am Ende auch nicht dazu. Und dann hat der allmählich gemerkt, was um ihn rum so abgeht. Dass seine ganze Umgebung... naja. Ohne Worte.

Das zieht ihn halt runter. Das ist nicht iwas, was den belastet, also, meinetwegen die Schwierigkeit, mit Leuten in Kontakt zu treten. (Das ging doch nun wirklich alles schonmal viel besser!) Ich glaub, so wie er mir das erzählt hat, ist dies mehr eine Folge dieser Geschichte. Und nicht direkt die Ursache. Sondern die aktuellen Umstände, und die stellen ja schon so ziemlich jedwede bisherige Zukunftsplanung usw. außerordentlich in Frage. Das ist ja nun mal einfach so. (Also, ich glaube, ne bessere Therapie gegen übersteigerte, narzisstisch gefärbte Zukunftsvorstellungen gibt es nicht. :°( :(v ) So.

Aber es ist jetzt halt mal alles so. Lässt sich nicht wegzaubern.

Und, wie er mir sagte, kennt er das also aus der Vergangenheit dergestalt:

Wenn er es schafft, diese unschöne, belastende Situation, in der er nun jetzt mal ist, soweit auszuhalten, dass dieses Gefühl, und der Gedanke daran, auszuhalten ist, (er sich also nicht mehr dagegen wehren muss, und es ihn dadurch dann auch nicht mehr depressiv machen kann) dann hätte er zumindest diese aktuelle Krise überstanden. So. Das wäre ja schonmal was. Und das ist seine momentane Aufgabe. Danach kann man ja dann erstmal sehen.

(Ihn macht das jetzt auch nicht so sehr depressiv, dass man das gesondert behandeln müsste. Das kennt er von früher, wie sich sowas anfühlen würde, da rannte er nur gehetzt durch die Wohnung, oder aber lag schlapp auf dem Sofa rum, wenn er mal die Pille dagegen vergessen hatte, also, das kann der Körper jetzt wohl offensichtlich schon selber so einigermaßen regulieren. Aber er ist halt schon recht gebremst dadurch, naja, wer wills ihm verdenken.)

Übrigens: wo der mir das erzählt hat, da war der mitnichten scheu, oder verklemmt!

Z^watjzexl


@ geerdeter:

Schreibst Du da gerade von einem Bekannten von Dir?

m2onYd+stexrne


Doch bei mir passieren irgendwie sehr selten solche Dinge die sich Freundschaft nennen und irgendwie reagieren die Menschen dann nach ner Weiler ablehnend. Ob da vielleicht, wenn man nicht viel redet oder nicht viel mitzuteilen, ein Lächeln helfen würde?

Z'watnzel


@ mond + sterne:

War das eine Antwort von Dir, oder hast Du unter dem Zitat was vergessen?

Oder was willst Du mir damit sagen?

mdond+zstedrne


Jede Kommunikation erreicht manchmal einen toten Punkt. Dann kann man sich überlegen, ob man mehr in die Tiefe gehen möchte, oder ob man nach Hause gehen möchte.

Ich würde das nicht gleich als Ablehnung werten.

ZCwatbzxel


Ob ein Lächeln helfen würde? Ich beantworte mal meine Frage selber: Wohl ja, da Lächeln irgendwie beim Erstkontakt erwartet wird und zusätzlich Blickkontakt halten, jedoch sollte es nicht gekünstelt wirken. Ein gequältes, gekünsteltes lächeln wie bei mir bewirkt wohl eher das Gegenteil, wie ich schon feststellen musste.

In Kommunikation mit anderen Menschen treten fällt natürlich schwerer wenn man sich dauernd minderwertig fühlt und bei Vergleichen die man für sich selber mit anderen anstellt immer negativer wegkommt und der Glaube daran das die Menschen sich eh von einem abwenden, wenn sie meine Lebensumstände und die Verhaltensweisen kennen, auch wenn ich versuche den Ist-Zustand zu akzeptieren.

Bei mir ist es auch so, dass ich sehr viele bekannte Sehbekanntschaften habe, die ich regelmäßig sehe, mal schauen mich (und ich auch) diese Menschen länger an, mal weniger lang, selten lächelt auch mal der ein oder andere kurz, und irgendwie habe ich das Gefühl das diese Leute interesse an mir haben. In einigen Einkaufsläden wo ich öfters reinkomme fühle ich mich auch von den Verkäuferinnen beobachtet obwohl ich von den meisten noch nie bedient wurde. Nur verbal in Kontakt getreten sind noch keine. Ich spreche diese natürlich nicht an, wegen meinen Problemen und Komplexen. aber die anderen komischerweise mich auch nicht. Aber wieso schauen die mich dann andauernd an? Erwarten die von mir den Erstkontakt? Oder wirke ich so abschreckend oder abscheulich, und denken sich ihren Teil? Das die mich alle interessant oder sympathisch finden sollen, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Angenommen ich würde mit einigen in Kontakt treten wollen, nur um mal zu üben mit Menschen in Kontakt zu kommen, wie sollte man das anstellen, was könnte man da sagen? Ein "Hallo wie gehts" oder so wäre mir zu einfallslos und würde wohl auch nicht passen, wenn man noch nie mit diesen Personen geredet hat.

m~o8nd+steCrnxe


Aber wieso schauen die mich dann andauernd an? Erwarten die von mir den Erstkontakt?

Weiß ich auch nicht. Kann man, glaube ich auch nicht wissen. Ich finde es auch nicht hilfreich, darüber nachzudenken, was andere vielleicht denken. Sinnvoller finde ich es, wenn Du mal darauf achten würdest, was in Dir ist. Wenn ein "Hallo" in Deinem Kopf ist, sag' "Hallo". Wenn ein "na, Du alte Schlampe" in Deinem Kopf ist, hast Du ein Problem. ;-) ]:D

Ich verrate Dir, was mein Problem ist. In mir ist in solchen Momenten gähnende Leere.

was könnte man da sagen?

Das was Du willst. Wenn Du etwas sagst, was "man so sagt", dann wird niemals eine echte Beziehung entstehen.

Mrade.liefjxe


Hallöchen, ist dieser Thread noch aktiv bzw. wird er vom Ersteller gelesen?

Gaeerdexter


na, hier kam ja ewig nichts mehr.

G roesse^nwahnstinniyg13


Geht's den nu weiter?

Z(wa+tzel


Gelesen wird er schon noch von mir. Aber es gab bislang nichts mehr zu antworten. Viel weitergekommen bin ich noch nicht. Werde aber 2015 warscheinlich zu einem Psychologen gehen.

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