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Eheprobleme meiner Eltern, ich möchte meiner Mutter helfen.

Frlam&echexn


Es ist schon dreist, was die Mutter da macht. Niemand erzähle mir hier, wegen der jüngeren Tochter sei dies noch mehrere Jahre auszuhalten.... Und dann erst: und tschüs.

dreist?? Dreist?? Wieso maßt du dir an, sie als dreist zu betiteln?? ":/

Kannst du die Dreistigkeit mal erklären?

TE

deine Sorge in allen Ehren, aber es geht dich nun mal nix an. Ich verstehe, deine Sorge um deine Schwester, aber hey, WAS genau hat deine Schwester von all dem je gesehen? Gesehen, nicht von deiner Mutter gehört.

Die Vorlieben deines Vaters gehen dich nichts an. Punkt.

Was deine Mutter so mitmacht, geht dich nichts an. Punkt.

Deine Mutter ist alt genug, um das selbst zu entscheiden.

Man kann vielleicht Mitgefühl haben, mit ihr reden, ihr halt geben, aber es ist ihr Leben. Sie ist dafür verantwortlich und wenn sie sich jeden Abend aufgeilen lässt, ist das ihr Ding. Es sei denn, SIE schreit nach Hilfe. Wenn sie selbst Hilfe braucht, weil SIE es sagt, dann kann man ihr ne Stütze sein...aber nur weil die Tochter es nicht gut findet, ist das noch kein Grund, sie zu irgendwas zu zwingen.

Ansonsten, was das Video anschauen, die Potenzmittel ...angeht...das ist SEIN Ding und ich find daran nix schlimmes. Leben und leben lassen. Jeder hat halt andere Vorlieben.

Shi+lbermFo-ndau+gxe


WAS genau hat deine Schwester von all dem je gesehen? Gesehen, nicht von deiner Mutter gehört.

Guten Morgen !

Ich finde es nicht ok wenn eine 13jährige solche Sachen erzählt bekommt. Wenn sie allerdings irgendwas MITBEKOMMT ist es auch nicht gut wenn die Mutter noch warten will mit einer Trennung, weil dann leidet die 13jährige jetzt und wird vielleicht Probleme in der Schule bekommen.

Es ist auch nicht ok wenn die Mutter ihrer Mutter und ihrer Tochter/ihren Töchtern alles in Einzelheiten erzählt und ändern tut sich eh nix. oder die Mutter erzählt es ihrer Mutter und die gibt es an die Enkelin weiter...genauso doof Entweder deine Mutter will etwas ändern, dann gibt es auch Möglichkeiten oder sie will nicht.

Und wenn ich wirklich unglücklich bin dann pfeife ich auf Besitz ! Und Unterhalt wird sie vermutlich eh keinen bekommen...

-<vietnaQmesi$n-


Ich stimme den anderen zu, ich finde es auch sonderbar, sowas als Kind von seinen Eltern zu wissen bzw. erzählt zu bekommen. Privater geht es ja gar nicht mehr. Wenn man zufällig etwas findet, ist das was anderes, man kann es nicht damit vergleichen, dass man als Teenie selbts mal Schmuddelhefte, oder Pornvideos gefunden hat, dass kenne ja viele. Aber diese privaten Dinge, haargenau erzählt zu bekommen, ohwei! Ich würde auch nicht meinen Eltern aus meiner Ehe berichten, wenns um intime Details geht, was läuft und was nicht. Das gebietet mir Moral und Anstand, ich würd mich auch gar nicht trauen, dass muss man selbst mit sich ausmachen. Deine Mutter ist eine Erwachsene Frau, sie ist kein Teenie, würde es sich um deine Schwester handeln, sehe das wohl anders aus, aber hier sehe ich eine ältere Frau die da selbst rausfinden muss. Mal ehrlich, was willst du denn da ausrichten..willst du zu deinem Vater gehen und ihm sagen er soll deine Mutter nicht unter der Decke zum heiss machen und dann weglaufen gebrauchen? Das sein fetisch abartig ist, dass man sowas nicht mag? Das geht doch bei aller Liebe nicht. Ich verstehe das gar nicht, er lauert deiner Mutter im Bad auf..sie findet das schrecklich. Na hör mal, dann muss sie handeln, ohne die Hilfe ihrer Kinder. Stell dir vor dein Partner macht irgendwelche merkwürdigen Dinge-wobei ich dieses im Bad auflauern nicht komisch finde, es ist nicht ganz wie jeder es macht, aber doch wohl nicht total abnormal in einer Partnerschaft. Dann würdest du doch auch nicht gleich zu deiner Mutter gehen und ihr davon berichten und um Hilfe bitten. Wie soll die Hilfe denn aussehen? Ich muss sagen ihr dramatisiert da ordentlich, es mag echt sein das deine Mutter nicht klarkommt mit der Sexualität deines Vaters, aber das ist doch allen Ernstes ihr Problem ":/ :-/ %:|

Fpla8mexchen


Silbermindauge

Ich finde es nicht ok wenn eine 13jährige solche Sachen erzählt bekommt.

da geb ich dir vollkommen recht, das ist nicht OK und für mich auch nicht nachvollziehbar :)*

Es ändert aber trotzdem nix an der Tatsache, dass es niemanden was angeht, wie die Mutter nun verfährt.

FDla,mec6hexn


vietnamesin

:)= :)^

MLr. QFomreskin


Sie hat auch Angst davor sich scheiden zu lassen, weil er selber Jura studiert hat und einen Staranwalt zur Hand hat, sie hat also Angst bei einer Scheidung alles zu verlieren.

Sie muss entscheiden was sie möchte:

a) Ein Leben in materiellem Wohlstand mit einem Mann, der einen gewaltigen Schaden hat.

b) Oder ein bescheideneres aber selbstbestimmtes Leben zusammen mit ihrer Tochter.

Staranwalt, von so einem Blödsinn sollte sie sich nicht einschüchtern lassen.

Die Abläufe bei Ehescheidungen sind klar strukturiert, sie muss nur den ersten Schritt machen und ausziehen.

Dabei das zu organisieren könntest Du ihr helfen.

E_hema*liger N|utzerZ (#/15x)


-vietnamesin-

wobei ich dieses im Bad auflauern nicht komisch finde, es ist nicht ganz wie jeder es macht, aber doch wohl nicht total abnormal in einer Partnerschaft.

:-o vielleicht verstehe ich Dich ja jetzt gerade falsch, aber Du findest ein Auflauern im Bad, dem Anderen bei jeglich dort getätigten "Geschäften" zusehen obwohl dieser es ausdrücklich nicht will, ihn sogar bedrohen wenn er die Tür nicht aufmacht....."normal" in einer Partnerschaft? Ich finde das in dieser Form sehr übergriffig und ein absolutes NoGo.

es mag echt sein das deine Mutter nicht klarkommt mit der Sexualität deines Vaters, aber das ist doch allen Ernstes ihr Problem

Wenn es um ein rein sexuelle Problem ginge, dann stimme ich Dir zu. Aber sein Verhalten, bzw. so wie die Beziehung abläuft geht es ja doch weit darüber hinaus. Es gibt noch mindestens einen dritten Leidtragenden – die jüngere Schwester – die der ganzen Struktur hilflos ausgeliefert, somit auch involviert ist. Sie bekommt diese Szenen, den Streit und seine Ausbrüche ja mit. Und das ist dann durchaus auch ihr Problem.

D'ieKzruelmxi


Ich finde es etwas zu einfach, hier zu sagen: das ist das problem der Mutter, sie soll es bitte alleine lösen. Innerhalb einer familie kann man auch aufeinander achten und sich ggf. um denjenigen sorgen und kümmern, der gerade in Not ist.

Unabhängig davon, wie es hier jeder einzelne empfindet, was der vater mit der Mutter macht, die Mutter fühlt sich offenbar durch den Vater mißbraucht.

Sie leidet und bringt nicht die Kraft auf, sich aus der Mißbrauchssituation zu lösen. Und alle anderen sollen sich da bitte raushalten und Mutti soll das Problem mal schön selbst lösen?

Meine Auffassung von Zusammengehörigkeit innerhalb einer Familie ist da irgendwie anders......

Eohemxalig]er NutzerL (#15x)


Flamechen

Es ändert aber trotzdem nix an der Tatsache, dass es niemanden was angeht, wie die Mutter nun verfährt.

So wie ich das verstanden habe, haben die beiden Töchter das mit dem -ich sage mal- Fetisch des (Stief)vaters selber mehr oder weniger durch Zufall rausgefunden.

An dieser Stelle sage ich auch: Dumm gelaufen und das geht sie absolut nichts an. Auch ein Fetisch fällt unter die Privatsphäre.

Aber wie ich oben schon schrieb: Das Ganze geht hier aber noch viel weiter. Die Mutter sowie die Oma beziehen die Töchter ja noch viel weiter mit in die Probleme ein – und diese gehen ja des Weiteren noch weit über seinen Fetisch hinaus – und sobald sie das tun können sie sich nicht mehr hinstellen und sagen "Aber sagt gefälligst nichts dazu, denn es geht Euch nichts an".

Hinzu kommt noch der nicht gerade unwichtige Punkt, dass es für Kinder (gerade wenn sie noch im Abhängigkeitsverhältnis stehen wie die jüngere Schwester) wohl nichts Schlimmeres gibt als zu wissen, dass es den Eltern oder auch nur einem Elternteil sehr schlecht geht. Sogar so schlecht, dass sie Angst um es haben müssen.

Entweder oder.

EchemaliMger 5Nutzerv (#1x5)


Irgendwie ist das jetzt zu kurz geraten:

Entweder oder.

Ich will damit sagen: Entweder man hält die Kinder völlig raus, bzw. lässt sich wenn dann nicht ihnen gegenüber "gehen" – oder man muß auch deren Haltung und Wohlbefinden mittragen und respektieren.

-uvietnaAmesixn-


Isabell, ich finde man hätte das aber anders rüberbringen können, gewaltätig ist er ja noch nicht? Er hämmert an die Tür? Will das sie aufmacht, das mag bedrohlich sein, aber was richtiges passiert ist ja noch nicht. Mein Gott, wir haben uns auch mal gestritten, ich bin darauf ins Bad geflüchtet und mein Partner hat auch gegen die Tür gehämmert, es flogen auch mal Gegenstände, naütlich ist das nicht optimal! Dennoch bleib ich dabei, dass man wenn nicht alles ausplaudern muss, man kann ja reden das es Probleme gibt, er auffällig ist..aber muss man so detaliert beschreiben was unter der Decke abgeht? Möchte man das überhaupt wissen? Das geht doch zuweit oder nicht? Möchtet ihr euch von euren Eltern anhören, was sie unter der Decke machen und das sie damit Probleme haben? {:( Ich denke nicht das die TE zu ihrem Vater geht und sagt, du Vati, kannst es meiner Mam mal anders machen :-/ ...das bringt doch wohl gar nichts. Vielleicht sollten sie zu einer Beratungsstelle gehen? pro Famila?

DOieK'ruemi


Möchtet ihr euch von euren Eltern anhören, was sie unter der Decke machen und das sie damit Probleme haben?

ich denke, das ist der Punkt, den ich anders sehe. Ein "was sie machen" hört sich an wie eine "Gemeinsamkeit", tatsächlich ist es doch wohl eher ein konstanter "Mißbrauch", ein "Bedienen am anderen gegen dessen Willen".

Und ein Streit, bei dem es auch mal etwas lauter wird, ist etwas anderes als

Bei dem Streit hatte meine Mutter "Todesangst", sagte meine Oma

.

Siehst du das so gelassen, weil die beiden schon lange verheiratet sind und Sex im weitesten Sinne ja irgendwie in eine Ehe gehört und es dann schon nicht "sooo schlimm sein kann, er schlägt sie ja nicht"?

Hey, er verschafft sich gewaltsam Zugang zum Bad und beobachtet sie bei allem, was sie dort macht. Sie findet es widerlich, erniedigend, läßt es aus Angst zu. Und das soll alles irgendwie ok sein?

Eihemalicger Nu"tzeer (#x15)


-vietnamesin-

gewaltätig ist er ja noch nicht? Er hämmert an die Tür? Will das sie aufmacht, das mag bedrohlich sein, aber was richtiges passiert ist ja noch nicht.

(Formatierung durch mich)

Nicht umsonst ist vor ca. 10 Jahren auch ein Gesetz gegen psychische Gewalt verabschiedet worden. Es muß längst nicht immer erst "was passieren" in Form von Handgreiflichkeiten um eventuell unter großer Angst zu leiden und langsam kaputt zu gehen. Das gilt besonders für hilflos danebenstehende, abhängige Dritte.

ich bin darauf ins Bad geflüchtet und mein Partner hat auch gegen die Tür gehämmert, es flogen auch mal Gegenstände, naütlich ist das nicht optimal!

Für Kinder ist das mehr als einfach nur "nicht optimal". Ein Kind kann damit nicht umgehen, bzw. es verarbeitet so etwas völlig anders als Du und Dein Partner es vielleicht tun.

Dennoch bleib ich dabei, dass man wenn nicht alles ausplaudern muss, man kann ja reden das es Probleme gibt, er auffällig ist..aber muss man so detaliert beschreiben was unter der Decke abgeht?

Nein, sicher nicht. Hier habe ich Dir ja auch zugestimmt.

Cgorn|eliax59


ich bin darauf ins Bad geflüchtet und mein Partner hat auch gegen die Tür gehämmert, es flogen auch mal Gegenstände, naütlich ist das nicht optimal!

Für ein Kind, egal ob Vorschul-, Grundschul- oder Teenageralter, ist das die Hölle. Ich weiß genau, wovon ich rede. :°(

Sie hat auch Angst davor sich scheiden zu lassen, weil er selber Jura studiert hat und einen Staranwalt zur Hand hat, sie hat also Angst bei einer Scheidung alles zu verlieren.

Staranwalt hin oder her, es gibt Gesetze, und entscheiden tut der Richter, nicht der Herr Staranwalt und auch nicht der Herr Jurastudent (abgebrochen oder was? ]:D ). Das Prinzip "wer den Partner verläßt, hat schuld" ist zum Glück schon seit Jahrzehnten Geschichte. Wichtig wäre, daß sie sich jetzt, bevor die Sache endgültig eskaliert, einen Anwalt nimmt und zwar einen, der sich nicht wie sie von einem sogenannten Staranwalt einschüchtern läßt!

B}raDu/nauge


@ manadd01

Ich möchte nochmal vom Thread-Titel ausgehen:

"Eheprobleme meiner Eltern, ich möchte meiner Mutter helfen."

Deine Schilderungen kommen bei mir so an, als ob sich deine Mutter mit ihrem Verhalten unwohl fühlt. Und auch deine Schwester.

Ich sehe es so, dass die einzelnen für sich selbst verantwortlich sind. Und dafür verantwortlich sind, mit den Menschen zu sprechen und auf sie zu reagieren, mit denen sie Probleme haben.

Die Mutter: sie ist wohl die problematischste Person in deinen Schilderungen. Denn ihr Verhalten unterscheidet sich scheinbar stark von dem, was sie eigentlich will. Ich kann nachvollziehen, dass sie zumindest mal in der Vergangenheit als psychisch krank galt. Es ist ihre Aufgabe, sich in ihrer Ehe so zu verhalten, dass sie mit ihrem Mann besser klarkommt und ihren Unwillen über das Verhalten des Mannes deutlich zu machen, auch mal durch klare Kante oder sich z.B. von ihm emotional und aber auch körperlich zu entfernen. Du hast geschrieben, dass sie sich z.B. im Bad einschließt. Ist ein Anfang. Und ihr Mann mit Ärger und Wut reagiert hat, aber ohne körperliche Gewalt. Wenn sie dem auch ausweichen will, kann sie z.B. aus der Wohnung auszuziehen, anfangs zeitweise. Und z.B. nach anderen Partnern zu suchen, mit denen sie besser klarkommt. Evt. auch psychotherapeutische Unterstützung zu suchen, um erstmal wieder genügend Selbstvertrauen zu bekommen für eigene Schritte. Über die Schwächen und Stärken ihres Mannes, und ob und wie lange sie mit ihm zusammen sein möchte, darüber muss sie sich selbst klar werden.

Meine Mutter sagt mir auch sie erträgt das nicht mehr und will noch die 4 Jahre, bis meine Schwester dann fertig mit der Schule ist aushalten und dann wäre für sie die Sache erledigt (was das nun genau heißt, weiß ich nicht. Das kann von Scheidung bis -im schlimmsten Falle- Selbstmord alles sein :-| ). Aber meine Mutter geht da kaputt.

Dies spricht wirklich dafür, dass deine Mutter psychisch nicht in Ordnung ist. Der Vorsatz, ein Leben bei phasenweise empfundener Todesangst noch 4 Jahre "für jemand anderen" (deine Schwester) ertragen zu wollen, ist a) falsch, denn deine Schwester hat ja offenbar auch ihre Probleme mit dem elterlichen Umgang und b) krank, wenn sie sich kaputt machen lässt.

Aber Sie wird wohl um ihre Ehe kämpfen wollen, meiner Schwester zuliebe, was ja auch löblich ist.

Nein, nein und nochmals nein! Ich finde es nicht löblich. Sondern fies. Siehe oben.

Aber sie geht daran zugrunde. Sie hat auch Angst davor sich scheiden zu lassen, weil er selber Jura studiert hat und einen Staranwalt zur Hand hat, sie hat also Angst bei einer Scheidung alles zu verlieren.

Was kann sie denn wirklich verlieren? Vielleicht einen gewissen Besitz, aber doch nicht alles. Sie kann ein befreites Leben gewinnen, ihre eigene Selbstständigkeit, ggf. sogar einen neuen Partner, mit dem sie hoffentlich besser klarkommt.

Sie traut sich nicht zu von zu Hause auszuziehen, hat kein Selbstwertgefühl. Im Endeffekt muss sie das aber selber entscheiden. Nur, was soll ich meiner Mutter raten? Erstmal abwarten? Schauen wie sich die Situation entwickelt? Nichts tun? Ihr vorschlagen zu einem Psychologen zu gehen? Ich weiß es einfach nicht. Zumal es auch nicht gerade einfach ist da offen mit ihr zu reden, weil sie mir ja nicht alles sagt...

Also ich würde ihr zu einem Psychologen raten. Für sich und den Wiederaufbau eines gewissen Maßes an Selbstvertrauens. Und ich finde es sehr richtig, dass sie dir nicht offen alles sagt, denn es ist ihre Ehe und du bist nicht ihre Paartherapeutin und auch nicht ihre Psychologin. :-) Es gibt Dinge, da muss sie selbst mit klarkommen.

Die Schwester: auch sie kann nur ihr eigenes Verhalten ändern. Weniger rumschnüffeln, und sich auch mit 15 schon langsam von zuhause lösen. Zeitweise bei Freunden/Freundinnen übernachten, oder bei der Oma (ist aber schwieriger, weil diese offenbar auch gedanklich viel zu viel bei ihrer Tochter und deren Eheproblemen ist, statt bei sich selbst), ggf. auch den anderen Großeltern oder Verwandten um erstmal diesem Ort, den sie als unwillkommen wahrnimmt, auszuweichen. Oder dich fragen, ob sie zeitweise bei dir wohnen kann, wenn das von der Entfernung und Lebenssituation passt. Bei dauerhaften Problemen mit den Eltern kann sie z.B. auch mal betreutes Wohnen für Jugendliche in Betracht ziehen. Ist aber auch kein Ponyhof. Das Jugendamt übernimmt teilweise auch eine eigene kleine Wohnung für 15-Jährige. Kommt ganz auf die Umstände an.

Deine Oma: Sie scheint sich mit deiner Mutter verbündet zu haben, also nehme ich an, es ist die Mutter deiner Mutter. Und nicht z.B. die Mutter deines Vaters, was ja auch deine Oma wäre. Solange Frauen untereinander sich ihr Leid klagen, aber nicht gegenüber der Person, mit der sie Probleme haben, reagieren, nährt es eher eine Opferposition und Depression anstatt wirklich auf die Sachen zu reagieren, die jemand anders direkt tut.

Du: Dir steht es doch beliebig frei, die Nähe oder den Abstand zu den einzelnen Personen zu suchen. Und geistigen Abstand zu suchen, wenn dich Sachen besorgen oder bedrücken, die sich unglücklich machen.

Der Vater: Bisher sehe ich nur das Problem, das er auf Arbeit hat, wenn er sich dort Pornos anschaut. Aber dort bekommt er wenigstens Feedback (sonst bräuchte er dort keinen Anwalt), dass sein Verhalten dort mindestens unerwünscht ist. Daraus könnte er sein Verhalten ändern. Oder wenn er dies selbst wirklich will, aber es nicht schafft, selbst eine beliebige Therapie beginnen, die er für sich als richtig erachtet. Sonst scheint er für sich erstmal keine Probleme zu haben, außer dass ihm sein Umfeld zuhause eben nicht genügend Feedback gibt, dass sie sich über ihn ärgern und sein Verhalten missbilligen. Er scheint aber auch einer großen Überwachung ausgesetzt.

Abseits dessen gibt's für konkrete Probleme auch konkrete Lösungen: z.B. mehrere Benutzeraccounts auf einem PC, die zumindest durch ein Passwort abgegrenzt sind. Oder gleich mehrere getrennte PCs statt eines Familien-PC.

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