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Angststörung (Schwindel) -> Sertralin

AbpplCe_Frxeak91 hat die Diskussion gestartet


Moin Moin Leute,

Ich habe seit Monaten Schwindel ungeklärter Herkunft (Blutbild negativ, Langzeit-EKG / Langzeit-RR negativ, EEG negativ, Augen in Ordnung, Schädel-MR unauffällig, nehme keine Medikamente oder Drogen, rauche nicht, trinke keinen Alkohol...) und habe – nachdem mein Arzt genau nachgefragt hat – die Diagnose "v.a. Angststörung" bekommen, die mein Arzt jetzt probeweise behandeln will, um zu schauen wie ich auf das AD anspreche und dann weiß ,was es ist.

Ich habe Venlafaxin bekommen, davon wurde mir allerdings schlecht – jetzt habe ich Sertralin, habe gestern 25mg genommen (mir war wieder schlecht..) und heute wieder 25mg, bin gerade am Überlegen, ob ich sie überhaupt nehmen soll :-/

Mein Krankheitsbild ist so: Mir ist schwindlig, ich krieg dann Angst wegen Umkippen und Kontrollverlust, krieg schwitzige Hände, "vergesse" dass ich selbst atme (d.h. ich hol Atemzüge alle selbst), ich fang langsam an zu hyperventilieren, krieg einen Knoten in die Brust und der Schwindel wird immer stärker :-(

Ich habe keine Ahnung ob ich die Sertralin überhaupt nehmen soll, ich bin viel zu jung um von Medikamenten abhängig zu sein ":/

Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Mittel und kann mir sagen wie ich die Übelkeit wegkrieg? Vomex A dämpft das ganze nicht gut genug %:| und das Tolle ist ja noch, dass ich [leichter] Emetophobiker bin... %-|

Ich bin 22 jetzt.

Danke im Voraus :)*

Antworten
m'nef


Verdacht auf Angststörung? Da muss doch mehr als Schwindel sein, denn nur deshalb probiert man keine Antidepressiva durch. Wer ist dein Arzt, ein Psychologe, Neurologe? Wie wirst du sonst thereapiert, nicht-medikamentös? Die sind bei einer Angststörung Hilfe, aber keine Dauerlösung.

Abppl e_Fre>ak9x1


Hausarzt (Allgemeinarzt)

Er will es zur Diagnose haben, hat mir erklärt dass ich es nehmen soll und wenns nach 2 Wochen weggeht, hat er Recht mit der Angststörung (und wenn nicht, dann passiert nichts schlimmes)...

Ich werde ansonsten überhaupt nicht therapiert.. :=o

m@nef


Darüber kann man streiten, aber auf solche Experimente mit meinem Hausarzt würde ich mich nicht einlassen. Wenn es einen Anlass zur medikamentösen Behandlung gibt gehört das inkl. nicht-medikamentöser Therapie ins entsprechende Fachgebiet.

AFpplez_FrBeak9x1


... deswegen hab ich auch eine ÜW zum psychiater..

Ich bin im Mom generell eher skepticsh, was die Tabletten angeht :-/

m+nexf


Und wann hast du da deinen ersten Termin?

Und was wurde im Blutbild überhaupt geprüft?

APpplek_Frea!k91


Eisen, O2-Sättigung etcetera – großes Blutbild aber, ist alles dabei.

Am Anfang gings nur um das Krankheitsbild "Schwindel", jetzt mit dem Verdacht fasse ichs aber zusammen, da es denke ich zusammengehört..

Mein Krankheitsbild ist so: Mir ist schwindlig, ich krieg dann Angst wegen Umkippen und Kontrollverlust, krieg schwitzige Hände, "vergesse" dass ich selbst atme (d.h. ich hol Atemzüge alle selbst), ich fang langsam an zu hyperventilieren, krieg einen Knoten in die Brust und der Schwindel wird immer stärker :-(

Tritt nicht immer so auf (manchmal nur Schwindel, manchmal nur dieses "vergessen zu atmen", manchmal Herzstolpern dazu), aber doch häufiger..

AKppZle_Frxeak91


jetzt habe ich es wieder genommen (nach meinem ersten Beitrag) und jetzt ist mir schon wieder übel..

Das Zeug ist übel ._.

Und wann hast du da deinen ersten Termin?

Hab die ÜW mit den Tabletten Montag gekriegt, muss noch anrufen..

A}pplEeR_Fre?axk91


War inzwischen ein paar Mal beim Psychiater, haben jetzt umgestellt auf Lasea (doer ein Lasea-ähnliches Produkt), wo ich im Moment an einer klinischen Prüfung teilnehme und es daher nicht bezahlen muss (und körperlich nochmal alles geprüft wurde – Blutbild, EKG, Urin, Halsschlagaderultraschall...)

Ob es wirkt oder nicht, wird sich noch zeigen.

Habe erst am 17.1. einen Gesprächstermin mit dem Psychiater, wo er dann mehr anspricht..

R1i"charxd61


Bin ich mal gespannt wie das ausgeht. Von einem Botenstoffwiederaufnahmehemmer ohne Wirkung mit einem halben Meter langen Beipackzettel zu Lavendelöl ???

Berichte uns

AWpplVe_{FreaLk91


Der Psychiater vermutet eine so geringe psychovegetative Störung, dass es mit Silexan (so heißen die Tabletten die ich bekomme) behandelbar ist..

Wie schon gesagt, schaden kann es nichts – wechseln geht immer :D

Rqic&har(d6x1


Bei leichten bis mittleren Depressionen können Lavendelöl und Johanniskraut helfen. Ebenso wie Sport und insbesondere eine Lichttherapie.

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