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Bisschen Statusdenken bei der Wohnung

Jwan7x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mich "plagt" ein Thema.. eigentlich völlig bescheuert, aber ich wills hier mal aufschreiben.

Ich bin nun bald 40 Jahre alt und obwohl ich eigentlich gar nix mit Statusdenken und Fixierung auf Materielles am Hut habe (ich würde mir z.B. niemals aus solchen Gründen ein schickes, teures Auto kaufen etc), nagt es an mir, dass ich nicht so wohne, wie ich denke, das man mit 40 "wohnen sollte", wenn man im Leben "halbwegs was erreicht hat". Wir (ich+Freundin) haben lediglich eine zwei Zimmer, 55 qm Wohnung, eingerichtet mit Ikea-Möbeln, diese überwiegend schon 10 Jahre alt und teilweise nichtmal neu sondern günstig gebraucht bei ebay gekauft. Keine schicke (oder auch unschicke) Einbauküche, sondern Spüle, Herd, Kühlschrank, alles einzeln, mit zusammengewürftelten Schränken aus dem Baumarkt und von Ikea.

Wobei das, was man "haben sollte", gar kein toller Luxus ist, sondern lediglich "Durchschnitt".. also z.B. eine 3 Zimmer Wohnung mit 75 qm, und eine Einbauküche "Standardklasse". Also das, was irgendwie "jeder hat" (denk ich so). Ich könnte nun in die Bude investieren, neue Küche, neuer Fußboden, neue Möbel, aber das lohnt nicht, weil ich denk, "die ist eh zu klein, lieber umziehen", andererseits ist es in der Stadt in der ich wohne nicht besonders einfach, eine neue (signifikant bessere) Wohnung zu bekommen, die auch halbwegs bezahlbar ist. Insofern irgendwie blockiert und so hausen wir da mit unseren Studentenmöbeln und es nagt irgendwie an mir. Es "ist nicht so, wie es sein sollte" ;-).

Ist das irgendwie nachvollziehbar?

Wobei wir uns da nichtmal unwohl fühlen. Die Wohnung ist perfekt optimiert auf die Nutzung, wir haben gar kein Platzproblem, sie ist gemütlich, auch die Möbel sind "ok", eigentlich hab ich gar nix was mich da groß stört, ausser halt dem denken, es ist nicht auf dem Niveau, wie es "sein sollte".

Als 40jähriger Erwachsener wohnt man nicht mehr "so" (so= eher Studentenbude oder erste eigene Wohnung).

Das ist vermutlich alles völliger Quatsch, oder?

Irgendwelche ideen?

Antworten
g&elbU u"nHd gut


Das ist vermutlich alles völliger Quatsch, oder?

ja ;-D

Wobei wir uns da nichtmal unwohl fühlen. Die Wohnung ist perfekt optimiert auf die Nutzung, wir haben gar kein Platzproblem, sie ist gemütlich, auch die Möbel sind "ok", eigentlich hab ich gar nix was mich da groß stört

darauf kommt es doch an, oder?

Sch*** drauf, was andere denken oder sagen, hauptsache ihr fühlt euch wohl und seid zufrieden.

S(ilber;mondaxuge


Hallo Jan74,

fühlt ihr beide (!) euch wohl ? kommt ihr gerne heim ? kommen eure Freunde gerne zu euch ? – dann ist doch alles ok !

Zugegeben, wenn es sehr "zusammengewürfelt" aussieht, dann könnte man vielleicht das eine oder andere Möbelstück austauschen. Muss ja nicht gleich eine neue Bude sein.

Wohnt ihr in Miete ? – Dann müsste der Vermieter sowieso alle 10 Jahre den Boden austauschen, könntet ihr ggf mit ihm reden was dann reinkommt. Also das sind jetzt nur Vorschläge.

Ich "durfte" mir kürzlich auch anhören, als ich einer Kollegin gesagt habe, dass ich in meiner Kochnische (ich habe nicht einmal eine extra Küche ! Mit über 40 ! ]:D ) keinen Platz für eine Mikrowelle habe, dass ich doch umziehen solle. Wie könne man sich so beengt nur wohlfühlen !?

Tja, da Kochen eh nicht zu meinen Hobbys gehört, fühle ich mich wohl...

Es mag sein dass die meisten Leute einen gewissen "Anspruch" haben, das ist ja auch ok, aber andersrum ist es auch ok !

p+ofsdprae


Find ich ja irgendwie witzig. Hast du schon mal beobachtet, wann du so empfindest? Ich frag das, weil ich lebe vermutlich auch nicht so, wie eine "normale" 35- jährige lebt, bin im Großen und Ganzen ganz zufrieden damit und habe mich arrangiert, bin sogar ganz glücklich so. Es sei denn, ich bin konfrontiert mit den "alten" Vorstellungen und Bildern von "wie es eigentlich normalerweise sein sollte". Dann kann es passieren, dass ich zu hadern beginne. Und diese Normvorstellungen kommen hauptsächlich dann auf, wenn ich mit bestimmten Leuten zu tun habe/hatte. (z.B. gewisse Verwandte, gewisse Kollegen). Da werden scheinbar bestimmte Schablonen aktiviert.

Ich frag mich dann auch, habe ich versagt? Gleichzeitig denke ich mir, ach Blödsinn.

Ich glaube ja, dass es vielen Menschen so geht, nämlich dass da irgendwo diese Über-Ich Ansprüche an einem nagen im Sinne von "Mach es besser!"- muss ja nichts Schlechtes sein, weil es auch vorantreibt, andererseits braucht man sich aber auch nicht quälen lassen (ja, von sich selbst quasi).

S.unflo@wer_x73


Ist Quatsch. Totaler. ;-D

Kenne ich aber auch. Wohne halt auch in einer kleinen Wohnung ohne separate Küche (nur Mini-Küchennische im Wohnzimmer). Ikea-Möbel. Platzmangel ohne Ende.

Während andere mit 40 (auch meine Altersklasse) halt schon im eigenen Haus oder zumindest der Eigentumswohnung leben.

ABER:

Es gibt halt auch die Leute, die ähnlich "zusammengewürfelt" leben. Wenn ich an meine Bekannten aus dem Studium denke, die bspw. in Hamburg wohnen... Altbauwohnung (aber nicht schick, sondern ALT). Keine Spur von Einbauküche. Alles recht einfach. Aber LIEBEVOLL und mit EIGENEM STIL, was Details angeht.

Ich bin eigentlich auch kein Statusmensch. Aber da, wo ich gebürtig herkomme, baut man i.d.R. mit Mitte 20 das eigene Haus. Und davon bin ich halt weit entfernt. Bis vor 4 Jahren habe ich noch auf 25 qm in einer 1-Zimmer-Whg. gewohnt. Mit 36 auch nicht gerade "angemessen".

Von allg. Meckerpunkten (Küche, keine Badewanne, laute Lage) abgesehen: Ich fühl' mich wohl in meiner Wohnung und hab's mir schön gemacht. Das zählt. So. Basta. ;-) ]:D

SJunfSlobweNr_73


@ Silbermondauge:

Huhu Du "Küchenlose"! ;-) ;-D

Ich hab' eine 1,90m breite Nische: Spüle, Kühlschrank, Herd. 1 Hängeschrank drüber, ein offener Regalboden. Dann als Abgrenzung zum Wohnzimmer so eine Art Tresen aus Schubladenschränken. Kein Platz für Mikrowelle, kein Platz für Geschirrspüler. Kl. Unterbau-Kühlschrank mit nur einem kleinen Gefrierfach. Ich kriege nicht mal meine Backformen in der "Küche" untergebracht, dafür muss ich immer in den Keller.

Aber... man lebt & kocht auch.

S/ilb ermondxauge


Gefrierfach habe ich auch nicht...okay DAS ist etwas blöd...aber ein neuer Kühlschrank wird demnächst mal fällig...

Und Geschirrspülmaschine ist bei einer Einzelperson eh überflüssig und bei 2 Personen zumindest grenzwertig, so ein Teil muss ja auch mal voll werden

Manchmal kommt es auch drauf an was die Leute für Bemerkungen machen. "So könnte ich nicht leben" ist schon manchmal etwas grenzwertig, je nach Tonlage in der Stimme.

p*os]paxe


"So könnte ich nicht leben"

Wäre aber an sich nicht mein Problem. Denn ich kann gut so leben.

Jian7x4


Danke für alle Antworten :-).

Mit (vermeintlichen) Ansprüchen von anderen Leuten hat das aber gar nix zu tun. Eher so ein "wie wohne ich hier? Ich hab wohl was falsch gemacht". Mag auch daran liegen dass es schonmal deutlich besser war. ich hatte mal eine zentral gelegene 88 qm 4 Zimmer wohnung mit Einbauküche und noch eine 87 qm "Zweitwohnung", Altbau, perfekt frisch saniert, in Berlin-Friedrichshain. und nun sowas. Hat was von "gefallener Engel". und alles selbst verschuldet, durch eigene (fehl-)Entscheidungen. Tja. Also wenn ich drüber nachdenk isses wohl hauptsächlich das, was nagt.

Und nun ist es schwer, da wieder gegenan zu kommen. In der Stadt ist es schwierig, eine bessere Wohnung zu finden, alles ist enorm teuer (und selbst wenn ich könnte – 900 bis 1000 EUR warm für eine 75 qm Bude, das seh ich nicht ein), und ich bin nun auch bald 40, beruflich irgendwie "gestrandet", nicht arbeits- und einkommenslos, aber auch nicht gerade toll, eher alles bodenständig, und, nun ja, im Leben auf dem Boden der Realität angekommen. Das ist es wohl, was mich wurmt. Fühlt sich so gefangen an.

Aber ich muss auch sagen, die oben erwähnten "tollen Dinge" waren auch "auf Sand gebaut". Finanziert durch einen Job der mich eher krank gemacht hat usw. Eher eine Blase, eine Illusion, als eine solide Lebensrealität.

Und immerhin hab ich nu meine 55 qm, und kann das alles selber finanzieren, stehe im Leben, beruflich und finanziell und wohnungstechnisch, auf eigenen Beinen.

S!uenflUowerx_73


Ich glaube, es ist eine Illusion, dass immer alles glatt läuft und prima bleibt. Oder auch: Man kann nicht alles haben (boah, blöder Spruch). Oder auch: Zumindest bei manchen Leuten bringt das Leben auch viele Rückschläge.

Du hast jetzt "weniger" Wohnung. Aber dafür auch nicht mehr den krankmachenden Job.

Siynlonymerxin


Ach, du sprichst mir aus dem Herzen!

Ich bin auch bald 40 und lebe nicht so, wie "man sollte".

Die Wohnung, die ich mit meiner Tochter teile, ist zwar nicht klein, ist aber nur 2,5 Zimmer gross.

Tochter hat ein Zimmer, wir haben eine Wohnküche, und das Wohnzimmer, das recht gross gehalten ist, habe ich unterteilt; so ist darin auch meine Schlafnische untergebracht.

Wir haben es unglaublich gemütlich und ich fühle mich sehr wohl; ich denke, das würd auch meine Tochter sagen. Das Quartier ist voller Kinder und ruhig gelegen. Also alles in Butter.

Ich kaufe je nach dem Möbel seond hand und motze sie auf. Jedenfalls krieg ich viel Komplimente für meinen Einrichtungsstil.

Nun: die meisten in meinem Alter mit Kindern wohnen in einer sehr grossen Wohnung; einige haben ein Haus gekauft. Inkl. Schaukel und Trampolin im Garten, wie es sich gehört, wenn man gute Eltern sei will...... :-X

Nein, ehrlich: eine Bekannte von mir hat reich geerbt und sie konnten sich nur dadurch das Haus finanzieren. Eine andere hat reich geheiratet; einen Mann, der als Geschiedener bereits in einer prunken Hütte gewohnt hat....alles nett. Sie haben eine Reinigungsfrau, weil das Haus über unglaublich viele Quadratmeter und dazu noch über 3 Bäder verfügt. Uff, viel Arbeit! Und dann erst noch der Garten......

Ich selber fühle mich nicht minderwertig. Ich weiss, dass ich mir meine Bude plus den ganzen Lebensunterhalt selber finanziere. Dadurch, dass ich viel in Ausbildungen investiert hab, kann ich es mir finanziell leisten, nur Teilzeit zu arbeiten und viel Zeit mit meiner Tochter zu verbringen. DAS zählt für mich ganz persönlich.

Ich sehe bei vielen Paaren mit hohem Lebens- und Wohnstandard, dass sie arg dafür schuften müssen. D.h. ein Elternteil 100% oder mehr und der andere nicht selten bis zu 80%. Kinder sieht man da nicht oft. Oder aber man hat eben reich geerbt.

Ich habe schon früher nie auf grossem Fuss gewohnt; meist in Wohngemeinschaften. Zudem bin ich viel gereist und hab dann jeweils in 10-er dorms geschlafen......

Zudem würde ich auf keinen Fall wollen, dass jemand anderes meinen Dreck wegputzt; geschweige denn mein Klo reinigt. Das wäre mir peinlich und das würd ich nur wollen, sollte ich mal dazu nicht mehr in der Lage sein. Das ist meine Einstellung.

Wichtiger als eine teure Wohnung sind mir Bio - Lebensmittel und Fair-Trade Produkte.

Ich habe oft Mühe mit diesem "wer hat wieviel und wohnt wie" - Getue; es ist alles relativ. Und ja, wird eine Ehe geschieden, geht es den meisten so, dass sie sich mit einer kleineren Wohnung arrangieren müssen. Und dass eine Beziehung in die Brüche geht, kann nun mal einfach allen passieren; auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.

Alles Gute!

W3a5teWrlis2


Warum willst du ne größere Wohnung? Wirklich nur weil du denkst, das "muss so sein"? Naja, da sind 75m² aber auch nicht das Wahre, da muss das zumindest ein Haus sein oder ne 150m² Eigentumswohnung. Grade, wenn man auch nur zu zweit ist... dann kann man sichs ja leisten. ]:D

Also wenn du meinst, du brauchst mehr Platz, dann ist es verständlich. Und wenn du die Möbel nicht mehr sehen kannst, kann ich das auch verstehen. Generell finde ich alle paar Jahre mal neue Möbel oder neue Tapete gar keine schlechte Idee.

Aber ich find jetzt auch nicht, dass 55m² für 2 Personen ne Studentenbude ist.

Man kann durchaus so wohnen. Ich wohn auf 19m² und mir ist es manchmal schon lästig, die zu putzen. :=o Was tut man denn auch groß zuhause? Schlafen, faulenzen, essen, sich waschen. Und ansonsten ist man draußen einkaufen, arbeiten, was unternehmen. Da ist es egal, wie groß die Wohnung ist. ":/

Viele haben auch einfach nur deshalb eine große Wohnung, weil sie unglaublich viel Zeug horten müssen. Bei mir im Bekanntenkreis will z.B. bald jemand umziehen, weil der Kleiderschrank zu klein ist und ein größerer her muss und der dann nicht mehr ins Schlafzimmer passt. Die haben eine Traumwohnung mit großer Küche und Dachterasse und allem Mist... aber nein, man muss umziehen weil kein Platz. Das finde ich nicht beneidenswert, sondern ehrlich gesagt einfach nur total komisch. :-X ;-D

S|uperzkröxte


Um mich herum kaufen momentan einige Leute Wohnungen oder Häuser, das können wir uns nicht leisten. Wir wohnen in einer Mietwohnung und haben Glück gehabt keine riesen Miete zahlen zu müssen.

Trotzdem haben die Freunde meines großen Sohnes ein eigenes Zimmer mit allem pipapo.

Er beschwert sich nicht, aber er teilt sich sein Zimmer.

Für eine größere Wohnung fehlt das Geld, wir müßten locker 300 Euro mehr bezahlen dafür, das auf ein Jaht gerechnet %:| . Haut nicht hin.

Unser Ziel ist es wenn unsere drei Kinder ausgezogen sind uns eine Wohnung von 50-65qm zu kaufen.

Meinem Mann und mir würde das vollkommen reichen.

Ich halte mich ohnehin meist im Wohnzimmer auf, da wären x weitere Zimmer für mich uninteressant.

Eine Wohnung will schließlich auch belebt werden.

Damals hatten wir so eine süße 50qm Wohnung, die war super geschnitten, hatte Einbauschränke in der Wand. Sie war sehr hell, sehr warm und gemütlich.

Unsere Nachbarn ein älteres Paar lebte dort schon ewig, die hätten sich locker was anderes leisten können, aber sie sind lieber gereist durch die Weltgeschichte.

Zudem frage ich mich wie lange hält man sich in der Wohnung auf?

Ich würde mir z.B in einem großen Haus sehr verloren vorkommen ohne viele Personen um mich herum. Manchmal frage ich mich wie die Beckhams das wohl machen, die müssen sich bestimmt gegenseitig anrufen um sich zu finden. Vielleicht ist Viktoria deshalb so schlank, weil sie ihren David immer sucht und durch das xxxxl Haus joggt ]:D ?

Naja, die 50qm Wohnungen in unserem damaligen Wohnhaus waren sehr sehr beliebt und dort lebten sicher Menschen die sich hätten größeres leisten können.

Hvappy Brana3na


Ich kann die Gedanken von jan74, schon nachvollziehen. Und ich finde 55m² für 2 Personen schon sehr beengend. Man hängt sich nonstop auf der Pelle. Bei so wenig Platz gibts ja kaum Rückzucksmöglichkeiten ohne das Jemand aus der Wohnung flüchten muss. Z.b: bei Streit. Sicherlich kann man sich auch die kleinste Hütte schick her richten und traumhaft schön einrichten, aber größer ist halt doch oft auch viel besser.

Souperrkrötxe


Hm, wieso auf die Pelle?

Seit ihr den 24h zuhause?

Meist ist man schon wegen der Arbeit ca. 10 Stunden außer Haus, dazu kommen noch 8 Stunden schlaf.

Eventuell noch Hobbys außer Haus, einkaufen etc.pp.

Zuhause wird gechillt, gegessen und so weiter. Wenn ich meinen Partner diese Zeit auch noch aus dem Weg gehen müßte wäre gar keine gemeinsame Zeit mehr vorhanden :-/ .

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