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Nächtliche Alpträume, Panikattacken, Übelkeit

BAunte-qAxugen hat die Diskussion gestartet


Schon seit einpaar Tagen habe ich nachts Alpträume. Es ist so, dass ich dann in diesen Alpträumen immer wieder die gleiche Erfahrung, die ich einmal hatte, neu durchlebe.

Jedes Mal wache ich dann auf und spüre meinen Magen, einige Male musste ich mich auch schon übergeben. Die Alpträume hindern mich meist auch am aufwachen, so laut mein Wecker auch ist... %:|

Abends habe ich Panikattacken, aus Angst, ich könnte in der folgenden Nacht wieder Alpträume haben. :°(

Mein Psychologe weiß leider auch nicht, wie er mir das nehmen könnte.

Meine Frage an euch: Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen und wie geht ihr damit um?

Danke für Antworten! %:|

Antworten
Trenni:smä`dchexn


Bunte Augen :)_ :)_

Ich habe seid über 20 Jahren Angst und Panikattacken >:( >:(

Wie sehen denn deine Alpträume aus :-/ :-/ :)_ :)_ :)* :)*

SMandra>2006


Naja zuerst muss man ja mal wissen: Welche Erfahrung ist denn das, von der du Alpträume hast? An der Stelle müsste man ansetzen, glaube ich. Diese Erfahrung nach und nach im wachen Zustand verarbeiten, so dass sich nicht mehr das Unterbewusstsein nachts damit herumschlagen muss. Zerr das Unheimliche und Schlimme raus aus der Nacht ins Tageslicht, denn da ist es weniger mächtig und kann leichter besiegt werden...

Ansonsten könntest du versuchen, zu lernen, deine Träume zu steuern bzw. luzid zu träumen. Dann hast du sogar im Traum die Kontrolle bzw. träumst "aktiver" und kannst dich auch losreißen und aufwachen.

Zum Einschlafen würde ich Phantasiereisen, Schlafhypnose oder ein schönes Hörbuch empfehlen, so dass du in den Schlaf driftest, statt Panik zu bekommen.

Übernimm die Kontrolle und hol dir deinen Schlaf zurück :)_

BVun(te-OAuxgen


Ich hatte einmal ein Erlebnis, da war ich 15 (etwa 6 Monate her).

Meine Mutter hat mich mitten in der Nacht aufgeweckt, mich angeschrien und geschlagen. Es war die schlimmste Nacht meines Lebens...

Heute wohne ich aber auch nicht mehr bei meiner Mutter. Und jetzt kommt das plötzlich mit den Alpträumen und dem Erbrechen, den Panikattacken... %:|

T5enni=smädgchexn


Ansonsten könntest du versuchen, zu lernen, deine Träume zu steuern bzw. luzid zu träumen. Dann hast du sogar im Traum die Kontrolle bzw. träumst "aktiver" und kannst dich auch losreißen und aufwachen.

Wie geht das denn :-/ :-/ :-/

gzeralUd a*us owiexn


hi,

hast du einen partner oder ein kind-wenn ja, dann schlafe bei ihm im bett-das beruhigt und bringt innere sicherheit....versuchs mal.... :)^

B8uCnte-A(ugexn


#gerald aus wien

Ich wohne seit kurzem allein... :/

Sdand3ra2s006


[[http://klartraum.de/]]

Hier kann man sich zum Thema luzides Träumen informieren, kann auch sehr das Buch von Stephen LaBerge empfehlen.

Aber nach diesem Vorfall mit 15 Jahren ist doch eher die Frage, wie ist das Verhältnis zur Mutter, redet ihr miteinander, was ist damals vorgefallen, in welcher Situation fand das statt, wurde jemals darüber gesprochen, warum hat sie dich einfach so geschlagen und angeschrieen, ist das eine Art posttraumatische Belastungsstörung, die jetzt plötzlich auftritt..

Bisschen komisch finde ich es, dass der Psychologe angeblich nichts tun kann.. ich meine, er wird doch ein paar Fragen ähnlich wie meine an dich haben und dann Ansatzpunkte nennen können?!

Wie gesagt, ich würde gucken, was kann ich a) beim Einschlafen verbessern (Entspannung statt Panik), b) während des Schlafs verbessern (Stichpunkt Träume kontrollieren), c) tagsüber verbessern (Aufarbeitung dieses "Traumas").

B<unte-Axugen


Ich habe ja so an sich kein wirkliches Problem damit, mit Menschen darüber zu sprechen, bloß packt es mich einfach immer wieder so Flash-Back-mäßig...

Ich bin generell selten ein "selbstständiger Träumer", der seine Interaktionen in Träumen kontrollieren kann. Wenn das vorkommt, kann ich meist von Glück reden, aber das sind dann meist auch gute Träume. Bei schlechten Träumen bin ich generell ehr machtlos.

BEunte-A8ugexn


Mein Vater hat sich vor etwa 2 Jahren von meiner Mutter getrennt – die Scheidung ist noch nicht eingereicht, aber meine Eltern verhalten sich bereits so.

Mutter hat ein schweres Schmerzsyndrom und eine Posttraumatische Belastungsstörung. Sie legt eine etwas kindliche Sturheit an den Tag und wird sehr sehr schnell wütend, vor allem in letzter Zeit.

An dem Abend, als das passiert ist, war meine Mutter bei einem Elternabend in der Schule. Ja, ok, ich hab meinen Essteller in der Küche stehen gelassen, ja ok, ich hab mein Handtuch nach dem Duschen nicht auf die Heizung gehängt, aber ist das ein Grund, die Tochter mitten in der Nacht aufzuwecken und so anzubrüllen? Ich war bereits eingeschlafen und sie weckte mich damit.

Wenn ich ihr nach verlassen des Zimmers nicht gefolgt wäre, hätte sie mich vielleicht nicht mit dem Handtuch, das ich liegen ließ, mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen. Als ich mich in mein Zimmer zurückzog und mich unter der Decke verkroch, war ich natürlich panisch, aber sie folgte mir und schlug meinen verdeckten Bauch mit dem Kissen, dass neben mir lag. Sie holte aber so weit aus, dass sich selbst dieses Kissen wie ein Holzbrett anfühlte.

Immer, wenn ich nachts davon träume, wache ich bei dieser Stelle auf und übergebe mich.

Es ist jede Nacht so, als würde ich es auf das neue erleben, dieses einschlafen und in den Traum hinein aufwachen, das Gebrüll, die Schläge.. %:|

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