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Erwachsene Tochter und Großmutter

k/o1bold{ine44


Völlig richtig, nur bisher war doch für das "alte prinzesschen" ;-D keinerlei Anlaß gegebn zu reflektieren. Die Oma ist doch noch feste dabei. Und beginnen mit reflektieren, ändern und sonstigen..wird sie erst wenn der Einfluß weg ist. So meinte ich das.

Mich hat nur diese Pauschalansage...ungeliebt....gestört.

Für die Te ist es sicherlich zur Zeit das beste...sich da soweit rauszuziehen wie nur irgend geht. Soweit halt, das sie nicht so angreifbar ist und auch weiterhin ihren Enkel sehen kann. Auf dieser Schiene würde ich nur mit der Tochter reden. Niemanden nutzt jetzt eine auseinanderpflückung der Umstände die dazu geführt haben...jetzt heißt es Schadensbegrenzung um die Te irgendwie einfacher mit der Situation umgehen lassen zu können.

lKangsaNmgexnug


@ Lena9292

Oh, das mit den Schlägen kenne ich nur zu gut. Gebrochene Nase, beschädigte Zähne (aber das ist ein anderes Thema).

Meine Mutter hat ihre Abneigung gegen mich nicht nur an mir ausgelebt, sondern versucht heute noch mit allen Mitteln, es mir irgendwie heimzuzahlen, dass sie mit mir schwanger wurde.

Mein Fehler war auch, dass ich meine Tochter zu ihr gegeben habe – der Fehler meines Lebens.

Nur: Was sie meinem ältesten Sohn erzählt hat, weiß ich nicht. Er den Kontakt zu uns allen abgebrochen – auch zu seinen Geschwistern. Und sollte ich jemals Wahrheit erfahren, hoffe ich nur, dass meine Mutter dann noch am Leben ist!

Ja, Geld macht Kinder bzw. dann als Jugendliche käuflich.

Meine beiden Jüngsten waren nur selten bei der Oma, denn sie mochen sie seltsamer Weise nie. Sie war ihnen unheimlich. Als mein Jüngster nun 18 wurde, rief sie ihn an und sagte, er solle vorbeikommen, man habe ein Sparbuch für ihn und man würde doch gerne mal sehen, was aus ihm geworden sei.

Mein Sohn hat darauf geantwortet, dass er kein Geld möchte, mit dem man was erkaufen möchte. Er würde nicht kommen, er sei vorher schon nicht gerne gekommen und mit 18 nehme er sich das Recht raus gar nicht mehr zu kommen.

Sie hat ihn einmal hinter seinem Rücken schlecht gemacht, als er sehr krank war. DAS hat er ihr niemals verziehen.

SJydxney


Langsamgenug

Was mir beim Lesen auffiel ist, je mehr Infos über die Zusammenhänge ins Spiel gebracht werden, deso unüberschaubarer wir das Ganze. Man kommt vom hundertstel ins tausendstel, ohen jemals eindeutig klären zu können, wer was zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich gesagt, oder gemacht hat. Deshalb würde ich an Deiner Stelle nur den Konflikt mit Deiner Tochter in den Vordergrund rücken, ungeachtet dessen, was die Großmutter (also Deine Mutter) für ein Süppchen kocht, die Rolle des leiblichen Vaters ist zu vernachlässigen – und auch die Meinung der Schwiegermutter über Deine Tochter, ob diese nun boshaft ist, oder nicht, würde mich nicht interessieren. Denn im Endeffekt geht es einzig und alleine darum, klarzustellen, dass Du Dir den Ton und die Wortwahl Deiner Tochter verbietest – und zwar ein für alle mal!

Warum Deine Tochter ist wie sie ist (oder wurde, wie sie ist), dürfte eine mühseliges Unterfangen sein, da einfach zu viele Personen beteiligt sind (und waren), also würde ich einen klaren Strich unter die Vergangenheit ziehen. Der da heißt, positioniere Dich Deiner Tochter gegenüber klar, unmißverständlich und eindeutig. Sag ihr, dass sie "in der Art reden kann mit wem sie will, aber nicht mit DIR. Rufe sie nicht mehr an – und so leid wie es Dir auch tun wird, lass sie einen Ersatz als Babysitter für ihr Kind fnden, denn Du bist für sie nur die bequemste und naheliegendste Lösung.

Sag ihr auch, dass Du gerne bereit bist mit ihr über gewisse Dinge zu reden, auch gerne einiges klarzurücken, aber erst... erst wenn sie bereit ist ohne Beleidigungen auszukommen.

Und das hier: "Komm wieder runter. Ja er kommt und NU kannst ins Bett!". hätte sie zu mir nur einmal gesagt. Das geht gar nicht! Und gar nicht heißt bei mir "gar nicht".

Und nochmal kurz zu Deiner Mutter: Es ist ganz furchtbar, was diese Frau Dir angetan hat, indem sie zwei Deiner Kinder wohl von klein auf manipuliert hat und gegen Dich intrigiert hat, aber wenn Deine (inzwischen erwachsenen) Kinder nicht selbst auf die Idee kommen nachhaken und hinterfragen zu wollen, dann wirst Du das so stehen lassen müssen...auch wenn es sehr weh tut. Wünsche Dir viel Kraft.

l,anpgsamg=enug


@ Sydney

Da hast du Recht.

Sie wird den Kleinen ja heute Abend bringen – und ich denke, es ist Zeit (wieder mal), Klartext zu sprechen.

Zum erwachsenen Sohn:

DAS ist es ja. Er war fast nie bei der Oma! Er mochte sie eigentlich auch kaum. Daher ist es für uns absolut unverständlich, was sie gesagt oder getan hat, das ihn so wütend auf UNS gemacht hat.

Er war wenige Tage zuvor zu Besuch, wir haben gelacht, geredet und gescherzt – es war alles in Ordnung.

Dann hat er wenige Tage später noch durchblicken lassen, dass er mal Oma besuchen sollte, sie hätte angefragt. Und direkt nach diesem Besuch ist er richtig ausgetickt und hat mit uns gebrochen. Wir haben nur die Worte "Frag Oma". Mehr nicht.

D. h., unsere Große hat der Kleinen mal gesagt, Oma hätte ihm die Augen über seine Mutter geöffnet. Aber was sie damit meinte, hat sie nie gesagt. Sie würde sich raushalten, sie wolle eh nichts mit dem Bruder zu tun haben, weil er nicht dankbar genug sei.

Es hört sich alles kompliziert an, aber wenn man es durchlebt hat, kennt man die Zusammenhänge schon.

S.ydnxey


Langsamgenug

Es hört sich alles kompliziert an, aber wenn man es durchlebt hat, kennt man die Zusammenhänge schon.

Das glaube ich Dir sofort, aber Du wirst wahrscheinlich leider nie in der Lage sein, ALLES klarzustellen und alles aufzuklären. Zumal Deine Tochter ja noch Kontakt zu der Großmutter pflegt. Und deshalb wäre es wichtig einen Punkt zu machen.

Signalisiere Deiner Tochter, dass es ihr frei steht über Dich zu denken, was sie will, aber... aber Dir gegenüber hat sie sich zu benehmen, ansonsten ist Deinerseits "Schicht im Schacht." Weißt, das ist eine Frage des Respekts, den Du einfordern solltest, aber auch eine Frage der Konsequenzen, die Respektlosigkeiten mit sich bringen. Es kann nicht sein, dass sich Deine Tochter benehmen kann wie sie will und Du ihr dafür auch noch das Baby sittest. Wo ist da die Konsequenz? Wie willst Du da noch ernst genommen werden?
So lange Du Deiner Tochter diese Zusammenhänge nicht plausibel machen kannst, so lange wird es diese Übergrifflichkeiten auch geben...

l]anFgsambgenug


@ Sydney

Absolut richtig was du sagst – so was von richtig :)=

Ich muss und werde diese Konsequenz ziehen. Natürlich mit der Returekustsche, ich sei nun auf einem Egotrip und hätte den Verstand verloren – aber: Sie wird es lernen müssen und wenn wirklich die Oma mal nimmer da ist, kann es ihr leicht passieren, dass bei mir die Türe zu ist.

Denn ich bin nicht mehr jung genug, um alles einfach so wegzustecken und daher entferne ich seit längerem nun alle Dinge, die mir körperlich Schaden zufügen. Chancen hatte sie genug – nun muss das ein Ende haben.

Denn dann lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

TJhi_s TwilSight UGar7den


ich verstehe nicht, das du überhaupt noch ein kind zu deiner mutter hast gehen lassen :|N . nach der ersten erfahrung hättest du nun wirklich schlauer sein können. 1mal fehler ja, 2mal...nein.

Tshis: Twil(igWht Ga5rdexn


hat sich erledigt.

lkang`samgsenug


@ This Twilight Garden

Zweites Kind? Es war nur ein Kind dort und wenn ein erwachsenes Kind hin geht, kann ich das ja kaum verbieten. Hm...

L$ena9O2'92


Ich denke auch – mehr kann man nicht tun als die Hand zu reichen. Aber nicht nachlaufen um jeden Preis. Auch ein erwachsenes Kind bleibt zwar Kind, ist aber nunmal "erwachsen". Will er/sie es sonst im Leben sein, ist er/sie es auch in der Beziehung zu den Eltern.

Du reichst die hand zur Aussöhnung und klärendem Gespräch. Will das die junge Frau partout nicht, musst Du in Euer beider Interesse loslassen. Bitte aber definitiv niemals eine "Retourkutsche" – das geht nach hinten los und bestätigt nur das, was Du aus der Welt schaffen wolltest.

Was mir mehr als Leid tut ist bei uns der Fall, dass meine Kinder beide keinen Kontakt zu anderen Geschwister wollen sondern sich bewusst aus dem Weg gehen. Zumindest jedoch "friedlich". Hier gibts irgendwann vielleicht doch die Möglichkeit einer Aussöhnung.

Was Lügen und Intrigen einer Oma oder sonstwem angeht – will ich einfach auch weiterhin daran glauben, dass jeder Lügner sich irgendwann selbst enttarnt. Und wenn die Enkel "erwachsen" genug sind, dann werden sie auch begreifen, was ihnen angetan worden ist.

Loslassen kann der Beginn des sich-wieder-Findens sein. Zeit zum "Heilen von seelischen Wunden". So seh ich das.

Die Tür wird immer für meinen Sohn auch offen sein. Wenn er sich benimmt und in guter Absicht von sich aus kommen möchte. Das weiß er.

Die Tür wird aber für immer verschlossen bleiben und wurde es erst nach 53 Jahren vergeblichem Hoffen (aber irgendwann muss es einfach genug sein dürfen! ich verweigere mich der lebenslangen PFLICHT alles klaglos dulden zu sollen!) – gegenüber meiner Mutter.

Auch wenn man mir sagte, sie sei eine verbitterte alte Frau geworden. Ich kenne sie aber nur so – also auch als junge ... Ich möchte auch nie mehr auf ihre Lügen hereinfallen. MIR tut es nicht gut. MIR tat es nicht gut. Ich habe meiner "Pflicht" zu gehorchen genüge getan.

L`enla92x92


Auch wenn es eher OT ist – immer wieder sehe ich diese Bilder (Erinnerungen) vor mir:

von meinem Vater bekam ich insgesamt ("nur") zwei Dinge im Leben geschenkt und zwar anlässlich einer "tapfer überstandenen" Impfung gegen Pocken. Ein Buch ("Bummi und andere Tiergeschichten") mit hellblauem Einband – und eine kleine Brosch (ein weißes auf den Hinterbeinen stehendes Pferd ca 2cm groß). Ich weiß, dass ich diese Brosche am Abend als ich sie geschenkt bekam, vom Pullover abmachte und auf den Tisch legte. Ich habe sie nie wieder gesehen --- Mutter meinte stets "dann hast Du sie eben verloren".

Sie hate sich immer laut beklagt darüber, dass ihr Mann ihr nie Blumen oder Geschenke mitbrachte., während die Frauen der Nachbarschaft "viel mehr bemühte Männer haben, obwohl sie alle faule Schlampen sind und nichts taugen". Schmuck und Makeup war mir verboten bis ich auszog und studierte ... Viel von meinem Spielzeug oder meine "kostbaren" Sammlungen (kleine Bildchen, Zeitschriften) verschwanden Jahr für Jahr.

Nur einmal fand ich einen Stapel davon wieder – auf dem Dachboden. Wo ich sie nie hingetan hatte und lange vorher vergebens suchte. Meine Mutter war entsetzt "Du bist groß und brauchst das nicht mehr, ich hab die Deiner Cousine schon fest versprochen, die kriegst Du nicht wieder!" – ich hab sie heute noch. Eine Sammlung der ersten Hefte vom Mosaik (250 Hefte insgesamt – Sammlerstücke heute!).

Es ist so. Schlimm wenn man mehr als 30 Jahre immer wieder zu hören bekommt "Du hast mein Leben versaut. Leider gab es damals noch keine Pille."

Csornielixa59


@ Lena9292

Schlimm wenn man mehr als 30 Jahre immer wieder zu hören bekommt "Du hast mein Leben versaut. Leider gab es damals noch keine Pille."

Ach so. Ein hilfloses Baby ist schuld daran, daß sie zum falschen Zeitpunkt Bunga-Bunga gemacht hat? Wie wär´s denn mal, wenn sie sich der Tatsache bewußt wird, daß es ihre Verantwortung und ihre allein war! >:(

@ langsamgenug

Was sie meinem ältesten Sohn erzählt hat, weiß ich nicht. Er den Kontakt zu uns allen abgebrochen – auch zu seinen Geschwistern.

Soweit du geschrieben hattest, wißt ihr nicht mal, wo er heute wohnt. Gäbe es eine Möglichkeit, ihn über soziale Netzwerke oder andere Communities (alte Schule im Internet oder frühere Freunde) ausfindig zu machen? In dem Fall könntest du ihm eine Mail oder ganz altmodisch einen Brief schreiben. Einfach nur darum bitten, dich auch zu Wort kommen zu lassen und eben nicht nur deine Mutter. Denn "eine Red ist keine Red, du mußt sie hören alle beed!", wie meine Mutter immer gesagt hat. Du willst ja nur auf den Vorwurf antworten können, den du bis heute nicht einmal kennst!

Oder es könnte sein, daß er inzwischen erkannt hat, daß er falsch lag, aber sich nicht traut, wieder in Kontakt zu treten, weil er sich schämt.

d`aneae8x7


Signalisiere Deiner Tochter, dass es ihr frei steht über Dich zu denken, was sie will, aber... aber Dir gegenüber hat sie sich zu benehmen, ansonsten ist Deinerseits "Schicht im Schacht."

Genauso würde ich es auch handhaben! Solange sie sich benimmt ist sie willkommen, ansosnten muss sie eben weg bleiben. Es zwingt sie ja auch niemand Kontakt zu dir zu haben wenn es so eine Qual für sie ist das sie sich in dieser Art und Weise benehmen muss.

1abc

In den letzten 12 Jahre hätte sich Töchterchen ja auch HIlfe zum reflektieren suchen können. Man kann das nämlich auch lernen und genau dafür gibt es Therapeuten.

This Twilight Garden

Ich glaube du übersiehst etwas: Kleine Kinder sind Opportunisten. Das ist gut so, es sichert ihr Überleben. Grundsätzlich vertrauen sie der Person am meisten die sie am häufigsten sehen, die sie meistens füttert und ins Bett bringt und so weiter. Meine Mutter war in einer ähnlichen Zwangslage wie die TE als ich klein war und musste mich im Zuge einer Weiterbildung für nur 3 Wochen bei meiner Oma lassen. Als sie mich wieder abholen kam hatte ihre Mutter ihrem Kind beigebracht statt "Oma" "Mama" zu sagen und ich rannte weg weil ich nicht wieder weg wollte. In den drei Wochen war ich ja auch nach Kräften verwöhnt worden. Meine Ma hat mich allerdings daraufhin geschnappt und mitgenommen und ihrer Mutter Hausverbot erteilt. Das ging damals weil ich auch noch einen Vater hatte, keinen guten, aber einen der zumindest nachts nach mir sehen konnte so das sie ihre Arbeitszeit auf den sehr späten Abend verlegen konnte.

Wenn bei mir schon drei Wochen Beeinflussung gereicht haben will ich nicht wissen ob meine Ma nach einem Jahr bei mir noch einen Fuß auf den Boden bekommen hätte. Kleine Kinder interessieren sich weniger für biologische Abstammung und auch die Prägung bei der Geburt ist kein Garant dafür das es einen immer vorziehen wird. ;-)

Kyl%eio


langsamgenug

Auch wenn man als Kind nichts besonders Gutes erfahren hat, geht man als Erwachsener erst Mal nicht davon aus, dass die Mutter mit ihrem Verhalten bei den Enkelkindern weiter macht.

Und das war Dein Denkfehler, als Du selbst eine Familie hattest. So wie es sich anhört, waren Dir Deine Eltern keine Eltern. Aus irgend einem Grund hast Du Deiner Mutter den Kontakt zu Deiner Tochter erlaubt. Auch als Du erfahren hast, dass Deine Mutter Deine Tochter gegen Deinen Ex eingesetzt hat – gegen Dich sowieso – hast Du zwar den Kontakt eingeschränkt, aber immer noch erlaubt. Klar, wie Du schon geschrieben hast – dumm gelaufen und natürlich bleibt einem manchmal nichts anderes übrig oder denkt nicht an die Konsequenzen. Im Nachhinein wohl ein schwerer Fehler, aber Eltern machen nun einmal Fehler, genau wie auch ihre Kinder.

Jetzt bleibt Dir nur noch eines übrig – zu entscheiden, ob Du den Kontakt zu Deiner Tochter ganz abbrichst, oder Du Dich in Zukunft einfach anders verhälst. Also, so wie es schon vorgeschlagen wurde, mit ausgestreckten Händen, liebevoll, aber wenn sie die Grenzen des Respekts überschreitet, einfach selbst die Grenze aufzuzeigen und stopp zu sagen – so nicht, aber eben weiterhin die Arme offen zu halten. Aus meiner Sicht ist das auch eine Vorbildhaltung und wenn Du so eine an den Tag legen würdest, dann könnte sie vielleicht daraus etwas lernen. Vor allem aber würdest Du Dich selbst schützen, ohne Dir irgendwann vorwerfen zu müssen, dass Du für Deine Tochter nicht da warst. Es wäre aber auch nachvollziehbar, wenn Du den Kontakt zu ihr abbrechen würdest. Wahrscheinlich hätte es aber die Folge, dass Du auch den Kontakt zu Deinem Enkel verlieren würdest. Welchen Weg Du auch immer wählst, so kann Dir das niemand abnehmen. Ich stimme Dir allerdings völlig zu, dass Du nicht ihrem Bild von Mutter zu entsprechen hast, sondern sie Dich zumindest so respektieren sollte, wie Du bist, wenn sie Dich schon nicht annehmen kann, wie Du bist. Das gilt aus meiner Sicht allerdings auch für Dich. Anscheinend habt ihr beide kein Interesse daran, den anderen zu anzunehmen oder gar zu verstehen. Darin gleicht ihr Euch – ihr bewertet jeweils des anderen Verhalten. Da fehlt schon einiges an Zuneigung, auch von Deiner Seite. Zumindest vermisse ich das in Deinen Zeilen. Vielleicht ist es ja da und Du hast es nur nicht erwähnt. Irgend etwas ist eben in Deiner Tochter und wie Du schreibst, irgend etwas was Du getan hast, hasst sie an Dir. Je früher das passiert sein mag, umso wahrscheinlicher ist es, dass es das Kind in Deiner Tochter ist, das sich nach der Mutter sehnt und egal wie alt ein Kind ist, so gibt es Dinge, die immer dieses Tochter-Mutter-Verhältnis ausmachen und wenn die Mutter nicht richtig reagiert hat, dann tragen es manche ihren Müttern nach. Sie schein aber auch nicht so viel vertrauen zu Dir zu haben, dass sie es Dir sagt, was es ist/war. Vielleicht fürchtet sie, dass Du es einfach nur bewertest, anstatt es anzunehmen, dass Du ihr nicht das gegeben hast, was sie gebraucht hätte. Das sind schmerzhafte Gespräche zwischen Eltern und Kindern, aber diese verhelfen meiner Meinung nach zu mehr Nähe und Verständnis.

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