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Psychisch kaputte Menschen

S8mardagdaquge


Niemand ist gezwungen, sich den Lebensanschauungen anderer bezüglich des Luxusdenkens anzupassen.

Was ist Luxus? Dass man sich einen Arbeitsplatz wünscht, wo man einfach gute Arbeit leistet, die geschätzt wird und so entlohnt wird, dass man sich davon ernähren kann? Dass man sein Bestes gibt und das einfach auch mal genügt? Dass man von seinen Mitmenschen nicht schief angeschaut wird, wenn man weder über Wohneigentum, Abteilungsleiterposition, Luxusbody, Gesundheit und 2 Autos und 2 Urlaube im Jahr verfügt?

Der Mensch ist so beschaffen, dass er vergleicht, das ist ihm gewissermaßen mitgegeben und bringt ihn dazu, sich weiterzuentwickeln. Das ist gut so. Nur: Was, wenn diese Eigenschaft missbraucht wird, wenn da jemand manipuliert und der Mensch sich in einer Umwelt vorfindet, wo ihm permanent Erfolg als Nonplusultra vorgegaukelt wird? Es gibt kaum Leute, bei denen sich wirklich NICHTS im Inneren regt, wenn sie sich 5 Etagen tiefer sehen als die Mehrheit ihrer Mitmenschen. Das einem innegelegte Wettbewerbsdenken bringt die einen zum Neid, die anderen zu Selbstzweifeln an sich und ihrer Existenz. Solange man diese gesellschaftlichen Defizite noch mit etwas anderem kompensieren kann - alles gut und schön. Wer es nicht mehr kann, landet unweigerlich in einer Depression, die er sich nicht ausgesucht hat.

S,unf]lowe,r_x73


@ estrelle:

Diese Stärke haben leider viel zu wenig Menschen. Aber genau aus so einem Umfeld kommen Menschen, die weniger anfällig sind. Schönes Beispiel!

SCmar3agda_uge


"Was, du bist mit 40 immer noch nicht Abteilungsleiter und du hast nicht jedes Jahr mindestes eine Weiterbildung gemacht? Und du geht nach der Arbeit nicht 30 km Laufen?!"

Und so schnell werden aus Opfern (der Medien) Täter (gegenüber anderen). Man muss sich nur mal anschauen, auf welche teilweise krude Art und Weise sich das in alle möglichen Gebiete verlagert. Stichwort: Super-Mamis. Sieht man auch hier im Forum. Wer ist die tollste Mutter? Wer stillt möglichst Jahrzehnte? Welches Kind sitzt, spricht, läuft am ehesten? Welches Kind kann am ehesten ohne Windeln? Und so setzt sich das fort. Wettbewerbsdenken fängt also schon in den Windeln an, auch wenn das Kind noch nicht weiß, worum es geht, wird es einen gewissen Druck spüren, den Erwartungsdruck der Eltern, den diese weitergeben. Stolz hat halt auch eine Kehrseite. Und in der Schule gehts dann weiter, inzwischen haben Kinder dieses Denken verinnerlicht, wer hat die besten Klamotten von der richtigen Marke?

S%unflowGer_77x3


Leider geht's halt nicht immer nur um Luxusdenken... Manchmal fehlt einfach schon die banalste Perspektive. Oder es kommen wieder und wieder Rückschläge in einem eigentlich als gut empfundenen Leben, wo dann irgendwann die Kraft fehlt, sich wieder und wieder zu berappeln. Oder die Unterstützung.

Es gibt (zum Glück) ja noch genug Leute, die zufrieden sind. Bis irgend etwas Unvorhersehbares sie aus der Bahn wirft (leider).

N\urar ihWyon


Schon rein statistisch wird es eine große Dunkelziffer von Leuten geben die Ihre mehr oder weniger stark ausgeprägte Erkrankung ausnutzen um nicht mehr arbeiten gehen zu müssen.

Und sicherlich liegt die Dunkelziffer derer, welche ihre "Krankheit" lieber verdrängen, nicht nach außen tragen, nicht behandeln lassen durch den ganzen Leistungsdruck und die fortdauernde Stigmatisierung ihren Zustand derart verschlimmern, dass sie kaum noch Lebensfähig sind, ungleich höher.

Irgendwann ist der Leidensdruck so groß, dass die Arbeitsunfähigkeit mehr oder minder von heute auf morgen kommt. An diesem Punkt ist eine Behandlung schon fast nicht mehr oder nur noch sehr schwer und langwierig möglich.

H.asim$ufmf8x6


Mir macht es ab und zu etwas Angst, dass es mir seit über drei Jahren extrem gut geht, ich eigentlich fast durchweg glücklich und ausgeglichen bin.

Vor dieser Zeit hatte ich auch einige nicht so tolle Phasen (meistens wegen schwierigen Beziehungen), aber richtig Schwerwiegendes (Depressionen, Krankheiten u.ä.) hatte ich nie.

Aber mir fällt dieser "Trend" auch vermehrt auf. Manchmal haben mein Partner und ich Phasen, in denen wir uns etwas zurückziehen von unserer Umwelt, weil uns auffällt, dass viele um uns rum (Familie und Freunde) schwierig und anstrengend sind und man aufpassen muss, was man sagt.

Ein befreundetes Pärchen ist z.B. extrem sportbedacht, ernährt sich extrem gesund und es ist sehr schwierig, mal mit ihnen abends wegzugehen, weil es fast kein anderes Thema mehr gibt.

Meine ältere Schwester und ihr Freund sind sehr karrierebedacht, leben in der Schweiz in einem Haus am See und verdienen überdurchschnittlich gut. Wenn wir sie besuchen, haben wir oft den Eindruck, gar nicht richtig "für voll" genommen zu werden, generell ist bei ihnen alles sehr hektisch und unruhig.

Meine Eltern sind sehr lieb und wir besuchen sie oft, aber mein Vater (wird in zwei Wochen 64) ist inzwischen in Rente und extrem pedantisch, muss immer Recht haben und das dann auch mit Quellen beweisen - eine Unterhaltung mit ihm artet fast immer aus. Und die Eltern meines Freundes leben in Brandenburg in ihrer eigenen kleinen Welt, waren in den letzten sechs Jahren (die er nun in Bayern lebt) nie zu Besuch, weil sie ihre Tiere (Hund, Katzen und Hühner) nicht alleinlassen können und das macht meinen Freund natürlich traurig.

Sein jüngerer Bruder war bisher immer sehr nett und ich kam gut mit ihm aus, wir sind im selben Alter. Seit neuestem hält er sich für etwas besseres, möchte mit den Freunden von früher (die auch mein Freund kennt) nichts mehr zu tun haben und hat vorgestern meinem Freund gesteckt, dass er findet, dass ich sehr viel bei Facebook poste und er das zu privat findet. Mein Freund ist sauer geworden, hat mich verteidigt und gemeint, dass das ja wohl meine Sache sei und ihn eigentlich nichts anginge, er müsse sich dies ja nicht durchlesen, wenn es ihn stört.

Das sind jetzt nur kleine Beispiele, aber mir fällt das momentan gehäuft auf. Vielleicht sehen uns andere auch als "unnormal" oder anstrengend an, aber eigentlich sind wir sehr pflegeleicht.

Beide berufstätig, machen 2x die Woche Sport, mein Freund spielt zudem noch ab und zu Fußball; wir haben einen Hamster, fahren in den Urlaub, treffen uns mit Freunden, kochen zusammen... einfach ein ganz normales Paar ohne großartige Besonderheiten oder Abartigkeiten ]:D

Aber viele andere um uns rum scheint ständig irgendwelche Befindlichkeiten/Probleme mit dies und jenem zu haben. Kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde das Leben eigentlich leicht und schön :)_

Keine Ahnung, ob das überhaupt hier reinpasst, aber ich kann zumindest im Ansatz deine Beweggründe verstehen, warum du den Thread eröffnet hast.

s_eventyhrexe


Und sicherlich liegt die Dunkelziffer derer, welche ihre "Krankheit" lieber verdrängen, nicht nach außen tragen, nicht behandeln lassen durch den ganzen Leistungsdruck und die fortdauernde Stigmatisierung ihren Zustand derart verschlimmern, dass sie kaum noch Lebensfähig sind, ungleich höher.

@ nurarihyon

wird es sicher auch geben, da kann man trefflich drüber spekulieren welche Gruppe größer ist. Trotzdem wird der steile Anstieg in der Statistik hauptsächlich damit zusammenhängen das viele psychische Krankheiten mittlerweile anerkannt und viel stärker in die öffentliche Wahrnehmung gerückt ist. Dabei haben all diese Erkrankungen kaum klare Definitionen oder Symptome. Alles ist fließend, die Toleranz bei Befunden liegt bei 100 %. Fallbeispiel : Ein Straftäter, zwei renomierte psychatrische Gutachter, der eine bescheinigt volle Schuldfähigkeit während der andere eine umfassende Schuldunfähigkeit diagnostiziert. Beide sind in Ihrer Kompetenz unumstritten und über jeden Zweifel erhaben. Wo hören die u.U. mehr oder weniger normalen Symptome auf und fängt die Krankheit an ?

Man beklagt einerseits einen immer stärkeren Erfolgsdruck in der Gesellschaft, andereseits hat die Verantwortung für das eigene Leben auch abgenommen. Brachte man früher schlechte Schulnoten heim war man entweder faul, dumm oder beides. Heutzutage sind diese Kinder allesamt hochbegabt, haben aber irgendwelche angeborenen Schwächen für die sie nix können.

Skunfl)owexr_73


Dabei haben all diese Erkrankungen kaum klare Definitionen oder Symptome.

Das stimmt schlichtweg nicht. Schau' Dir das ICD-10 Kapitel F oder das DSM an. Es gibt SEHR klare Kriterien.

Die Diagnose einer psychischen Erkrankung ist zudem ein völlig andere Metier als das der Schuldfähigkeitsbegutachtung. Letzteres ist wirklich deutlich unklarer, was v.a. aber daran liegt, dass man eine PROGNOSE abgeben muss. Was erheblich schwieriger ist, als einen IST-Zustand festzuhalten. Diagnose ist nicht gleichzusetzen mit Prognose.

m^ondS+sterxne


@ Alouette willgesundsein

Das stimmt doch gar nicht?! Wo liest Du denn das raus? ???

Aus Deinem Beitrag nicht. Du lieferst eine ganz interessante Erklärung für die Probleme von willgesundsein: Seine Grundbedürfnisse sind erfüllt. Jetzt hat er Zeit zum Nachdenken. Er würde seine intellektuellen Fähigkeiten gerne nutzen, um etwas Sinnvolles damit zu machen. Aber obwohl er studiert, interessiert sich niemand so recht für seine intellektuellen Fähigkeiten.

Eigentlich müsste man seine Fähigkeiten für den kulturellen Fortschritt nutzen. Aber er soll sie letztlich nur zum Broterwerb nutzen, obwohl es Brot im Überfluss gibt. Was soll man da machen?

Das war jetzt mein Versuch, Deine Erklärung auf willgesundseins Situation anzuwenden.

Nqurarixhyon


Dabei haben all diese Erkrankungen kaum klare Definitionen oder Symptome.

Siehe Sunflower, die ist vom Fach und erklärt das besser :-)

Wo hören die u.U. mehr oder weniger normalen Symptome auf und fängt die Krankheit an ?

Ich bin nicht vom Fach, also wirst du dich mit meiner eigenen Definition, die von der der Fachwissenschaft abweichen mag oder nicht, vorlieb nehmen müssen.

Krank ist, wer einen Leidensdruck verspürt, der der Situation nicht angemessen ist und die emotionale, psychische und/oder auch physische Leistungsfähigkeit beträchtlich beeinträchtigt.

Natürlich kann man sich jetzt an den Begriffen angemessen und beträchtlich hochziehen und eine Definition verlangen, aber du siehst sicherlich auch so, worauf ich hinaus möchte.

Würde bestimmte Symptome ernster genommen und wenigert stigmatisiert, dann würde sich viele Betroffene sicherlich Hilfe holen, bevor sich eine Störung chronifiziert. Das würde letztendlich allen helfen: Den Patienten und den Arbeitgebern.

s2chnecnke19M8x5


Wenn man bedenkt, dass in Deutschland mehr Menschen durch Suizid, als im Verkehr umkommen, dann ist das schon ganz schön aussagekräftig. Wenn nur 60 oder 70% von den 15000 Toten eine Depression haben und man sie durch Behandlung hätte retten können... ganz abgesehen davon, dass irgendwas zwischen 85-90% der Suizidversuche fehl schlagen, dann verdeutlicht das, dass es mit einem "Stell dich nicht so an" nicht getan ist. In einem Forum, wo ich aktiv war, hat sich jemand nach vorheriger Online-Ankündigung umgebracht... als Hilfe kam, war es zu spät.

Man bringt sich nicht einfach mal so um, sondern überwindet den stärksten Trieb – den Überlebenstrieb – weil man keinen Ausweg mehr sieht. Letztlich geht es nicht nur um diejenigen, die Behandelt werden und danach gesund / stabil sind, sondern um eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die an einer psychischen Erkrankung stirbt. Schon in Goethes Werther ist "Von der seelischen Krankheit bis zum Tode" zu lesen, es ist also definitiv kein neuzeitliches Phänomen.

StunfVlGowe4r_73


Wo hören die u.U. mehr oder weniger normalen Symptome auf und fängt die Krankheit an ?

Es gibt auch den Begriff "subklinische Ausprägung". Soll heißen: Es liegen Symptome vor, die in eine Richtung gehen. Aber es reicht nicht für eine Diagnose.

Bei den Diagnosen gibt es außerdem oft noch die Abstufungen leicht – mittelgradig – schwer. V.a. bei Depressionen. Bei anderen Störungen dann sowas wie "teilremittiert", wenn noch Symptome da sind, aber halt keine massive Ausprägung mehr vorhanden ist.

Es gibt sooo viele Optionen, all diese Dinge zu codieren. Schweregrad. Mögliche konkrete Auslöser. Und und und.

Es gibt nicht "Diagnose ja oder nein". Es gibt ein sog. Kontinuum von komplett gesund zu schwerstkrank. Und erst ab einem best. Schweregrad KANN man überhaupt eine Therapie beantragen. Und erst DANN stimmt der Gutachter der Kostenübernahme dafür auch zu.

w.il*lgesun,dsein


Weiß jemand aus hitorischen Quellen, wie die Suizidrate in den letzten Jahrhunderten war? Letztendlich ist der Tod das einzig endgültige und somit schwarz/weiß gesehen auch das einzig wirklich unbestreitbar aussagekräftige...

Aus Deinem Beitrag nicht. Du lieferst eine ganz interessante Erklärung für die Probleme von willgesundsein: Seine Grundbedürfnisse sind erfüllt. Jetzt hat er Zeit zum Nachdenken. Er würde seine intellektuellen Fähigkeiten gerne nutzen, um etwas Sinnvolles damit zu machen. Aber obwohl er studiert, interessiert sich niemand so recht für seine intellektuellen Fähigkeiten.

Eigentlich müsste man seine Fähigkeiten für den kulturellen Fortschritt nutzen. Aber er soll sie letztlich nur zum Broterwerb nutzen, obwohl es Brot im Überfluss gibt. Was soll man da machen?

Das war jetzt mein Versuch, Deine Erklärung auf willgesundseins Situation anzuwenden.

Sorry, jetzt komme ich nicht mehr mit.

Ich hab über das Thema den ganzen Tag weiter nachgedacht:

Meiner Meinung nach ist das wichtigste Kriterium für Wohlergehen, dass man in seinem Leben einen Sinn spürt. Das kann im Idealfall einfach nur durch das sogenannte Urvertrauen gegeben sein: "das Leben ist doch schön und ich gut so, wie ich bin!"

War aber nicht alles schön (wie bei fast jedem Menschen), muss man das Loch in der Seele durch Kompensation stopfen und das ist nichts schlechtes, sondern total normal! Manche machen das durch ihre Arbeit, durch "sich gesund halten", durch Religion oder andere Spiritualität oder leider auch durch Oberflächenaufwertung oder sogar Macht, in welcher Forma auch immer. Man muss also (wer hätte das gedacht), für sei Wohlergehen was tun und ich glaube nicht, dass die meisten Leidenden sich das nur einbilden oder es vortäuschen. Ich kann das von mir mit Sicherheit sagen und kenne auch andere persönlich, die ihre Situation gerne ändern wollen, es aber "einfach nicht schaffen" (klingt bescheuert, ist aber so!).

Ich glaube, das Leben heutzutage ist viel komplizierter (nicht härter!):

Heutzutage hat man in unserer Gesellschaft durch

- fast automatische Sicherung der Grundbedürfnisse (jetzt bitte kein "es gibt auch Obdachlose-Zeugs"),

- eine sehr große Freiheit in Beruf, Freizeit, Lebensweise, Reisemöglichkeiten usw.,

- Vernetzung in allen Bereichen und Größen (im Privaten, Beruf bis zum politischen Geschehen) und

- ständig steigendes "Welt-Wissen" aber auch

- allgegenwärtige Vergleichsmöglichkeiten, dadurch

- steigende Individualisierungstendenzen,

- steigenden Konkurrenzdruck in allen Bereichen (wieder Beruf, Freizeit, Oberfläche usw.)

- Propaganda von Konsumgütern und Lifestyle und letzendlich

- die Aufweichung von Werten und sinn- oder haltgebenden Pfeilern

ein unüberschaubares Überangebot, das einen mehr verwirrt und überfordert.

Sicher, man kann sich dem entziehen aber es ist so verdammt schwer!

Manchmal denke ich, dass gerade bei Menschen, die sich viele Gedanken machen und sich vieler Dinge bewusst sind die Erleichterung mit dem Alter kommt, wenn man vieles gelassener sieht...

Und im Übrigen ist das Schlimmste ein "Ach komm, jetzt sei nicht traurig / Hab dich nicht so" wenn man nichts außer Trauer oder sogar Leere spürt!!!

maon~d+s#ternxe


@ willgesundsein

Sorry, jetzt komme ich nicht mehr mit.

Das bezog sich auf Deinen Beitrag mit den alten Griechen. Du bist jetzt in derselben Situation wie die griechischen Philosophen, die Zeit zum Nachdenken haben, weil sie nicht für den Broterwerb sorgen müssen.

Diese Zeit jenseits des Broterwerbs ermöglicht eine kulturelle Blüte. Das scheint aber in unserer Gesellschaft nicht mehr zu laufen. Warum? Warum bist Du nicht beteiligt an der Bildung einer kulturellen Blüte, sondern tendierst eher zur Depression?

Leben wir vielleicht in einer Art Übergangsphase und die nächste Stufe wird bei einer kritischen Masse an Leidenden durch nicht mehr aufzuhaltende Umbrüche erreicht?

Das hat mir zu denken gegeben. Aber da komm ich nicht ganz mit.

S_. w<allisixi


jetzt bitte kein "es gibt auch Obdachlose-Zeugs"

hey aber die gibt es halt nun mal ;-D ... und als solcher dazu: hätte ich weiter "normal" gelebt würde ich jetzt ADs nehmen um möglichst weiter zu funktionieren, stattdessen geht's mir derzeit so gut dass ich mir denke: wie geil kann das Leben eigentlich sein?!^^ .. Ich bin noch nicht soweit um, auch nur für mich persönlich, sagen zu können was Glück wirklich ausmacht, aber ich denke bisher eher nicht dass es so zwangsläufig mit Übersicherheit oder Übersättigung zu tun hat, vllt eher damit dass die Menschen nicht tun (können oder wollen) was ihnen gut tut und wonach ihnen ist.

Was das "früher" und "heute" betrifft vermute ich das sogar beides zutrifft, dass es eine Steigerung psychischer Krankheiten gibt und zugleich dass früher einfach sehr vieles nicht klassifiziert wurde. In dem Sinne meine ich dass es leicht steigt, aber nicht so sehr wie Zahlen oder persönliche Umfeld-Eindrücke vermuten lassen.

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