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Freundschaft nach der Psychotherapie

m}i<lliciheIn hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum

ich kenne meine Psychologin schon aus einem anderen beruflichen Hintergrund

und habe vor einigen Monaten bei ihr eine Vt begonnen.

Es geht mir gut mit ihr, allerdings möchte ich eigentlich gern in eine Analyse wechseln,

möchte sie als Mensch auf keinen fall missen.

Sie ist mir einfach sehr doll ans Herz gewachsen.

Ist es den Pflicht für den Therapeutin, die Abstinent einzuhalten?

wenn ich sie frage, ob sie sich auch einen privaten kontakt vorstellen könne, wie der so aussieht, das weiss ich noch nicht.. ":/

und ob sie einwillt auch nicht. :-/ Der Grund meines Wechsel ist einfach der, dass ich mehr therapeutische Beziehungen brauche.

Da ich meine Psychologin schon vorher kannte, fällt mir das therapeutische Korsett einfach sehr schwer und ich bekomme innerlich keine Distanz zu ihr hin.

danke euch

Antworten
H}ellj.umper0x8


Hi, ich denke, dass deine Psychologin nicht auf ein privates Verhältnis mit einer Patientin eingehen darf. Sie ist ja eben nur beruflich auf dich zugegangen und hat dir geholfen. Es ist ein Job. Sei froh, dass du eine tolle Psychologin hattest, die dich weiter gebracht hat. Deinen Wechsel wird Sie verstehen. Du kannst es Ihr vorschlagen, aber ich denke, dass die Reaktion darauf sein wird wie oben beschrieben. Falls es sich doch anders ergeben hat, kannst du es ja nochmal schreiben :)

Gruß

SYunfl(owexr_73


Es gibt nun mal klare Abstinenzregeln... Privates und Therapie sollen sich nun mal nicht verwischen, weil sonst die Therapie leidet oder merkwürdige Abhängigkeiten entstehen. Außerdem projeziert man nun mal Wünsche auf Therapeuten, die diese langfristig gar nicht erfüllen können.

Du solltest Dir daher die Frage stellen, WARUM Deine Therapeutin Dir "ganz dolle ans Herz gewachsen" ist. Und was Du Dir von privatem Kontakt erhoffst.

Ansonsten:

Locker ausgelegt darf es während einer Therapie keine privaten Kontakte geben. Man könnte also sagen: Therapieabbruch = privater Kontakt möglich. Die Ethikrichtlinien der DGVT bsp. sehen aber eine zweijährige Abstinenz vor.

Der Grund meines Wechsel ist einfach der, dass ich mehr therapeutische Beziehungen brauche.

Entschuldige meine Deutlichkeit, aber das klingt im Gesamtbild alles sehr nach Tendenz zur Abhängigkeit. Dir sollte klar sein, dass nicht die HÄUFIGKEIT der Kontakte über einen Therapieerfolg bestimmt, sondern Dein eigenes Engagement und inwiefern das Verfahren inhaltlich passt.

Eine Analyse, nur weil man dann den Therapeuten öfter sieht: Nicht gut.

Therapie soll immer ds Ziel der Hilfe zur Selbsthilfe haben, nicht der Abhängigkeit zum Behandler. Was bei Dir aber ein Thema zu sein scheint bzw. droht zu werden. Zumindest basierend auf dem, was Du hier geschrieben hast.

mMimoxse7


@ millichen

Du schreibst, das Du diese Psychologin als Mensch auf keinen Fall missen möchtest, sie Dir sehr doll ans Herz gewachsen ist und Du fragst Dich, ob es Pflicht für die Therapeutin ist ... Abstinenz einzuhalten. Weiterhin schreibst Du, das Du mit dem Gedanken spielst, sie zu fragen, ob sie privaten Kontakt herstellen würde. Dann schreibst Du ... Da Du diese Therapeutin schon vorher kanntest, fällt Dir das therapeutische Korsett einfach sehr schwer und innerlich bekommst Du wohl deshalb keine Distanz hin.

Ich denke erst mal ... Deine Psychologin/Therapeutin hat sicherlich die nötige Distanz, sonst hätte sie die Therapie mit Dir nicht begonnen ... und so Gedanken wie Du sie hast, mit dem privaten Kontakt herstellen, hat sie vermutlich nicht! :|N Ich stelle mir die Frage, wie Du das mit denn mit dem Abstinenz einhalten der Therapeutin meinst? ... möchtest Du mit ihr einen trinken gehen? Darauf wird sie sich vermutlich nicht einlassen. Und das bei einer Therapie für Dich eine gewisse emotionale Nähe entsteht ... ist wohl, so glaube ich gewollt und wenn Du aber damit überfordert bist, solltest Du das mit ihr erst mal ansprechen ... oder den Rückzug antreten.

Weswegen hast Du Dich in Therapie begeben? ":/ :)* @:)

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