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Meine Frau kann einen Zorn nicht beherrschen

KdleYtterepfla!nze80


Unglücklicherweise hast Du auf den am wenigsten relevanten Teil (Phrase) von meinen Schilderungen reagiert. Ob in einer Beziehung ich mich glücklich machen soll oder auf die Bedürfnisse des Partners zuerst achten soll, ist offenbar persönlich und jeder sollte das für sich entscheiden. Wenn es in Deiner Beziehung so geht, dass Du zuerst auf Dich achtest und Dich selbst glücklich machst, dann kann ich nur neidisch sein.

Gut, wenn du das so möchtest und das erkannt hast wunderbar, aber dir ist schon klar, dass du dann die falsche Frau hast und das bei ihr eben nicht der fall ist und es nicht funktioniert. Sie meint zwar ihr ist es wichtig, dass der andere glücklich ist, aber da sist doch nur das Abgeben der verantwortung und Konfliktvermeidung. Wenns dann doof ausgeht bist du schuld und zwischendurch tickt sie aus um da dann ihre Aggressionen rauszulassen.

Vond ahe rmusst du dich entscheiden, entweder du änderst deine Einstellung oder du suchst dir ne andere Frau.

Und natürlich kann man den anderen beeinflussen, aber nur wenn dieser das auch will, aber wenn deine freundin das nicht will und keine fehlereinsicht hat, wirst du nichts erreichen können.

Und ich frage mich auch gerade ob du die Kommentare eigentlich verstehst oder verstehen willst, okay viele aussagen sind nicht leicht zu verdauen, aber das motto was nicht sein darf kann auch nicht sein hilft nicht immer.

Das einzige was du machen kannst, ist deiner freundin immer wieder zu sagen wie sehr dich das belastet und dass da vieles kaputt geht etc. wobei das verstehe ich eh nicht, du sagst ihr redet viel, redet ihr denn nicht auch über die problematik? Also was sagt sie denn dazu, dazu dass sie oft sachen nicht sagt und dann ausrastet, dass sie sich verschwörungstheorien zusammenbastelt, dass sie mit gegenständen um sich wirft und und und und? Also traust du dich schon nicht das anzusprechen? Wenn doch wie kommentiert sie das denn, wie rechtfertigt sie das, wie wertet sie das? Und auch dass es dich fertig macht etc.?

Sicher dass ihr über alles redet und nicht nur über das positive und über themen die nichts emotional mit euch zu tun haben?

K@lett#erpfLlantze80


Ich habe schon eine Therapie absolviert. Die Therapie meiner Frau bis jetzt war, die Koffer zu packen und wegzuziehen, wie sie es dreimal erfolgreich schon gemacht hat. Aus dieser Sicht muss leider Deinen Vorschlag als komplett nutzlos einstufen...

er meinte wohl eine professionelle therapie bzw. eine Therapie bei profis (vor allem ist wegziehen keine therapie weil es das problem wie sie ja zeigt nicht langfristig löst). Und was wilslt du uns jetzt damit sagen, dass sie ihr problem nicht einsieht und keine Hilfe annehmen will? Dann sehe ich schwarz für dich.

CyhanJce00x7


@ mond+sterne

Ich kann Deinem ersten Beitrag weitestgehend zustimmen und verstehe nicht, warum Du Deine Meinung geändert hast.

Weil ich mich mit meiner Einschätzung geirrt habe und dies wieder gerade rücken wollte. Je mehr der TE schreibt, umso mehr wandelt sich mein Bild von ihm. Passiert. :-)

@ Bruce Lee

I will hier keinen Krieg zwischen uns anfangen

Wie kommst Du denn darauf, dass ich das möchte? Nur weil jemand anderer Meinung ist und diese Dir mitteilt, will er doch nicht gleich Krieg spielen. Ich bin an keiner Stelle beleidigend geworden. Falls eine Bemerkung besonders gepiekst hat, schau mal genauer hin. Manchmal ist was dran. ;-)

Aber wenn Kritik nicht gewünscht ist, kein Problem, dann bin ich hier mal weg.

Nur eine klitzekleine (kritische ;-D ) Anmerkung sei mir noch gestattet:

Deine Texte lesen sich ziemlich schwer. Dadurch, dass Du dem Leser eine bestimmte Betonung aufzwingen möchtest (Unterstreichung, kursiv, fett), stört das sehr den Lesefluss. Du darfst ruhig anderen zutrauen, dass sie auch ohne diese Elemente in der Lage sind, Texte zu lesen und zu verstehen. :-)

L~enLz11


Ich sag nur eins – der Leidensdruck ist noch nicht groß genug, so dass Bruce Lee was änder wird. Da bedarf es noch mehr fliegender Teller. Ich könnte so nicht leben mi der Angst im Nacken.

Ich wünsche Bruce Lee die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Mir wäre an erster Stelle an meinem Kind gelegen. Ich frag mich, wie sie später mit dem Kind umgeht, wenn es älter wird. Wenn deine Frau, wie hier vermutet Borderline hat, dann kannst du dich abstrampeln, soviel du willst.

Est ist wie bei einem Alkoholiker – ER muss erkennen, dass er ein Problem hat und sich freiwillig in Therapie begeben. Es können ihm 30 Leute sagen, du bist Alkoholiker, solange er es sich nicht selbst eingesteht, wird sich nichts ändern. Aller Versuche des Partners würden scheitern. Da hilft wirklich nur – gehen, in der Hofffnung, dass der andere aufwacht, was nicht immer funktioniert, wie ich selbst erfahren musste. Aber die Entscheidung damals zu gehen, war dennoch richtig für mich ( Ex Workaholic ). Keinen seelischen Stress mehr, keine Wut, keine Angst und und und..... Ich habe nur gewonnen, auch wenn es die erste Zeit weh tat.

Ich hoffe für dich, dass du bald weißt, was zu tun ist. Alles Gute für euch :)*

J]engax500


Vergiss die Frau, Weiss deinen Wert zu schätzen....laufe ihr bitte nicht nach..hör auf dich,inner zu entschukdigen

Ncofy


Ich habe jetzt den ganzen Faden gelesen aber ich kann nirgendswo etwas finden dass du mal ganz offen mit deiner Frau über deine Gefühle gesprochen hast. Bis jetzt liest es sich so als ob du nur immer springst wenn sie wütend ist.

Irgendetwas wirst du ihr bestimmt zwar gesagt haben, denn dann wrt ihr ja nicht in Therapie gewesen aber es scheint nicht der Fall zu sein dass du offen ihr auch mal sagst dass sie sich jetzt entlich entscheiden soll oder aber dass sie nicht vor eurem Kind rumschreien soll. (Und wenn es noch nicht passiert ist, dann wird es noch :(v )

Allgemein lässt du dich hier von ihr behandeln wie dreck. Sie beschimpft dich, ist nicht offen für argumente und antatt dass du sagst "Schatz dass reicht" oder irgendetwas, kriechst du auf dem Boden vor ihr rum.

Sie kann zwar super lieb sein, wenn sie nicht wütend ist aber ihr verhalten dir geggenüber, wenn sie dann mal wütend ist ist unter aller sau und ich würde das nicht hinnehmen ohne ihr wenigstens klar zu machen dass ich nicht ihr Sandsack bin. DEnn es gibt genug andere Frauen die super lieb sind und nicht zur furie werden nur weil ihnen irgendwas nicht passt.

Aber im endeffekt musst du wissen was du willst. Sie wird sich nicht verändern, nur weil du dir das wünscht und eurw Beziehung wird nicht besser nur weil du es so willst, denn das Leben ist kein Wunschkonzert. Denk aber mal bitte nicht an deine Frau oder an dich, denk mal bitte an euer Kind. Willst du dass euer Zwerg mit gebrüll, geschrei und der ständigen gefahr aufwächst dass die Mami ihre Koffer packt und abhaut? Wären es nur du und deine Frau dann wäre es ja egal, aber für dein Kind solltest du entweder deine Frau zum Therapeuten schleifen oder sie verlassen und dass Kind mitnehmen.

I7ndivSiEdualixst


Bruce, ob man nun zuerst für sein eigenes Glück oder das des Partners sorgen sollte – man muss kein großer, weiser Philosoph sein, um zu erkennen, dass beides Seiten der gleichen Münze sind und sich wechselseitig bedingen. Nur wenn man ziemlich kleinkariert ist, kommt man auf die Idee, beide Aspekte gegeneinander auszuspielen.

Will sagen: du reagierst eher auf Worte als auf deren Sinn. Du bist sehr gut darin, die Anregungen, die du hier bekommst, in vorbereitete Schubladen einzusortieren oder sie wie Pinggpongbälle zurückzuspielen, man hat aber nicht den Eindruck, dass du sie wirklich an dich heranlässt. Was völlig zu fehlen scheint, ist wirkliche Offenheit und echte Einsichtsfähigkeit. So gesehen hat deine Frau völlig Recht: du hörst nicht richtig zu. Das merkt man ja auch hier. Man könnte sagen, du hörst nur mit dem Verstand zu, aber nicht als ganzer Mensch, nicht mit dem Herzen – von dem übrigens auch in dem ganzen Faden noch nicht viel zu spüren war... ":/

Du scheinst eher eine "operationale" Sichtweise zu haben, bildlich gesprochen suchst du eine Art Werkzeug, um selektiv die Ausfälle deiner Frau "handhaben" oder wegschleifen zu können. Das entspricht einem ziemlich unsympathischen Bild, in dem deine Frau das zu bearbeitende Werkstück ist, und du der handelnde Akteur mit dem Werkzeug, der sich selbst dabei nicht verändert.

Auf der Ebene wird es keine Lösung geben. Deshalb drehst du dich im Kreis. Wie man ja sieht.

Ein Anflug von Verzweiflung, wenn man helfen möchte, kann sich da schon mal einstellen. Vielleicht muss man gar kein Borderliner sein, um angesichts deiner argumentativ überspielten emotionalen Defizite in Weißglut zu geraten und auszurasten. Das sage ich ohne jeden Vorwurf, und es soll auch keine Rechtfertigung für die Ausfälle deiner Frau sein. Ich will nur die Tragik deutlich machen, die ich hier sehe.

Das einzige "Werkzeug" im obigen Sinne bist du selbst, und solange du nicht die Notwenigkeit erkennst, dich selber zu ändern, anstatt an deiner Frau rumzudoktern, wird sich nichts grundlegend ändern.

Im Grunde willst du auch gar nichts ändern, denn das bekannte Unglück ist dir lieber als das unbekannte Glück. Ich sehe bei dir viele Scheingefechte, die angeblich einer Änderung dienen sollen, in Wahrheit aber darauf angelegt sind, genau das zu verhindern. Du befindest dich sozusagen in einem permanenten Totstellreflex, denn du hast panische Angst vor Veränderung. Allein das wäre mehr als Grund genug, selber für dich allein eine Therapie zu erwägen; die erste war ja offensichtlich nicht nachhaltig genug.

Aber ich bin natürlich auch darauf gefasst, diesbezüglich wohl auf wenig Einsiicht zu stoßen bzw. auch als "komplett nutzlos" wegargumentiert zu werden. Das wäre dein gutes Recht, und weitere Überzeugungsversuche werde ich auch nicht unternehmen, versprochen.

IKndiv2igdualGisxt


Ach, und was ich eigentlich schon lange sagen wollte:

@ Bambiene

Ich würde sagen im Moment ist sie durch die Hormonumstellungen nach der Schwangerschaft und das viel schreiende Baby total überfordert.

Klar stehe ich in einem Psych-Unterforum mit meiner Einschätzung allein da. Aber mir kommt das ziehmlich bekannt vor.

Ich denke nicht, dass du allein dastehst; also ich finde den Gedanken jedenfalls sehr naheliegend und bin überzeugt, dass du mit der Annahme einer großen Zusatzbelastung für die Beziehung und erst recht für die Frau Recht hast. :)^

Man sollte das nicht aus den Augen verlieren, auch wenn die inzwischen ziemlich offfenkundige Psychodynamik natürlich auch unabhängig davon besteht – und auch die Art und Weise bestimmt, wie mit dieser Zusatzbelastung umgegangen wird. Und wie offen man anderseits auch für die glücklichen Momente ist, die ein Baby seinen Eltern schenken kann.

N}o(fxy


Das allein kann es aber nicht sein, da es diese Ausraster auch schon vor dem Kind gab. Es ist aber natürlich nicht unwarscheinlich dass sie durch das Kind schneller geladen ist. Was ich auch verstehen kann, die erste Zeit ist die pure Hölle dank dem Schlafmangel. Trotzdem ist ihr verhalten, in dem maß, nicht inordnung.

w.ie_imxmer


@ Bruce Lee,

wenn ich deine Beiträge lese kommt es mir so vor als ob du

meine Mutter beschreibst. Sie tickt ganz genau so wie deine

Frau und sie macht damit meinem Vater und mir die Hölle

auf Erden. Mein Vater hat schon alles mögliche versucht,

aber meine Mutter bleibt uneinsichtig nur die anderen die

sind schuld. Wenn es dir irgendwie möglich ist, dann schütze

eure Tochter und dich sie wird es dir eines Tages danken. :)z

Gruß wie_immer

mKo^nd7+stHerne


Ich habe die ganze Zeit überlegt, was Du wohl für ein Mensch bist. Da es hier hauptsächlich um Deine Frau geht, kann ich so konkret nicht viel dazu sagen. Aber ich denke mal Du bist ein toller Kerl. ;-) @:)

Deine Frau ist auf jeden Fall ein schwieriger Mensch. Aber selbst wenn ihr Verhalten krankheitswertig sein sollte, bist Du doch in einer Verpflichtung, denn Du hast sie so geheiratet, wie sie ist.

Ich habe den Eindruck, Du nimmst diese Verpflichtung auch sehr ernst. :)^

Das andere Problem, das das Hauptthema dieses Threads war, ist, wenn meine Frau ausflippt, wird es ziemlich übel. ....

....

Hier weiss ich überhaupt nicht, was ich machen soll...

Das tut mir leid. :)_

Hast Du noch Fragen dazu oder reicht Dir das Knuddel-Smiley? ;-) ;-D

Wie ich mich verhalten soll, wenn sie ausflippt oder ob ich etwas dagegen machen kann, ist noch immer ein Fragezeichen für mich.

Wie könnten wir dieses Fragezeichen auflösen? Oder wollen wir es stehen lassen?

LFexnze1x1


mond und sterne, wir können aber noch soviel einreden, ratschäge und anregungen geben....aber ÄNDERN kann NUR ER was, in welche Form auch immer...Und ich weiß wovon ich rede, er wird handeln, wenn die Zeit reif ist und er nicht mehr kann. So war es auch bei mir, jeder sage was zum Problem, aber ich habe auch die Kurve lange nicht bekommen, wegen meinem Kind insbesondere und auch Angst, um das finanzielle. Aber irgendwann war mir das alles egal und unwichtig, ich wollte nur noch eins, die Trennung..

So hat es für Bruce Lee keinen Sinn, es ist die Zeit, die ihm zeigt, wann er was zu tun hat. Auch die Ermahnung an sein Kind zu denken, wird nicht helfen, denn ER muss bereit sein was zu ändern, auch wenn es vielleicht weh tun wird. Wenn sie sich nicht auf eine Therapie einlässt, wird es früher oder später auf Trennung hinauslaufen. Wer von wem, sei auch mal dahin gestellt, aber sie wird irgendwann kommen, wenn nichts passiert.

B)ruace LOexe


@ Kletterpflanze80

@ Nofy

Ihr beide hat dasselbe (und richtig) angesprochen: ich habe mit meiner Frau in den guten Zeiten nicht so richtig über ihr Verhalten gesprochen. Um ehrlich zu sein, ich habe mich vor einem "weiteren unnötigen" Streit / Konflikt gefürchtet. Zu Testzwecken habe ich ein paar Mal ganz vorsichtig das Thema angesprochen. Sie hat darauf immer behauptet, es wäre lediglich meine Schuld, dass ich ihr nicht zuhöre. Als ich ihr gesagt habe, vielleicht hätte sie ein bißchen mehr mit mir sprechen können, hat sie mit lauterer Stimme wiederholt, sie spreche genug, ich höre ihr aber nie zu. Als ich die Steigerung des Adrenalins in ihr beobachtet habe, habe ich schnell weiteren Bemerkungen Schluß gemacht.

Nachdem ich alle eure Beiträge gelesen habe, sehe ich, dass es eine falsche Entscheidung war: zwar kann nur sie sich ändern (so wie alle hier gesagt haben), allerdings braucht sie dazu einen Hinweis / Anregung, einen dezenten "Kick" . Denn, meiner Meinung nach, niemand wird sich ändern, falls er/sie irgendwie dazu nicht "gezwungen" wurde (meine Erfahrung kann es auch bestätigen). Wie ich es sehe, ich soll es hin und wieder zum Gespräch bringen, bis sie fähig ist, darüber ruhig zu reden, ohne sofort sauer zu werden (ich weiss nicht, wie lange dies dauern kann).

@ Individualist

Du hast Recht, dass ich versuche "die Anregungen, die du hier bekommst, in vorbereitete Schubladen einzusortieren". Denn, als Informatiker/Mathematiker habe ich diesen Stil, der meiner Denkweise entspricht (wie Du gesagt hast "mit Verstand zu hören"). Ich bin definitiv kein Psychologe! Ich würde auch nie behaupten, dass ich Frauen verstehe. Und dabei ist meine Frau ist eine außenordentlich komplizierte: sie hat mehrmals schon gestanden, dass sie sich manchmal nicht verstehe. Wenn mir jemand Informationen gibt, kann ich damit viel anfangen, das ist allerdings nicht der Fall meiner Frau. Ich arbeite seit drei Jahren ziemlich hart an meinem "Zuhören", leider gibt es Fälle, wo es versagte, wo der Verstand es nicht korrekt identifizieren konnte (ich kann Dir das vorletzte Drama aufschreiben, falls Du willst und Du kannst mir sagen, was ich da falsch gemacht habe oder ob Du was anderes gemacht hättest :-) ).

Ich habe schon zweimal erwähnt, dass ich eine Therapie absolviert habe, lange bevor ich meine Frau kennen gelernt habe. Ich weiss nicht, wie weit hier eine weitere Therapie nur für mich ohne meine Frau hilft, wie Du es vorschlägst.

Wie schon Nofy erwähnt hatte, war meine Frau so oder noch schlimmer lange bevor ich sie traf. Die anderen Freunde, die sie hatte, konnten damit nicht auch nicht umgehen, deswegen ist sie weggerannt...

@ wie_immer

Tut mir Leid, dass Du so was auch miterleben musstest. Ist Deine Mutter noch immer so? Hatte Dein Vater ein bißchen Erfolg sie zu beeinflußen?

@ mond+sterne

Ursprünglich wollte ich nicht allzu über mich schreiben. Irgendwie dachte ich, dass man die Probleme trennen kann.

Ich denke, ich weiss, wo ich mich verbessern muss, man kann auch nicht danebenschießen, wenn meine Frau seit drei Jahren immer dasselbe behauptet: ihr zuzuhören! Auch wenn dies bedeutet, dem zuzuhören, was sie denkt, als das was sie sagt. :-) Für einen Informatiker kann das ein lebenslanger Prozess sein, eigentlich ohne sicheres Ergebnis. ;-D

@ Lenz11

Danke für Deine Aufmunterung. Als ich den Thread gestartet habe, wußte ich nicht, wie ich das Verhalten meiner Frau definieren kann... Ob es ein "gesunder erhöhter Ärgerpegel" ist, oder eher ungesunder, oder gar eine Störung wie Alkoholiker. Ich war interessiert, ob es andere Leute mit ähnlichen Erfahrungen gibt und was es allgemein Meinungen dazu gibt. Natürlich werde ich dann am Ende selber entscheiden, was ich in unserem Fall mache, denn die Erziehung und das Wohlsein unserer Tochter ist jetzt wichtiger als als paar kaputte Sachen drumherum...

NWofy


Bruce versuch doch heute mit deiner Frau zu reden. Bzw möglichst bald, denn umso schneller hast du es dann hinter dir. So kann es nämlich nicht weiter gehen und du kannst den ersten Schritt zur Besserung machen, indem du sie über ihr verhalten aufklärst.

Da du hier ja aber nach einem "Schlachtplan" gefragt hast, habe ich mir einwenig Gedanken gemacht.

Vermutlich wird es ja so ablaufen, wenn du versuchst mit ihr darüber zu reden, dass sie dich anbrüllt, dir Dinge vorwirft und dich eventuell rausschmeißt oder selber droht zu gehnen. Wenn du es wirklich bis zum allerbittersten treibst, denn das musst du, egal wie unangenehm es dann mit ihr wird.

Mein persönlicher Plan in der Situation wäre, ich würde mich bei Freunden, Verwanden, Bekannten oder in einem Hotel nach einem freien Zimmer umhören. Anschließend würde ich dass Jugendamt über dass Verhalten meines Partners aufklären und ihnen mitteilen dass es sein kann dass er mich im Streit rausschmeißt und ich nicht umbedingt möchte dass unsere Tochter dann mit ihm alleine bleibt wenn er nur rumschreit und Sachen umherschmeißt. Damit es dann nicht heißt, dass Kind sei entführt worden. Eventuell würde ich auch gleich eine Tasche mit Kleidung für drei Tage packen.

Egal was dann nämlich passiert, man ist vorbereitet und kann ohne große Angst offen mit dem Partner sprechen. Denn selbst wenn sie dann droht zu gehen kannst du dann sagen "Nein, ich habe mit sowas schon gerechnet und mir deswegen ein Zimmer im Hotel gemietet. Bleib hier und beruhig dich"

K]letteJrpfl[anzex80


Ihr beide hat dasselbe (und richtig) angesprochen: ich habe mit meiner Frau in den guten Zeiten nicht so richtig über ihr Verhalten gesprochen. Um ehrlich zu sein, ich habe mich vor einem "weiteren unnötigen" Streit / Konflikt gefürchtet. Zu Testzwecken habe ich ein paar Mal ganz vorsichtig das Thema angesprochen. Sie hat darauf immer behauptet, es wäre lediglich meine Schuld, dass ich ihr nicht zuhöre. Als ich ihr gesagt habe, vielleicht hätte sie ein bißchen mehr mit mir sprechen können, hat sie mit lauterer Stimme wiederholt, sie spreche genug, ich höre ihr aber nie zu. Als ich die Steigerung des Adrenalins in ihr beobachtet habe, habe ich schnell weiteren Bemerkungen Schluß gemacht.

Nachdem ich alle eure Beiträge gelesen habe, sehe ich, dass es eine falsche Entscheidung war: zwar kann nur sie sich ändern (so wie alle hier gesagt haben), allerdings braucht sie dazu einen Hinweis / Anregung, einen dezenten "Kick" . Denn, meiner Meinung nach, niemand wird sich ändern, falls er/sie irgendwie dazu nicht "gezwungen" wurde (meine Erfahrung kann es auch bestätigen). Wie ich es sehe, ich soll es hin und wieder zum Gespräch bringen, bis sie fähig ist, darüber ruhig zu reden, ohne sofort sauer zu werden (ich weiss nicht, wie lange dies dauern kann).

So das klingt doch schon eher danach, dass du reflektierst was wir schreiben und darauf eingehst bzw. es klingt zumindest schon vernünftiger und erfolgsversprechender. Das problem besteht aber weiterhin darin, dass du sie nur anpieksen kannst und selbst das nur sehr eingeschränkt, wenn du einerseits Angst hast das sie sich aufregt und abhaut und sie gleichzeitig keinerlei Einsicht zeigt (Alles deine schuld). Also wie du selber sagst, manche brauchen Druck von Außen, sie müssen merken, dass ihr verhalten nicht akzeptabel ist und es so nicht weitergeht, dass problem ist aber, dass ich nicht weiß ob du das kannst. ja du kannst es ansprechen und sagen es verletzt dich, das wars dann aber auch schon, da du auf jedenfall die Beziehung halten willst und eigentlich auch nicht willst, dass sie sich aufregt. Dein Drohpotential ist also äußerst gering, vond aher stellt sich die Frage wieso deine frau, wenn sie keine Problemeinsicht hat und es bisher immer funktioniert hat sich aufzuregen, daran was ändern sollte? Es besteht ja dann weiterhin der normale Ablauf, sie regt sich auf und du gibst nach, entweder du hörst mit dem pieken dann eingeschüchtert auf, oder sie regt sich immer mehr auf bis dus tust weil sie kurz vorm abhauen ist (oder du hälst es wirklich durch und sie haut ab, das würdest du aber auch nicht wollen, was dich dann wohl lähmen wird) Von daher scheint ihr Drohpotential weitaus größer zu sein als deins, weil sie anscheinend bereit ist abzuhauen, du nicht bzw. bereit ist das Ganze zu beenden, wenn du dich nicht so verhälst wie sie es will.

Natürlich kann es sein, dass sie durch langsames pieken nach und nach ihr verhalten reflektiert, aber ich halte das leider nicht für sehr wahrscheinlich, wenn sie selbst in ruhigen Momenten der Meinung ist du wärst an allem Schuld und sich wieder aufregt. Da blockt sie also total, da stellt sich die Frage wieso sie das ändern sollte, sie wird davon ausgehen, dass es so weitergeht wie bisher. Und ihre bisherigen trennungen haben sie auch nicht zum nachdenken gebracht, vielleicht will und kann sie sich das auch nicht eingestehen. Die einzige chance die ich sehe ist, dass du es irgendwie schaffst, dass sie einsieht das sie ein problem hat zumindest ansatzweise und in professionelle behandlung geht.

Achja also ich komme jetzt leider zum urteil, dass ihr anscheinend wirklich nicht viel redet, also klar über Gott und die Welt aber anscheinend nicht über euch, eure Wünsche, eure bedürfnisse und eure Probleme. kennt ihr eigentlich die Gefühlswelt des anderen?

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