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Depressionen: Erfahrung mit Medis, Heilung?

TAianMa1x7


Hallo Jan

Danke, Neurologen Termin hab ich nächste Woche. Werde alles mit ihr besprechen. Hab nur solch eine Angst, das sie eine falsche Diagnose stellt weil ich mich vielleicht nicht richtig äußern kann. Ich kann das Gefühl in meinem Kopf nicht beschreiben..echt Mist fad ganze. An stationär dachte ich auch schon aber ich hab 2 kleine Mädels daheim...es muss doch irgendeine andere Lösung geben?!

JDa=nx74


Es gibt auch psychosomatische Kuren/Kliniken für Mütter mit Kindern, da könntest Du sie ggf mitnehmen.

Aber zu einer erstmal notwendigen fundierten Diagnose gibt es keine Alternative. Ansonsten vertrau den Leuten doch ein wenig, wenn es wirklich Fachärzte sind (optimalerweise ambulant in renommierten Kliniken), die kennen sich ja nun mit sowas aus. Du bist nicht der einzige Mensch auf der Welt mit solchen Beschwerden ;-). Und an Medikamenten könnte man ja zumindest ein SSRI wie Citalopram mal ausprobieren. Ein altes, trizyklisches AD würde ich eher nicht raten (weil die schon ziemlich "reinhauen"). Vielleicht auch einfach erstmal nur Johanniskraut.

Du solltest Dich vor allem weniger unter Druck setzen. "Ich muss, ich muss, obwohls mir so schlecht geht". Du musst für Deine Kinder da sein, Du willst wieder arbeiten.. vielleicht geht das halt zur Zeit grad alles nicht, weil die Batterien alle sind. Aber das wären dann schon eher Themen, die Du mit einem Psychologen besprechen müsstest.

P?syc~h21


Hi Tiana 17 ja ich arbeite halt in der Psychiartrie, und wir haben halt eine bunte Mischung von allem dabei Psychosen, Borderline, schizophrenie, also alles von daher bin ich nicht ganz unwissend. Und ich muß sagen das deine Sache auch wieder ins Lot kommt. Und ich führe täglich so viele Gespräche, daß die Menschen sich einfach gut fühlen müssen grins.

Die Komunikation ist einfach alles und das man nicht alleine damit steht, ganz wichtig.Ja ich möchte in nächster Zeit auch etwas ändern können, mache nächstes Jahr noch eine Fortbildung, vieles kann man auch ohne Tabletten regeln, von daher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.Aber ich denke schon das du erst mal etwas brauchst zum Anfang aber nicht dein Leben lang, von daher mehr Endspannungsübungen, vielleicht in einer Gruppe wo du erst mal die Ruhe wieder findest.Bin ich mir voll sicher.Nimm dir mehr zeit für Dich selbst. man vergisst sich meist selber.Und unternehme etwas was dir Spaß macht.Bei dir ist es eine Krise.Hast du leute die für dich da sind? die dich mitreißen können? Also wenn sie es nicht können, muß ich dich wohl mitreißen. @:) x:)

PrsycSh21


Dein Körper muß wieder runterkommen und du machst dir zu viele Sorgen, daß schlägt auf den Körper, endspanne ihn und du wirst sehen geht ohne den ganzen Mist von hochdosierten Tabletten oder Pillen, die dich noch mehr die Persönlichkeit nehmen zu Leben entweder man pennt nur , oder man ist benebelt, daß ist nicht das Leben.Und auch keine Lösung. Zum durchschlafen gibt es schon einiges, aber das soll man ja nun auch nicht ewig nehmen, weil man sich sonst ewig daran klammert.

T_iana%17


Das ist wirklich eine Krise, die schlimmste meines Lebens. Ich Versuch mich abzulenken, zu entspannen..mein Freund versucht mir kraft zu geben aber nichts funktioniert, nichts mildert mein Unwohlsein im kopf. Bin heute morgen wieder so unruhig und nervös, versuche den Drang des erbrechens zu unterdrücken. Das soll endlich aufhören. Gibt es bei dir in der psychatrie Patienten, die schon jahrelang dort sind? Wo es keine Heilung gibt?

Schlafen kann ich zum Glück, 5-6 Stunden jede Nacht aber meine Träume sind sehr wirr.

Einen schönen Tag euch allen

Jcan7x4


wie alt bist Du eigentlich?

TPian*a1x7


Ich bin 34.

die Schlaflosigkeit hat mich nun erreicht, 2 Nächte nicht geschlafen und ich merke, ich tue mir das selber an. Ständiges grübeln, Kribbeln und Drücken auf dem kopf, die innere Unruhe und nichts essen, dazu aber erbrechen. Meine Kräfte schwinden. In einer Woche ist der Termin bei der der Neurologin. Weiß nicht wie ich das schaffen soll und die Angst, das mir nicht geholfen werden kann.

AandrPoidl1er


Du könntest es mal mit opipramol versuchen. Das ist ein schwaches Medikament, das beruhigt und man schläft gut. Ansonsten hilft Citalopram . Beides sehr gut verträgliche Medikamente ohne gefährliche Langzeitfolgen.

Jgan(74


Was Du beschreibst sind ja schon typische Anzeichen einer Depression. Wenn Du es nicht mehr aushältst, fahr in die (wir haben sowas in Hamburg zumindest) psychiatrische Notfallsprechstunde und lass Dir ggf. erstmal was zum runterkommen verschreiben, ja.

Wobei man auch nicht wirklich zwei Nächte in Folge gar nicht schläft. Kann sein das man das denkt, aber zwischendurch fällt man immer mal wieder in unbemerkte Schlafphasen. Man holt sich schon genug Schlaf, das notwendige Minimum bekommt man immer, keine Sorge. Aber es ist wirklich nervig und qualvoll.

Doof, alles Gute.

RLic<hardX6x1


@ Tiana,

Schlaflosigkeit ist eines der Anzeichen einer schweren Depression. Typisch dafür ist weiter ein ständiges Grübeln, dass einen schier Wahnsinnig macht.

Durch die Schlaflosigkeit kommst du in eine Teufelsspirale nach unten, ich habe das mitgemacht.

Von der Ferne ist das schlecht zu beurteilen und du solltest m.E. aber schnell in eine Psychiatrische Akutpraxis oder Klinik.

Man wird dir einen Tranquilizer (Tavor) geben, damit du ruhig wirst und schlafen kannst parallel dazu bekommst du ein AD (Venlafaxin oder Citalopram o.ä.) .

Wenn das AD greift schleicht man den Tranquilizer aus.

Genau so bin ich aus der Depression rausgekommen. Wenn das AD bei dir wirkt geht das alles sehr schnell und ist durch Tavor o.ä. auch erträglich.

TAianax17


Das macht mir etwas Mut Richard, das es evtl. Auch schnell wieder vorbei sein kann mit der Depression. Der Gedanke, das ich nun jahre lang damit zu kämpfen Habe, das macht mich fertig.

Die letzte Nacht war allerdings gut, habe 8 Stunden geschlafen, heute gut gegessen, nicht geweint, Nicht erbrochen.... Nur meine Wahrnehmung, dieses fremdgefühl war nervig...

Ich habe mir die Adresse von einer Psychiatrie schon rausgesucht, für den Notfall... Möchte aber versuchen, bis zum 6.12 ( Neurologin) und 9.12.( Hausarzt) durchhalten... Wenn es so wie heute bleibt, dann schaffe ich das ganz gut und hoffe dann, das mir einer der Ärzte helfen kann, mit einem guten Medikament. Von heut auf Morgen weisen die mich doch nicht ein oder? Wie sind denn die Chancen, das in Medikament mich heilt? Bzw. kann nur eine Psychiatrie wirklich helfen?

Jyan794


Gegen seinen Willen eingewiesen werden kann man eh nicht (sofern man nicht akut suizidgefährdet oder psychotisch ist).. keine Sorge.

"Heilung" ist so ne Sache.. eine Depression hat ja in der Regel tief liegende Ursachen, und zum einen gibts da die Medikamente, um das Befinden erstmal wieder zügig in erträgliche Bereiche zu rücken, und dann eine Therapie, um die eigentlichen Probleme, die dazu geführt habe, zu finden und zu bearbeiten. Das kann schon eine jahrelange Arbeit werden, aber Besserung ist schon relativ kurzfristig möglich, denke ich. Kommt auch drauf an wieviel Bereitschaft der Patient mitbringt, sich auf all das einzulassen.

Ppsychx21


HI Tiana, also bei uns sind angeblich wie viele sagen, die in der Psychiartrie die keiner mehr haben will, hört sich krass an aber Therapieren kann man immer.Es gibt schon welche die eine Weile da sind, und viele gehen aber auch getrost wieder, daß ist ja nun mal auch das Ziel, bei schizophrenie sieht es schon etwas anders aus, aber in deinen Fall bist du nicht ewig in der Klinik.Aber man hat schon ordentlich Ablenkung und genug Ergotherapeuten und Programm so sollte es zumindest für Depressionen sein, daß du gar nicht erst ins grübeln kommst. Außerdem sollte dein Selbstwertgefühl steigen.Dann hat man wohl gut therapiert. Ich wünsche dir einen schönen 1 Advent mit Deiner Familie, und mach dir keine Sorgen, daß wird wieder.Ich mache nur Nachtdienste.Habe jetzt noch bis Mittwoch dann frei und dann wieder 7 Nachtdienste. Außerdem hast du ein super Alter, ich bin auch so in deinem Alter. :)-

TQian6a17


Euch auch einen schönen 1. Advent.

Heute geht es mir schon besser. Konnte wieder schlafen, essen, und war viel entspannter. Nur meine Gedanken und das Kribbeln auf dem Kopf nerven etwas. Aber ansonsten geht es mir gut. Hm. Ist das bei einer Depression so? Das man immer so schlimme Phasen hat und danach geht es einem eine Weile wieder gut? Hatte im Mai es 7 Tage lang, im Juni/Juli 10 Tage und im November nun über 14 Tage lang. Kann mir das gar nicht erklären und ich hab so Angst, das diese schlimme Phase bald wieder kommt wo ich nur am heulen bin, erbrechen, appetitlos, schlaflos bin und total neben mir stehe mit meiner Wahrnehmung, ich bin dann nicht ich. Das macht mich fertig. Aber grade genieße ich es, das es mir gut geht bzw. Es geht mir nicht schlecht! :)^

J-anx74


Kannst ja mal schauen ob es zeitgleich andere Veränderungen im Leben gibt.. besonders stressige, oder langweilige Phasen, irgendwelche besonderen Probleme/Herausforderungen.

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