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Panik/ Angst vor Tod

mOaki^tixa


ich bin getauft aber glaube nicht wirklich daran dass es ( wie die Christen denken ) nach dem Tod weitergeht.Ich glaube zwar dass es irgendwie eine höhehere Macht gibt aber warumlässt diese höhere macht die Leute auf den Phillipinen leiden , die Afrikaner ersaufen etc.?

I@n-KGog N%ito


deswegen sollst du ja mal da hingehen,

da bekommst du die antworten.

glaube ist nie nur einseitig,

man muß sich damit beschäftigen und eine "beziehung" dazu aufbauen,

das hört sich schräg an, ich weiß,

es hat mit religionsunterricht oder kirchgang nicht viel zu tun. aber da bekommt man sicherheit und antworten zu solchen fragen, die dich da gerade treiben.

vielleicht geht es auch mal ohne psychotherapie. @:) und wenn es nicht klappt, hast du wenigstens ein paar nette leute kennen gelernt.

am besten sind so offene treffen nach dem gottesdienst in einer gemeinde oder ähnliches.

auch hauskreise bieten sich an.

mbakit]ixa


sorry aber danke für deine Hilfe.Ich denke aber dass das nichts für mich ist

ICn-Kog9 Nxito


dachte ich auch mal.

aber es kann sicherheit bieten.

dafür sind die da.

I2n-YKotg ?Nito


ic hhabe den unterschied bei meienn omas gesehen,

meine schwiemu war gläubig (ziemlich abgehoben, nicht meines) und sie wußte, sie wird sterben.

und es war voll okay für sie.

meine oma war eine bekennender atheist und sie hatte bis zum schluss wahnsinnsangst.

S0chltitzyauYge67


Ich würde mich in therapeutische Behandlung begeben. Es ist Kopfkino, dass hier gepflegt wird, innerlich gesteigert wird. Das ist nicht gut, wenn Gedanken nur noch darum kreisen. Das hat man sich angewöhnt und man hat sich ne Schallplatte mit Sprung geschaffen. Man kann in einer Therapie auch lernen, sich das wieder abzugewöhnen.

mlaFkiQtia


man sollte aber auch akzeptieren wenn jmand nicht*bekehrt* werden möchte und jeder mensch ist anders...wenn Dei Oma bis zum Schluss Angst hatte , hätte sie das vieleicht auch gehabt wenn sie gläubig gewesen wäre.ich bin nicht ungläubig nur brauche ich keine Kirche dazu

I`n2-Kog Noito


klar muß man das akzeptieren.

aber es ist eine möglichkeit, ängste los zu werden. dafür ist diese einrichtung ja da, sich eben um die psychische gesundheit zu kümmern,

auch wenn heute eher bei uns eher psychotherapie angesagt ist. sind gesellschaftsfähiger als seelsorge. man merkt ja schon, wie du zurück zuckst, obwohl ich das thema wirklich neutral in den raum werfe.

dir wäre lieber, ich würde nun von grübelzwang als depressionsausprägung reden und dir konzepte nennen, mit denen man sich selbst auf bestimmte reize konditionieren kann, so dass man von nervenden gedanken weg kommt. aber ich dachte, mal was neues..... ;-D

und nein, gläubige menschen haben eigentlich keine angst, weil sie für sich ja wissen, was passiert.

I6nE-Kohg Nxito


eine andere möglichkeit wäre beschäftigung mit der sog. trauerforschung

der thanatologie – und da speziell mit der helferischen wirkung von ritualen.

die sind dann kulturell auf dich zugeschnitten und erklären dir ziemlich genau,

wie man mit dem thema tod so umgeht, das

s du dich damit wohl fühlst.

die soziologen sind da die richtigen ansprechpartner.

kirche eher über das herz (wobe der verstand auch eine rolle spielt),

soziologie und evtll .auch theologie (die beschäftigten sich auch seit jahrtausenden mit diesen ängsten) für den verstand.

Izn-KGog Nxito


van gennep, z.Bsp.

R?ich&ardx61


gläubige menschen haben eigentlich keine angst, weil sie für sich ja wissen, was passiert.

Andersrum wird ein Schuh draus.

Viele werden gläubig , weil ihnen die Religionen eine Alternative zum Tod und ihren Ängsten davor bieten.

Für mich ist das eine Bauernfängerei die so alt wie die Menschheit ist.

Das Christentum wurde z.B. durch Kaiser Konstantin erst richtig in Schwung gebracht aus machtpolitischen Gründen.

Die Alleinherrschaft war in Rom seit ihrer Begründung durch Augustus stets hinterfragbar und prekär gewesen; der christliche Monotheismus bot mit seiner bereits früh formulierten Position, wie im Himmel, so solle auch auf Erden nur einer alleine herrschen, eine neue Basis für die monarchische Herrschaftslegitimation Konstantins.

Man sollte seinen Glauben auf Wissen gründen, da Glauben nicht Wissen bedeutet.

B$eneni}ce


Diese Sache des "Ausgelöschtseins" ist das, was angst macht. Das ICH ist es, was sich mit dieser Panik wehrt, denn es hat einen eingebauten Trieb: den der Selbsterhaltung.

Du kannst dich nur davon lösen, wenn du alles dran setzt, im Hier und Jetzt, also immer im gegenwärtigen Augenblick zu leben.

Wehre aufkommende Panik so rasch wie ab wie möglich ab, indem du dich sofort ablenkst und nicht drüber nachgrübelst und vor allem nicht ständig dieses Gefühl "zurück holst"; das wäre mein Rat.

I~n-KBog N[ito


richard

,

ich will nun nicht wie ein irrer klingen,

deshalb erzähle ich auch nichts davon, wie der glaube zur ruhe kommen läßt.

aber wenn dieser dominiert, tritt das wissen in den hintergrund,

sonst wäre es ja kein "glaube".

ich persönlich weiss, dass die bibel nicht gottes aufgeschriebenes wort ist und ich nehme auch die geschichten nicht für bare münze.

aber ich erkenne die symbolik für das menschliche zusammenleben und die methaphern, die einen zum nachdenken bringen.

und dann "glaubt" man auch.

das kann man jemanden, dem das nicht passiert ist, aber schwer vermitteln,

da die ratio begrenzt ist.

es kommt der punkt, da sind fakten nicht mehr wichtig und das sagte ich als jemand mit studienabschlüssen und wissenschaftlicher tätigkeit u.a. in psychologie.

I0n-Kog Nxito


also einer sehr ratiobetonten und mathematiklastigen studienrichtung.

mCakixtia


das versuche ich aber ganz allein schaffe ich das nicht

Und wenn man behauptet dass gläubige Menschen wissen was kommt ( ich denke ja da kommt gaar nichts ) dann kann ich dem nicht zustimmen.Klar redet die Kirche was von erlösung , weiterleben , etc.Das ist aber in meine Augen Quatsch weil das gehirn tot ist, ohne Gehirn kein*Ich * und ohne*ich * ist nichts,rein gar nichts....Und ich versuche mich abzulenken aber das klappt nicht immer.

Dann kommt noch dazu dass das *unbeschwerteLeben * vorbei ist.Mutter ist 64 und irgendwann muss ich mich um Sie kümmern...das dauert vieleicht noch 5 oder 10 jahre....das eigene Leben ist dann irgendwie nicht mehr unbeschwert.....wenn man Kinder hat ( was ich leider nicht habe ) dann ist der Sinn diese groß zu ziehen , sehen wie sie sich entwickeln.Andersherum ist das aber schwierig weil man weiß dass z.bein dementer Mensch sich irgendwann verabschiedet

Das mag jetzt egoistisch klingen aber ich werde auch nie verstehen wie Menschen jahrzente lang jemanden pflegen können und ihr Leben dafür opfern .Wenn dieser mensch dann gegangen ist , ist das eigene Leben auch zu 2/3 rum....wie gesagt..das mag jetzt egoistisch rüberkommen aber es ist doch irgendwie schon so

man muss mal auch überlegen wie kurz so ein leben ist wenn man es in Reation setzt zu der geschichte der Erde

OK...auf jeden fall gehe ich zum Psychater und wie gesagt , ich denke nicht dass mir die Kirche helfen kannn weil ich einfach nicht wirklich glaube dass nach dem Tod was kommt....rein wissentschaftlich kann da gar nix kommen...Das*ich* ist ein produkt aus Zellen, Eletrizität, Neuronen etc.....und wenn da tot ist , ist man weg

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