» »

Panik/ Angst vor Tod

m>akiWtiOa


aber was bringt einem der*Glaube *wenn man 100% weiß dass nach dem Tod die *Eiskalte Endlichkeit* ist??

das man für imer weg ist?...ich kann auch glauben dass ich jetzt nicht arbeiten gehen muss.Ich muss aber ...sooo...hat mir der Glaube jetzt was gebracht?

Nicht wirklich

Bjeyn?enicxe


…. WEISS man denn, dass alles aus ist nach dem Tod?? (Im übrigen existiert dann auch keine Eiseskälte mehr, falls es so ist).

Niemand kam jemals zurück und berichtete das. Allein dann könnte man es 100 %ig wissen, sonst nicht. Und es gibt mehrere "Modelle" danach. Die Möglichkeit gehen von der Seelenwanderung bis hin zur Existenz in einer anderen Dimension …….

Hast du meinen Betrag gelesen? Meinst du nicht, dass dir mein Tipp etwas helfen könnte?

Iyn-KogI Nitxo


wenn man glaubt,

"weiss" man das nicht mehr.

aber das führt hier zu weit.

deshalb mein rat den kontakt zu einer gemeinde zu suchen.

oder eben wie gesagt als alternative die wissenschaften die ich genannt habe,

die sind rein kopflastig,

war nur ne idee. weil psychotherapie hattest du ja schon bzw. gehst es an.

R{icLharrd6x1


es kommt der punkt, da sind fakten nicht mehr wichtig und das sagte ich als jemand mit studienabschlüssen und wissenschaftlicher tätigkeit u.a. in psychologie.

In den zehn Geboten steht bereits der Schlüssel für meine philosophische Sicht der Welt. Gott selbst sagt darin, du sollst dir kein Bild machen von Gott.

Eine sehr weise Aussage, da das menschliche Gehirn gar nicht in der Lage ist ein solches Wesen zu denken, alle Glaubensrichtungen sind Menschgemacht. Alle Vorstellungen der richtigen Lebensweisen, der Auferstehung und des Wissens im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein sind Menschgemacht. Wenn man dies zu Ende denkt landet man entweder beim Pantheismus oder beim Atheismus.

Das für mich Einleuchtendste ist der Pantheismus, dem die größten Denker anhingen.

Bruno, Spinoza, Goethe, Kant, Einstein etc.

Das Prinzip des Pantheismus kann man am besten durch metaphorische Beispiele erläutern. So ist der Vergleich des Pantheismus mit dem menschlichen Gehirn sehr geeignet. Hierbei stellt jedes Leben im gesamten Universum eine Gehirnzelle dar, die zwar ein gewisses Eigenleben und eine sinnvolle Aufgabe hat, aber makroskopisch betrachtet nur ein winziger Teil des Ganzen ist. Leben kommunizieren miteinander – so wie wir Menschen beispielsweise miteinander. Alles Leben zusammengenommen im gesamten Universum (hier im Beispiel also alle Gehirnzellen) stellt "Gott" (das Gehirn) da. Dieser Gott ist das vollendete Leben überhaupt – die Summe aller Dinge, aller Massen, Energien, Gedanken. Diese Gesamtheit bildet so etwas wie ein Bewusstsein – ein allumfassendes. Sie ist für den Menschen unbegreifbar, da die intellektuellen Fähigkeiten des Menschen nur sehr begrenzt sind – eine Anmaßung, zu glauben, der Mensch sei so hoch entwickelt, dass er sich ein genaues Bild von "Gott" machen könnte, was auch ein weiterer Grund für die Abstraktheit des Pantheismus ist. Wichtig ist, dass jedes Leben im Universum trotz seines kleinen Anteils an dem Ganzen von großer Bedeutung ist. Es ist ein Teil "Gottes" und ohne es wäre "Gott" unvollständig. Das Gehirn könnte zwar auf eine einzige Gehirnzelle verzichten, aber dennoch trägt jedes Leben zur Existenz des Ganzen bei.

IJn-Kog -Nito


so etwas wollte ich vermeiden.

Tjumaxn


":/ Vielleicht wird das hier bei den Mitschreibern nicht gut ankommen, da ich den Eindruck habe, daß das vorherrschende Paradigma der Wissenschaft, daß das Gehirn das Bewußtsein schafft, hier ziemlich überwiegt. Aber sei´s drum. Es gibt mittlerweile einige Erkenntnisse darüber, daß das Bewußtsein kein lokales "Ereignis" im Gehirn ist, sondern einen dislokalen Ursprung hat und damit auch nicht der Vernichtung durch den Tod des Körpers unterworfen ist. Ich poste hier mal einen sehr interessanten Link:

[[http://www.youtube.com/watch?v=ueXlmLEbuVs&list=WLDB3BC7D6CDB5D930]]

Es mag sich jeder einen eigenen Eindruck hiervon machen. @:)

Z|yaJnkxali


Liebe Makita,

helfen kann ich Dir nicht, ich kann Dir nur sagen, dass es mir EXAKT genauso geht wie Dir! Der Gedanke an den Tod macht mich krank, ich bekomme sofort Panik, es ist mir unvorstellbar einfach ausgelöscht zu sein, meinen Partner zurück zu lassen, ich werde wütend, weil ich den Tod so ungerecht finde. Ich bin 30 und kann mich an kaum noch etwas freuen, weil ich immer denke "es ist eh irgendwann vorbei, vielleicht sogar schon bald, wer weiß".

Der Tod ist für mich so sinnlos, es ist so, als ob ich ins Kino gehe, einen Film sehe und werde irgendwann mitten im Film aus dem Kino gerissen und erfahre nie wie es weiter ging.

Der ganze Kram mit Glauben hilft mir überhaupt nicht, denn letztlich kann keiner wissen was kommt, ich gehe aber auch vor der bösen, schwarzen Endlosigkeit aus. Ich glaube nicht an etwas, was ich nicht weiß, also nutzt es mir gar nichts, mich einer Christensekte anzuschließen und da auf meine Wiedergeburt zu hoffen, denn selbst wenn ich im nächsten Leben als Vogel durch die Lüfte flattere, was habe ich jetzt davon? Gar nichts, mein jetziges Leben wird irgendwann einfach ausgelöscht und ich kann mich weder dagegen wehren, noch kann ich es beeinflussen.

Es gibt nur einen einzigen Grund, warum ich sogar sofort den Freitod wählen würde und das wäre, wenn meinem Partner etwas zustoßen würde. Ansonsten hasse ich den Tod wie die Pest, er bringt Leid und Kummer, etwas unsinnigeres als den Tod gibt es nicht und er macht mir panische Angst..

ILn-Kogx Nito


wenn ich im nächsten Leben als Vogel durch die Lüfte flattere, was habe ich jetzt davon?

christen denken,

dass sie nach dem tod auf einer anderen bewußtseinsebene sind, wo sie warten, bis am jüngsten tag jesus für sie bei gott eintritt und danach beginnt das himmlische leben im paradies.

was du von der vogelperspektive im jetzigen leben hast,

weiß ich wirklich nicht, wobei das vielleicht auch reizvoll ist,

aber die andere, die himmel-variante kann dich schon trösten, weil du so "weisst" dass es eben doch nicht vorbei ist.

I_n-KJog} Nqitxo


die schwarze endlichkeit "weisst" du doch auch nicht, oder?

ansonsten genügt wissen bei religion eben nicht, man muß schon glauben.

da kommt man nicht drumrum.

T;exSas79


Diese Gedanken habe ich auch... hatte ich immer mal wieder aber seit ca 3-4 Monaten stark verstärkt.

Das Gefühl, dass irgendwann alles vorbei ist, es mich nicht mehr gibt, ich einfach weg bin und die Erde dreht sich weiter also ob es mich nie gegeben hätte, ich nichts mehr erleben kann, dass empfinde ich als ungerecht und das der Tod unausweichlich ist und jeden mal trifft, versetzt mich schon in grosse Panik und erhöht meinen Blutdruck.

Ich habe aber noch nie mit jemandem darüber gesprochen. Klar es sind Gedanken die nicht rational sind, aber trotzdem falle ich immer wieder hinein.

B-en6enicxe


Man kann sich "hineinfallen" lassen, man kann aber auch gegensteuern!

Was ich überhaupt nicht verstehe: Wieso können manche Menschen nicht mal Hoffnung auf ein Weiterleben stehenlassen?

Ich finde den obigen Link zum Bewusstsein sehr interessant.

S_oe-E?l4ixsha


Liebe Makitia,

kann jetzt nicht den ganzen Faden hier lesen, sondern möchte Dir einfach ein bisschen aus meinem Leben erzählen, denn mir ging es ähnlich wie Dir.

Ich arbeitete mit 19 Jahren an einer Uniklinik und erlebte hier schlimme Not, Verzweiflung, Schmerzen ohne Ende und den Tod in allen möglichen Facetten. Ich fiel in ein schwarzes Loch der Verzweiflung, hatte ähnliche Gedanken wie Du jetzt. Neben der Arbeit besuchte ich Seminare einer Hospizgruppe um Sterbebegleitung zu machen. Nach 2 Jahren Heirat mit einem krebskranken Mann. Sein Sterben dauerte 7 Jahre. Mit 28 Jahren Witwe. Ich war verzweifelt, der Tod umgab mich von allen Seiten. Ich begann sehr intensiv die Bibel zu lesen. Hier wurde ich ruhig, fand irgendwie Frieden. Ich spürte, wie sich mein Leben veränderte zum Guten hin, mein Charakter veränderte sich. Je mehr ich las, wollte ich mehr wissen. Ich empfand, dass da eine starke Kraft war, die mich leitete, ja an die Hand nahm, tröstete und liebte. Im Lesen der Bibel (hauptsächliches neues Testament) begegnete ich Gott.

Ich wollte mehr von ihm erfahren, was ist diesem Gott wichtig, wie ist sein Wesen, hat er einen Plan für die Welt, jeden Menschen ?

Warum kam der Tod in die Welt ? usw.

Auf jede Frage bekam ich hier eine Antwort. Auch diese: ES GIBT KEINEN TOD.

Du schließt hier die Augen und findest Dich in einer anderen Dimension wieder (ohne Raum oder Zeit) Du verlässt Materie. Materie ist immer an Zeit gebunden. Die Zeit gibt es in dieser Dimension nicht mehr.

Die Bibel spricht vom Hades oder Totenreich.

Ich las Bücher von Moody, Richie,u.a. die sich mit Nahtoderlebnissen beschäftigten, sah mir Videos auf Youtube über Nahtoderlebnisse an. Seit man reanimieren kann, häufen sich NTE's

und man sammelte sie und wertete sie wissenschaftlich aus. Sie decken sich akurat mit den Aussagen der Bibel. ES GEHT WEITER- intensiver (ohne belastenden Körper). Nicht das Bewusstsein des Kopfes, sondern die Seele oder Geist überlebt den Körper. Vlt. erst mal so viel für heute.

Meine Angst vor dem Tod ist weg. Ich weiß, was mich erwartet und ich freue mich unglaublich darauf. Die Bibel sagt: "Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht." Aber sie sagt auch: "Was kein Mensch gesehen, kein Ohr gehört, was in keines Menschen Herz gedrungen ist, hat Gott denen bereitet, die IHN lieb haben." Das ist Herrlichkeit ohne Ende. Ich kann es kaum erwarten. Meine Depris sind weg, da ist Freude und Geborgenheit. Das hat nichts mit Religion oder Kirche zu tun, sondern mit einem allmächtigen, allgegenwärtigen Gott. Diese Ruhe und Freude wünsche ich Dir auch von ganzem Herzen.

Wenn Du Fragen hast, schreib mir bitte, ich rede gern darüber.

Außerdem bete ich für Dich, ER kann auch Dich frei und glücklich machen.

Liebe Grüße Soe-Elisha

Rvic:hardx61


Wieso können manche Menschen nicht mal Hoffnung auf ein Weiterleben stehenlassen?

Es gibt wenige Religionen die nicht missionieren, dazu zählen die Juden und die Buddhisten. Ebenso wenig missionieren Atheisten und Pantheisten weil sie gar nichts zum missionieren haben. Sie glauben weder an ein Wesen Gott noch an Himmel und Hölle. Was sollen sie da missionieren, oder anderen die Hoffnung auf ein Weiterleben wegnehmen. Jeder soll glauben was er will, nur ist für diese Menschen eben Glauben = Nichtwissen.

Ein Atheist oder Pantheist ist der festen Überzeugung, daß die Welt ohne Religionen eine Bessere wäre.

Dagegen versuchen christliche und muslimische Religionen von Anbeginn an sich gegenseitig oder Nichtgläubige zu missionieren oder auszulöschen.

CPasa9nomvea8u


Leider hat sehr viel Angst, die Menschen zu schaffen macht, ihre Ursache darin, daß uns symbolisches Denken erlaubt, auf falsche Gedanken zu kommen.

Ich hatte vor einigen Jahren nach Ansehen eines Kinofilms ähnliche Gedanken wie du und ich wußte damals nicht, wie ich davon loskommen könnte. Ich weinte und sah für längere Zeit die Welt wie durch einen Schleier.

Solche Gedanken sind vollkommen normal, wenn man das Gedankengebäude unserer Kultur nicht verläßt. Sie sind der Grund für gefüllte Praxen von Psychiatern, Alkoholismus und mit Psychopharmaka oder Drogen "niedergespritzen" Zombies.

Mir hat die Philosophie des spirituellen Lehrers Eckhart Tolle geholfen, über manche unserer kulturell vorgegebenen Grundannahmen nachzudenken und das, was ich bisher als unumstößlich ansah, zu überdenken. Diese Reise führte mich zur indischen Lehre der Advaita und viel anderer sehr alter Weisheit, die in unserer technisch-naturwissenschaftlichen Kultur verlorengegangen ist.

Erkenne, daß Tod nicht das Gegenteil von Leben ist, sondern von Geburt.

Die Zeit ist eine Illusion, noch nie hat jemand außerhalb des Jetzt gelebt und noch nie ist etwas außerhalb des Jetzt passiert. Auch deine Lebensgeschichte existiert nicht tatsächlich, sondern nur als Vorstellung in deinen Gedanken.

Erkenne, daß dein Leben zeitlos ist und du damit das wunderbare Geschenk erhalten hast, ewig zu leben. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein schrieb über Leben und Tod (sein Begriff "Gegenwart" entspricht dem Jetzt):

Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht.

Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.

Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist.

Für eine Korrektur des Weltbildes ist auch eine Auseinandersetzung mit nichtdualen Philosophien (z.B. Advaita) hilfreich, die letztendlich in eine Auflösung des durch kulturelle Prägung gedanklich konstruierten Ichs führt.

Vom Besuch eines Psychaiteres etc. rate ich drinend ab. Psychiater sind verhaftet in der westlichen Philosophie des Dualismus und Materialismus und können daher gar nicht helfen. Daher halte ich auch die Idee, durch Taten, Werke und Ruhm Unsterblichkeit zu erlangen, für Selbstbetrug.

Erkenne, daß es im Leben um überhaupt nichts geht und genieße die Unendlichkeit deines Seins!

BpenebniHce


Ein Atheist oder Pantheist ist der festen Überzeugung, daß die Welt ohne Religionen eine Bessere wäre.

Dagegen versuchen christliche und muslimische Religionen von Anbeginn an sich gegenseitig oder Nichtgläubige zu missionieren oder auszulöschen.

Och bitte, schon wieder diese Diskussion …. :-/

Überzeugt gar nicht. Man kann ebenso gut behaupten, ein Christ oder Jude oder Moslem ist der festen Überzeugung, dass eine rundherum gläubige Welt eine bessere wäre. Und dass die Atheisten und Pantheisten die Gläubigen, obwohl sie nichts zu missionieren haben, attackieren.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH