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Panik/ Angst vor Tod

SqupQerkEröte


Ich glaube an einer Weiterexistenz nach dem Tod und das aus verschiedenen gründen die nichts mit Religion oder Gott zu tun hat.

Erstmal muß ich sagen das ich ungeheures Glück habe überhaupt noch zu leben und ich sehr dankbar bin dafür.

Angst vor dem tod habe ich dennoch, weil er dieses jetzt unterbrechen würde und mich daran hindern würde was ich noch gerne erledigen mag.

Es käme mir sehr ungelegen abtreten zu müssen.

Es sind halt persönliche Dinge die ich erlebt habe, schon als Kind war mir klar das es weiter geht.

Ich kann gar nicht nicht glauben.

Im übrigen müßte ja jeder der reanimiert wurde und Sauerstoffmangel hat NTE haben, ist aber nicht so.

Wenn Kinder dies haben und was "erleben" sehen sie nie ihre Eltern vor sich. Wieso sehen Menschen mit NTEs nur verstorbene?

Kinder die sich ängstigen sehen immer ihre Eltern herbei, keine Oma die sich nur von Bildern kennen.

Für viele ist das Hokuspokus und Wunschvorstellung, das ist auch völlig okay.

Aber erwiesen woher und wozu NTEs entstehen, darüber ist man sich noch nicht sicher, jeder sagt was anderes, jeder hat ne andere These.

Ich denke es ist weder Spuk, Eso noch sonstiges. Ich glaube das es eine Art Energie ist (vielleicht kleine miniminiatome, ähnlich Nano), die eine nennt es Seele, jemand anderes Geist oder wie auch immer.

Und ich glaube das wir von dem Licht wie die Motten angezogen werden, das auch dies eine Art Energie ist.

Anders kann ich es nicht beschreiben, aber ich vermute das man irgendwann es rausfindet.

Früher vor ewig langer Zeit sah man auch keine Bakterien, dessen Existenz konnte auch abgestritten werden.

Nur weil wir etwas noch nicht verstehen heißt es ja nicht das es dies nicht geben kann.

I(chbinusKirsxten


Ich hab nicht alles gelesen, aber Makitia, dieses Gefühl kenne ich auch. Ich lieg im Bett und plötzlich überkommt es mich auch. Panik zu sterben, dass man einfach weg ist für immer, diese Unendlichkeit ... Ich kann es gar nicht beschreiben.

Ich beruhige mich zwar schnell wieder, aber in dem Moment ist es einfach nur schrecklich, Herzrasen, Panik, ...

GTunthe r_Gwanthexr


ja eben...das gefühl vor der geburt ist doch schrecklich.

Vor der Geburt gab es kein Gefühl, genau wie nach dem Tod.

miakit0i|a


genau....nach dem Tod kein Gefühl...habe Herzrasen und Panik wieder....

Z4yannk:ali


Liebe Makitia,

in der Theorie beherrsche ich die Grundsätze ganz gut, wie man diese Angst "heilt", nur anwenden kann ich sie bei mir selbst nicht. Mich ängstigen genau die gleichen Gedanken, ich habe immer gedacht, dass kann es nicht sein, dass außer mir das niemand versteht, aber anscheinend gibt es diesen Jemand doch, Dich!

Letztlich wird uns nur eine Psychotherapie helfen, wobei ich für mich persönlich nicht einmal daran glaube, dass es irgendwer schaffen kann, mein Denken zu ändern. Mein Freund, mit dem ich immer mal wieder darüber rede, hat überhaupt keine Angst vor dem Tod, auch er ist nicht gläubig und fest überzeugt, nach dem Tod ist nichts mehr. Er hat vor dem Nichts keine Angst, denn er weiß für sich, dass er das Nichts nicht mehr spürt.

Ich weiß nicht was ich grausiger fände, den Gedanken an Himmel und Hölle (wo ich dann wohl eher in die Hölle käme) oder den Gedanke an "Nichts". Ich kann mir dieses "Nichts" halt auch nicht vorstellen. Es ist genauso wenn ich darüber philosophiere, was vor dem Urknall war. Nämlich NICHTS! Dieses Nichts ist ungreifbar, es macht mir panische Angst, ich kann über derartige Themen nicht nachdenken ohne wahnsinnige Panik zu bekommen.

Ich würde verdammt viel darum geben, mein Todesdatum zu wissen, vielleicht habe ich noch 50 Jahre und mache mich jetzt schon Tag für Tag verrückt. Vielleicht habe ich aber nur noch einen Monat oder kürzer und dann? Dann ist jede Minute die ich mit Nonsens verbringe kostbarer als ich es jetzt ahne. Für mich ist der Tod einfach nicht nachvollziehbar, es ist das schlimmste was es auf der Welt gibt, er reißt liebende Menschen auseinander, er bringt Qual, Leid und Kummer. Große Angst habe ich auch davor, meinen Freund zurückzulassen, nicht mehr für ihn da sein zu können, sein Leben zu beschützen, es ist ekelhaft daran zu denken und es macht mich krank.

Psychopharmaka helfen jedenfalls gegen diese Angst nicht, die hat sich während der Einnahme erst entwickelt... Auf jeden Fall weiß ich wie Du Dich fühlst, ich kenne das Gefühl der Beklemmung, der Not, der Panik und diese bescheuerten Gedanken daran, sie kommen einfach, es ist wahnsinnig schwer sie zu unterbrechen, obwohl eine der sinnvollsten Versuche wohl wirklich die "Stop-Methode" ist, sprich sich immer wieder, wenn der Gedanke an den Tod kommt zu sagen "STOP" ich denke nicht mehr an den Tod!!!

mtakei^tima


danke dass du schreibst.Dir scheint es wirklich so zu gehen wie mir....es ist alles echt nicht schön...

BQenenBixce


Dieses panische Entsetzen kennen viele, sie sprechen aber selten darüber, weil sie denken, nur sie hätten sie, und sie genieren sich, weil Tod und Sterben gleichzeitig heute eher ein Tabu sind. Am meisten sind es aber die Verdrängung des Todes und die Wissenschaftsgläubigkeit (danach kann demnach nur "nichts" sein) ist es, was diese Panik erzeugt.

Wer annimmt, es geht irgendwie weiter, fühlt vielleicht Angst vor dem "Was" und "Wie", aber nicht vor dem absoluten Ende. Deshalb ist es im Endeffekt völlig egal, ob Religion und Glaube "Opium fürs Volk" sind, wenn sie helfen zu leben und zu sterben.

Ich schreibs hier gern noch mal: Nur ein hartnäckiges "Stop!" beim Aufkommen der Angstgedanken kann die Panik unterbrechen, also nicht hineinfallen lassen, sondern bewusste Ablenkung suchen. Es ist damit ähnlich wie sich immer wieder die Unendlichkeit des Weltalls vorzustellen: Das überfordert in der Regel den menschlichen Geist, also sein lassen! Nicht dauernd diese Gedanken "suchen". Damit kann man sich auch verrückt machen. Doch, wir können einen gewissen Einfluss nehmen auf das was wir denken; wir meinen nur, Gedanken seien unkontrollierbar.

G`untherH_GaJntxher


genau....nach dem Tod kein Gefühl...habe Herzrasen und Panik wieder....

makitia

Aber du fühlst doch nicht das du nichts fühlst.

Ich kann diese Gedanken schon nach vollziehen. Als Kind habe ich mich auch damit auseinander gesetzt. Mir hat der Gedanke an vor der Geburt geholfen. Mein Bewusstsein existiert ja noch nicht lange und die Welt existierte auch ohne mich und wird es wieder.

Warum konvertiert ihr nicht zum Christentum oder Islam? Dann wisst ihr das ihr ins Paradies kommt. Gut, oder vielleicht die Hölle. Aber es gibt ja mehr Religionen. Irgendwas wo man wieder geboren wird oder so.

mCakixtia


du verstehst das nicht...es ist nicht die angst dass man was fühlt dass man nichts fühlt sondern die angst nie wieder etwas fühlen zu können...und dies kann heute , morgen oder in 40 Jahren sein.....man wird für IMMER weg sein!!!!!

L~il@axh


Ich mache mir da weniger Gedanken um mich, was den Tod und dieses Nichts betrifft,das mich dann eines Tages einholen wird. Viel mehr habe ich Panik,dass ein mir nahestehender Mensch verstirbt.

Nach dem Tod meines Opas habe ich da nämlich richtig Angst vor! Damals dachte ich mir: Er kann doch nicht weg sein, er kann nicht im Nichts verschwinden. Da muss doch noch was von ihm übrig geblieben sein, all das, was er war, muss noch irgendwo sein.

Die Gewissheit,dass mit seinem Körper sein Leben für immer ausgelöscht ist, und ich nie wieder Kontakt zu ihm haben werde, wollte und will ich nicht wahrhaben.

DAS ist das,was mir Angst macht.

Du darfst dein Leben nicht von deiner Angst vor dem Tod anhängig machen,Makitia.Damit verschwendest du nur deine Zeit.Versuch dich voll und ganz auf die schönen Dinge zu konzentrieren und lies nicht im Internet über den Tod.

Wenn dein Vater früh gestorben ist, heißt das nicht,dass auch du früh stirbst!

Du MUSST lernne, positiv in die Zukunft zu schauen und deine panischen Gedanken an das Ende zu verbannen,mit oder ohne professionelle Hilfe.

Jetzt und hier kannst du noch etwas fühlen und das musst du voll auskosten.

Hast du ein besonderes Hobby? Ein Haustier? Damit du abgelenkt bist und auf andere Gedanken kommst.

TthyjRa77


Ich kenne die Angst vor dem Tod und ich weiß nicht, ob es etwas bringt sich gar nicht damit zu beschäftigen, sie zu verdrängen. Sie wird sich sicher andere Wege suchen, solange man ihr auszuweichen versucht.

Nachdem ich vor nicht allzulanger Zeit dachte, dass es jetzt mit mir zu Ende geht war die Panik unendlich groß. Andererseits waren zwischendrin auch Augenblicke, in denen ich den Tod herbei sehnte, ihn als Erlösung meiner Qualen lindernd empfand.

Danach hab ich mir überlegt, dass ich mich mehr damit auseinander setzen sollte und ich finde die vielen alternativen Sichtweisen in dem Faden ziemlich interessant, hab mir letztendlich dazu – noch? – keine eigene umfassende Meinung gebildet, auch wenn ich jetzt schon wesentlich positivere Gedanken hege.

Religion ist sicher eine Möglichkeit – aber da ich mich damit überhaupt noch gar nicht beschäftigte hab ich dazu zwar einiges gelesen und fand es auch ganz spannend, allerdings wirkte es auf mich eben mehr wie eine "Außenstehende", die Texte sprachen mich nicht wirklich an...aber gut hierzu sollte man sich als "Quereinsteiger" vermutlich eher Kontakte zu Gemeindemitgliedern suchen, als sich in allgemeinen Theorien zu verstricken.

Ich habe das Thema viel in meinem Freundeskreis versucht anzusprechen aber die wenigsten sind dafür offen – eher noch ältere Leute, die dem Tod oftmals schon gelassener gegenüber stehen.

Mich haben dann mehr alternative Sichtweisen inspiriert, also eben auch Bücher zu Nahtoderfahrungen von Pim van Lommel, hier auch interessant die Vergleichstheorien zur Quantenmechanik und ich fand auch gute Ansätze in Dr. Eben Alexanders Erfahrungsbericht.

Auch hier im Forum fanden sich für mich tröstliche Worte – wie z. B. in dem Faden "Merkt man wenn man stirbt".

Ich hatte auch erst an eine Therapie gedacht hab aber dann schon im Gespräch gemerkt, dass es mich nicht weiterbringen würde, hab mich daher mehr auf Techniken konzentriert, die mich zur Ruhe bringen - wie z. B. Zen-Meditation, Shiatsupraktiken, Emotional Freedom Techniques u. ä.

Ich wünsche dir liebe Makitia, dass du einen eigenen Weg dort heraus findest, in meiner Akutphase hat mit auch erst einmal nur Ablenkung geholfen, hab daher versucht jede freie Minute in der Natur zu verbringen und irgendetwas zu unternehmen. Mit der Zeit wurden dann auch die Gedanken wieder klarer.

S8cho;koUl.ade8R5


Mir hat es geholfen damit umzugehen, indem ich mich ein bisschen mehr mit dem Universum beschäftigt habe. Wo alles herkommt, was damit passiert, wie groß alles ist etc. Ich habe zwar immernoch manchmal Angst, aber nicht so oft wie früher, weil ich jetzt weiß, wie unbedeutend die Erde und unser Sternensystem ist im Vergleich zum Rest des Universums.

S]u*perkSröte


Schokolade

Ja, ich finde es auch unfassbar wenn man bedenkt das es im Universum gar kein Ende geben soll.

Wir kennen hier nur Dinge mit "Haltbarkeitsdatum", aber dies soll kein Ende haben.

Und wir sind ein kleiner Teil von dem.

Bbenenxice


du verstehst das nicht...es ist nicht die angst dass man was fühlt dass man nichts fühlt sondern die angst nie wieder etwas fühlen zu können...und dies kann heute , morgen oder in 40 Jahren sein.....man wird für IMMER weg sein!!!!!

makitia

Meine Güte, du verbeißt dich aber auch darin! Gehst auf keinerlei Vorschläge ein, etwas dagegen zu tun. Was erwartest du denn hier? Dass wir den Tod für dich abschaffen?!

Sorry, aber der ist nun mal Fakt. Und um das Anerkennen von Fakten kommt kein Mensch drum herum.

Sgupeerkröxte


Religion, es liest sich so als könne man einfach gläubig werden wenn man wollte. Dem ist nicht so.

Ich kann leider nichts damit anfangen, habe mich in viel eingelesen, mich richtig außereinandergesetzt.

Aber ich stoße für mich auf jede menge Widersprüche und Regeln.

Und diese Regeln stossen mich persönlich ab.

Daher, selbst wenn ich wollte, so könnte ich nicht.

Und da ich davon ausgehe das ein Teil von einem bleibt und das es diesen schon vorher gab und auch nachher geben wird, ich kann mir jetzt z.B tausendmal sagen das es quatsch ist, aber ich glaub daran.

Himmel und Hölle, das ist nichts für mich.

Alles was Menschen Angst machen soll.

Meine Mutter ist auch viel zu früh verstorben, aber für mich ist sie nicht weg. Ich wünschte nur sie hätte es mehr genießen können.

Das schlimme an der Angst ist das sie einen hindert zu leben wie man es möchtet. Sie nimmt einen die Freiheit.

Das letzte was ich möchte ist das ich mir als alte Frau sagen muß das ich vieles gelassen habe und mein Leben nicht ausgekostet haben wegen dieser Angst.

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