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Panik/ Angst vor Tod

B}enevnice


Genau!

Und deswegen mein Vorschlag: LEBE JETZT!

Aber nichts scheint anzukommen, nur immer wieder dieselbe Klage ….. Bei allem Verständnis, und ich hatte diese Panik auch: Irgendwann bringt es nichts mehr, die Dinge so wie sie sind, zu bejammern. Man kann aber etwas gegen Ängste TUN.

Ich bin dann mal weg. *:)

GuuntheJr_Gaqnxther


du verstehst das nicht...es ist nicht die angst dass man was fühlt dass man nichts fühlt sondern die angst nie wieder etwas fühlen zu können.

Ich denke schon das ich verstehe, halte aber immer noch dagegen:

Aber du fühlst doch nicht das du nichts fühlst.

Wenn es vorbei ist, ist es einfach vorbei, so wie vor deiner Geburt.

R]ichZard6x1


Und auch "nahezu alle Kriege" stimmt höchstens nur dann, wenn du "Glauben" mehr als großzügig definierst. Hitler z. B. glaubte nicht an Gott, es sein denn, du siehst seine "Vorsehung" als so etwas an.

Hitler hatte eine Ideologie die sein Reichspropagandaminister geschickt unters Volk brachte. Zu Zeiten des Nationalsozialismus war es sehr schwer sich dieser Ideologie zu entziehen bzw. gingen viele als fanatische Anhänger in den Tod, oder begingen fürchterliche Verbrechen.

Was unterscheidet letztlich eine Ideologie von der Religion, wenn man sich das Gemetzel in den Kreuzzügen, Eroberung Südamerikas . 30 Jähriger Krieg , 9/11 anschaut.

Es gibt wenige friedliche Religionen ausnahmslos missionieren diese aber nicht.

Sie erheben sich nicht über den Glauben es Anderen und eifern nicht im Besitz der Wahrheit zu sein.

Es ist für ein menschliches Wesen anmassend meinen zu wissen wer oder was Gott ist.

Nur wenn man begreift welche Dimension unser Kosmos hat, dass es Abermilliarden Sonnensysteme gibt, und das unsere Erde darin nichts als ein nicht leuchtendes Staubkorn ist, kann die Großartigkeit unserer Welt begreifen.

Die Wissenschaft erforscht und beweist inzwischen Dinge die wir vor Hundert Jahren noch nicht mal zum Denken im Stande waren.

Entsprechend rudern die Religionen scheibchenwiese zurück. Die Erde ist inzwischen eine Kugel statt eine Scheibe. Die Hölle befindet sich nicht mehr unterhalb der Scheibe. Die Sonne kreist nicht mehr um die Erde. Die Erde besteht doch bereits seit 2 Milliarden Jahre und nicht seit 6000 Jahren. Die Evolution wird inzwischen von der Kirche anerkannt. In meinen Jugendjahren war dies im Religionsunterricht noch Teufelszeug, das ein Mensch von einem Affen abstammt.

Es fällt eine Bastion nach der Anderen und man braucht immer mehr Phantasie um Wissenschaft und Religion in Einklang zu bringen, letztlich braucht es dazu schon einen etwas infantilen Glauben, wenn man diesen nicht hat , dann hat man evtl. das Pech nicht in den versprochenen Himmel zu kommen.

Die Kirchen werden sich nach und nach der Wissenschaft beugen müssen und sie werden sich immer mehr an den ethischen Werten orientieren müssen oder eine Reform ihrer inzwischen von Ihnen als symbolische Geschichten bezeichneten, Schriften vornehmen müssen.

Wie blöd muss sich eigentlich ein Christ aus dem Mittelalter vorkommen, wenn er die Position der heutigen Kirche kennen würde. Insbesondere Menschen die für heute eingeräumte Wahrheiten auf dem Scheiterhaufen geendet sind.

BAenen^ixce


Sie erheben sich nicht über den Glauben es Anderen und eifern nicht im Besitz der Wahrheit zu sein.

Es ist für ein menschliches Wesen anmassend meinen zu wissen wer oder was Gott ist.

Die Atheisten erheben sich doch ebenfalls über Glauben anderer und eifern, im Besitz der Wahrheit zu sein. Das ist nicht weniger anmaßend. Ist mir einfach unbegreiflich, wie sehr immer darauf gepocht wird, der NICHTglaube sei wahrhaftiger als der Glaube. Klar, das ist dann der Wissenschafts-Glaube.

Du kannst das ja sehen wie du willst, aber lass doch den anderen das ihre. Wen willst DU bekehren??

BLenJen^ice


Im übrigen gehört eine Auseinandersetzung über Glaube und Religion nicht in diesen Faden. Aber von mir war es sowieso das letzte, was ich hier schrieb.

RTicha/rda61


@ Benenice,

ich habe keinen Glauben also kann ich auch niemand bekehren.

Alles was ich schreibe ist Stand der Wissenschaft also Wissen kein Glaube.

Als Kind hatte ich unheimliche Angst vor dem Tod, fürchterliche Alpträume in einem Sarg zu liegen und in die Hölle zu kommen.

Diese Dinge haben mich bis in mein Erwachsenenalter verfolgt.

Erst die Auseinandersetzung mit meiner Religion (Evangele) haben mich völlig mit dem Tod versöhnt. Ich habe keine Angst mehr vor ewiger Verdammnis vor Höllenfeuer und ich möchte auch nicht für ewig in einem langweiligen Paradies leben.

Mein Weltbild fußt auf Wissenschaft und Philosophie, dort lohnt es wirklich sich Wissen anzueignen.

Ganz klein habe ich angefangen mit Jostein Gardeners Buch Sophies Welt in der dieser seiner Tochter die Welt der Philosophie in Romanform erzählt.

Über Spinoza , Kant, die alten Griechen Bücher des Evolutionsbiologen Dawkins, habe ich für mich ein versöhnendes Weltbild erlangt, welches mich von jeglichem Glauben unabhängig macht.

Eine Missionierung der Sicht der Dinge würde keinerlei Sinn machen, da ich keiner Gruppe Sekte oder Religion angehöre für die ich Mitglieder werben muss.

Einziger Punkt den man mir hier unterstellen kann ist, daß ich vieles am Glauben für blödsinnig und gefährlich halte und die Welt ohne diesen friedlicher wäre.

g|ustavx33


Nach dem Tiefschlaf wacht man auf,nach der nakose wacht man auf,nach dem Tod ist man für IMMER , für IMMER weg...kommt niemal wieder

Woher wissen sie das so genau?

Smch\okolaNde85


Ja, ich finde es auch unfassbar wenn man bedenkt das es im Universum gar kein Ende geben soll.

Naja ein räumliches Ende gibt es, muss es geben. Denn das Universum dehnt sich aus, und das macht nur Sinn, wenn man einen Schrit zurück denkt, dass sich alles aus einem Punkt entwickelt hat. Nur ist es eben sehr groß.

Eine zeitliche Begrenzung dagegen ist nicht mehr unbedingt gegeben. Es wurde angenommen, dass die Ausdehnung des Universums langsamer wird und es sich dann wieder zusammenzieht, bis alles wieder weg ist. Aber da die Ausdehnung schneller! wird, ist es möglich, so Physiker, dass dieses Universum für immer da sein wird. Was immer das bedeutet. Die Erde ist in vergleichsweise kurzer Zeit (1,5 Mio. jahre glaube ich) sowieso nicht mehr bewohnbar, weil die Ozeane verdampft sind. Der Rest vom Sonnensystem wird etwas später auch dran glauben. Und kein anderes Lebewesen woanders im Universum wird es stören. So ist das eben ;-)

gGustrav33


Jetzt gehen wir in die physik ;-D

Ob der raum grenzenlos ist da war sich einstein ja nicht sicher..da das universum entstanden ist muss es auch zugrunde gehen...denn alles was geboren wurde muss sterben...vielleicht fällt es ja wieder zu einem punkt zusammen

mvakiEt3ia


ich habe auf jeden fall 2 termine beimPsychologen...kann ja die restliche Jahre nicht so weitergehen dass ich nur Angst habe für immer weg zu sein

allerdings glaube ich nicht wirklich daran dass es nach dem Tod irgendwie weitergehen soll...erseint mir alles doch sehr abstrakt

g*usmtBav3x3


Sterben muss jeder...ich weiss das kann kein trost für sie sein aber so ist das nun mal. Wenn man angst davor hat hilft es vielleicht sich nicht so viele gedanken darüber zu machen

meak@itia


ja danke aber wenn man deswegen Panik hat dann hilft es so leider nicht!

RUichanr#d6x1


Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins ist Prof. an der Harvard University und hat bemerkenswerte Bücher geschrieben.

Auch seine Reportage mal anzuschauen lohnt sich. Ist in Englisch mit deutschen Untertiteln.

[[http://www.youtube.com/watch?v=qcIdCGgxoFY]]

Dawkins sagt am Schluss seiner Reportage. Bei den Abermilliarden Molekülen die es im Kosmos gibt, sind wir durch einen unendlichen Zufall ein Wesen geworden, dass die Welt begreift und geniessen kann. Weshalb stellen wir uns immer die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem danach und geniessen nicht einfach, dass wir dieses Leben geschenkt bekommen haben. Abermilliarden Molekülen ist das verwehrt.

A]nnetxto


Helfen kann ich Dir auch nicht, liebe makitia, aber ich habe dieselbe Angst. Mit 17 Jahren, als meine Oma starb, überkam mich dieselbe Angst. Mir fiel auf einmal bewußt ein, dass auch ich mal sterbe, konnte dieses "Wegsein" nicht akzeptieren (kann es immer noch nicht) und verzweifelte daran, dass ich den Tod nicht verhindern kann, obwohl ich ihn ablehne.

Keinerlei Gespräche über dieses Thema haben mir je geholfen. Sätze wie -da müssen halt alle mal durch- nutzen mir auch nichts.

Mein Leben war streckenweise derart von der Angst durchzogen, dass mir auch das Leben keine Freude machte, und ich es nur mechanisch durchzog. Derzeit ist es wieder so. Welchen Sinn hat ein Leben, was endet? Ok, ich beschäftige mich mit der Esoterik,...generell gibt es ja genügend Angebot, woran man mal glauben kann, incl. Gott, aber es greift nichts wirklich bei mir. Letztendlich habe ich einfach Angst und denke, wenn man stirbt, verwest man und das war es. Es wird keine Wiedergeburt geben, keinen Gott und nichts. Man ist einfach verwesende Materie. Davor habe ich Angst, dass es so sein könnte. Alles, an was ich glaube, glaube ich nur mit Unsicherheit. Somit ist es wieder kaum etwas wert. ":/

A<nne9tto


Aber du fühlst doch nicht das du nichts fühlst.

Eben, diese Vorstellung ist ja gerade das Schlimme. Sowas von Wegsein, dass man nichtmal fühlen kann, dass man nichts fühlt. Wenn man sich wenigstens noch drüber aufregen könnte...

Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, aber ich verstehe die tiefe Panik der TE zu 100%.

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