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Panik/ Angst vor Tod

m?ona]l'isa732x1


hallo makitia.. finde mich in deinen worten irgendwo wieder.

ich lebe jetzt mittlerweile seit ca. 17 jahren mit dieser "Todesangst".

Ich hatte mir im zarten Alter von 20 einfach mal so vorstellt - was-wäre-wenn ?.

und da drauf bin ich irgendwie komplett hängen geblieben.. ich konnte diesen Gedanken nicht mehr abschütteln und verfalle seither immer in komplette Panik wenn ich drüber nachdenke. Diese Gedanken überrennen mich aber auch manchmal einfach so. Ohne das ICH selbst das angeregt habe.. liege abends im Bett und auf einmal macht es *blitz* im Hirn und mein Gedankenkarussel fängt an sich zu drehen.

Hab auch schon Termine beim Psychologen gehabt.. der hats auch nicht geschafft mich von diesem Karussel runter zu schubsen. Auf Anti-Depressiva hab dankend verzichtet.

Ebenfalls hab ich eine Behandlung beim Heilpraktiker mittels Hypnose gemacht.. das hat mir ein wenig geholfen. Die Angst kommt nicht mehr wie früher täglich 24 h lang, sondern evlt. nur noch 1x die Woche, 1x im Monat.

Ich hab im Laufe der Jahre eine für mich akzeptable Lösung gefunden.

Ich lebe jeden Tag möglichst sorgenfrei und versuch es schön zu machen. Klingt banal aber versuch es einfach.. ich habe auch angefangen mit dieser seltsamen "Angst" zu sprechen. Sobald ich merke das ich nervös werde und was angekrochen kommt was in diese Richtung geht, sage ich meistens schon laut "hau ab !, ich will dich nicht sehen!"..

okay.. wenn ich im Supermarkt stehe, dann denk ich das ;-)

AJnnet>txo


Ja, monalisa, mit solchen Notkrücken hampel ich mich auch durch. Aber der Fakt steht immer noch: man stirbt irgendwann und wird für immer weg sein.

Und auf dem Totenbett werden Leute mit solch einer Angst wohl Ängste ausstehen, die nicht mehr auszuformulieren sind, denn dort hat man wieder die Wahrheit vor Augen: den Tod! Dort werden die Krücken nicht helfen.

mVona lisap321


manchmal überkommt mich auch der gedanke das ich da völlig egoistisch denke.

ich hab nur angst das "mir was passiert".. als das "ich sterbe".. seltsam..beim gedanken das jemand anderen was passiert.. okay.. schlimmer gedanke, aber es überrennt mich dann nicht mit panik. auch der gedanke das es dann für "die anderen" viel schlimmer ist wenn ich nicht mehr hier bin, lässt mich nicht in panik verfallen.

das hat meiner meinung auch überhaupt nix mit Glaube zu tun.

ich bin nicht der gläubige mensch.. beschäftige mich mit vielen themen was in richtung esoterik geht, aber auch da hab ich noch nicht das non-plus-ultra-rezept entdeckt was mir meine angst nehmen kann.

ich sorge nur dafür, das die angst nicht überhand nimmt und mich am leben "hindert".

R6ichNa)rd6x1


Man kann lernen mit dieser Angst vor dem Sterben umzugehen und sie am Ende sogar komplett zu verlieren.

Hilfe dabei sind Menschen die das schon geschafft haben, wie z.B. Tiziano Terzani.

sein empfehlenswertes Buch ist : "Noch eine Runde auf dem Karussell" vom Leben und Sterben.

Terzani war 20 Jahre Spiegelredakteur und ging nach seiner Krebsdiagnose (unheilbar) in ein Kloster in den Himalaya um das Sterben zu lernen.

Sehr mitreissendes, empfehlenswertes Buch zum Thema Tod.

A/nnextto


manchmal überkommt mich auch der gedanke das ich da völlig egoistisch denke.

ich hab nur angst das "mir was passiert".. als das "ich sterbe".. seltsam..beim gedanken das jemand anderen was passiert.. okay.. schlimmer gedanke, aber es überrennt mich dann nicht mit panik. auch der gedanke das es dann für "die anderen" viel schlimmer ist wenn ich nicht mehr hier bin, lässt mich nicht in panik verfallen.

das hat meiner meinung auch überhaupt nix mit Glaube zu tun.

ich bin nicht der gläubige mensch.. beschäftige mich mit vielen themen was in richtung esoterik geht, aber auch da hab ich noch nicht das non-plus-ultra-rezept entdeckt was mir meine angst nehmen kann.

ich sorge nur dafür, das die angst nicht überhand nimmt und mich am leben "hindert".

monalisa321

Mit Egoismus hat das nichts zu tun. Das scheint ehr irgendeine Ich-Schwäche zu sein. Man hat Angst, sich von sich selbst zu verabschieden.

mxakitxia


teile ich zu 100%..klar ist es schlimmwenn ein Mitmensch stirbt aber trotzdem ist da nicht die Panikm welche ich habe ( und anere wohl auch ) wenn man an den eigenen Tod denkt und dass man für IMMER weg ist...welchen Sinn hat das leben wenn man sowieso bald weg ist?

R.ichar\d6x1


welchen Sinn hat das leben wenn man sowieso bald weg ist?

Kein Lebewesen außer manche Menschen würde so denken.

Jedes Lebewesen hat Freude an seiner Existenz. Die Frage des was kommt danach kann man damit beantworten was war eigentlich davor. Beides fühlt sich sicherlich gleich an.

Die Blume weiss sicher nicht, daß sie vorher aus einem Samenkorn entstanden ist genausowenig wie sie weiß, daß wieder eine Blume aus ihr wird.

Wir können so etwas denken und das ist doch tröstlich, daß wir in ein Nichts übergehen, ist schon rein chemisch nicht denkbar. Alles ist in einem ewigen Kreislauf, der einzig für uns nicht begreifbare Wert ist die Zeit.

Hier gibt die Bibel einen wichtigen Fingerzeig, der auch evolutionstechnisch richtig erscheint: Ein Wimpernschlag sind 1000 Jahre. Wahrscheinlich sind es eher 1.000.000 Jahre, aber weder vor und nach der Existenz auf Erden ist die Zeit ein für uns nicht spürbarer Faktor.

Die Zeit fühlen wir nur während unserer Existenz, bedingt durch die physikalische Größe unseres Sonnensystems.

mzak$itixa


sehr tröstlich :°( :°(

srchn*utef71175


Huhu...... @:)

Mir geht es auch so, die Angst einfach nicht mehr dazu sein, bei mir ist der Gedanke ganz schrecklich, das es ohne mich auch weiter geht ;-D

Meine Ma ist mit 49 gestorben und ich bin selbst Mutter von 2 Jungs, bei beiden aus dem Freundeskreis ist schon je eine Mutter verstorben :°( und die waren beide erst anfang bzw mitte 40 dann versuche ich mich immer zu beruhigen das es ja nicht sooft vorkommt. Ich hatte damals als Kind schon immer extreme Angst, das wenn ich von der Klassenfahrt wieder komme, ich meine Mutti nicht mehr wieder sehen werde.

Und ich träume noch ganz oft sehr real von ihr, meist das sie einfach nicht mehr bei mir sein wollte, und sowas zieht noch mehr runter....

Wir können nur versuchen das beste draus zu machen, stell dir mal vor wir liegen dann mit 98 auf dem Sterbebett und denken über unser Leben nach und alles was uns einfällt ist die Angst :-o ;-)

Habe mir nicht alles durchgelesen, aber warst du schon mal beim Psychologen ???

Lieben Gruß :)* :)* :)*

A~ntiigone


Das ist doch ein schreckliche Vorstellung dass man nie wieder kommt.

Du kommst doch wieder.

Eigentlich ist die Geburt der Tod. ;-)

Denk Dir ein Bild – weites Meer

ein Segelschiff setzt seine weissen Segel

und gleitet hinaus in die See.

Du siehst wie es kleiner und kleiner wird.

Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.

Da sagt jemand: "Nun ist es gegangen!"

Ein anderer sagt: "Es kommt!"

Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts

anderes als die Grenze unseres Sehens.

Wenn wir um einen Menschen trauern,

freuen sich andere,

die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

Peter Streiff

Quantenphysiker versichern: "Es gibt ein Jenseits"

[[http://www.extremnews.com/berichte/wissenschaft/d66b11fed76fa56]]

SIchoksolaxde85


Na da ist aber trotzdem sehr viel dazu gedacht, und es ist und bleibt eine These. Der Zusammenhang zu der Verschränkung ist mir nicht wirklich klar und meiner Meinung nach echt weit hergeholt. Ich kanns natürlich nicht widerlegen ;-)

R9icwhar`d61


Richard Dawkins: "Wir alle müssen sterben, das heißt, wir haben Glück gehabt. Die meisten Menschen sterben nie, weil sie nie geboren werden."

Richard Dawkins Sicht der Dinge auf Grundlage der wissenschaftlichen Erkenntnisse, ist für mich das Fundament meiner dadurch gewonnenen Lebens- und Wissenseinstellung.

Bewusst sage ich nicht Glaubenseinstellung. Glaube ist etwas verführerisches und unbewiesenes und ist das Instrument der Religionen den Menschen Angst vor dem Tod zu machen und gleichzeitig Verheissungen zu bieten diesen zu überwinden.

Meine Todesangst begründete sich auf meiner religiösen Erziehung, denn wer schafft es die 10 Gebote einzuhalten? Wohl niemand, so auch ich nicht und ich wähnte mich deshalb oft in der Hölle mit den schlimmsten Alpträumen.

Durch Beschäftigung mit Evolution und Wissenschaft gehe ich ohne jegliche Todesangst durchs Leben.

Skchokolaxde85


Das Zitat musst du mir mal erklären. Was soll das heißen, die meisten Menschen werden nie geboren?

U9tzimGutzxi


Ich glaube, es entspringt einer Überbetonung des Ich; wir kalkulieren dabei nicht ein, dass sich unser Ich im Laufe des Lebens verändert, so dass sich auch die Einstellung zum Tod verändern kann und hoffentlich wird.

Wir können uns das wenn wir jung und gesund sind, nicht vorstellen und gehen davon aus, dass es das heutige Ich sein wird, das stirbt. Die meisten Menschen entwickeln sich weiter und damit auch das, was wir Ich nennen. Wir werden aber dann in gewisser Weise nicht mehr dieselben sein.

Menschen, die Sterbende begleiten, berichten immer wieder, dass diejenigen schwer sterben, die nicht loslassen können. Der hier mehrfach angeführte Tiziano hat genau das gelernt: Loslassen. Und dadurch wurde sein Sterben irgendwann leicht.

Vielleicht ist das die wirkliche Reife, die wir erlangen können: Eines Tages ohne große Angst und großes Bedauern unser Ich loslassen?

keevi[n26


hallo leute, vor etwa 2 1/2 jahren hat es angefangen wo ich an nichts anderes mehr denken kann als ans sterben, ich steigere mich da rein weil ich nicht anders kann, ich habe panikattacken, dröhnen im kopf, angt zu ersticken, angst im schlaf keine luft mehr zu bekommen, wenn ich das normalen leuten erzählen würde, die denken ich hätte voll ein ding an der Waffel, ich kann mir nicht einreden das alles gut ist und/oder wird, ich nahm mirtazapin, tavor, melperon, dominal hochdosiert in der psychiatrie haben sie mir schon alles mögliche gegeben doch es hilft alles nichts, ich weiß mir keinen rat mehr, ich bin schon sogar soweit zu dem punkt zu gekommen das ich in dem festen glauben bin das nichts und niemand auf dieser welt mir helfen kann ... HILFE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! lg Kevin

p.s. ich weiß nicht wie man sich hier mit anderen austauschen kann :-(

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