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Mögliche (drohende?) Entwicklungen in der Psychotherapie?

SAunfYlowerp_7x3 hat die Diskussion gestartet


Einfach mal ein paar Links zwecks Information, was aktuell so ausgebrütet und diskutiert wird. Angesichts z.T. ewig langer Wartezeiten etc.:

Sieht so die Zukunft der Psychotherapie aus? Therapieunterbrechung, Deckelung der Behandlungsstunden, psychometrische Tests und insgesamt wohl mehr Bürokratie ... Lest selbst, was sich die GKV ausgedacht hat:

Ärzte Zeitung, 04.12.2013

"Kassen-Konzept sorgt für Streit

Die Kassen haben sich ihre Gedanken gemacht, wie sich die Psychotherapie reformieren ließe – ihre Pläne bringen die Therapeuten auf die Palme. In der Tat hat das GKV-Konzept viele Nachteile. ..."

[[http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/default.aspx?sid=851132&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20131204-_-Krankenkassen]]

Positionspapier der GKV:

[[http://www.bbpp.de/GKV-Positionspapier.pdf]]

Stellungnahme der Bundespsychotherapeutenkammer:

[[http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/gegen-ration.html]]

Antworten
Mzadame ]Charen8tzoxn


mir fehlen die Worte.......so ein Humbug! >:(

NBur|ar-ihyoxn


Danke für die Info Sunflower. An mir gehen solche Sachen sonst immer vorbei |-o

Nach einem langen Text, den ich lieber wieder gelöscht habe, weil ich mich eh nur aufrege, kann ich nur sagen: *beliebigen Kotzsmiley einfügen*

Mehr Patienten, die durch das Raster fallen werden. :|N

JQanx74


Wenn ich mir so anschaue, wieviele Menschen heutzutage therapiebedürftig sind (von denen momentan nur ein Bruchteil auch wirklich eine Therapie macht), dann ist es sicherlich so, dass eine ausgiebige therapeutische Betreuung, die jedem einzelnen gerecht wird (zumal man mit "einer Therapie, also sagen wir mal, ein Jahr jede Woche 1 std, eh nicht wirklich weit kommen dürfte in vielen Fällen, sondern es wäre eher eine jahrelange, permanente psychologische Betreuung notwendig) von den Kosten her absolut den Rahmen des Möglichen ganz erheblich sprengen würde. Das kann unser Gesundheitssystem finanziell mit Sicherheit nicht auch nur annähernd tragen.

Aber wie kann man dieses Problem lösen? Sicherlich nicht durch die beschriebenen Maßnahmen, wobei ich diese vor diesem Hintergrund sogar irgendwie nachvollziehbar finde.

Ich finde, man sollte generell eher unkonventionelle Wege beschreiten. Mehr Gruppentherapie (nicht so wirkungsvoll aber zumindest dann schneller und einfacher verfügbar), mehr Selbsthilfegruppen, mehr Beratungsstellen.

Ich hab z.B. zur Zeit keinen Kassen-bezahlten Therapeuten, aber Mailkontakt mit einigen Personen die mich ab und an kompetent beraten, das kann auch schon ein gewisser Ersatz für eine Therapie sein.

Sprich, man müsste sich Konzepte überlegen, wie man die bestehende Flut an therapiebedürftigen Patienten einigermaßen gut versorgen kann, ohne dass dies kostentechnisch den Rahmen sprengt.

Ein Vorschlag: Psychotherapie von der Krankenkasse nur noch dann bezahlt, wenn der Patient sich dies aus eigener Tasche nicht leisten könnte. Alle Gutverdiener müssen selber zahlen, oder zumindest anteiligt. Das dürfte die Geldmittelzuflüsse vergrößern und damit liessen sich vielleicht auch mehr Therapeuten bezahlen.

SNunfNlower_x73


Das Grundproblem ist die jetzige Bedarfsplanung. Man hat mit Einführung des Psychotherapeutengesetze 1998/1999 alle damals in eigener Praxs tätigen Therapeuten zugelassen. Auf den damaligen Zahlen basiert jetzt die Zahl der Kassenpraxen. Ausgeblendet wird dabei, dass psychische Erkrankungen zunehmen.

Was ergänzend hinzu kommt (lt. neuestem Koalitionsvertrag): Es gibt natürlich überversorgte Gebiete (rein rechnerisch quasi ganz Deutschland, aber egal). Bislang konnte die KV, wenn ein Sitz wg. Rente abgegeben wurde, diesen Sitz aufkaufen und die Neubesetzung verhindern. KONNTE. Lt. Koalitionsvertag soll auf der KANN eine SOLL-Regelung werden ([[http://vpp.org/meldungen/13/131203_koalition.html)]].

Ein Bestandsteil des Problems ist wohl auch, dass nicht alle Therapeuten mit einem vollen Sitz das Maximalkontingent ausschöpfen. Aber ganz ehrlich, man kann nicht 40 Stunden pro Woche Therapie machen. Man muss dokumentieren, Anträge schreiben,... Der durchschnittliche Therapeut sieht pro Woche 30 Patienten. Was Bürokraten gerne mit Teilzeitjob gleichzusetzen scheinen.

Die Logik hinter diesen oben verlinkten Plänen ist letztlich schlichtweg: Leute schneller in Therapie zu kriegen. Super. Aber das macht man nicht, indem man gnadenlos Kontingente zusammenstreicht. Ja, viele Patienten brauche nur 25 oder 45/50 Sitzungen. Aber was ist mit denen, die mehr Zeit brauchen? Die erstmal 10 Sitzungen brauchen, um OFFEN über die Probleme zu reden, wo die Behandlung nur langsam anläuft?

Vom Frust der Therapeuten, dass es weiterhin kaum Möglichkeiten zur Niederlassung gibt und Selbstständigkeit bei weitem nicht bedeutet, frei arbeiten zu können, schweige ich besser ganz.

Bsarcelsonexta


Das ist ja echt zum kotzen! Die Zwangsunterbrechung hat was von Anfüttern, und dann am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Und pauschal auf 50 Stunden begrenzen? Soll das ein Witz sein? Wäre das früher schon so gewesen, hätte ich weder mein Abitur noch mein Studium geschafft oder wäre sogar tot. Klar gibt es Leute, die das packen (oder die viel schneller wieder auf dem Damm sind), aber grade hier unterscheiden sich die Menschen doch ganz massiv!

Die erstmal 10 Sitzungen brauchen, um OFFEN über die Probleme zu reden, wo die Behandlung nur langsam anläuft?

Oder die Leute, die wegen Verdrängung oder weil sie noch so jung waren selbst den Auslöser noch gar nicht kennen und ihn im Rahmen der Therapie erstmal finden müssen. Echt hart.

S~unflDower6_7x3


Gute Formulierung!

Die Leute, die es mit wenig Sitzungen schaffen, bleiben ja eh nicht länger in Behandlung. Da he eh stufen,äßig immer neu beantragt werden muss.

Aber die CHANCE sollte doch bitte erhalten bleiben! Ohne Worte... :-X Idiotische Theoretiker. >:( :(v

S#unXflowe0r_73


Das Schlimme ist letztlich auch, dass solche Dinge klammheimlich (zumindest für Nicht-Fachleute) entschieden werden. :(v

Jran7x4


Wie ist das eigentlich wenn man seine Therapie selber bezahlen will? Dann kommt man um alle diese Dinge drumrum, oder?

SBilbFer%mondaugxe


Da hocken wieder ein paar, die um jeden Preis Kosten sparen wollen...

...und jemand der die Chance hätte, mit - sagen wir mal - 100 Therapiestunden sein Leben wieder in den Griff zu kriegen, der "darf" dann in Rente oder an einen Arbeitsplatz von der Caritas o.ä. *kopfschüttel* (aber die GKV hat Kosten gespart)

...und wenn ich halt erst nach 30 Std merke dass diese Art der Therapie nix für mich ist oder dass mein Therapeut nicht ok ist ? Hab ich Pech gehabt ?

...NATÜRLICH ist die Wartezeit auf einen Therapieplatz viel zu lang ! Aber wenn ich nach 10 Std eine Zwangspause machen muss, dann vielleicht in ein "Loch" falle...kann das nicht hinterher noch viel schlimmer sein ?

Selbsthilfegruppen gibt es ja auch und viele Leute machen bestimmt beides parallel oder sind in einer SHG weil Betroffene auch aus eigener Erfahrung berichten können. Ich denke, manche Leute sind auch NACH einer Therapie in einer SHG

SuilbeXrmoendaugxe


Wie ist das eigentlich wenn man seine Therapie selber bezahlen will? Dann kommt man um alle diese Dinge drumrum, oder?

Ja, sicher. Aber dazu braucht man das nötige Kleingeld...

***

Wie ist es eigentlich mit der "Alternative" stationär zu gehen ?

J a#n74


Klar, und therapiebedürftige Menschen dürften in der Regel auch nicht zu den materiell allzu Wohlhabenden gehören.

Trotzdem, ich finde zu arges Pauschalisieren auch nicht hilfreich. Natürlich wärs toll wenn jeder schnell einen Therapieplatz bekäme und so lange Therapie machen kann wie notwendig, aber ich befürchte wirklich, dass das kostentechnisch unser System vollkommen überlasten würde. Aber eine tolle Idee wie man das lösen kann hab ich auch nicht.

Ketzerische Frage – wieviel verdient ein Therapeut eigentlich? Vielleicht könnte man mehr Plätze schaffen wenn man die Löhne senkt?

JLan7x4


Hihi.. jetzt hab ich eine Idee.

Man führt, für Unternehmen, eine "Therapie-Sondersteuer" ein, die sich richtet nach

a) Gewinn

b) durchschnittlicher Anzahl Überstunden pro Mitarbeiter

(wer viel Schaden anrichtet soll sich an den Kosten beteiligen)

S<unflo1wer_7x3


Stationär ist keine wirklich Alternative. In kritischen Fällen gut, aber was ist bei den Leuten, wo die Probleme an schwierige Situationen im Alltag gekoppelt sind?

Aber bzgl. stationärer Behandlungen gibt's gerade auch Diskussionen. Noch werden Tagessätze bezahlt, aber es sollen auch die DRG's (also Fallpauschalen) eingeführt werden. Aber wer hat das Recht zu bestimmen (ohne Kenntnis von Einflussfaktoren, sondern basierend auf Diagnosencode), wie lange man bei einer Depression stationär bleiben soll?

Man sieht ja, dass die Fallpauschalen in der Somatik schon nicht funktionieren. Dabei ist OP xyz ja doch besser kalkulierbar. Aber wohl auch nur theoretisch.

@ Jan:

Wie viel ein Therapeut verdient? Vollzeit im Angestelltenverhältnis mit 6 Jahren Berufserfahrung 3400€ brutto. Tariflohn, TV-L13 Stufe 3.

Ansonsten ca. 75€ pro Stunde (in eigener Paxis). Bei realistischer Auslastung ca. 7500 pro Monat. BRUTTO. Davon gehen dann Praxismiete etc. runter, Krankenversicherung, Berufshaftpflicht. 500€ monatlich ans Versorgungswerk (Zwangsmitgliedschaft). Therapeutenkammer (Zwangsmitgliedschaft, 360€ im Jahr). Weitere Absicherung für den Krankheitsfall. Man muss jährlich eine best. Anzahl Fortbildungspunkte nachweisen. Fortbildungen kosten pro Tag locker 500€.

Von dem Geld gehen dann noch ca. 30% Steuern ab.

Wenn man dann bedenkt, dass die Übernahme eines Kassensitzes je nach Region 50.000-150.000€ kostet (nur die Abrechnungserlaubnis mit der GKV, keine Geräte oder so wie bei Ärzten), dann erhöht das die lfd. Praxiskosten nicht unerheblich. Und wenn man dann bedenkt, dass man 3-5 Jahre Weiterbildung für rd. 20.000€ hinter sich hat, wo man größtenteils nahezu unbezahlt arbeitet (= viele Therapeuten haben noch Schulden aus der Zeit)...

Fazit: Je nach Schuldenberg v.a. für den Praxiskauf und je nach Praxismiete bleiben bei einer knapp 40-Stunden-Woche (inkl. Dokumentation, Anträgen, Gutachten) nicht unbedingt mehr über als das Tarifgehalt.

Man verdient allgemein nicht schlecht. Aber wenn man sich den langen Ausbildungsweg anguckt, dann verdient man nicht besonders.

Und es ist ja nicht so, dass eigene Praxis bedeutet, dass man tun kann, was man will. Wenn die Politik Änderungen durchsetzt, dann trifft es Dich. Wenn festgelegt wird, dass eine Therapiesitzung nicht mehr 1295 Punkte wert ist (deren Geldwert schwankt!), bricht direkt Dein Einkommen ein. Und Mehrarbeit zum Ausgleich geht nicht, denn bspw. auf einem halben Sitz darf man nur knapp 24.000 Minuten Therapie pro Quartal erbringen. Wer mehr arbeitet, bekommt erst kein Geld und wird dann noch abgestaffelt, d.h. bekommt quasi Honorarkürzungen.

Therapeuten, die einen vollen Sitz nicht voll ausschöpfen und jemanden mit in die Praxis nehmen wollen, müssen mind. ein Jahr im Vorfeld den Umsatz allein erbringen, der dann zwei Leute finanzieren soll. Weil beliebige Steigerungen auch verboten sind.

Lohnsenkungen werden wohl erst realisierbar, wenn der Kassensitz an sich nicht mehr so viel kostet. Aber die kosten so viel, weil sie Mangelware sind.

Natürlich wärs toll wenn jeder schnell einen Therapieplatz bekäme und so lange Therapie machen kann wie notwendig, aber ich befürchte wirklich, dass das kostentechnisch unser System vollkommen überlasten würde.

Es gibt doch jetzt schon Grenzen! Bei VT 5 Probatorik und dann 25 (Kurzzeit) bzw. 45 Sitzungen (entweder direkt oder mit Zwischenschritt). Dann Verlängerungsantrag (mehrseitiges Gutachten, schreibt man 3-4 Stunden dran) auf 60 Sitzungen. Dann nochmals mit Antreag in Einzelfällen auf 80 Sitzungen. Bei TP sind es minimal mehr Sitzungen (50 als Langzeit statt 45, dann weitere 30, bin nicht ganz sicher). Analyse gibt deutlich über Hundert und da es dazu praktisch keine Effektivitätsstudien gibt, könnte man an DER Grenze ruhig mal sägen.

Und bei VT wird ALLES nach 45 Sitzungen durchaus mühsam, man muss gute Gutachten schreiben und hoffen, an einen guten Gutachter zu geraten. D.h. bei leichten Fällen macht sich niemand die Mühe und wird auch niemand bewilligen, dass die Therapie über 45 Sitzungen geht.

Hihi, Arbeitgeber zur Verantwortung ziehen! ]:D (Wird eh nie klappen, was hat der Chef mit dem Missbrauch einer Mitarbeiterin in der Kindheit zu tun? Sollen Schulen auch zahlen und Unis für Studenten? Und was ist mit den vielen Arbeitslosen?)

JA, Therapie kann man selber zahlen. Machen mehr Leute, als man denkt (Lehramt-s & Jurastudenten bspw.; Leute die zur Polizei wollen,...). Da gibt's dann sogar in der Gebührenordnung die Option, das legal günstig anzubieten. Statt zum x-fachen PKV-Satz, der bei Privatrechnung eigentlich berechnet werden müsste. Da arbeitet man ja frei von Geetzen nach Bedarf, aber obwohl die Patienten als Selbstzahler oft (noch) motivierter sind als der Nicht-Selbstzahler, dauern auch diese Therapien meist zwischen 20 und 30 Sitzungen. Was auch daran liegt, dass Selbstzahler oft einfach weniger krank sind, sonst könnten sie ja gar nicht selber zahlen (arbeiten noch etc.).

Gruppentherapie:

Ein größeres Angebot wäre sicherlich gut. Scheitert aber an) an Räumlichkeiten und b) daran, dass man auch dafür wieder eine Sonderqualifikation erwerben (und bezahlen) muss. D.h. man muss erstmal unter Supervision Gruppentherapie machen (unbezahlt) und dafür zahlen, um dann ggf. selber anbieten zu können. Zumindest, wenn man es mit Krankenkassen abrechnen will. denn als Therapeut mit Studium und mehrjähriger Weiterbildung und konstanter Weiterbildung im Anschluss plus Intervision/Supervision ist man natürlich nicht in der Lage, Gruppentherapie zu betreiben und sich bei Schwierigkeiten mit Kollegen auszutauschen. Nein, das muss man auch wieder lernen. ]:D ;-)

N>ur?ar$ihyoxn


Es gibt doch jetzt schon Grenzen! Bei VT 5 Probatorik und dann 25 (Kurzzeit) bzw. 45 Sitzungen (entweder direkt oder mit Zwischenschritt). Dann Verlängerungsantrag (mehrseitiges Gutachten, schreibt man 3-4 Stunden dran) auf 60 Sitzungen. Dann nochmals mit Antreag in Einzelfällen auf 80 Sitzungen. Bei TP sind es minimal mehr Sitzungen (50 als Langzeit statt 45, dann weitere 30, bin nicht ganz sicher). Analyse gibt deutlich über Hundert und da es dazu praktisch keine Effektivitätsstudien gibt, könnte man an DER Grenze ruhig mal sägen.

Meine Therapeutin sagte mir, bzw ich verstand es so, dass man zuerst 25 Std bekommt, dann auf Antrag nochmal 25, dann irgendwie (dafür muss man dann schon kämpfen) 30 und dann allermaximalstens nochmal 20 Std, also insgesamt 100.

Muss ich aber nach deiner Aussage u.U. falsch verstanden haben.

Die 80 Std würde ich bei meinen Diagnosen wohl bestimmt zugestanden bekommen. Ansonsten wäre ich, vorsichtig ausgedrückt, am Arsch. Immerhin haben mich 2 Kliniken, aus versicherungstechnischen Gründen, in schlimmerm Zustand entlassen als ich dort ankam.

Vermutlich kennt sich das Institut, an dem therapiert werde, aber gut mit derlei Gutachten aus. Die sind speziell auf Traumatisierungen spezialisiert. ":/

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