@Trento

P\olyd&ipsxie


Kompetenz hin oder her...

es gehört auch der Wille dazu, sich helfen zu lassen.

In dieser Zeit "Werkzeug" zu kaufen und sich im Ausgang einen Rausch zu holen, kann man zwar auch der Klinik anlasten.

Weil sie es nicht verhindert haben.

Laste ich keineswegs der Klinik an. Dass Grasi endlich mitarbeiten muss, damit es aufwärts geht, steht ausser Frage. Was ich so schrecklich finde: Dass man sich anmaßt etwas behandeln zu können, mit dem man scheinbar nicht die geringsten Erfahrungen hat, und den Patienten "hält", obwohl er woanders besser untergebracht wäre. Und diese Zwangseinweisung in die 2te Klinik.... ist reine Abschieberei - "wir kommen damit nicht klar, können sie aus Verantwortungsgründen aber nicht entlassen, also den schwarzen Peter zum erstbesten anderen". Bah!

CNhe


warte mal

"wir kommen damit nicht klar, können sie aus Verantwortungsgründen aber nicht entlassen,"

ist doch ehrlich, und ist das Beste und einzig vernünftige für sie.


Mit

ich würde mir da auch nix aufzwingen oder verbieten lassen...

ist man noch nicht reif für diese Art der Hilfe.

CFrazzylefni


Hm, kommt immer auf die Art der Hilfe an..wenn man dann vielleicht mal "reif" ist, ist es oft schon zu spät, denn dann ist der Karren schon so verfahren, daß die Behandlung erst recht nichts nutzt oder enorm mühselig ist

CDhxe


Leni,

welcherart Hilfe wäre denn für Dich akzeptabel?

Wenn Du Dich von vornherein gegen das Einhalten von Regeln und Verboten aussprichst, da fällt mir gar nichts mehr ein...

Zuallererst muß man begreifen, daß es HILFE ist, und muß bereit sein da mitzumachen. Leicht ist das nicht - sonst würde man es sich ja auch allein zutraun zu schaffen.

Aber - bis man das begreift, daß es eine, vielleicht eine entscheidende Chance ist - da muß der Leidensdruck erst mal größer sein als die Angst vor der Hilfe und als der innere Schweinehund.

WENN man das begrifen hat, dann wird man dort Partner sehen und keine Gegner... DAS ist entscheidend!

Auch dafür, ob man später bei Bedarf noch mal freiwillig eine Therapie nachlegt, oder fortan verbittert allen erzählt, wie Scheiße es doch bei einer Therapie ist und die Hilfsmöglichkeiten fortan meidet.

Cxhe


Mühselig ist es wohl immer -

zu spät nie, solang noch das Herz schlägt!!!

C$razy;leini


Wenn mir Verbote sinnlos erscheinen, dann halt ich mich auch nicht dran, genausowenig laß ich mich nicht in meiner Freiheit einschränken, nur weil das irgendwelchen Docs so gefällt-deswegen is auch so ne Klinik nix für mich, weil ich mich da gefangen fühl

P`olydi=psie


"wir kommen damit nicht klar, können sie aus Verantwortungsgründen aber nicht entlassen,"

ist doch ehrlich, und ist das Beste und einzig vernünftige für sie.

Vernünftig wärs nach bis zu einem Monat gewesen.... Sie war 6 da. Es ist nunmal so, dass der notwendigste Standard erfüllt ist, ideal oder gut ist die Versorgung absolut nicht. Da wo sie jetzt ist - da führts aufs Abstellgleis.

Gbrammxy


Leider

muß ich nach dem, was ich über die "neue" Klinik erfahren konnte, Poly recht geben.

Das zeigt jedoch, daß für sie wirklich eine sehr engmaschige und strukturierte Betreuung angesagt ist.

Hoffen wir, daß sie diese jetzt bekommt - und akzeptiert!

Genau das ist nötig, Che! Und mir scheint nicht so, als ob sie das dort, wo sie jetzt ist, bekommt. Kein therapeutisches Angebot, alleingelassen, völlig isoliert... Eine Sackgasse eben, aus Hilflosigkeit, Kostengründen und aufgrund des etwas komplizierten Schweizer Krankenversicherungssystems. :-|

Dabei wäre eine wirklich gute, intensive Betreuung so wichtig!

L+ilablasrsblau


@Grammy

Die Eltern bzw. der Vater, könnte der sich nicht mal darum kümmern, dafür einsetzen, dass Gräschen in eine passende Klinik kommt? Das muss es doch in der Schweiz irgendwo geben!!

S.choVkxo


:-o

Kein therapeutisches Angebot... das erinnert mich an die geschlossene Abteilung, wo ich notfallmäßig hinkam. Dort war nichts. Da hat man sich ein Loch in den Bauch gefreut,wenn es Essen gab, damit man was zu tun hatte. %-|

Vor allem: wie soll ihr denn DA geholfen werden ??? Ohne Therapien ???

Soll sie denn dort "nur" solange bleiben, bis sie stabilisiert ist oder kommt sie gar nicht mehr zurück? So wie ich´s verstanden hatte, soll sie dort bleiben?!? :-/

Kann man denn da nichts machen? Kann sie nicht Kontakt zu ihrem Psychiater "draußen" aufnehmen, dass er sich vielleicht um eine Spezialklinik kümmern kann ???

:-/

G,ramgmxy


Genaueres

weiß ich leider auch noch nicht.

Sicher kann sie in ihrer momentanen Verfassung nicht in eine unsichere, riskante "Freiheit" entlassen werden, aber die derzeitige Unterbringung darf meines Erachtens kein Dauerzustand bleiben.

Ein Kontakt zu ihr ist momentan fast unmöglich. Ihr Vater wollte sie zumindest heute noch besuchen, ob er etwas ausrichten kann, will (?), ist daher auch noch nicht klar. Natürlich gibt es Spezialkliniken, aber... :-|

Ich bitte euch um etwas Geduld, werde wohl hier auch erst wieder schreiben, wenn es etwas neues zu berichten gibt.

Sae(nxse


Wenn ich an die Eltern denke

... >:(

Ich schreibe besser nichts dazu, hab ich schon oft, um es dann wieder zu löschen. Das ist ein trauriges Thema. :-|

Allerdings bin ich ob der Berichte über die Klinik skeptisch. Ich gehe da mit Ches Beiträgen konform. Und es ist eine "Notlösung", sie kann nicht entlassen werden.

Und deswegen halte ich diese Situation für geeigneter im Moment, als jene, dass Grasi nach dem Rauswurf sich selbst oder ihrem alten Zuhause überlassen wäre.

Ich könnte mir vorstellen, dass in dieser "erzwungenen" Übergangsphase einiges schwärzer erscheint als es ist. Eine Zwangseinweisung an sich ist niemals lustig. Kliniken sind häufig nicht anheimelnd auf den ersten Blick.

Dass die Eltern nicht schon vorher für die "passende" Klinik gesorgt haben, spricht für sich. Dass die bisher Verantwortlichen nicht früher für eine andere Möglichkeit gesorgt hat.

Was ist jetzt die Alternative? Und wer setzt sich dafür ein, wenn nicht der Vater? Ich könnte jetzt glatt wieder einen Faden eröffnen über die Klinikerfahrungen meiner Tochter nach ihrer Zwangseinweisung...

Ein betreutes Wohnen war ja schon geplant - nur da würde sie nach diesen Aktionen auch nicht mehr "tragbar" (Scheißwort, ihr wisst schon wie ichs meine :-|) sein. Ein großes Dilemma also.

Hier schließe ich wieder beim Thema Eltern ab: Da ist nichts, da kommt nichts. Diejenigen die jetzt (und vorher) die Sorge tragen, Therapie leisten sollen, haben keine Ansprechpartner, keine Mitarbeit. Und das ist für Grasi ganz schlimm, für die Therapeuten umso schwieriger.

In dieser Situation kann sollte man mE an Grasis Vernunft, auf Mitarbeit plädieren nach Möglichkeit. Alles andere, wie Auflehnung, bringt auch nichts.

Vielleicht sieht es nach einigen Tagen und einer vernünftigen Anamnese schon anders aus ???

hoffnungsvoll,

Z;imxt


Bitte auch einen lieben Gruß ans Gräschen von mir.

Und sagt ihr mal jemand dass es mir leid tut, dass ich mich nicht gemeldet hab und nichts hab von mir hören lassen...

L6ichxtweTsen


Bitte richte Hälmchen aus...

dass ich sie ganz lieb von hier aus grüße! Sie möchte sich bitte bitte geknuddelt fühlen.

Ganz liebe Grüße von

Tina

Z*imt


Irgendwie hab ich das nicht mitbekommen, mit der Klinik. War zu sehr mit mir selber beschäftigt. Hm. Hab echt ein schlechtes Gewissen. Naja.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH