@Trento

G,ras(-Halxm


dann scheiss auf deine Mutter! Sorry, aber deine Schwester, und wenn ich mich recht erinnere, dein Vater sind auch nicht da.

Wieso musst du dann da sein? Du hast selber genug Probleme!

Wegen dem Geld - es gibt sicher vom Staat finanzierte Dinge. Da müsstest du mal Che fragen, ich denke, der weiss sowas.

Im Moment solltest du zuallererst an dich denken, nicht an die anderen. Deine Gesundheit ist jetzt wichtiger - an die anderen kannst du später noch denken.

cflaihr de$ lune


Meine Gesundheit ist mir so ziemlich egal. Ich kann doch nicht auch noch meine Muter alleine lassen... Sie ist so krank... :°(

Meine Schwester ist ja da, nur am anderen Ende der Stadt und hat halt wegen Arbeit wenig Zweit. Aber meine Mutter meinte letztens zu mir "Ich rede mit Deiner Schwester mehr als mit Dr und das obwohl Du hier wohnst." Meine Schwester gibt sich schon mühe... Un dmein Vater abreitet eben nicht hier. Aber gerade als meine Mutter im KH war, hat er Nachtschicht geschoben und ist dann 4 Stunden oder mehr hierher gefahren um den _Haushalt zu machen und dann meine Mutter zu besuchen. Dann ist er wieder zur Nachtschiht. Er hat kaum geschlafen und ich bin fast gestorben vor Sorge... :-( :°(

So lange wie meine Mutter noch lebt, muss ich für sie da sein. Ich wei0ß nicht, wie lange sie noch lebt... :°(

Und dann braucht mein Vater mich und meine Schwester und meine Oma...

G]ras-)Halm


aber so geht das nicht!

Es frisst dich doch auf!

c=lairE Ud:e lunxe


Na was soll ich denn machen? Hab meiner Mutter scxhon genug angetan. Noch merh geht nicht... Muss mich um sie kümmern - als kleine Entschuldigung... :-/

Garas-+Halxm


was hast du ihr denn angetan? :-

c$lair 2de Wlunxe


Na ja, so einiges. Eben immer alles falsch gemacht,. in der Schule abgeloost, ihr immer Sorgen bereitet. Sie nicht genug unterstützt, gerade als das mit meiner Oma war. Ich habe einen großen Teil der Schuld, dass die Krankheit so spät entdeckt wurde. Sonst häötte man vielleicht noch was mehr tun können... Meine Mutter dachte immer die Beschwerdebn seien vom Stress. Getäuscht...

Und immer der Streit mit meiner Schwester. Ich habe oft nachgegeben, aber nicht oft geung...

Geh jetzt ins Bett. Bin voll müde und mir ist tierisch schlecht. Hab nen bescheuereten M;agen... Total empfindlich. %-|

Hab Dich lieb. :-) :-x

GUras-_Ha8lm


aber das ist alles nicht wahr, clair! Du hast ihr nichts "angetan"! Du darfst dir nicht die Schuld geben an Dingen, für die du nichts kannst! :-(

Du bist nicht schuld, dass die Krankheit später entdeckt wurde! Das ist einfach nicht wahr! Das konnte ja niemand ahnen, dass es sowas ist!

Streit zwischen Geschwistern ist normal.

schlaf gut, clair. x:)

Gute Besserung - hoffentlich hast du keinen Kater morgen.. :-

c laibr de lxune


Str5eit zwischen Geschwistern ist sicher normal, aber Du kannst Dir nicht vortsellen, was zu Hause abging zwischen meinr Schwester und mir... Das war so schlimm... Meine Mutter hat sich nur eines gewünscht: Das wir uns vertragen. Aber es ging nicht. Und dann eben der ständige Streit zwischen meinen Eltern wegen meinen beschissenes Großeltern. Einmal war es so schlimm, dass meine Mutter mit meiner Schwester und mir ausgezogen ist. Zu meiner Oma... Ich werde den Tag nie vergessen...

Schlaf schön! *:)

G1raAs-Haxlm


bin etwas verwirrt...weiss auch nicht.

so leer irgendwie. Das ist gefährlich. Dann kommen mir dumme Ideen.. :-

höre grad die neue CD von Deine Lakaien. Sie ist viel schöner als ich am Anfang gedacht hab.. x:)

bin so unendlich müde, aber irgendwie auch nicht...

möchte dass dieser Zustand aufhört..

ich weiss nicht...

ich hab gar nichts.

Keinen Grund. Keine Freunde. Nichts, was mich gross am Leben hält. Nichts, was mich freut.

Ich hock den ganzen Tag nur rum...statt was sinnvolles zu machen...

bin so unfähig..

jedesmal wenn ich in den Spiegel gucke, könnte ich kotzen...bäh...so hässlich, so widerlich...

da können die anderen sagen was sie wollen...

ich seh in den Spiegel und seh eine hässliche Gestalt, mit meinen eigenen Augen seh ich das, und denen trau ich mehr als irgendwelchen Leuten, die das nur sagen, um nicht gemein zu sein. Mal ehrlich: Wer würde einem ins Gesicht sagen "ja, du bist wirklich hässlich"??

Niemand. Ausser es ist ein rücksichtloses Arschloch.

Aber das sind die Leute, die ich kenne, glücklicherweise nicht.

hmmmm ach mann... :-(

G[ra|s-Halxm


noch ein bisschen Gedanken abladen...

ich weiss nicht was los ist.

Ich sehne mich danach, wieder klein zu sein.

In der Unterstufe zu sein...pro Tag maximal 6 Stunden Schule...

10 Minuten Schulweg..um halb 8 Uhr morgens aufstehen...

kaum Hausaufgaben....leichter Schulstoff...nie lernen. Eine beste Freundin.

Wir hatten Himbeeren im Garten, Aprikosen, Zwetschgen, Erdbeeren, Birnen, und ganz ganz früher, da mag ich mich kaum mehr dran erinnern, hatten wir noch kleine Trauben, keine Ahnung wie die auf Deutsch heissen. Die sind ganz ganz klein.

Weisse hatte es und Blaue, glaub ich.

Die Weissen mochte ich nicht. Grüne vielleicht auch noch? Ich weiss es nicht.

Ich hatte am Donnerstagmorgen immer schon recht früh die Schule fertig und war dann irgendwie um halb 11 zuhause..meine Mutter war damals schon wach um diese Zeit (heute schläft sie ca. bis 13:30)...sie hat mich nicht als lästig empfunden..ich war ihr Lieblingskind.

Sie hat Sicherheitsnadeln aus den Kärtchen für die Kleiderbörse genommen. Allesamt hat sie sie genaustens angeschrieben.

Ich durfte die Stecknadeln zusammentun.

Wir gingen spazieren, teilweise die ganze Familie, teilweise mein Vater, ich und meine Schwester. Wir liefen durch den Wald.

Ich genoss es, wenn meine Schwester wütend war und dann trotzig vor uns lief, damit sie nicht neben uns war.

Ich freute mich, denn ich hatte mich ja nicht gestritten, ich war brav.

Ja, damals war alles noch in Ordnung.

Wir hatten eine Schaukel im Garten, weiss nicht wie das auf Deutsch heisst, einfach dieses Brett an 2 Seilen, wo man draufhocken kann. Davon hatten wir 2. Eine Rutschbahn hatten wir auch.

Wir sassen sehr oft auf diesen Brettern und schaukelten. Ich mochte das so sehr - auch in der Schule.

Im Sommer machten wir die Rutsche nass und rutschten runter. Das ging viel schneller.

Wir hatten ein Planschbecken draussen, das wurde immer grösser. Zuerst wars ein kleines, violettes. Da waren wir noch klein. Danach wurde es grösser, und am Schluss wars ein verhältnismässig grosses Becken, mit orangem Rand.

Da waren wir schon grösser.

Manchmal gingen meine Eltern am Samstag in den Garten und arbeiteten. Ich sass währenddessen drinnen und guckte Bravo TV, damals noch mit Lori Stern, die immer am Schluss sagte: "Lori Stern hat euch gern!"

Danach kam glaub ich Enji van de M....keine Ahnung wie mans schreibt.

Dann kam irgendwann die Zeit der Tamagotchis.

Ich war lange Zeit dagegen - doch dann kaufte ich mir auch eins. Am Schluss hatte ich 5. 2 Sogar aus Amerika.... %-|

Jeder hatte seins in der Schule dabei.

Die ganze Klasse war eine Einheit, nur meine Freundin und ich, wir gehörten nicht dazu. Wir mochten die anderen nicht.

Je älter wir wurden, desto komischer und schwieriger wurde es.

Ich bekam Streit mit meinen Eltern - in Gedanken nahm ich sie vom Sockel runter, auf den ich sie gestellt hatte. Ich war immer der Meinung, dass meine Eltern perfekt sind. Sie wussten immer eine Antwort, und wenns ein Problem gab, hatten sie immer eine Lösung parat.

Bis ich dann merkte, dass meine Meinung nicht mehr ihrer Meinung entsprach. Dass ich plötzlich anfing, ihr Handeln anzuzweifeln.

Naja und ab da gings abwärts mit uns. Und mit mir.

Ich kam dann in die Oberstufe. Ich hatte so Angst, keine Freundin zu finden. Ich hab jeden Mittag, wenn ich zuhause ass, geweint.

Doch ich fand glücklicherweise jemanden. Und später fand ich dann jemand anderen, die Freundschaft hielt dann auch lange.

Ich mochte die Schule damals.

Und irgendwann fing das ganze Selbsthass-Zeugs an.

Nämlich dann, als die Jungs sich für meine hübsche, schlanke, lustige, extrovertierte und nette Freundin zu interessieren begannen. Reihenweise - ich übertreibe nicht - reihenweise standen sie bei ihr Schlange. Da ich ihr Schatten war, war ich immer dabei. Ich wurde keines Blickes gewürdigt, ich sagte auch nie was - denn es waren Jungs. Und mit denen hab ich ein Problem. Ich kann nicht mit ihnen reden.

Das war so zermürbend. Ich merkte: Der Grund liegt nicht an denen - sondern an dir.

Ich "verliebte" (ich kannte die Jungs gar nicht - ich verliebte mich nur rein vom Aussehen her, also eher ...ich weiss den Begriff nicht) mich in 3 Jungs. Alle 3 wollten sie nichts von mir.

Ich war zu blöd, zu uncool, zu wenig hübsch, zu still, was weiss ich.

Sie hatten ja Recht. Wie kam ich nur auf die Idee, dass die mit mir zusammen sein könnten?

Danach kam Genf - und der Absturz fing an.

Ich hatte die Kinder nicht unter Kontrolle -sie gehorchten überhaupt nicht. Naja schwacher Trost war, dass sie der Oma und manchmal der Mutter auch nie gehorcht haben. Sie hat sie einfach zu schwach erzogen.

Einmal haben sie mich im Klo eingesperrt. Sie sind in mein Zimmer gerannt und haben das gemachte Bett "entmacht" und alles auf den Boden geknallt. Sie haben meine Sachen durchwühlt.

Wenn ich ihnen sagte, sie sollen ihr Bad nehmen oder Zähne putzen, taten sie es nicht.

Ich weiss noch, wie der kleinste sich mal so zwei Bälle, die am Boden rumlagen, unters T-Shirt tat und sagte "Regarde, j'ai des seins! Toi, t' en as pas!" Das war..ich weiss nicht. Das hat mich getroffen.

Sie mochten mich nicht.

Ich mochte sie nicht. Sie haben mich oft genug aufgeregt.

Naja und dann fing das an mit Kreta...

den Rest kennt man ja.

Ich weiss noch als ich noch geritten bin.

Ich hab mal ein voll schwieriges und empfindliches Pferd geritten - und ich hatte es unter Kontrolle. Der Reitlehrer hat mich total gelobt.

Später kam dann die Angst.

Und dann gab ich es auf.

Mit 7 hab ich angefangen...mit ca. 12 hab ich aufgehört. Nicht mal das Brevet hab ich geschafft.

Ich hab Klavier gespielt. Der Lehrer hat behauptet, ich hätte Talent. Meine Mutter war zu Beginn so stolz auf mich. Und wirklich, genau wie beim Blockflötenunterricht, konnte ich anfangs alle Stücke ab Blatt, ohne zu üben, spielen. Doch dann wurden die Stücke schwieriger, und mich kackte es immer an, dafür zu üben. Meine Mutter zwang mich täglich zu einer halben Stunde.

Dann hab ich noch mit der Geige angefangen - das war auch keine gute Idee.

Schliesslich durfte ich mit beidem aufhören. War ich froh!

Ich hatte Latein als Wahlfach, ich Trottel.

Wie wenn ich jetzt noch irgendwas davon wüsste.

Populus clamat, nam pompa venit. Das Volk applaudiert, denn die Bilderprozession beginnt, oder sowas. Jaja - das ist alles, was ich noch weiss.

Wir waren am Schluss noch zu 5. (von insgesamt ca. 100 Schülern). Ich war mit Abstand die schlechteste.

Das war natürlich ein schöner Moment. %-|

Meine Mutter wollte immer, dass ich besser bin als meine Schwester. Anfangs hab ich das auch geschafft - im ersten Semester hatte ich ne 5.37 (mag das jetzt nicht umrechnen) im Durchschnitt. Dann ging es rapide abwärts...

in vielerlei Hinsicht entsprach ich nicht dem, was sie von mir erwartete.

In der 5. Klasse hatten wir ein Klassenlager. Sogar zwei. Beide mit Fahrrädern. %-|

Ich hatte in beiden Lagern Heimweh.

Ich fühlte mich in beiden Lagern ausgeschlossen.

Dann machten wir während des Lagers eine Disco.

Die Regel war, dass jeder sich einen Partner suchte, und wer übrig blieb, suchte sich einen von den tanzenden aus, und kniete sich vor dem hin, die Hände zusammen wie beim Beten. Danach konnte derjenige oder diejenige entweder mit der am Boden knienden Person tanzen, oder aber ihr eine sanfte Ohrfeige geben.

Natürlich blieb ich übrig, und noch die Unbeliebteste (naja im Nachhinein frag ich mich, ob nicht ich das war) der Klasse übrig. Ich ging zum Klassenschwarm und kniete mich vor ihm hin - und kassierte eine Ohrfeige. Später kniete sich die Unbeliebte vor ihm hin - und er tanzte mit ihr. Das hat mich damals so fertiggemacht...

alle haben sich Liebesbriefchen geschrieben. Nur ich nicht. Denn wer wollte mir schon schreiben.

Dann ist da noch die schreckliche Erinnerung an das Konfirmationslager -ich glaub, das hab ich schon 1000mal erzählt, das war da, wo mir alle sagten, dass ich hässlich und blöd sei und stinken würde. Diese Tage waren die Hölle. Dauernd haben sie mich fertiggemacht.

Ich will nicht daran denken...wieso kommt das immer wieder hoch??

Niemand mochte mich. Ausser meiner besten Freundin vielleicht. Und noch so 2 oder 3 andere. Aber der Rest - nee, der mochte mich nicht.

Wieso sollte es jetzt auch anders sein. Ich BIN scheisse, das ist nun mal so, das sehen die anderen schon richtig.

Ich will mal wieder jemand anderes sein.

:-(

M$arioW CarCavaxdossi


Ich mag Dich, sogar sehr !!!

weißt Du das denn nicht mehr ?

cplairE dpe luxne


Gräschen meine Maus,

ich versteh Dich. Ich weiß genau wie Du duch fühlst. Mir ging es ähnlich. Ich wurde in der Schule tagtäglich fertig gemacht. Alle hassten mich. Sie haben mich getreten, bespuckt, geschlagen. Aber das schlimmste waren die Worte. Ich sei fett und häßlich. Immer wieder. Tag für Tag. Meine Freunde nutzten mich aus. Ich machte alles um dazu zu gehören. Meine Beste Freundin aus der Grundschule knallte mir ab und an eine, wenn ich was sagte was ihr nicht gefiel. Es war damals okay für mich. Ich kannte es nicht anders. Es war normal. Zu Hause und von meiner Oma fing ich auch oft eine. Ich klaute mit 12 Jahren mit meinen Freundinnen. Warum? Weil ich dazu gehören wollte. Wir nahmen alles mit. Egal. Wir brauchten es noch nicht mal. Es hörte auf, als wir erwischt wurden. Ein Glück das wir noch 12 Jahre alt waren...

Dann fing ich an zu rauchen, zu kiffen, Alkohol zu trinken. Ich wollte dazu gehören, tat es aber nie. Ich hatte ne beste Freundin. Alle fanden sie hübsch und toll. Wie Du beschreibst - auch ich war ihr Schatten. Sie wollte mich immer dabei haben. Sicher um mehr Anerkennung zu bekommen oder so. Alle vergötterten sie. Mich schaute niemand an. Ich saß leise in ner Ecke und hoffte, dass mich niemand entdeckt. Die wenigsten erinnerten sich später an mich. Man ignorierte mich und das war mir nur recht.

Die strapazen in der Schule gingen weiter - von den Mitschülern und auch den Lehrern. Ich wollte die Schule wechseln, aber durfte nicht. Ich kam heim und habe stunden lang nur geweint. Ich hab die Schule geschwänzt. Und als dann ein Brief kam, war zu Hause die Hölle los...

Ich eriet wegen meiner Besten Freundin in einen neuen Freundeskreis. Kiffer, Drogenabhängige. Sie mochten mich nicht, aber wegen meiner besten Freundin durfte ich mit. Wir saßen da und haben nur gekifft und gesoffen. Dabei wurde ich ständig fertig gemacht - wer auch sonst? Es war für mich aber normal - ich kannte es nicht anders. Wir beschmierten Wände, Spielplätze undall sowas. Bis wir erwischt wurden und dann durften wir schrubben... Oder besser: Ich, wären die anderen abhauten... Wenigstens haben sie meine Eltern nicht informiert, wie es dir Besitzer eigentlich machen wollten.

Schon in der Grundschule hasste man mich. Immer und immer wieder wurde ich überredet mit den anderen zu "spielen". Die "Spiele" liefen immer gleich ab. Alle bildeten einen Kreis und ich musste in die Mitte. auf ein Kommando ging es los. Der Reihe nach. Jeder durfte mir weh tun. Treten, Spucken, Schlagen. Alles war erlaubt. Ich wehrte mich nie. Ich hatte Angst, obwohl ich immer größer war als alle anderen. Aber ich kannte es nicht anders. Wenn ich wieder Tränen überströmt nach Hause kam, tröstete meine Mutter mich mit den Worten "Sei nicht traurig. Das ist normal."

Später lief ich nur noch schwarz rum. So Gothic Style. Vielleicht wollte ich Aufmerksamkeit? Ich weiß es nicht. Ich ließ niemanden an mich ran. Zerschnitt mir die Arme. Hatte ein riesiges Satanistenkreuz um den Hals. Einmal fragte mich meine Lehrerin vor der ganzen Klasse, so dass es alle mit bekamen: "Clair, hast Du Probleme?" Natürlich hatte Clair keine Probleme. Ich sprühte gift. Brüllte die Lehrerin an was das soll und das es mir gut ging. Ich wollte niemanden. Wollte alleine sein. Die Lehrerin fragt mich heute noch ob alles in Ordnung sei, wenn sie mich sieht. Ich hasse sie. Sie hat mich immer vor der ganzen Klasse bloß gestellt.

In der 5. oder 6. Klasse freundete ich mich in einem Park mit Drogenabhängigen Typen an. Als Freundschaft kann man sdas nicht bezeichenen, aber sie akzeptierten mich. Sie waren um einiges älter. Suie erzählten mir imemr von ihren Drogen. Ja, sie machten mich neugierig. Eines Tages bat ich sie, was zu bekommen. Ich bettelte sie an. Aber sie meinte ich sei zu klein.

So ging es immer. Tag für Tag. Mir half niemand. Ich hatte ja auch niemand. Keiner wusste das es mich alles so sehr belastet. Niemand. Man glaubte mir ja eh nicht. Ich war ja dumm, häßlich und vorallem fett. Ja, auch meine Mutter hielt (und hält) mir vor, das ich zu fett sei und abnehmen müsse. So began ich eben mir den Finger in den Hals zu stecken oder zu hungern... Nur leider hörte ich jedesmal auf, kurz vorm Ziel... Heute bereu ich es, dass ich es damals nicht durchhielt und auf Menschen hörte, die sich angeblich Sorgen machten. Nein, nicht meine Eltern. Die freuten sich das ich abnahm...

Ich ging reiten. ICh mochte die Pferde, aber auch sonst - meine Reitlehrerin brüllte mich nur an. Brachte mich zum weinen. Die anderen verarschten mich. Trotzdem fühlte ich mich wohl. Sie sagten mir ja nichts böses...

Gräschen, warum ich das aufschreibe: Ich will Dir sagen, dass ich in etwa nachempfinden kann, wie Du Dich dabei gefühlt hast. Wie es ist unbeliebt zu sein. Wie es ist in der Schule fertig gemacht zu werden. Ich denke (und ich weiß), dass Menschen die sowas nicht erleben mussten, es einfach nicht nachempfinden können wie sehr sowas prägt. Ich kann mit keinen Menschen umgehen. Sehe in allen nur das Böse. Ich weiß, dass man es mit mir nicht gut meint. Das es keiner mit mir gut meint. Ich kann keine Bekanntschaften schließen, mich nicht mit fremden unterhalten, geschweige denn anfreunden.

Ich verstehe Dich wirklich - Deine Ängste und warum Du nicht mit Menschen kannst. Das wird mir jetzt deutlicher. Ich sehe viele Parallelen zwischen uns...

Vorhin, als ich es lass - ich hatte Tränen in den Augen und musste mehrfach schlucken. Es tat mir so leid das zu lesen. Ich stellte es mir bildlich vor, wie Du als kleines Kind auf Deiner Schaukel saßt. Wie Du glücklich warst und die Welt noch in Ordnung war.

Auch den Wandel den Du beschreubst kenn ich. Ich war sehr anhänglich als Kind. Woltle immer lieb gehabt werden, doch urplötzlich nicht mehr. Ich konnte Körperkontakt nicht merh ertragen. Ich hasste es, wen man mich umarmen oder anfassen wollte. Bis heute. Es gab einen Punkt - einen Knall und alles war anders. Warum weiß ich nicht. Ich war vielleicht 10 - vielleicht älter. Keine Ahnung...

Wenn Du reden magst oder so...

Ich hoffe es geht Dir heute wieder etwas besser als die Nacht und ich hoffe es war okay, dass ich meine Geschichte mal in kurzfassung hier aufschrieb. Ich will mich nicht wichtig machen, wollte Dir nur zeigen, dass ich Dich verstehe, weil ich es am eigenen Leib erfahren habe...

Alles liebe!!!

:-x

G+ras@-Halxm


:-o :-( :°(

clair.. :-(

das ist ja schrecklich...mir fehlen die Worte... :-(

cllzair [de lxune


Nein Gräschen,

das ist okay. Ich habs schon überwunden...

Ich wollte Dir damit wirklich nur sagen, dass ich Dich verstehe. Weißt Du, wenn ich in der Schule in Tränen ausbrach und nicht mehr konnte wegen dem Mobbing, sagte man mir "Ich weiß wie das ist. Ich wurde auch schonmal geärgert." Und ich sage Dir: Sie wissen nicht wie es ist. Nein ich wünsche es auch niemandem. Ich denke nur Menschen, die selbst sowas in der Art erlebten, wissen wie es ist. Es ist ein Unterschied o man mal geärgert wird, oder ständig der letzte Dreck ist.

Ich will mich hier nicht aufspielen, wollte Dir wirklich nur zeigen, dass ich Dich verstehen kann und mir jetzt auch einiges klarer wird bei Dir...

:-x

GPrast-Halm


ich glaube nicht, dass du das überwunden hast.

Siehst du, u.a. darüber wäre es wichtig, in einer Therapie zu reden.

Denn das hat mehr Wunden in deiner Seele hinterlassen, als du glaubst.

Vermutlich rührt auch ein grosser Teil deines Selbsthasses daher. :-

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