@Trento

GVras-}Halm


Schweizer Sendungen sind sowieso meist Mist. :-

obwohl, ich würde gern die Model-Such-Sendung schauen, aber ich kann 3+ oder wie der heisst irgendwie nicht empfangen...

hYerrM ko^ch


das ist wahrlich kein verlust ... hab glaubs insgesamt 20 minuten auf dem sender gesehn.

ja ... das fernsehn haben wir nicht erfunden. kurt felix hin oder her.

Liewixan


Ich schicke noch einen Gutenachtgruss vorbei, weil ich mal wieder anderswo meine Schnauze nicht halten konnte... *:)

G#ra6s-Halm


Margaret Mahler hat die Phase der Ablösung und Individuation in vier sich überlappende Subphasen unterteilt.

Die Differenzierungsphase (5-8 Monate).

In dieser Phase wird sich das Kind einer Welt bewusst, die getrennt von seiner Mutter besteht. Das "soziale Lächeln" entsteht - eine Reaktion auf die Umgebung, aber am meisten auf die Mutter gerichtet. Gegen Ende dieser Phase zeigt das Kind die Umkehrung derselben Reaktion - das "Fremdeln" -, das Erkennen fremder Menschen in seiner Umgebung (laut meiner Mutter hab ich das monatelang gemacht).

Wenn die Beziehung zur Mutter unterstützend und tröstlich ist, ist fürd ie Reaktion auf Fremde hauptsächlich ein neugieriges Wundern bezeichnend. Wenn die Beziehung nicht unterstützend ist, herrscht eher Angst vor (was bei mir der Fall war, und zwar extrem!! aber wieso nicht unterstützend??). Das Kind beginnt, positive und negative Emotionen anderen gegenüber zu unterscheiden und verlässt sich dabei auf die Spaltung, um mit diesen widersprüchlichen Empfindungen zurechtzukommen.

(Mit Spaltung ist gemeint, dass das Kind jeden Menschen in seiner Umgebung als zwei separate Wesen wahrnimmt. Die Mutter wird beispielsweise als "gut" empfunden, wenn sie Trost spendet und Sensibilität zeigt. Wenn sie dagegen nicth erreichbar oder nicht in der Lage ist, Trost und Beruhigung zu gewähren, wird sie als separate, "schlechte" Mutter wahrgenommen. Wenn die Mutter aus dem Blickfeld des Kindes verschwindet, glaubt es, sie sei vernichtet, für immer verschwunden, und es weint, damit sie zurückkehrt und seine Verzweiflung und Panik erleichtert. In der weiteren Entwicklung des Kindes wird diese normale "Spaltung" durch eine gesündere Integration der guten und schlechten Eigenschaften der Mutter ersetzt. Die Trennungsangst wird abgelöst durch das Wissen, dass die Mutter auch dann existiert, wenn sie nicht körperlich anwesend ist, und dass sie zu gegebener Zeit zurückkommen wird - dieses Phänomen wird als Objektkonstanz bezeichnet. )

Die Übungsphase (8-16 Monate)

Die Übungsphase ist gekennzeichnet durch die zunehmende Fähigkeit des Kindes, sich von seiner Mutter fortzubewegen, erst durch das Krabbeln und dann durch das Laufen. Diese kurzen Trennungen sind durch häufige Wiedervereinigungen gekennzeichnet, das Kind "meldet" sich, um "wieder aufzutanken". Dieses Verhalten zeigt die Ambivalenz des Kindes gegenüber seiner sich entwickelnden Autonomie.

GWras-jHalm


Die Phase der Wiederannäherung (16-25 Monate)

In dieser Phase taucht in der sich erweiternden Welt des Kindes die Erkenntnis auf, dass es eine Identität besitzt, die getrennt von den Menschen in seiner Umwelt besteht.

Aber gerade in der Phase der Wiederannäherung stehen Mutter und Kind Konflikten gegenüber, die darüber entscheiden, ob das Kind in Zukunft ein Opfer des Borderline-Syndroms wird.

Das normale Zweijährige entwickelt eine starke Bindung an die Eltern, lernt aber auch, sich vorübergehend von ihnen zu trennen. Dabei zeigt es eher Trauer als Zorn oder Wutausbrüche. Wenn es mit den Eltern wiedervereint wird, ist das Kind wahrscheinlich glücklich, aber auch böse wegen der Trennung. Die Mutter hat Mitleid mit dem Kind und akzeptiert seinen Zorn ohne Vergeltung. (diesen Abschnitt verstehe ich nicht so ganz...)

Nach vielen Trennungen und Wiedervereinigungen entwickelt das Kind ein andauerndes Ichgefühl, Liebe und Vertrauen zu den Eltern und eine gesunde Ambivalenz anderen gegenüber.

Die Mutter eines Kindes, das später unter einen BPS leiden wird, reagiert auf ihr Kind in anderer Weise - sie stösst das Kind entweder vorzeitig von sich und hält es von der Wiedervereinigung ab (vielleicht weil sie selbst Angst vor Nähe hat) oder besteht auf eine klammernde Symbiose (vielleicht weil sie selbst Angst hat, verlassen zu werden, und Intimität braucht - das war wohl bei mir der Fall!!).

In beiden Fällen wird das Kind durch starke Ängste vor Verlassenwerden und/oder Verschlungenwerden belastet, die ihm durch die eigenen Ängste der Mutter vorgespiegelt werden.

Die Phase der Objektkonstanz (25-36 Monate)

Angenommen, die vorangegangenen Entwicklungsphasen wurden befriedigend abgeschlossen, so erlebt das Kind gegen Ende des zweiten Lebensjahres die Phase der Objektkonstanz, in der es erkennt, dass das Fehlen der Mutter (und anderer wichtiger Bezugspersonen) nicht automatisch deren Vernichtung bedeutet.

In dieser Phase helfen dem Kind auch Übergangsobjekte - die bekannten Trostspender wie Teddybären, Puppen, die die Mutter repräsentieren und die von dem Kind überallhin mitgenommen werden, um den Trennungsschmerz zu vermindern (interessant, dass ich bis 18 meine Schmusedecke besass...konnte mich nicht von der trennen...die hatte auch nen ganz bestimmten Geruch..hab die sogar in den Urlaub mitgenommen...jetzt liegt sie im Schrank..scheisse, ich krieg ein schlechtes Gewissen. :°( wie bescheuert...).

so,. mag nicht weitrschreiben. Vielleicht später mehr. Ist alles aus dem Buch. Teilweise aber abgekürzt.

G0ra|s-Hamlxm


so, hab die Decke jetzt rausgeholt...sie riecht ein wenig nach Schrank (bäh) und sonst genauso wie früher...

wieso hab ich ein schlechtes Gewissen?? Das ist doch bescheuert. Es ist doch nur eine Decke...aber sie hat mich mein Leben lang begleitet..war immer für mich da. :°(

aber sie ist eh kaputt...ist ne normale Kinder-Federdaunendecke..da sie schon über 20 Jahre alt ist, hat sie viele Löcher und verliert tonnenweise Federn...das Material ist zu alt, um es noch zu flicken. Hab ich versucht. Und neue kaufen - geht nicht. Hat nicht denselben Geruch...

mann..ich heul gleich los. Alles nur wegen einer Decke...(wollte "dumme" Decke schreiben, doch dann hab ichs gelöscht, schlechtes Gewissen...)

hee,rr kXoch


schäm dich doch nicht wegen der decke :°_

es ist deine lieblingsdecke. was ist daran falsch? auch wenn sie nicht neu ist. das hab ich gemeint mit dem werten ... die decke ist auf den ersten blick nur alt und kaputt. aber für dich ist sie mehr. ohne sie würd dir doch was fehlen. ich hab meinen kleinen stoffpanda auch hier. den hab ich auch schon seit jahrzehnten.

GKras@-HQalxm


ich hab ein schlechtes Gewissen, dass sie im Schrank liegt. Aber ich will sie nicht im Zimmer haben, wo alle sie sehen können...zumal sie dauernd Federn verliert und ich ständig staubsaugen muss... :-

ist doch gemein. :-( sie war immer für mich da und ich verfrachte sie einfach in den Schrank und denke monatelang nicht mehr an sie. :-|

h:err =kocxh


hast du angst, dass die leute was komisches denken, wenn sie sie sehen? kannst du sie nicht unter deine bettdecke legen? dann wär sie auch nicht im dunklen schrank. und wenn sie löcher hat, kann man die doch stopfen. :-)

GUr8as-H"alxm


nee, man kann sie nicht stopfen..hab ich schon versucht...

naja, vielleicht sieht sie trotzdem jemand. Und ich will ja kein kleines Kind mehr sein, das noch mit ner Decke im Arm schlafen muss... :- hab mir irgendwann letztes Jahr gesagt "so, jetzt bist du alt genug" und das durchgezogen....

s~uc}amedi7cxa


Ach ja, das mußt Du doch aber nicht überstürzen und Du bist auch keinem Rechenschaft schuldig.

hgerr =koxch


auch in grossen mädchen darf ein kleines stecken. hör bloss nie ganz auf, kind zu sein. du würdest etwas verlieren. und du darfst mit deiner decke schlafen, wenn du damit besser schläfst. wichtig ist, dass dir wohl ist. nicht, wies ausschaut oder was andere denken. @:)

so. morgen wird gewaschen. früh auf. drum gut nacht :-) *:)

s/uc(acmedixca


So ist es. :-)

GFras#-Halxm


hmm..hab sie trotzdem wieder in den Schrank getan. :- besser so....

gute Nacht euch. *:)

bmavarxo


nacht grasi!@:) (Du weißt ja, wo Du sie findest...)

*:)

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