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Zwangsgedanken

TwhomasD88_NVRW


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T{homa,s88_NxRW


Die Therapie bräuchtest du wohl eher als ich bei deinen ganzen Threads bist du auch kein ungeschorenes Schaf mehr.

J}axn74


Fühlst Du Dich jetzt angegriffen oder warum so eine entgleiste Antwort?

RLeal@ Estxate


Thomas,

ZG heißt Zwangsgedanken. Und "alter Schwede", weil 'Du das mit 17 gehabt hast. Ich bin 30 und verstehe es alles nicht, wie versteht es ein siebzehnjähriger. Das meinte ich damit.

Mollienchen,

ja es hilft mir auch. Ohne Witz, seitdem ich hier über das Thema schreibe, geht es mir echt recht gut!!

Wenn es dann man da ist, dann denke ich an das was hier so geschrieben wird, das hilft mir.

Was Du beschreibst mit dem "in Luft auflösen" find ich irgendwie krass.. Macht Dir das Angst oder kennst Du es mittlerweile schon gut,,?!?!

Jan,

jetzt muss ich noch mal genauer fragen; hast Du immer noch Zwänge? und wann hat es bei Dir angefangen?

MRolli[encxhen


@ Real Estate

Was Du beschreibst mit dem "in Luft auflösen" find ich irgendwie krass.. Macht Dir das Angst oder kennst Du es mittlerweile schon gut,,?!?!

Angst macht mir das nicht, es ist ganz einfach nur furchtbar unangenehm. Und gut kennen tu ich es auch schon...

J_an74


Rücklickend betrachtet, hab ich das in milden Formen schon sehr lange.. also als ich 15 war sicher auch schon. Es ist dann schrittweise schlimmer geworden in psychisch anstrengenden Lebensphasen. Der Auszug aus dem Elternhaus in die erste eigene Wohnung war so ein Schritt (mit 25), da hab ich es zum ersten Mal als richtig nervig erlebt. Es im Rahmen einer Therapie pathologisch zu betrachten hab ich mit 31, aber so ca. ab 25/26 war mir klar "es ist eine Zwangsstöriung".

RxealU Esxtate


es ist komisch,.

Ich rede da mit meinem Freund drüber und meiner Schwester (die gerade ne Ausbildung ín einer Psychiatrie macht!!) und das hat mir nicht so viel geholfen, wie dies hier.. echt krass...

J'an74


dann hat das Forum ja seinen Sinn ;-)

TPhomasP88~_NRxW


Achso das meinst du mit ZG, ja ich habs irgendwie immer noch,

und nun?

Gibt es Hoffnung auf ganzheitliche Heilung?

J7an7x4


Hoffnung auf "ganzheitliche Heilung" besteht bei psychischen und psychiatrischen Problemen generell irgendwie so gut wie nie. Man kann nur mehr oder weniger gut damit umgehen lernen, oder zumindest fast vollständig geheilt werden. Bei Zwängen allerdings eher das erstere.

T~homasx88_xNRW


Das ist ja schrecklich.

JIan74


Hm, wie schon geschrieben (das war kein Angriff), ich würde die Zwänge mal im Gesamtkontext betrachten und überlegen, mal rundum zu schauen was bei mir eigentlich los ist. Meistens sind Zwänge ja nur eine Ausdrucksform einer komplexeren, zugrundeliegenden Problematik. Wenn ich mir Deine Fäden so anschaue, sehe ich da z.B. Probleme mit Alkohol, Probleme in Beziehungen, Probleme mit Zwängen, Wut, Ängste.. kann ja evtl. ein "rundes Bild" ergeben und da kann man durchaus auch auf allen Bereichen deutliche Verbesserungen erzielen. Insofern find ichs nicht allzu schrecklich. Auch wenn es keine komplette Heilung gibt, so kann man ja dennoch ein weitgehend glückliches, zufriedenes Leben führen.

Sdkara5baeusx94


Zwangsgedanken kenne ich auch gut. Ich stelle mir vor, Rasierklingen zu essen. Wenn ich an der Ampel stehe, stelle ich mir vor, vor große Autos zu hüpfen, wenn ich irgendwie große Steine liegen sehe, mir die gegen den Kopf zu werden. Es ist immer eine Herausforderung für mich, Schere oder Messer in die Hand zu nehmen, weil ich da Lust bekomme, mir die Finger abzuschneiden oder mir spitze Gegenstände in die Augen, Hände oder Unterarme zu stechen oder so. :|N :-o

Manchmal muss ich die Schere oder das Messer dann auch weg legen, weil ich sonst nicht widerstehen könnte.

Mir hilfts dann meist, wenn ich was Süßes esse. :-q

Am schlimmsten für mich ist das mit der Ampel und Schere/Messer. Vor allem beim Kochen. Ich kann wirklich nie ein Messer anfassen, ohne... :-X

Jsacn74


Bist Du sicher dass Du nicht widerstehen könntest? Denn, an sich führt man solche Impulse nie aus!

Eine Frage noch an die versammelte Zwangsfraktion – kennt ihr auch "zwanghaft selbstschädigendes Verhalten"? Dass man bewusst und mit voller Absicht Dinge tut, die einem an sich nicht gut tun?

Banales Beispiel – "ich muss morgen fit und ausgeschlafen sein, und wenn ich jetzt noch einen Kaffee trinke, dann werde ich nicht schlafen können. Von daher wäre es nicht gut, noch einen Kaffee zu trinken". Trotzdem spürt man irgendeinen Antrieb in sich, der einem sagt, doch, es ist richtig noch einen Kaffee zu trinken! Und man kann sich dem kaum widersetzen und trinkt dann noch einen Kaffee, obwohl es an sich unsinn ist. Aber da ist so ein Impuls, wie ein Zwang, der einem stark nahelegt, dass es irgendwie doch besser wäre, das zu tun, was einem schadet.

Bekannt?

Sjkarabaceusx94


Bist Du sicher dass Du nicht widerstehen könntest? Denn, an sich führt man solche Impulse nie aus!

Ja, bin ich leider. Es gibt Impulse, die ich tatsächlich ausgeführt habe. :-| Ich habe z. B. vor nicht ganz so langer Zeit einen großen Schluck Fit getrunken, weil der Impuls mich zu heftig angesprungen hat. :-| Ich bin nicht scharf drauf, am Ende wirklich ne Schere im Auge zu haben. :-o :[]

Was du da mit dem Kaffeebeispiel schreibst verstehe ich im Prinzip, aber gleichzeitig ist das Bsp nicht ganz gut gewählt. Es sei denn dir schadet Kaffee IMMER. Ich glaube aber, dass es durchaus Situationen gibt, wo der Kaffee genau das richtige wäre und der Impuls damit korrekt ist und nichts mit Selbstschädigung zu tun hat.

Dennoch... Ja, kommt mir sehr bekommt vor. Ich esse z. B. auch dauernd Dinge von denen ich haargenau weiß, dass es mit hinterher mies geht. Ich esse oft Sachen, wo ich noch beim Essen merke, dass das ganz dumm ausgehen wird, weil mir beim Essen dann schon übel ist. Ich ess trotzdem weiter. :-| Betrifft bei mir z. B. Käse. Oder ich trinke immer viel zu heiß, obwohl ich weiß, ich tue mir damit weh. Ich tus trotzdem. :-|

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