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Zwangsgedanken

m3ondR+stewrnxe


@ Jan74

Ok, da war ich wohl etwas optimistisch. Bevor man ein Kommunikationsproblem lösen kann, muss man natürlich erstmal einsehen, dass es existiert. :=o

R4e]alJ Estatxe


@ mond+sterne,

"dir geht es gut und du bist wertvoll, wenn es die schlecht geht"

-Ich finde das Quatsch. Du?-

Dann hattest Du diesen Gedanken vielleicht noch nicht. Aber, dass das Quatsch ist, ist wohl logisch. Und trotzdem sind diese Gedanken doch da...

@ Kertenkele,

sehr gut zu lesen Dein Text und hört sich für mich, wenn man das so sagen kann, logisch an. welche Art der ZG hattest/hast Du?

@ Jan

ich finde es auch für mich persönlich sehr wichtig zu wissen, wo das alles so herrührt. also wenn ich plötzlich denke bring dich doch um!! , dann kann ich mir die Frage "Warum?" nicht verkneifen...

Ich denke es liegt auch an der Art und Weise der ZG wie man damit umgeht.

ZG sind auch eig nicht schlimm, solange sie das Leben nicht einschränken.

RReal 8Estxate


@ Gucky

Genau damit versuche ich mich dann über Wasser zu halten...

Aber wenn es ganz schlimm ist, dann gehe ich unter Leute, als da muss ich mich schon zu überreden, aber dann denk ich immer, dass mir nichts passieren kann.

mgond+Fsterne


Dann hattest Du diesen Gedanken vielleicht noch nicht. Aber, dass das Quatsch ist, ist wohl logisch. Und trotzdem sind diese Gedanken doch da...

Mir ist nicht ganz klar, warum Du das geschrieben hast (Frage).

Ich hatte den von Dir zitierten Gedanken bisher noch nicht. Man kann ihn so verstehen: Damit es Dir gut geht, musst Du hart arbeiten und Geld verdienen. Dann geht es Dir zwar schlecht, weil Du hart arbeitest, aber so ist das Leben nun mal.

Meine Meinung ist das nicht. Solche Ansichten sind nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Aber es ist durchaus logisch und man kann darüber diskutieren. Also, mit etwas Mühe finde ich diesen Gedanken durchaus logisch nachvollziehbar. Wie siehst Du das?

s}tsarlzeTtxtie


– die Gedanken werden NIE in die Tat umgesetzt! Von daher ist die Sorge, man könne es auch tatsächlich irgendwann mal tun, unangebracht. Die Kontrolle über das Verhalten bleibt vollständig erhalten und wird auch von den Zwangsgedanken nicht gefährdet.

Jan74

Das ist falsch. Genauso ist aber falsch, dass keine Tricks helfen würden, wie du zusätzlich in deinem Post noch behauptetest. Tricks helfen, wenn man den richtigen findet, ziemlich gut. Ok, sie lösen das Problem nicht komplett, helfen aber über die aktuelle Situation hinüber.

Aber das die Gedanken nicht in die Tat umgesetzt werden ist auch falsch. Es gibt genügend Leute, die den Zwangsgedanken haben, sich schneiden zu wollen, dann halt nicht geschafft haben, dem Drang und Gedanken zu widerstehen und es dann getan haben, sie haben sich geschnitten.

Es gäbe ja sonst keine Borderliner, die sowas tun. Cutter gäbe es dann ja gar nicht, wenn sich solche Gedanken immer unter Kontrolle bringen lassen könnten. %-|

R$eval E8staytxe


Starletti, das ist schon richtig, aber Borderliner und Zwangsgedanken sind schon ein derber Unterschied finde ich zumindest.

Ich habe eine Freundin, die Borderliner ist, und das kann man nicht vergleichen.

sYtarlOettie


@ Real Estate

Aber es ist auch bei Borderlinern ein Zwang, bzw. es drängt, ZWÄNGT sich der Gedanke auf, sich verletzen zu müssen. Ja, ich kenne auch genügend Borderliner, selbst leide ich unter Zwangsstörungen im gedanklichen Bereich. Von daher kann ich gut mitreden, was helfen könnte und was nicht. Tricks können durchaus in der Situation helfen.

M9oll iexnchen


@ kertenkele

Deine Beschreibung finde ich wirklich einleuchtend. Das mit der Negierung, die das Hirn nicht kennt, habe ich auch schon mal irgendwo gehört.

@ mond+sterne

Kennst Du Zwangsgedanken aus eigener Erfahrung? Oder bist Du Experte auf dem Gebiet? Wenn nein warum schreibst Du dann hier?.

Jaan$74


@ starlettie

Was Du schreibst ist unzufreffend; der Drang eines Borderliners, sich zu schneiden, ist ja kein Zwangsimpuls der Sorte, um die es hier geht.

Es gibt ja noch andere Dränge/"Zwänge"/Handlungsimpulse als diese besagte Form von Zwangsgedanken. Wenn ich aufs Klo gehe weil ich den Drang dazu verspüre ist das zwar auch ein Zwang dem ich nachkomme aber trotzdem nicht vergleichbar. Du vergleichst da Äpfel mit Birnen.

kertenkerle hat das doch super erklärt und es passt doch auch exakt. Man ruft es selber hervor, durch die kurze Vorstellung dessen, wovor man gerade die größte Angst hätte. Was das jeweils gerade destruktivste, unangemessenste wäre, was einem so einfällt. und genau das blitzt dann, einfach durch neurologische Prozesse, als Zwangsgedanke bzw. -impuls auf. Aber ausführen wird man diesen nicht, niemals. Wenn man es doch tut war es eine andere Art von Impuls.

Ich glaube aber, man muss auch trennen zwischen diesen Zwangsgedanken und einer Zwangsstörung, die Handlunge beinhaltet. Und zu den Zwangsgedanken muss man sich klar machen

- sie sind normal und sehr weit verbreitet

- sie sind nix wofür man sich schämen muss denn man kann nix dafür

- sie sind harmlos, werden nicht in die Tat umgesetzt und bedeuten auch keinen Kontrollverlust oder "verrückt werden".

Die Scham (über die Brutalität der eigenen Gedanken) und die besagte Angst, verrückt zu werden, ist wohl das, wogegen man was tun muss. Gegen die Gedanken an sich muss (und kann?) man nichts tun. Aber wenn man sie hat, ohne dass sie einen weiter kratzen, ist das doch auch schon viel.

JPan7x4


Was mir grad noch aufgefallen ist..

Die Zwänge (Gedanken als auch Handlungen) gingen da so richtig los, als es in meinem Leben erstmals "was zu verlieren gab". Früher, als ich single,alleine und unglücklich war, war es als "positiver Nebeneffekt" auch so, dass es wenig gab, was ich zu verlieren fürchtete, weswegen ich eigentlich eher weniger Ängste hatte als später. Dann, mit Beziehung, Job, finanziell auf eigenen Beinen usw usf., war auf einmal Verlustangst da, und damit gingen auch die Zwänge deutlich heftiger los.

RleaAl E^sta2te


Jan,

Ich denke auch, dass man das nicht vergleichen kann. Wie du schon sagst, zwänge und zwangshandlungrn sind ja ein Unterschied!

Ich glaub das richtige erwachsen werden würfelt einiges durcheinander. Mehr als man denkt. Konnte ich bei mir die letzten Jahre des Öfteren beobachten...

Vorhin waren sie wieder da, ein Schwall Angst ging mir die Kehle hoch... Fürchterlich! Aber ich konnte sie irgendwie beiseite packen.

kMer\tendkele


@ real estate

Also ich hatte Zwangsgedanken in alle verschiedene Richtungen. Mal waren es bestimmte Handlungen, mal war es einfach ein Riesendurcheinander. Alle möglichen Szenen und Formen die sich mir einfach aufgedrängt haben. Dann hatte ich manchmal das Gefühl irgendetwas getan zu haben und hatte dann wiederum Panik davor verrückt zu werden. Irgendwann hat es sich so angefühlt als ob meine Gedanken ein Eigenleben entwickelt haben.

Meine damals krasse Hypochondrie hat mich an Psychosen glauben lassen. Meine aus monatelanger Beschäftigung und Hereinsteigerung in alle möglichen Geschichten (siehe meine Threads) resultierenden Nackenverspannungen und damit Sehbeschwerden haben das bestätigt. Überarbeitete Psychiater (im Krankenhaus) meinten es könne eine beginnende psychotischen Entwicklung sein haben mir noch mehr Sorgen bereitet. Immer neue Gedanken und neue unzusammenhängende Bilder und abartige Vorstellungen konnten einem das Leben echt zur Hölle machen. Undsoweiter undsoweiter.

Wie gesagt alles in allem denke ich Zwangsgedanken sind hauptsächlich eine Facette der totalen Überreizung. Wie es zu dieser kommt ist wahrscheinlich bei jedem unterschiedlich.

Aber naja das wünscht man echt keinem

T e'nsqion8m2


Bei mir ist es im Moment auch wieder richtig schlimm geworden. Ich leide bestimmt schon seid guten 12Jahren an ZW. Damals bin ich vom kiffen runter gekommen und war in einer Psychiatrie. Hab Medikamente bekommen, dann fing das irgendwann an. Damals hab ich mir eingeredet ( weil ein Mitpatient von mir z.B diese Psychose hatte, und ich anscheinend Paralellen zu ihm gezogen hatte ) das ich Stimmen hören könnte. Das es gleich passiert! Ich habe das nie gehabt, war auch nie "so" psychotisch, aber in meinem Kopf spukte es einfach rum.

Dann kamen auch noch im gleichen Klinikaufenthalt die Gedanken dazu, ich könnte mich auflösen... in den Boden rutschen und ich bin einfach weg. :-/ In der Zeit als ich da Medikamente bekommen habe war das ja noch fast glaubwürdig, wenn ich da jetzt drüber nachdenke totaler irrsinn.

Seid einigen Jahren beziehen sich meine ZG darauf, das ich Angst habe am Tourette-Syndrom zu erkranken. Ich denke immer wieder das ich irgendwelche Laute rufen könnte. Nichts öbzönis unbedingt. Einfach nur einen Aufschrei. Irgendwelche Geräusche. Ich habe mich natürlich gründlich darüber informiert. So bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen das es "nur" ZG sind, denn das TS soll man meiner Recherche nach nur bis zum jungen Erwachesen Alter erwerben können. Und das auch meistens(/auschließlich) mit genetischer Veranlagung. In meiner gesamten Familie hat das auch keiner. Aber ich schaffe es einfach nicht meinem Kopf das klar zu machen. Ein Arzt sagte mir damals: "Solange ich da drüber nachdenke und Abstand dazu habe, sind es nur ZG." Teilweise warens aber auch Gedanken, das ich der Mutter meiner Kinder oder meinen Kindern selbst beim Essen zubereiten z.B. ein Messer irgendwo hinstechen könnte. Ohne Begründung. Oder das ich beim Fahrradfahren einem vorbeikommenden Auto reinlenken könnte. Oder das runterspringen von Brücken und hohen Gebäuden. Hab natürlich extreme Höhenangst mittlerweile.

Das Spektrum meiner ZG ist also recht vielfältig. Ich habe nie eine Therapie deswegen gemacht. Ich habe auch große Scham da mit jemanden/Ärzten drüber zu sprechen, wie wohl die meisten von uns. Das häufigste Mittel war wohl der ALkohol zu dem ich gegriffen habe um diese Gedanken loszuwerden. Was wenn natürlich nur vorrübergehend funktioniert. In wirklichkeit werden die immer schlimmer davon. :-/ Ich schaffe es teilweise nicht mal mehr einen Tag auszuhalten, ohne zum ALkohol zu greifen, weil mich diese Gedanken dann einfach kaputt machen. Ein Teufelskreis. Im Moment ist es wieder richtig schlimm bei mir. Freue mich aber hier Leute gefunden zu haben denen es ähnlich geht. @:)

sstar5lUe@txtie


Was Du schreibst ist unzufreffend; der Drang eines Borderliners, sich zu schneiden, ist ja kein Zwangsimpuls der Sorte, um die es hier geht.

Es gibt ja noch andere Dränge/"Zwänge"/Handlungsimpulse als diese besagte Form von Zwangsgedanken. Wenn ich aufs Klo gehe weil ich den Drang dazu verspüre ist das zwar auch ein Zwang dem ich nachkomme aber trotzdem nicht vergleichbar. Du vergleichst da Äpfel mit Birnen.

kertenkerle hat das doch super erklärt und es passt doch auch exakt. Man ruft es selber hervor, durch die kurze Vorstellung dessen, wovor man gerade die größte Angst hätte. Was das jeweils gerade destruktivste, unangemessenste wäre, was einem so einfällt. und genau das blitzt dann, einfach durch neurologische Prozesse, als Zwangsgedanke bzw. -impuls auf. Aber ausführen wird man diesen nicht, niemals. Wenn man es doch tut war es eine andere Art von Impuls.

Ich glaube aber, man muss auch trennen zwischen diesen Zwangsgedanken und einer Zwangsstörung, die Handlunge beinhaltet. Und zu den Zwangsgedanken muss man sich klar machen

- sie sind normal und sehr weit verbreitet

- sie sind nix wofür man sich schämen muss denn man kann nix dafür

- sie sind harmlos, werden nicht in die Tat umgesetzt und bedeuten auch keinen Kontrollverlust oder "verrückt werden".

Die Scham (über die Brutalität der eigenen Gedanken) und die besagte Angst, verrückt zu werden, ist wohl das, wogegen man was tun muss. Gegen die Gedanken an sich muss (und kann?) man nichts tun. Aber wenn man sie hat, ohne dass sie einen weiter kratzen, ist das doch auch schon viel.

Jan74

Was du schreibst, ist zum allergrössten Teil wirklich völliger Schwachsinn und es sollte verboten werden, solch einen Quatsch im Internet zu verbreiten. Du scheinst einfach nur ein Besserwisser zu sein, der sich selbst gern reden hört. :(v

Ich klinke mich dann hier mal aus dem Topic aus, so dümmliche Dinge wie von Jan möchte ich nicht weiter lesen. %-|

A`ndroi!dler


Bevor ich zu Alkohol greifen würde, würde ich lieber mal SSRI wie citalopram versuchen, ist wirksamer und gesünder.

Die Gedanken zu ignorieren hilft mir manchmal auch nicht. Im schlimmsten fall verliere ich während eines Gespräches den Faden oder krieg noch mehr Panik. Der Zwangsgedanke lässt sich nicht so leicht schlagen. Er fährt immer mehr Geschütze auf und oft weiß ich dann kaum noch was ich eigentlich selber will. ":/

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