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Zwangsgedanken

Acndro^idl#er


Im Regelfall hast du mit Citalopram fast oder gar keine Nebenwirkungen , wenn du jung und gesund bist. Natürlich muss sich jeder Hersteller rechtlich absichern und alles in die packungsbeilage schreiben. Das wichtigste ist:

Keine bekannten Langzeitschäden

T0ensiEon82


Das wichtigste ist: Keine bekannten Langzeitschäden

Naja, WIKI sagt was anderes: "Wie bei allen Serotonin-Wiederaufnahmehemmern muss mit sexuellen Störungen (vor allem Orgasmusschwierigkeiten) gerechnet werden, auch wenn diese meist vorübergehender Natur sind. In manchen Fällen können sie jedoch auch nach dem Absetzen des SSRI über Monate oder Jahre fortbestehen; unter Umständen bleiben sie permanent bestehen (Post SSRI Sexual Dysfunction)."

AYndro*idlxer


Mm, ehrlich gesagt war ich mal großer Gegner von Medikamenten.

Seit ich aber selber Psychopharmaka nehme, muss ich zugeben, dass ich derzeit sehr unkritisch bin, ich hab einfach mit keinem Medikament (außer Paroxetin) je ein Problem gehabt, keine heftigen Nebenwirkungen und nur gute Wirkung. Langzeitfolgen sind auch keine bekannt. Man sollte zwar dennoch vorsichtig mit Medikamenten bleiben, aber so kritisch sehe ich sie auch nicht mehr. Oft werden im nachhinein sogar weitere positive Zusatz Wirkungen festgestellt, so wirkt manches Medikament zusätzlich gegen andere Krankheiten.

Das bezieht sich jetzt allerdings nur auf Citalopram, fluoxetin, opipramol und auch eine geringe Dosis metoprolol

Natürlich gibt es deutlich heftigere Medikamente und Psychopharmaka, SSRI sind hier eindeutig am besten verträglich.

A3nd{roi>dler


Sexual Störungen können auftreten, am häufigsten unter Paroxetin und Sertralin, am wenigsten unter Citalopram und fluoxetin. Die Dosis spielt auch eine Rolle. Unter Paroxetin bekam ich beim sex keinen Orgasmus mehr, bei Citalopram und fluoxetin hab ich keine Nebenwirkungen. Kann aber vorkommen, ist aber nicht unbedingt die Regel. Nach absetzen von Paroxetin hat das Problem tatsächlich noch einige Monate bestanden.

ROealC Estnaxte


Also jetzt mal ohne Witz ne, keine Nebenwirkungen sind doch so ätzend wie Symptome einer Angststörung oder ZG´s oder wie auch immer...

Also Nebenwirkungen wie Müdigkeit zB bei Fluoxetin, nehme ich doch gerne ich kauf, wenn es mir anderweitig viel besser geht!

Zywa ck4x4


@ Real Estate

Ich wollte letzte Woche wieder mit Fluoxetin anfangen, aaaber ich trau es mir nicht, weil man ja angeblich in den ersten Wochen der Einnahme eher suizidal sein soll

Wie alt bist Du? Laut BPZ besteht diese Gefahr bis zum Alter von 25.

Gtuckyx068


Also ich habe auch Sertralin genommen und hatte, wärend dieser Zeit, 6 Wochen, so gut wie keine sexuelle Lust, nachdem Absetzten, schien sich da aber irgendwie was aufgestaut zu haben ;-D .

JXan7x4


viel spaß, ist doch gut

TLensi2on8x2


Also jetzt mal ohne Witz ne, keine Nebenwirkungen sind doch so ätzend wie Symptome einer Angststörung oder ZG´s oder wie auch immer...

Da ist auf jeden Fall was dran.

T)hom\as_8x5


Hallo ich hatte leider auch schon meine Erfahrung mit Zwangsgedanken.

Fing so im Herbst 2012 an und kam im laufe das Jahres vereinzelt ein paar mal. Wieder im Herbst als ich bissl krank war, war es dann über eine Wochenende richtig heftig. Ich traute mich nicht über einen Bahnübergang oder eine Brücke zu laufen. Mein Gedanke drehte sich darum, mir die Pulsadern aufzuschneiden.

Am Sonntag Abend wollte ich dann eine Notpsychologen oder sowas kontaktieren, irgendwie gab es das aber nicht und ich landete letztenendes beim Notruf, der das ganze als Suiziddrohung verstand und nach ein paar Minuten stand die Polizei vor der Tür gefolgt von Notarzt und Rettungswagen, da ich an diesem Abend nicht allein zuhause bleiben wollte, lies ich mich freiwillig in eine Klinik bringen. Eine Nacht und bis Nachmittag auf der geschlossenen. Danach auf der offenen Abteilung.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war das Gedanken nur Gedanken sind, und ich selbst bestimme was ich tue und was nicht. Ein gutes Beispiel für mich ist auch wie oft ich denke ich müßte meinen Keller aufräumen .... und mach ichs? :) Nein.

Weiter stellte ich dort so von den Patienten her fest, das ich viel mehr um mich herum habe als viele andere, Freunde, Familie, Arbeit, Unabhängig usw. Vor allem das mit den Freunden lernte ich dort ganz neu. Ich muß zugeben ich weiß nicht, wie ich über jemanden denken würde, von dem ich weiß das er in der Psychatrie war, wenn auch nur kurz. Sie haben mich besucht mir mitgebracht was ich gebraucht habe, und einer mit dem zuvor eigentlich kaum noch Kontakt hatte, hat sich jeden zweiten Tag gemeldet.

Dass schlimmste gerade am Anfang war für mich, das ich nicht wusste wie mein Leben jetzt weitergeht. Ob ich bestimmte Menschen überhaupt noch wiedersehe, ob ich auf Arbeit kann usw.

Nach 4 Wochen entschied ich dann, ambulant eine Therapie zu machen. Kam also nachhause, sollte auch noch Medikamente weiternehmen, leider konnte mir mein Hausarzt eines nicht verschreiben und das zweite, schlug mir dermaßen auf den Magen, das es ich abgesetzt hatte. Bin ohnehin Untergewichtig und wenn ich mich jedesmal zum Essen zwingen muß, ist das kein positiver Effekt mehr.

Ich habe seit einigen Jahren Probleme in Rippenbereich, eingeklemmter Nerv oder sowas ähnliches, seit dem Klinikaufenthalt kommen Panikattacken dazu, so ne Angst ich könnte einen Herzinfarkt haben oder ähnliches.

Mit dem eigentlichen Zwangsgedanken komme ich halbwegs gut klar, habe verstanden das er mir nichts tut, und das ich ihn nicht unterdrücken muß, wenn er kommt, oft beim einschlafen, konzentriere ich mich noch mehr darauf. Was schon irgendwie hilft. Ihm einfach dieses Bedrohliche zu nehmen.

Ab und zu wird es trotzdem schlimm, wenn es mir mal nicht so gut geht, ich alleine bin. Bin schon immer etwas motivationslos, vor allem morgens beim Aufstehen, wenn ich dann mal mit dem Tag angefangen habe geht's ganz gut. Das ist vor allem im Urlaub oder an Wochenenden so. Manchmal habe ich Angst depressiv zu sein oder zu werden. Und mir irgendwann doch was anzutun.

J9an7x4


Interessanter Bericht, danke :)

R(ea,l EsVtaxte


Der ganze "Witz" daran ist doch irgendwie:

wir haben angst uns etwas anzutun! warum sollten wir das tun, wenn wir so ne erschreckende angst davor haben?! klingt eigentlich irgendwie logisch finde ich....

eine Freundin von mir ist grad in der Psychiatrie, nicht das erste Mal. Sie ist halt gefährdet und ist glaub ich daher freiwillig da hin gegangen.

Ich will die Antwort eigentlich fast nicht wissen, aber wo ist die Grenze zwischen Zwangsgedanken sich was anzutun und der echten Gefährdung..?!

Ich will darauf nur ne Antwort, wenn sie gut ist. ;-) ;-D

@ Zwack

Ich bin 30. Echt? Sowas steht da drin?!

Aindrroid=ler


Die Selbstmord Gefahr bezieht sich auf depressive die durch SSRI mehr antrieb bekommen der vor der antidepressiven Wirkung einsetzt. Zwangsgedanken werden dadurch nicht in die Realität umgesetzt.

RHeal E)st:ate


Hab grad ne 1a Pa glaub ich. HOffe ich dass es ne Pa ist..

R_eal Es{tatxe


Toll, hab ich keine ZG´s, schlängelt sich die Angst woanders durch. :°(

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