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Bin verzweifelt!! Extrem launisch, Depression, Reizdarm, Partner

MWina -SopJhie hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

Ich weiß nicht so recht wo ich diesen Thread hinpacken soll, denn er schneidet soviele Rubriken mit ein.

Psychologie, Beziehung, Depression, extreme Stimmungsschwankungen (und ich merke dies in dem Moment nicht!!), Ängste, Panikattacken, Verzweiflung, Aggressionen, und und und. Wir sind beide in den 30-ern, also keine Teenies mehr..

Ich würde mich freuen um Ideen und Impulsen was ihr dazu sagt. Was ratet ihr mir bzw uns? Was kann ich ändern bzw. Wie kann ich diese Attitude bei mir ablegen?

Ich erkenne mich so selbst einfach nicht wieder. Ich habe mich zuvor in anderen Beziehungen oder generell im Leben noch nie so benommen und kann es mir nicht erklären. Bitte helft mir!!

Folgendes, ich bin seit ca einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Wir haben seitdem viele große Dinge gemeistert. Ich habe kurz zuvor meinen Job beendet (burnout, neue Lebensziele, Ich-Findung) und eine Psychotherapie begonnen aber (zu früh) beim ersten Impuls der Besserung wieder beendet - auch weil ich dachte wenn ich krank bin keine neue Liebe zu verdienen. Vergleichsweise krankgeschrieben ins Kino zu gehen.

Er ist ebenfalls krank gewesen (Panik, schlafprobleme, Angstattacken, ,..).

Ich wollte und will alles dafür tun dass es ihm besser geht und er gesund wird! So habe ich ihm gesagt ich bin für ihn da. Ich suchte mir keinen neuen Job und pausierte meine neuen Ziele. Nicht schlimm - denn er und sein Wohlergehen sind mir wichtiger als ein Egojob.

Wir zogen woanders hin um Ruhe und Frieden zu finden.

Wir haben für sehr viele Seiner Probleme Lösungen gefunden, teilweise sogar ganz beseitigt. Ein sehr großer Schritt war es auch ihn von Medikamenten loszubekommen die andere in Suchtkliniken ausschleichen lassen. Haben wir zuhause geschafft. Und da bin ich so stolz auf meinen Schatz und glücklich für ihn das Zeug loszusein!!

Die Sache ist die, dass wenn immer wir Probleme von außen beiseite geschafft haben und für uns "Ruhe bzw Erholungsphasen" anstehen die wir beide sehr stark benötigen - werde ich launisch und dies in Extremster Form. Ich Stichel bzw werde pampig und zickig. Obwohl ich sonst überhaupt nicht so bin. Ich handele egoistisch, unsensibel und so als ob ich kein bißchen über mein Händeln nachdenke?!

Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Mir kommen die Tränen wenn ich nur dran denke. Eins führt dann zum anderen und Schwups - wir sind mitten um Streit. Er schreit rum, ist wieder enttäuscht von mir / meinem Verhalten, bekommt Schwindel und in Folge dessen verschlimmert sich sein Zustand. Ich denke mir in dem Moment, Mensch, wieso hast du das gesagt, so reagiert, so gehandelt, doch dann ist es zu spät. Er kann nicht schlafen und die Spirale des Reparierens beginnt wieder. Eine Woche oder länger Vergehen und dann wieder so eine Szene. Warum?

Für meinen Partner und mich ist das nicht mehr auszuhalten und wir sind einfach verzweifelt.

Nach so einem Streit nehme ich mich zurück und denke nur an ihn - an sein Wohlergehen und fühle mich schlecht weil es "wieder" passiert ist. Ich gehe dann Zug mal die Situationen durch und überlege wie ich hätte reagieren sollen oder wie hätte ich es anders sagen können?

Er wirft mir vor ein Charakterproblem zu haben, oder fast schon eine gespaltene Persönlichkeit. Fast schon ihn Leiden zu sehen. Aber nein!! So ist es nicht. Ich liebe ihn und es ist auch für mich ein herber Rückschlag.

Er geht seit März in Therapie und vor einigen Wochen haben wir noch zusätzlich eine Stunde "Paartherapie".

Irgendwie ist es aber so dass wir uns selbst sehr stressen durch diese Paartherapie und es oft am Tag zuvor oder am Tag der Paartherapie es zu Streit kommt.

Wir haben nun den Gedanken dass jeder für sich mit seinem eigenen Therapeuten sprechen soll. Meine Hausärztin riet mir zu einer Verhaltenstherapie.

Wir haben uns gestern Abend gestritten - es ist nun 5 Uhr und ich kann nicht schlafen.

Habe Magenschmerzen.

Was bzw wie kann ich meine Denke ändern? Wieso bin ich so launisch ohne es überhaupt zu merken.

Ich habe dieses Verhalten vorher noch nie gesehen - ich war nie so!! Ich bin als harmoniebedürftiger Mensch bekannt - doch momentan bin ich so eher das Harmoniezerstörende Monster :'-( weil es erst garnicht soweit kommt, leider.

Ich nehme seit ca einem Jahr die Evaluation 20 - kann diese zu solch extremen Stimmungsschwankungen führen? Also einen Teil? Ich bin echt verzweifelt!!

Bitte kommentiert oder schreibt mir ne PN was ich tun kann?!

Lg

Antworten
MRina-=Sophie


Bitte, wenn euch irgendwas hiervon bekannt vorkommt und oder ihr Tips oder Empfehlungen habt dann teilt dies bitte mit mir.

Ich hab momentan niemanden mit dem ich hierüber reden kann und bin dabei die Hoffnung zu verlieren. Den Glaube an Besserung - wie auch immer ihr es titulieren wollt...

nYimmerhniedxlich


Ich nehme seit ca einem Jahr die Evaluation 20 - kann diese zu solch extremen Stimmungsschwankungen führen?

Ich vermute mal das ist eine Pille? Also ich habe früher eine andere Pille genommen und ja, auch ich wurde zum Scheusal... Also die Pille kann schon einiges ausmachen.

Ich wollte und will alles dafür tun dass es ihm besser geht und er gesund wird! So habe ich ihm gesagt ich bin für ihn da. Ich suchte mir keinen neuen Job und pausierte meine neuen Ziele. Nicht schlimm - denn er und sein Wohlergehen sind mir wichtiger als ein Egojob.

Wir haben für sehr viele Seiner Probleme Lösungen gefunden, teilweise sogar ganz beseitigt. Ein sehr großer Schritt war es auch ihn von Medikamenten loszubekommen die andere in Suchtkliniken ausschleichen lassen. Haben wir zuhause geschafft. Und da bin ich so stolz auf meinen Schatz und glücklich für ihn das Zeug loszusein!!

Die Sache ist die, dass wenn immer wir Probleme von außen beiseite geschafft haben und für uns "Ruhe bzw Erholungsphasen" anstehen die wir beide sehr stark benötigen - werde ich launisch und dies in Extremster Form. Ich Stichel bzw werde pampig und zickig. Obwohl ich sonst überhaupt nicht so bin. Ich handele egoistisch, unsensibel und so als ob ich kein bißchen über mein Händeln nachdenke?!

Das sind so die drei Passagen deines Textes die mich richtig anspringen. Seine Probleme wurden gelöst, du hast deine Ziele hinten angestellt um ihm zu helfen. So, nun geht es ihm besser und wo bleibst du? Ich glaube dass in dir, ganz unbewusst, ein gewaltiger Zorn schlummert. Du hast zurückgesteckt um ihm zu helfen. Und was ist mit deinen Problemen? Hast du, unbewusst, erwartet er würde dir die Stange halten wenn es daran geht dich aus deiner Krise zu befreien? Ich lese nichts davon dass er dir hilft an deinen Problemen zu arbeiten oder deine Ziele zu erreichen. Und ich glaub dass das deinen Zorn weckt der dich zum "Monster" mutieren lässt. Obwohl du dir dessen (noch) nicht bewusst bist.

Das wäre jetzt mal so meine bescheidene Einschätzung. @:)

p%hanto:mbSlitxz


sehe ich genauso wie nimmerniedlich :)=

seine probleme, seine ängste, seine medikamente, sein schlaf... und was tut er denn für dich ??? . er fährt den egotrip und du spürst das mit deinem inneren gefühl und fühlst dich zu recht im stich gelassen. und nach einem streit geht es wieder nur darum wie ER sich fühlt.

sag, wann bist du an der reihe? wann willst du was für dich tun? und wenn nicht mit seiner hilfe dann eben ohne ihn. die vorherige phase mit der Ich-findung fände ich schon mal einen guten anfang. und wenn du das bewältigt hast zu dir zu finden und überhaupt zu wissen was dir gut tut werden sich auch deine negative seiten verändern.

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