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Lebensfehlentscheidung

NRaidxee


Ja vermutlich.

d2anbaec87


Ich find es übrigens nicht schlimm, Winterfest (ja du warst gemeint, bitte für den verleser um Verzeihung) wenn ein Kind die meiste Zeit des Tages so nebenher läuft, also mit putzt und soweiter. Ich habe eher den Eindruck das es den Kindern gut tut so ein Teil des normalen Lebens zu sein und nicht ständig das goldene und umsorgte Kalb. Meine spielt jedenfalls viel ausgeglichener mit sich slebst wenn ich sie an den Alltagsarbeiten beteilige, sie braucht das richtig und ist immer so stolz auf sich das sie schon groß ist und helfen kann. Ihr würde wirklich etwas abgehen wenn ich sie ständig zum spielen verdammen würde. @:)

w6intsers]onxne 01


Ich finde den jungen Mann sehr sympathisch, wir kommen gut klar, er mag mich. Punkt

sprichst du hier gerade von deinem kleinen Baby? :-o ....bist du wirklich so kühl?...hast du wirklich so wenig Gefühl für dein Kind? ":/ ...bist du ev. ein bisschen gefühlslos oder sollte das cool sein? :(v

Mich gruselt bei dem Gedanken, dass bei dir ein kleines Wesen aufwachsen soll, was vor allem zum gedeihen viel, viel Liebe braucht und wenig Perfektion. Was soll aus dem Kind werden? ???

Kannst du das verantworten? Ist das eine Habilitation wert?

d[anane8x7


wintersonne

sprichst du hier gerade von deinem kleinen Baby? :-o ....bist du wirklich so kühl?...hast du wirklich so wenig Gefühl für dein Kind? ":/ ...bist du ev. ein bisschen gefühlslos oder sollte das cool sein? :(v

Wie sollte denn eine liebende Mutter deiner Meinung anch von ihrem Kind sprechen? Muss das immer vor lauter Verniedlichungen strotzen und nach rosa Wattebauschen klingen? Ich fand das sympathisch, also realistisch und voll Zuneigung.

gVauloxise


Was soll aus dem Kind werden?

Wahrscheinlich ein ziemlich stabiler, kleiner Mensch, der sich geliebt und umsorgt fühlt und trotzdem weiß, daß seine Mutter nicht ausschließlich aus Muttermolekülen besteht.

KQleixo


Mich gruselt bei dem Gedanken, dass bei dir ein kleines Wesen aufwachsen soll, was vor allem zum gedeihen viel, viel Liebe braucht und wenig Perfektion. Was soll aus dem Kind werden?

Kannst du das verantworten? Ist das eine Habilitation wert?

So, wie es jetzt läuft, gibt es ja keine Perfektion - dann wäre es nach diesen Worten doch perfekt für das Kind. Allerdings geht es hier um die Mutter, die eindeutig an das Kind mitdenkt, genauso wie alle anderen Lebensbereiche, die ihr wichtig sind, sonst würde sie doch gar nicht nachdenken und reflektieren. Es geht doch um ihr Gleichgewicht, das sie für sich finden will.

fand das sympathisch, also realistisch und voll Zuneigung.

Einige der Mütter, die ich kenne, sagen kleiner Mann zu ihren Söhnen. War für mich jetzt keine Interpretation wert.

S5unflowRer_73


fand das sympathisch, also realistisch und voll Zuneigung.

Ich auch.

SgunfYlowXer_x73


Ist halt – auch bei echter Zuneigung zum Kind – nicht jeder der Dutzidutzieieiei-Typ.

S:uncflo3wer_73


Ist das eine Habilitation wert?

Ja. Weil bei dem eingeschlagenen Weg nur diese eine gute Jobperspektive mit Stabilität bietet.

B0ar,celo6netxa


Kannst du das verantworten? Ist das eine Habilitation wert?

Und da frage ich mich, wie so oft, wieso sich Männer sowas selbst dann fast nie anhören müssen, wenn sie am tag 14 Stunden wegen der Arbeit außer Haus sind oder monatelang als Expat im Ausland sind.

urpelxa


Ho, jetzt die Winters nicht durcheinanderbringen ;-).

Wintersonne, wie sollte man denn die positive persönliche Beziehung zu seinem Kind (und das ist bitte zu trennen zu meiner nicht positiven Beziehung zu meiner Lebenssituation) in Worte fassen? Ich bitte um Veranschaulichung des angemessenen Tons.

Ihr helft mir wahnsinnig. Im Denken über die Situation. Ich habe im Hinblick auf die Familienberatung unlängst begonnen, Gedankenfetzen zu verschriftlichen. Der Faden und meine Notizen spielen grade PingPong.

Aufgewachsen in einer klassischen Familie, und doch mit der Einstellung und auch dem Anspruch, dass Frauen und Männer gleiche Chancen haben. Leistungsdruck in meinem Kopf. Und hier *klick* – trennen, danke euch: Habil ist fürchterlich. Da zerbrechen viele. Auch "freie Bürger" ;-). Aber die Option existiert für mich gar nicht. Ich bins auch nicht gewohnt. Die reine theoretische Möglichkeit, zugeben zu müssen, dass ichs nicht geschafft hab, löst schon fast Panik aus. Für manche bin ich schon gescheitert, durch einen Wechsel aus der NatureCellScience-Liga in die Ökoforschung.

Jetzt das neben Kind stellen. Kind ist eigentlich toll. Kind macht Spass, meistens. Aber es steht in Konkurrenz zu Freizeit und selbstbestimmt.

Und daneben die Beziehung. Ja, da hat es Haken um Haken auf der menschlichen Ebene.

Und alles das spielt zusammen ein Stück, und es ist verdammt schwer, die einzelnen Stimmen auseinanderzuhören und rauszufinden, warum das jetzt grad ziemlich scheisse klingt. Kind, Job und Mann sind unterschiedliche Quellen unterschiedlicher Frustrationen. Und sind einzeln abzuarbeiten. Das zu sehen macht es einfacher. Und alleine werd ichs nicht hinkriegen (Woher soll ich bitte die Zeit für den Psychodoc auch noch nehmen?! Gna gna gna).

ChotJeSauvxage


Ja. Weil bei dem eingeschlagenen Weg nur diese eine gute Jobperspektive mit Stabilität bietet.

Eine promovierte Naturwissenschaftlerin hat wohl bessere Aussichten auf einen Job als eine habilitierte Naturwissenschaftlerin auf einen Lehrstuhl.

Tthis Twilpigxht GardQen


Jetzt das neben Kind stellen. Kind ist eigentlich toll. Kind macht Spass, meistens. Aber es steht in Konkurrenz zu Freizeit und selbstbestimmt.

ja. das ist so und wird auch erstmal so bleiben, bis dein kind irgendwann eigene wege geht und dich nicht mehr so stark braucht.

lösung: kind mehr/länger fremdbetreuen lassen.

realität: kind wird täglich bereits 5 stunden fremdbetreut und kann (wie oft?) auch noch von den schwiegereltern betreut werden. reicht nicht?

KYleio


upela

Im Prinzip gibt es zwei Grundprobleme: Es war ausgemacht, dass Dein Partner mehr zur Kindererziehung beiträgt als Du. Aufgrund dieser Pläne, hast Du zugestimmt ein Kind zu bekommen (natürlich auch, weil Du es wolltest - das muss hier scheinbar dazu geschrieben werden). Nun ist es so, dass es erstens immer anders kommt, also es viel schwerer ist, als gedacht und zusätzlich durch gewisse Unwilligkeiten Deines Partners zusätzlich erschwert wird. Umgekehrt bist Du es wohl gewohnt Pläne 1:1 umzusetzen, zumindest durch Disziplin und hier hilft sie einfach nicht. Hinzu kommen noch die körpelichen Beschwerden, die Du nach der Geburt behalten hast.

Aber die Option existiert für mich gar nicht. Ich bins auch nicht gewohnt. Die reine theoretische Möglichkeit, zugeben zu müssen, dass ichs nicht geschafft hab, löst schon fast Panik aus. Für manche bin ich schon gescheitert, durch einen Wechsel aus der NatureCellScience-Liga in die Ökoforschung.

Bist Du so sehr in einem Konkurrenzdenken? Ist es wichtig, was andere sagen?

Siehst Du es auch so?

Und alles das spielt zusammen ein Stück, und es ist verdammt schwer, die einzelnen Stimmen auseinanderzuhören und rauszufinden, warum das jetzt grad ziemlich scheisse klingt.

Du erwähnst, dass es schwer ist - ist es deswegen schwer, weil es vorher leichter war? Ist es schwer, weil es zu kompliziert ist? Was ist diese Schwere?

Und alleine werd ichs nicht hinkriegen (Woher soll ich bitte die Zeit für den Psychodoc auch noch nehmen?!

Ja, das ist wieder Zeit, die Du ja so schon nicht hast. Aus meiner Erfahrung ist es sehr schwer aus dieser Spirale eine Lösung zu finden. Wenn es zu viel wird, hat mir bisher nur Herunterfahren einen klaren Blick verschafft - nämlich auch zu sehen - was kann ich tun, wo kann ich meine Einstellung ändern.

Was allerdings jetzt schon klar ist, ist, dass Du Dich unheimlich unter Druck setzt und Dich auch nicht auf die Dinge konzentrierst, die Du tust. Bist du zu Hause, denkst Du an die Arbeit, legst Du Dich hin, denkst Du an den Einkauf, bist Du an der Arbeit, denkst Du an Dein Kind, etc. etc. Insofern ist es sehr gut, dass Du Dir dessen bewusst wurdst, dass es so zu viel wird. Hinzu kommen noch die Gedanken, dass es immer noch nicht das ist, was Du schaffen willst.

wyint[erson0ne 0x1


Es geht doch um ihr Gleichgewicht, das sie für sich finden will.

genau, das ist wichtig

Kind ist eigentlich toll. Kind macht Spass, meistens. Aber es steht in Konkurrenz zu Freizeit und selbstbestimmt.

@ upela

ja das ist so, deine Empfindung ist da sozusagen ganz "normal" richtig.... aber verabschiede dich von dem Gedanken alles haben zu können. Das macht dich unzufrieden. Das geht leider nicht.. ganz ehrlich: son aufwendig, anstrengenden Job und ein Kind... wenn du das wubbst, bist du schon ganz toll.

Den Traum von Freizeit und Selbstbestimmung ... stell ihn ein bisschen zurück, das geht nicht :|N , nicht jetzt...in ein - zwei Jahren sieht das wieder anders aus. :)_

Vielleicht hilft es dir in Freizeit = Kind und in Pflicht= Job zu unterteilen.Sozusagen zu versuchen die Sichtweise zu verschieben.

Und keine Angst hin und wieder klappt es doch mit ein bisschen eigener Zeit (siehe Theaterbesuch). Aber das ist dann ein Geschenk, etwas besonderes und nichts normales, was einem sozusagen selbstverständlich zu steht.

Du hast dich quasi entschieden in deiner Freizeit ein Kind zu haben ;-) Natürlich ist es auch außerhalb deiner Freizeit da... quasi immer

Übrigens glaube bitte nicht, ich weiß nicht wovon ich spreche. Ich habe 2 Kinder im Abstand von einem Jahr bekommen, als das 2. Kind ein Jahr alt war, habe ich wieder Vollzeit gearbeitet, auch im akademischem Beruf...

Daher mein Rat: versuche nicht alles zu wollen, sei froh, wenn es einigermaßen läuft.. das ist schon viel, mehr sollte man nicht erwarten/fordern...macht ev. nur unglücklich. ":/

Übrigens einer / eine erwähnte es schon mal: früh ev. deinen Mann das Kind fertig machen lassen und du gehst schon früh aus dem Haus...

So haben wir es gemacht und das fand ich gut. Mein Mann hat beide Kinder geweckt, sie liebevoll angezogen, mit ihnen gefrühstückt, sie in den Kindergarten gebracht (vielleicht war er da sogar besser als ich, weil geduldiger).... Ja und er hat dort die Anerkennung aller Frauen genossen ;-) und ich habe die Kinder 16.00 Uhr abgeholt. Der Nachmittag gehörte ihnen, war aber für mich o.k. Allerdings waren wir da viel draußen/Spielplatz oder bei Freunden...also wir haben versucht die Zeit zusammen zu genießen.

Samstag musste ich auch oft arbeiten... da hat mein Mann diskussionslos die Kinder betreut. Ging ja nicht anders, war ja mein Job

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