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Lebensfehlentscheidung

u$p=elxa


*seufz. Ich mache ihm Beine. Oder versuch es. Oberflächlich betrachtet läuft es bei uns ziemlich 50:50. Er war in Elternzeit etc. Aber eben dann doch nicht ganz 50:50, im Detail. Nach dem Motto, ich würd mich ja kümmern, aber du hast es ja schon organisiert. Er negiert übrigens standhaft, dass mehr an mir hängenbleibt.

Schulter und Hexenschuss sind übrigens zeitlich und umständehalber definitiv kindsassoziiert. Der "Tragearm" bzw. fährts mir beim Kindhochheben in den Rücken.

Und ... ich mag Mütteransammlungen nicht so ... das wirft mich erst recht auf die Situation zurück ... ich brauch Menschen, die noch Zeit haben, ins Theater zu gehen, Bücher zu lesen und Filme zu schauen, die noch aufregende Forschung machen und mich in ihre Themen reinziehen. Die finden halt Mütter, die pro Monat grad ein schlankes Buch durchbekommen, nicht soooo spannend.

uvpe\lxa


Im Endeffekt läufts auf Versagen auf allen Fronten hinaus. Alles halb, nichts richtig. Für alles ein bisschen Zeit, für nichts/niemanden genug.

Fblam%ecxhen


Du, ich war auch nie zu solchen Müttitreffs und mir ging dieses Gelaber über Windel und Konsistenz der Kinderkacke auch immer gehörig auf den Geist....

Ich hab mich trotzdem mit Freunden (auch Kinderlosen) getroffen. Ich bin zum Stepaerobic gegangen. ich habe - wie immer - meine quartalsmäßigen Mädelsabende gemacht und da ging es logischerweise auch MAL um die Kinder aber nicht ausschließlich.

Soziale Kontakte muss man aber pflegen, das darf man nicht vergessen.

Fplpamechxen


wenn du alles nur halb und nis ganzes machst, dann setz Prioritäten.

Fjlaomechhen


oh man, diese Tippfehler ignorier bitte ...

FjiaWllxe


upela

Im Endeffekt läufts auf Versagen auf allen Fronten hinaus. Alles halb, nichts richtig. Für alles ein bisschen Zeit, für nichts/niemanden genug.

Das klingt für mich sehr nach einer Art Midlife Crisis, die die meisten Menschen sowieso irgendwann kriegen ;-) . (Kennst Du "Onkel Wanja" von Tschechow? – Da ist dieser Zustand erschöpfend dargestellt und formuliert.) Kann es sein, dass das Kind nur ein Aufhänger ist?

S1marag*dauge


seufz. Ich mache ihm Beine. Oder versuch es. Oberflächlich betrachtet läuft es bei uns ziemlich 50:50. Er war in Elternzeit etc. Aber eben dann doch nicht ganz 50:50, im Detail. Nach dem Motto, ich würd mich ja kümmern, aber du hast es ja schon organisiert. Er negiert übrigens standhaft, dass mehr an mir hängenbleibt.

Kann es vielleicht sein, dass Du sehr hohe Ansprüche (z.B. an Haushaltsführung, Organisation etc) hast und ein bisschen perfektionistisch bist? Vielleicht sieht er die Dinge ja entspannter und reagiert später, nur kommst Du ihm dann schon zuvor? Nur mal so als Bild: Ein Krümel liegt auf dem Tisch, Du springst sofort los und holst den Lappen, während er der Meinung ist, so ein Krümel ist nun wirklich nichts wildes....

g:aulo8ise


Alles halb, nichts richtig. Für alles ein bisschen Zeit, für nichts/niemanden genug.

Das ist das Motto über meinem Leben. Aber ich bin alleinerziehend mit drei Kindern... ;-D

Nein, keine Angst, ich will dir jetzt nicht unter die Nase reiben, daß andere es viiiel schwerer haben als du. Nur, daß ich das Gefühl sehr gut kenne. Ich kenne sehr gut die schwarzen Gedanken, das Gefühl, daß man in die Falle gegangen ist und da nie wieder rauskommt. – Andere hier haben es dir schon gesagt: es ist nur ein zeitabschnitt unter vielen in deinem Leben. Und auf lange Sicht wird es dir besser gehen, wenn du dich in dem momentanen Zustand so gut als möglich einrichtest. Es ist nicht für immer so, ich versprech's dir.

dnan;axe87


Ich kann dir auch versprechen das es besser wird. Hab mehr als einmal gedacht: "Wieso hab ich mir das angetan?!" Und es ging vorbei und wurde besser. Schlagartig wurde es besser als ich mir klar gemacht habe das ich nicht der Mensch für

Im Endeffekt läufts auf Versagen auf allen Fronten hinaus. Alles halb, nichts richtig. Für alles ein bisschen Zeit, für nichts/niemanden genug.

bin. das kann ich nicht, es macht mich unglücklich.

Für mich lief es darauf hinaus Schwerpunkte neu zu setzen 50:50 Kind und Uni ging einfach nicht. Ergo mach ich nun erstmal Kind und was dann noch geht das geht und was nicht das nicht.

Klar vermiss ich viel an der Uni, aber meine Kinder wachsen ja (zweites kommt demnächst) und besser ich bin mit mir als Mutter zufrieden und verzichte an der einen Front als das ich mit meiner Leistung in beiden Bereichen meines Lebens hadere. Nachdem ich diese Entscheidung für mich getroffen ahbe wurde es viel leichter und ich hab HObbys und Seiten an mir entdeckt die ich vorher nicht kannte und mir für ein später sogar neue Perspektiven eröffnet haben. Hätte sonst nie die Zeit geufnden um zu erfahren das mir dieser ganze Handarbeitskram so liegt. :-o :-X

Was deinen Mann angeht: Meiner sieht die Sachen die anfallen einfach nicht so wie ich, erst wenn ich sie nicht gemacht habe. Vielleicht hilft es wenn du es ein paar Mal einfach nicht organisierst oder machst? Einfach damit er auch die Gelegenheit hat es zu machen oder eben zu sehen wieviel und wie wichtig das ist? Hier hat das so einiges in Bewegung gebracht, auch wenn da noch viel gefeilt werden muss.

Izn-2Kogq Nito


also ehrlich kenne ich keine familie,

in der sich der vater um kleidung, geburtstage, krabbelgruppenmitgebsel etc. kümmert,

egal, wer wann wieviel arbeitet, ob beide arbeiten oder sogar er von zu hause aus.

das organisatorische mit kind bleibt einfach bei den frauen,

da muß man dann delegieren, also z.b. zum mann sagen:

wenn du in der stadt bist, bring bitte beim p&c zwei t-shirts in gr. 92 oder so mit...

oder:

wir müssen zum elterngespräch im kiga, sag mir bitte zwei freie termine bei dir etc..

G<edank6enfl8uegex2


In diesen Fall sind drei Menschen involviert: ein erwachsener Mann, der unbedingt Vater werden wollte, sich aber in seinem gewohnten Leben wenig einschränken möchte, eine erwachsene Mutter, die eigentlich niemals Mutter werden wollte und nur ihrem Partner zuliebe nachgegeben hat.....ja, und ein einjähriges Kind, das niemals darum gebeten hat, störender Teil dieser "Familie" zu sein. Tut mir sehr leid, aber ich weiß auch genau, um wen ich mich hier sorge. Ich weiß einfach von zu vielen, dass sie bleibende Schäden davongetragen haben, weil sie in ihren Familien nicht willkommen waren :-(.

@ upela,

was aber nicht heißt, dass ich Dir nicht von Herzen wünsche, dass ihr das noch auf die Reihe bekommt.....Du UND Dein Partner.

Keletterp;fl\anzex80


Ich stelle jetzt mal die frage, die meiner Meinung nach zu stellen ist, aber von noch niemandem gestellt wurde:

Wie, liebe upela, hast du dir denn das ganze vorgestellt? Also du wirst dir ja vorher drüber gedanken gemacht haben, gerade wenn du für ein kind breitgeschlagen werden musstest. Ich hoffe einfach mal, dass du nicht davon ausgegangen bist, dass einfach alles so bleibt wie es ist.

Und dann wäre die nächste frage, wie du das, was du dir vorgestellt hast, erreichen könntest, zumindest annähernd. Und wenn du merkst das geht so gar nicht, wäre die frage wieso das so ist. Also ob du einfach zu ideale erwartungen bzw. falsche vorstellungen hattest, oder den falschen mann dafür hast oder oder.

Ich finde das nicht verkehrt, denn nicht alles wird einfach von selber besser. gerade wenn jemand wie die te anscheinend nicht geringe ansprüche hat sollte man sich überlegen wie man die aktiv erreichen kann und ob die überhaupt realistisch sind.

IFn-5Kog NVito


mein mann hat gerade mit kind 1 am pc rumgeschraubt und sitzt nun mit kind 2 auf der couch vorschulhefte machen. kind 3 wurde vorhin vom ihm zum freund gebracht etc..

aber das paket vom H&M mit neuen klamotten für alle,

das mußte ich bestellen...

ist halt so....

t/ufWfarmxi


also ehrlich kenne ich keine familie,

in der sich der vater um kleidung, geburtstage, krabbelgruppenmitgebsel etc. kümmert,

ich kenne NUR familien, wo die väter das machen u. sich in sachen kind genauso engagieren wie die mutter – und zwar freiwillig.

so unterschiedlich können lebenswelten sein.

Isn-Kog eN0ito


ich meine nicht elternabende oder kinder abholen.

sondern wirklich SEHEN,

dass das kind neue klamotten braucht und sich aktiv drum kümmern,

preise vergleichen, mit kind los ziehen oder online bestellen..

oder mit den anverwandten die geburstagsgeschenke für die kids absprechen...

so etwas halt vom normalen alltag....

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