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Lebensfehlentscheidung

wrinte_rsonnem 01


@ Shojo

DANKE für die Erklärung. Ich glaube ich verstehe, was du meinst. Beruhigt mich auch ein bisschen.

Und Menschen sind auch unterschiedlich und das ist auch gut so. Ich würde mir selbst verbieten solche Gedanken auszusprechen, sozusagen sie aus dem inneren herauszulassen, weil ich dann Angst hätte es ist so mehr wahr. Dass ein anderer es ausspricht und somit verarbeiten kann, ist eben anders (ohne Wertung)

@ In Kognito

Und zu "Wir kommen klar, er mag mich. Punkt" kann ich nur noch sagen, dass mir meine Kinder täglich sagen, dass sie mich lieben und ich ihnen darauf mit "ich liebe dich auch" antworte.Es würde mir das Herz zerreißen, wenn ich ihnen antworten würde "Wir kommen klar. Du magst mich. Punkt"

habe ich noch bei keinem kind.

das drischt sich doch ab.....?

Das ist auch so eine Wertung... das: es drischt sich ab...wieso muss man das bewerten?

Wir sind auch keine Familie, die uns ständig sagen: ich liebe dich... (wir tun es sicherlich ;-) , ich finde es auch immer sehr amerikanisch...

Aber wenn andere es tun, kann es für sie doch ein gutes Ritual sein und für sie sich echt und nicht abgedroschen anfühlen.

EKhemal}ig6er Nu5tzer p(#G15)


Kleio

Das sehe ich insgesamt 100pro genauso wie Du.

Aber erzähle das mal einem Kind, welches momentan auch noch Kind ist.

So wie Du es darstellst, denkt das Kind als Solches oft erst als Erwachsener. Als erwachsenes, distanziertes Kind.

Ich weiß wovon ich spreche.

KHleixo


Isabell

So wie Du es darstellst, denkt das Kind als Solches oft erst als Erwachsener. Als erwachsenes, distanziertes Kind.

Kann natürlich passieren, dass es erst später merkt, aber oft denkt es gleich so, weil es ihm ja auch vorgelebt wird, dass die Mutter, der Vater überall mitmischt. Ich kenne ein paar Eltern, die voll im Berufsleben stehen, Karriere machen, Kinder haben, Partnerschaft führen, Freunde treffen, ins Theater gehen, etc - also einen absolut vollen Terminkalender und dieses Vorbild des geistig wachen und offenen geraten die Kinder ganz anders, als in diesem typischen Alltagstrottleben, in dem die Eltern ihre Arbeit zwischen 8-17:00 abarbeiten, weil sie es ja müssen, nach Hause gehen, den Kindern Fertigessen auf den Tisch knallen und sich dann müden vor den Fernsehen setzen und das höchste der Gefühle vielleicht noch irgend ein Verein ist. Die sehen wie hart die Eltern arbeiten, werden aber von Kleinauf inspiriert und gefördert, sehen aber auch, wie erfüllt sie sind und wollen mit 14-15 schon in diese Richtung schnuppern.

MMarCl_xon


Was ist zwischen "Vergötterung" Deines Sohnes und "Lebensfehlentscheidung"?

dSanaex87


Ich fühle mich brennend lebendig, wenn ich intellektuell gefordert bin, in meinem Kopf etwas passiert, sich bildlich gesprochen ein neuer Filter übers Leben legt und alles ist gleich aber doch ganz anders. Da kann ein Buch machen, ein Theaterstück... Wenn ich mit den hellsten Köpfen über den neusten Ergebnissen hänge und wir "hirnficken", im hitzigen Diskurs mögliche Erklärungen und Testmöglichkeiten erörten, dann bin ich ich.

Aber mein jetziger Job bietet das oft nicht, teambedingt. Mein oranges fordert mich auch nicht geistig. Und mein Kind noch nicht, eher emotional, und da bin ich zwar lernfähig, aber nicht der Kaiser.

Blöd! Also das auch dein Job dir nicht die Phase der Regeneration bringt die du bräuchtest um auf der Ebene auf der dein Kind dich fordert zu wachsen. Denn das ist so ein kleiner Mensch ja auch: eine riesen Chance auf den Gebieten zu wachsen in denen man bisher nicht so weit gekommen ist. Kinder stoßen einen da ja gerne mit der Nase auf die eigenen Unzulänglichkeiten und wenn man dann nichts hat zum Kraft schhöpfen wirds haarig.

This Twilight Garden

fremdbestimmung ist mehr als mangelnde Zeit für mich, also in meiner Wahrnehmung. Dies Gefühl besteht daraus iin erster Linie für die Bedürfnisbefriedigung iener anderen Person da zus ein, soviel Verantwortung zu tragen das ich manchmal das Gefühl habe nicht mehr gerade stehen zu können. Meine Bücher nicht in Ruhe lesen konnte ich schon vorher oft nicht weil Freunde plötzlich vor der Tür stehen, aber die sterben nicht wenn ich sie nicht reinlasse, selbst dann nicht wenn sie mit LIebeskummer und frisch gebrochenem Herzen erscheinen. Mein Kind aber, dass braucht mich so unmittelbar wie sonst niemand. Das macht für mich einen großen Teil von "fremdbestimmt" aus.

dSanaex87


Ich möchte tausendmal lieber eine Mutter, die sagt: "Ich liebe dich, aber ich habe mich auch oft gefragt, wie mein Leben ohne Kind verlaufen wäre, es war oft schwierig für mich, deine und meine so unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut zu kriegen", als eine, die sagt: "Du bist das Beste, was mir je passiert ist" ... dabei aber, ohne zu merken, dass ich es merke, wohl auch ohne es selbst recht zu merken, in einem ihrer gelegentlichen Anfälle unerklärlicher Melancholie abwesend aus dem Fenster schaut.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das diese Art sich selbst zu belügen echt verwirrend für ein Kind ist. Und egal welchen Weg man als Kind geht, sich selbst irgendeine Wahrheit basteln oder klar erkennen das die Eltern unehrlich sind und sie nicht mehr ernst zu nehmen, es ist immer reichlich destruktiv. Ich komme viel besser mit meinen Vätern klar die sich entweder verzogen haben und damit ihre mangelnde emotionale Bindung deutlich kommunizierten oder mich verprügelt haben als mit meiner Mutter die immer sagte:" Du bist das Beste was mir je passiert ist." um dann bei anderer Gelegenheit zu erklären sie hasse ihren Job und das sie ja was ganz anderes machen würde, beruflich, wenn es ich nicht gäbe.

d?anaex87


Ich werde nie vergessen wie ich eine Freundin mit meinem 3 Monate alten Kind besuchte. Sie lag, ausnahmsweise mal nur jaulend und nicht wie am Spieß brüllend auf dem Boden auf der Decke und meine Freundin spielte ganz natürlich mit ihr. Pustete ihr in die Ohren und kitzelte sie mit ihren Haaren. Noch nie hab ich mich so unfähig und fehl am Platze gefühlt, denn ich dachte nur "Mh.. ja schick, ein Baby... und was soll ich nun damit?" Hätte ich doch nur gewusst das es gar nicht so selten ist das man sich nicht unsäglich aneinander gebunden fühlt sondern fremd. Dann hätte ich die Zeit in der wir uns kennengelernt haben anders werden können und hätte mich und damit sie weniger häufiger gehasst. Es hätte mir natürlich auch die Überraschung verdorben als mich die Liebe das erste Mal nach der Geburt so unglaublich überwältigte das ich geheult und geheult habe vor lauter Glück sie bei mir zu haben. ;-D

Aber zurück zum Thema:

Einfach, weil es impliziert, dass am Ende immer nur die Mutter durch ein heroisches Opfer die Familie retten kann, weil das eben immer die Mutter macht, weil das eben die Aufgabe einer guten Mutter ist.

Sehe ich auch so. Fakt ist jedoch das die derzeitige Aufteilung nicht läuft und einer der Erwachsenen beruflich zurückstecken muss damit es besser klappt, wer von beiden muss in dieser Konstellation erstmal ausdiskutiert werden. Andererseits trifft es auch Isabell recht gut: Was soll geschehen wenn sich niemand bereit erklärt? Dann bliebe nur das Kind ganz wegzugeben damit niemand nachgeben muss.

Upela, wie sieht es in deinem Bereich mit den Berufschancen nach der Habil aus? In meinem Fach würde das noch eine Menge kinder-unkompatibler Jobs und Umherzieherei bedeuten, danach wäre also keine Besserung in Sicht und daher würde ich mir das wohl nicht antun. Ist das bei dir anders? Kommen danach Jobs mit sichereren Perspektiven? Wenn ja geht es um diesen Zeitraum der neu organisiert gehört, sicher im Zusammenhang mit der Partnerschaft die offenbar dringend renovierungsbedürftig ist. Geht es danach aber so weiter geht es um grundsätzliche Prioritäten und da wäre es unter Umständen sinnvoll wenn auch schmerzhaft das erste Mal in deinem Leben ein berufliches "Scheitern" (man könnte auch sagen Umorientierung) ins Auge zu fassen und die Habi vielleicht sausen zu lassen.

IJngefaexra


Die Betreuungsfrage wurde nach Seite 6 noch diskutiert *g* tut mir leid. Wir können auf einiges an Betreuung zurückgreifen.

Ich dachte bei meinem Vorschlag daran, das Kind dauerhaft zu den Großeltern zu geben. Um quasi die Entscheidung für das Kind – soweit möglich – "rückgängig" zu machen. Damit müssten natürlich aber auch die Großeltern einverstanden sein. Darum hatte ich jedenfalls mit einem Sturm der Entrüstung gerechnet. Du klangst aber so verzweifelt, als hättest du das Gefühl, drauf und dran zu sein, dir dein Leben zu zerstören, dass ich diesen Vorschlag als Option in Erwägung zog. Es scheint aber ja mehr darum zu gehen, wie du erreichst, dass nicht alles an dir hängen bleibt.

Ich betrachte ihn aber definitiv nicht als Altersvorsorge, in dem Bereich habe ich viel zu viel "Schuld und Sühne"-Argumentation und Handeln erlebt. Ich suche mir definitiv mit 50 das Pflegeheim meiner Wahl aus und werde darauf hin sparen.

Als Altersvorsorge sehe ich Kinder auch nicht und natürlich "gehören" sie einem auch nicht, sie stehen nicht in der Schuld ihrer Eltern und man hat ihnen gegenüber keine Ansprüche anzumelden, weil sie ihr eigenes Leben so gestalten dürfen, wie sie selbst es möchten. Aber zumindest besteht die Chance, dass da später noch jemand ist, der einem im Altersheim ab und an besucht.

Cpo6teSau vaxge


Nachdem die Kinderbetreuung usw ja nicht das eigentliche Problem zu sein scheint, ist es vielleicht das: Die TE wollte kein Kind, und hat sich von ihrem Freund, mit dem sie bisher eine Fast-Fernbeziehung geführt hat (weil da wohl im Prinzip beide eher gemacht haben, was sie jeweils wollten, und zusammen nur dann was, wenn sich das zufällig mal gedeckt hat), bequatschen lassen ein Kind zu bekommen. Mit der Beziehung zwischen ihr und ihrem Freund ist aber auch etwas ganz schön im Argen – vielleicht nicht erst seit der Schwangerschaft. Und dann lese ich aus ihren wenigen, wie Fetzen hingeworfenen persönlichen Bemerkungen über ihren Freund keine Liebe heraus, aus einzelnen Bemerkungen eher das Gegenteil. Ich glaube, dass man so Aha-Erlebnisse wie eine aufflammende innige Liebe zu dem Kind, die Wahrnehmung dass das vielleicht doch eine ganz tolle Sache ist einen Menschen von Anfang an beim Aufwachsen zu begleiten usw., obwohl man das alles eigentlich erst gar nicht gewollt hat, dann eher hat, wenn man "wenigstens" den dazugehörigen Vater des Kindes innig liebt.

Deswegen würde ich mich an ihrer Stelle auch mal ganz intensiv mit dem Mann und ihrer Beziehung zu ihm befassen.

Tohis TPwiligFht Gardxen


Die TE wollte kein Kind, und hat sich von ihrem Freund...bequatschen lassen ein Kind zu bekommen.

erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass eine frau (die ja auch die schwangerschaft/ entbindung alleine durchhalten muss) sich bei SO einer wichtigen entscheidung "bequatschen" lassen kann...

und 2tens lesen sich die postings der TE so intelligent, verstandgesteuert und abgeklärt, dass die sich bestimmt nicht zu etwas hinreissen lässt, was sie nicht selber will. ist ja schließlich kein autokauf.

d*anfaex87


Ich glaube, dass man so Aha-Erlebnisse wie eine aufflammende innige Liebe zu dem Kind, die Wahrnehmung dass das vielleicht doch eine ganz tolle Sache ist einen Menschen von Anfang an beim Aufwachsen zu begleiten usw., obwohl man das alles eigentlich erst gar nicht gewollt hat, dann eher hat, wenn man "wenigstens" den dazugehörigen Vater des Kindes innig liebt.

Ne, das geht zum Glück auch wenn man den Vater nichtmal mehr im Haus hat. Allerdings wirds nicht leichter wenn der Mann zur zusätzlichen Belastung wird weil er einem das Gefühl gibt hässlich zu sein.

CboteSaxuvage


erstens kann ich mir nicht vorstellen, dass eine frau (die ja auch die schwangerschaft/ entbindung alleine durchhalten muss) sich bei SO einer wichtigen entscheidung "bequatschen" lassen kann...

Das kann ich mir durchaus vorstellen, wie ich mir überhaupt fast alles vorstellen kann. Hast du hier noch nie einen der zahllosen Threads gelesen von Frauen, die einem manipulativen Narzissten, einem Schläger, o.Ä. verfallen sind, und glaubwürdig (gerade auch, wenn man sie vorher schon aus dem Forum kannte) darstellen, dass sie "eigentlich"/ "bisher" eine selbstständige, entscheidungsfreudige, unabhängige, konsequente usw Frau sind?

und 2tens lesen sich die postings der TE so intelligent, verstandgesteuert und abgeklärt, dass die sich bestimmt nicht zu etwas hinreissen lässt, was sie nicht selber will. ist ja schließlich kein autokauf.

Dennoch hat sie trotz ihrer Intelligenz, Verstandessteuerung usw offensichtlich eine Fehlentscheidung getroffen.

Ne, das geht zum Glück auch wenn man den Vater nichtmal mehr im Haus hat.

Ich hab ja auch nur gesagt, dass das "leichter" geht, wenn man zu dem Vater des Kindes eine innige gefühlsmäßige Beziehung hat. Manchmal geht es vielleicht sogar besonders leicht, wenn der "Störfaktor" (in dem Fall meine ich den Mann) aus dem Haus ist.

E2hemmaliger NutXzer (R#6992x8)


upela

Weiss nicht, ob das für dich einen Unterschied macht, aber ich hab dich genau so verstanden, no bad feelings.

Es macht einen Unterschied. Danke.

Shojo

Tatsächlich lese ich gar nicht mal selten mit, auch wenn ich mich nicht mehr aktiv am Forum beteiligen möchte. Das hier ist eine Ausnahme. Aber zurück zum Thema:

aber was wäre, wenn diese Mutter ihre Gefühle verschleiert hätte, statt offen damit umzugehen? So war es scheiße, ja, aber es war etwas, mit dem man arbeiten konnte – wie wäre es denn gewesen, wenn sie distanziert, aber eideidei gewesen wäre

Das ist eine schwierige Frage. Einerseits war ich selbst ein distanziertes und argwöhnisches Kind, insofern wäre das für mich vielleicht sogar ein artgerechtes Biotop gewesen. Andererseits kann ich rückblickend sagen, dass ich nicht um die Anerkennung meiner Mutter gerungen habe, teilweise vermutlich charakterbedingt, teilweise aber sicherlich auch, weil ich von Anfang an das sichere Gefühl hatte, dass sich ihre negative Einstellung darauf bezog, was ich war, und nicht etwa darauf, wie ich war. Es gab Verhaltensweisen, die mich besser oder schlechter mit ihr auskommen ließen, aber kein Verhalten hätte sie dazu bringen können, mütterliche Gefühle oder gar Zufriedenheit mit ihrer Mutterrolle zu entwickeln. Das mag hart klingen, aber dass ihre Einstellung zu mir bereits bei meiner Geburt festgeschrieben stand, machte es zugleich zu einem Urteil, das nichts mit mir als Person zu tun hatte. Es ging nicht darum, ob ich wohlerzogen, intelligent oder hübsch genug war, und so empfand ich kein Gefühl des Versagens.

Das sind natürlich die rückblickenden Gedanken einer Erwachsenen. Als Kind stellte ich selbstverständlich nicht solche Überlegungen an, es war vielmehr ein instinktives Gefühl, dass da eine Barriere war, dass sie irgendwie nicht so richtig zählte, oder dass zumindest nicht zählte, was sie über mich zu sagen hatte. In dieser Hinsicht mag sich eine offene Kommunikation tatsächlich als Vorteil erwiesen haben.

Aber ob solche Ungeschöntheit positive oder negative Auswirkungen auf Kinder hat, ist eine Frage, mit der sich upela ohnehin noch gar nicht auseinander setzen muss, wenn ich nun nicht die Entwicklungsstufen von Kleinkindern völlig falsch einschätze. Im Moment sagt sie es nur uns, und wir sind weder Kinder, noch in einer emotional verletzlichen Position, und wenn upela hier wüten und schimpfen will, so schadet das niemanden. Wobei ich den Eindruck habe, dass es auch nicht mehr ganz so akut ist wie noch am Anfang des Fadens.

u*p=elxa


Die Zeit läuft weiter, ich kann wieder den Alltag mit Hilfe und Medis bestreiten, daher wenig Zeit für Med1 schreiben (lesen weiterhin natürlich).

Danae hat nach der Zeit nach der Habil gefragt. Nein, ich glaube nicht, dass es dann weniger Druck ist, aber der Kleine geht dann bald in die Schule und kann seine Bedürfnisse verbal äussern und sich selber einen Apfel nehmen, wenn er Hunger hat.

Ein Hauptunglückspunkt ist tatsächlich, wie sich in den letzten Tagen wieder herauskristallisiert hat, die Beziehung. Ich glaube, ich muss in der Ecke liegen und verbluten, damit er umprioritisiert. Ein nur auf Opiate ansprechendes Rückenleiden genügt nicht. >:( Und dann, nach zwei Tagen zetern und wüten ob dieser Tatsache meinerseits, wenn ich wieder laufen kann, ist er wirklich lieb und nett und entschuldigt sich und behauptet, sich für sein Verhalten zu schämen. Ich fiebere dermassen auf die Familienberatung hin, endlich mal jemand, der da drauf schaut und mir sagt, ob meine Vorstellungen wirklich so überzogen sind oder ob ich zu Recht vollkommen perplex bin ob dieses Verständnisses von Partnerschaft.

Ich glaube, auch meine manchmal zwiespältigen Gefühle zu meinem Kind liegen in der schlechten Partnerschaft begründet – das Kind als Fessel zwischen zwei Menschen, die nur im Guten zueinander gehören, aber im Schlechten scheitern.

u&peala


Oh, zum "bequatschen lassen" – das ist wohl überzogen.

Ich hatte nie einen Kinderwunsch "per se". Gemeinsam mit diesem Mann habe ich mich bewusst für ein Kind entschieden, eher im Sinne von "ok, ich hab nix dagegen", "machen wir das gemeinsam", "du bist sicher ein guter Vater", "irgendwie ist das bestimmt zu schaffen".

Ich hatte auch wenig Erfahrung mit seinem Verhalten in Situationen, in denen es mir nicht gut geht (körperlich und psychisch), genaugenommen hatten wir das vor sechs, sieben Jahren ein einziges Mal – da hat er allerdings versagt, das war mir aber nicht mehr präsent.

Nu ja. Man wird sehen, wie es weitergeht.

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