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Lebensfehlentscheidung

TOhis Twoilight BGarxden


Ich fiebere dermassen auf die Familienberatung hin, endlich mal jemand, der da drauf schaut und mir sagt, ob meine Vorstellungen wirklich so überzogen sind oder ob ich zu Recht vollkommen perplex bin ob dieses Verständnisses von Partnerschaft.

kann ich zwar verstehen, aber was bringt es dir, wenn der therapeut dir sagen würde (was er so natürlich nicht macht), ja, dein mann ist unfähig und blöd.

trennst du dich dann? brauchst du erst jemanden, der dir sagt, ob du überzogene ansprüche hast oder nicht?

entweder du liebst ihn oder nicht.

und wenn du ihn nicht liebst- trenn dich. und wenn du nur mit ihm zusammenbleiben willst, weil du denkst, das du so wenigstens nicht alles alleine wuppen musst, dann rede mit ihm. vlt lässt er sich drauf ein, dass ihr nur zusammen lebt aber kein paar seid. andererseits geht es dir vlt besser, wenn du das alleine durchziehst...

u4peAlxa


Twilight Garden,

es bringt mir folgendes: 1. Bin ich an einem Punkt, wo ich nicht mehr weiss, ob ich spinne. Es wäre gut, zu hören, dass ich nicht spinne. 2. Hört ER vielleicht mal von aussen etwas über Beziehungsführung. Von mir nimmt er generell nichts an, von Aussenstehenden aber sehr leicht.

Ich bin zb erst krank und bemitleidenswert, wenn ich eine ärztliche Diagnose habe, mir sozusagen jemand anderer bestätigt, dass es mir schlecht geht.

BHirn$baum87


Von mir nimmt er generell nichts an, von Aussenstehenden aber sehr leicht.

Ich bin zb erst krank und bemitleidenswert, wenn ich eine ärztliche Diagnose habe, mir sozusagen jemand anderer bestätigt, dass es mir schlecht geht.

Wie gehst du damit um? Das würde mich sehr verletzen und ich würde mich nicht wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Was sagst du ihm dazu?

N aidxee


Ich bin zb erst krank und bemitleidenswert, wenn ich eine ärztliche Diagnose habe, mir sozusagen jemand anderer bestätigt, dass es mir schlecht geht.

Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass Du ziemlich tough rüberkommst. Wahrscheinlich bist Du jemand, der nicht viel rumjammert sondern eher nüchtern an eine Sache rangeht. Deshalb wirkst Du vielleicht nicht so bemitleidenswert.

dqanare8x7


Ich glaube, auch meine manchmal zwiespältigen Gefühle zu meinem Kind liegen in der schlechten Partnerschaft begründet – das Kind als Fessel zwischen zwei Menschen, die nur im Guten zueinander gehören, aber im Schlechten scheitern.

Das Gefühl kenne ich und das macht mich dann wirklich wütend auf mich und meinen Partner denn da zahlt jemand eine Rechnung für unser Verhalten.

entweder du liebst ihn oder nicht.

Das finde ich zu stark vereinfacht. Ich liebe meinen Partner, aber wenn wir unsere Probleme nicht in den Griff bekommen reicht das einfach nicht. Liebe allein löst die Probleme des Alltags einfach nicht und wenn zu unterschiedliche Lebensweisen und Vorstellungen vorliegen das kann auch Liebe das nicht ändern.

Das könnte vielleicht auch daran liegen, dass Du ziemlich tough rüberkommst. Wahrscheinlich bist Du jemand, der nicht viel rumjammert sondern eher nüchtern an eine Sache rangeht. Deshalb wirkst Du vielleicht nicht so bemitleidenswert.

Ich finde das ist eigentlich irrelevant. Wieso mus sich mich heulend und mit sterbender Miene ins Bett werfen um ernst genommen zu werden? Er tut das, schöne Sache, aber mein Ding ist es nicht, es macht es mir nur schwerer. Wieso kann es nicht einfach reichen wenn ich sage das es mir schlecht geht? Kann man mich und meine Meinung nicht einfach respektieren und ernst nehmen?

Ich fiebere dermassen auf die Familienberatung hin, endlich mal jemand, der da drauf schaut und mir sagt, ob meine Vorstellungen wirklich so überzogen sind oder ob ich zu Recht vollkommen perplex bin ob dieses Verständnisses von Partnerschaft

Kann ich voll verstehen. Wir hatten vor ein paar Tagen eine Paarsitzung und das hat schon echt Entspannung reingebracht. Zum einen weil der Tonfall da nochmal ein anderer ist, hat man doch gerade keinen akuten Anlass sich an den Hals zu gehen und auch weil da immer bewusst Raum geschaffen wird die positiven Seiten hervorzuheben. Gerade letzteres geht ja so im Stressalltag gerne unter.

N0aiDdee


Ich finde das ist eigentlich irrelevant. Wieso mus sich mich heulend und mit sterbender Miene ins Bett werfen um ernst genommen zu werden? Er tut das, schöne Sache, aber mein Ding ist es nicht, es macht es mir nur schwerer. Wieso kann es nicht einfach reichen wenn ich sage das es mir schlecht geht? Kann man mich und meine Meinung nicht einfach respektieren und ernst nehmen?

Ich finde es auch toll, wenn man nicht rumjammert und finde auch, dass einen das nur selbst runterzieht. Aber vielleicht kann ihr Partner das Elend einfach nicht nachfühlen, wenn er es nicht deutlich genug sieht. Männer neigen in dieser Sache ja manchmal zur Dramatik.

deanfae87


Naidee

Der muss das ja auch gar nicht nachfühlen, bloß einen ernst nehmen. ;-) Wenn ich sage: Ich kann derzeit nichts über 5 kg tragen weil mir das Schmerzen bereitet dann erwarte ich nicht das er vor MItleid zusammen zuckt sondern das er schlicht die Dinge über 5 kg hebt und mir nicht unsere 12 kg Tochter in den Arm drückt. ;-)

ufpxela


Danae, wollen wir zusammenziehen? *g* – Oder dass er nicht am Telefon fragt, "Und, hast du heute schon probiert, ihn auf den Topf zu setzen?". Herr, lass Hirn regnen. Mehr Hirn. Mehr.

d-anAae8x7


upela

Wäre eine echte Alternative. ;-D ;-D Hatte vor kurzem länger eine Freundin zu Besuch und bei der war das alles kein problem, ich weiß also das ich nichts übermenschliches verlangen kann. ]:D ]:D

Sollte der Herr deine Gebete im Gegensatz zu meinen erhören sag bloß bescheid, egal wo du wohnst, ich fahr meinen gleich vorbei und stell ihn mit in den Regen. :-X :-X

Ewhemalig(er NutzeQr (#47588x71)


Ein Hauptunglückspunkt ist tatsächlich, wie sich in den letzten Tagen wieder herauskristallisiert hat, die Beziehung. Ich glaube, ich muss in der Ecke liegen und verbluten, damit er umprioritisiert.

Ich denke, man muss trennen, ob man vom Partner verlangt, dass er wegen a) Krankheit umpriorisiert, b) Kindererziehung oder c) Habil. a) ist fuer mich ein Must in einer funktionierenden Beziehung. b) ist etwas, das viel mit gemeinsamen Wertevorstellungen, aber auch gesellschaftlichen Normen zu tun hat. Selbst, wenn man darueber vor der Zeugung noch so viel spricht, weiss man nie, wie es aussieht, wenn das Kind dann da ist. Menschen sind ja nicht immer rational. c) ist eine Vereinbarung zwischen zwei Menschen, aber wie schon bei der Diss ist den wenigsten klar, was fuer eine zeitliche und geistige Belastung sie tatsaechlich bedeutet.

Und da ist eben jeder Jeck anders. Ich weiss z.B., dass mein Freund mich unterstuetzt, wo er nur kann, wenn ich krank bin. Und ich weiss auch, dass er beruflich fuer ein Kind zurueckstecken wuerde, auch langfristig. Vielleicht sogar mehr als ich. Aber wenn ich ihm mit Habil kommen wuerde, wuerde er mir nen Vogel zeigen.

E7hTemaligeVr Nut@zer (#4x58871)


Ach ja:

Ich bin zb erst krank und bemitleidenswert, wenn ich eine ärztliche Diagnose habe, mir sozusagen jemand anderer bestätigt, dass es mir schlecht geht.

Waere fuer mich ein Trennungsgrund.

bvellFagixa


Ich habe bis Seite 19 gelesen. Da ich gleich weg muss, schreibe ich hier einen Gedanken, der mir dazu gekommen ist.

Ich glaube genau die Liebe zum Kind ist das Dilemma.

Würde Upela das Kind nicht lieben, dann könnte sie relativ einfach eine Lösung finden:

Das Kind und den Mann verlassen

Ein Au Pair einstellen und das Kind 9 Stunden pro Tag betreuen lassen, ohne schlechtes Gewissen

...

Kann sie aber nicht, WEIL sie da Kind liebt.

Auch wenn ich meinem Kind bisher nie den Tod gewünscht habe und es auch unvorstellbar finde dies zu tun...

Das Gefühl, dass man sich schwer gegen etwas abgrenzen kann, das man liebt, das Gefühl kennt wohl fast jede Mutter.

s8ens1ibevlman


Ich bin zb erst krank und bemitleidenswert, wenn ich eine ärztliche Diagnose habe, mir sozusagen jemand anderer bestätigt, dass es mir schlecht geht.

Wenn dein Mann vorausschauender wäre, würde er handeln, bevor du krank wirst. Zuviel Stress ist ein wichtiger Faktor für viele Krankheiten (das Immunsystem wird geschwächt) Prophylaxe ist besser als Therapie. Also sollte er dich mehr unterstützen. Ich hatte meine Frau auch stark unterstützt, damit sie sich selbstständig machen konnte und sich um ihr Unternehmen kümmern konnte- wir hatten mehrere Kinder ... – es geht also (auch neben meinem Beruf, Saubermachen, Kochen, Einkaufen, Kinderbetreuung, auch zum Kindergarten bringen und die Kinder dafür fertig machen, meine Frau wusch vor allem die Wäsche und half beim Saubermachen und kümmerte sich durch das Stillen um das Baby- Windeln wechseln und Füttern machte jeder von uns wie er gerade Zeit hatte- unsere Babys mit Kinderwagen oder in der Tragetasche ausfahren/spazierengehen machten wir oft gemeinsam. Unsere Baby schliefen eher, wenn meine Frau und ich sich z.B. beim Spazierengehen unterhielten. Zu zahlreichen Veranstaltungen nahmen wir unsere Kinder (auch im Babyalter) einfach mit- zu zweit und abwechselnd ist das auch relativ unproblematisch, weil jeder dadurch Ruhe- und Entlastungszeiten hat. Mich hätte das genervt bzw. gestört, wenn meine Frau genervt oder überlastet gewesen wäre. Das ganze nennt sich Arbeitsteilung eben- dadurch verringert sich die Arbeitsbelastung insgesamt, weil effektiver gearbeitet wird (Unterstützung durch Eltern, Verwandte, Bekannte hatten wir nur sehr selten, auch Babysitter oder Haushaltshilfe hatten wir nie).

B`laZcHk G/un


@ sensibelmann:

dein familienleben und deine ehe sind perfekt, wissen wir. es gibt im ganzen med1-forum niemanden, der das nicht längst weiss. gäähään! %-|

mal ganz im ernst: in welcher hinsicht kann dein letzter beitrag upela weiterhelfen? ich sehe beim besten willen nicht, welchen nutzen es für upela hat zu wissen, dass du ein toller ehemann und vater bist und dass deine frau mit dir nie solche probleme hatte.

u[pelxa


Sensibelman ist sozusagen die Frauenzeitschrift, der Gonzoporno dieses Forums. Er gaukelt uns - absichtlich oder selbst überzeugt - eine Welt vor, die es so nicht gibt und an deren Erreichung bzw dem Versuch wir uns aufreiben können. Ich frage mich bei ihm immer, wo der Wahrnehmungssprung ist - erzählt er Phantasiegeschichten? Wird er irgendwann vollkommen überrascht dastehen, weil seine Frau das doch etwas anders sieht? Sind beide sehr gut im Unterdrücken negativer Regungen, weil sie einer Geistesgemeinschaft angehören, in der das praktiziert wird?

Denn ein Lebem so ohne menschliche Schattenseiten, das gibt es nicht.

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