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Lebensfehlentscheidung

E<hema!lig3er NutizeRr (#x69928)


Ich frage mich bei ihm immer, wo der Wahrnehmungssprung ist – erzählt er Phantasiegeschichten?

Inwiefern sensibelman mit seinen Erzählungen die Wahrheit berichtet oder nicht, kann ich freilich nicht beurteilen, aber ich bin der Überzeugung, dass man sein Familienleben derart beschreiben kann, ohne sich dabei der Lüge schuldig zu machen. Denn es handelt sich hierbei nicht um eine nüchterne Tatsachenfeststellung, wir blicken auf diese Dinge durch unsere ganz persönliche und subjektive Linse.

Um es auf ein simples Beispiel zu verlagern, würdest du mich fragen, ob es mühsam ist, sich um einen großen Garten zu kümmern, würde meine Antwort lauten: "Nein, überhaupt nicht. Das erledigt sich fast von selbst." Würdest du hingegen meine Großmutter befragen, nachdem du ihr die Verantwortung über genau den selben Garten übertragen hast, würde sie sich über den Arbeitsaufwand beklagen. Warum? Weil ich meinen Garten als in Ordnung betrachte, wenn die Zäune intakt sind, die Wege begehbar, kein Baum krank oder gar fallgefährdet ist, und Wald und Wiese in großen Teilen von Fallholz und Laub befreit sind. Es kommt vor, dass ich über Monate hinweg keinen Fuß auf das Grundstück setze, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu verspüren. Nicht so meine Großmutter. Sich um einen Garten zu kümmern, bedeutet, einen gepflegten englischen Rasen zu haben, der sich wie ein grüner Teppich ausbreitet. Sie bearbeitet aufmüpfige Halme nahe am Zaun oder an den Steinplatten sogar mit einer Schere, ich scherze nicht. Kein Pflänzchen wird in dem Kiesgraben vor ihrem Haus überleben, keine Narzisse wird es wagen, aus der Reihe zu tanzen und dabei Schande über das ordentlich angelegte Blumenbeet zu bringen. Bei mir gibt es nicht einmal Narzissen und mein Garten wäre ihr ein Graus, in ihren Augen eine Ansammlung von Unkraut und Gestrüpp, das es zu zähmen gilt, und das würde sehr viel ihrer Zeit in Anspruch nehmen.

Wir haben sehr unterschiedliche Ansprüche an einen Garten, und deswegen geht es mir mühelos von der Hand, während es für sie Anstrengung und geraufte Haare bedeuten würde. Wenn ich mich recht erinnere, hat sensibelman mal davon geschrieben, dass bei ihnen gerne mal das Geschirr stehen bleibt und er den Haushalt auch ansonsten locker sieht. Naturgemäß ist es für ihn weniger anstrengend, als für jemanden, der andere Ansprüche an die Haushaltsführung hat.

Ein anderer Aspekt ist die individuelle Stressresistenz. Eine Freundin von mir hat den schwarzen Daumen, die Pflege von Pflanzen macht ihr keinen Spaß und sie betrachtet es als notwendiges Übel. Und das gilt für Zimmerpflanzen, die freie Natur behagt ihr noch weniger, das geborene Stadtkind eben. Es ist matschig, es ist dreckig, und überall stößt man auf Insekten und sonstiges Getier, was ihr zuwider ist und sie im Falle von Spinnen sogar in helle Panik versetzt. Der Gedanke, durch kniehohes Gras zu schreiten, wo eine dicke Kreuzspinne lauern könnte, und sich dabei um dummes Grünzeug zu kümmern, klingt für sie nicht unbedingt nach einem entspannten Sommernachmittag. Auch wenn wir die gleiche Arbeit tun würden, fände sie es daher weitaus nervenraubender als ich.

Würde man mich an die Stelle eines Menschen wie sensibelman setzen, würde die Beschreibung unter den gleichen Umständen vermutlich sehr anders klingen. Für mich ist Kindergeschrei unglaublich nervtötend, ich reagiere darauf wie andere Menschen auf quietschende Kreide auf einer Tafel. Ich mag es nicht, wenn etwas herumliegt, jemand meine Ordnung durcheinander bringt oder etwas gar dreckig ist, da bin ich empfindlich. Schon gar nicht kann ich damit umgehen, keine spontanen Entscheidungen treffen zu können, ohne sofort an dieses kleine Lebewesen zu denken, das von mir abhängig ist. In anderen Worten, ich wäre in spätestens drei Tagen ein zitterndes Nervenbündel und würde das Handtuch werfen, während jemand wie sensibelman vermutlich daneben sitzt, entspannt einen Kaffee trinkt, ohne sich von dem Geschrei stören zu lassen, die Unordnung zu bemerken oder den Zwang zur Vorausplanung als ernste Einschränkung zu empfinden, und dabei überhaupt nicht verstehend, was mich so auf die Palme treibt. Ich denke, dass sensibelman es gut meint, dass er zeigen will, wie glücklich und problemlos ein Leben mit Kindern verlaufen kann, ohne dass man dabei eine ernsthafte Einschränkung fühlt. Aber das lässt eben außer Acht, dass es für einen Menschen mit einem anders gearteten Charakter vielleicht gar nicht möglich ist, eine solche Situation stressarm zu bewältigen, weil er andere Ansprüche und Gefühle dabei hat. Für so etwas scheint er tatsächlich recht wenig Empathie zu besitzen, und das hat dann naturgemäß meist keinen besonders aufbauenden Effekt.

Memo an mich selbst: Muss lernen, mich kürzer zu fassen.

T!hFis Tw;ilig@ht G8ardxen


Für so etwas scheint er tatsächlich recht wenig Empathie zu besitzen

:)z

s%ensiboelm2an


@ Lancis

Ich glaube,mit deiner Beschreibung hast du das ziemlich gut getroffen.

Denn es handelt sich hierbei nicht um eine nüchterne Tatsachenfeststellung,

Es bleibt dennoch eine Tatsache.

Nur hierzu möchte ich noch etwas schreiben:

Ich denke, dass sensibelman es gut meint, dass er zeigen will, wie glücklich und problemlos ein Leben mit Kindern verlaufen kann, ohne dass man dabei eine ernsthafte Einschränkung fühlt. Aber das lässt eben außer Acht, dass es für einen Menschen mit einem anders gearteten Charakter vielleicht gar nicht möglich ist, eine solche Situation stressarm zu bewältigen, weil er andere Ansprüche und Gefühle dabei hat.

Das Problem ist, das unser Gehirn, unsere Gefühle, Ansprüche und unsere Gedanken keine feste Größe sind (auch wenn sie von Mensch zu Mensch unterschiedlich stabil sind)- sie werden von außen beeinflusst. Der stärkste Einfluss ist dabei der Widerspruch- da fängt Mensch oft nachzudenken, Denken, Gefühle und Ansprüche können sich dadurch ändern (wenn auch mitunter geringfügig und langsam, mit innerlichem Widerstand).

Ich habe nicht die Absicht, jemanden in seinen Problemen zu bedauern und mitzujammern. Ich versuche nur Alternativen aufzuzeigen. Sie hat nunmal ihr Kind- da kommt sie nicht daran vorbei- was nützt es stundenlang über die Probleme zu lamentieren- das führt kein Stück weiter- rational weiter hilft: Was kann sie zukünftig ändern, damit sich das verbessert?

Destruktiv empfinde ich solche "Unterstützungen" nach dem Motto: Das geht soundso nicht (es wird nie ein Mensch fliegen ...)

Wie kann ich dennoch Kind und Karriere zusammen mit Mann zusammenbringen?

Die erste Frage die ich dabei stelle- ist das Ziel real umsetzbar- die zweite Frage wäre, was kann ich anders machen? Die erste Frage kann ich mit ja beantworten (mit Einschränkungen für den Mann, mit zeitlicher Verzögerung- will er das, will upela das?).

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Nagel nicht in die Wand zu bekommen: Die Wand ist zu hart (dann ist das Ziel nicht erreichbar) oder der Hammer wird falsch gehalten (man geht die Sache falsch an). Da spielen Gefühle eine eher untergeordnete Rolle.

Zudem war mein Leben und das meiner Frau keineswegs von Anfang an so- wer genau meine Zeilen liest, dürfte herausgelesen haben, dass ich meine Frau ab und zu bremsen versuchte, damit sie sich nicht überfordert, ich selbst musste dabei aber auch viel lernen, um es meiner Frau nicht allzu schwer zu machen- ich war sehr unordentlich und nahm Ordnung auch nicht so bedeutsam (heute ist das anders) meine Frau nahm Ordnung sehr wichtig. Mir kam es vor allem darauf an, das Dinge funktionieren und das man leicht an die Dinge herankommt- meiner Frau ging es vor allem darum, das es gut aussieht ohne immer auch an die praktische Seite zu denken. Wir haben uns durch unsere Streits in unseren Ansichten und Verhaltensweisen aneinander genähert.

Es hat auch nicht einfach nur etwas mit Gefühlen zu tun, wenn jemand sich überlastet. Überlastung ist eine Tatsache, die nur durch Entlastung reduziert werden kann. Überlastung kann durch die Zielvorgabe oder auch durch ungünstige Organisation des Weges zum Ziel passieren.

Das Denken deiner Oma in den ordnungswüterischen gärtnerischen Bahnen ist im Übrigen nicht einfach zufällig entstanden- es ist nicht ein Gefühl, das einfach so fest in Stein gemeißelt war, sondern es ist gesellschaftlich geprägt- also von außen beeinflusst worden- OK- ältere Menschen bekommst du kaum noch geändert- da sind die Denkstrukturen dermaßen verfestigt ...- die wehren sich gegen die meisten Änderungen (nicht umsonst werden viele ältere Menschen konservativer)..

Aber ich denke, dass upela noch nicht so alt ist und sie genügend Möglichkeiten hat, auch in ihrem Leben Änderungen vorzunehmen- dazu muss sie und ihr Mann sich aber auf Änderungen einlassen- Verweigerungshaltung nach dem Motto: "Das geht nicht" ist Blockade.

Auch upelas starke Anziehungskraft hinsichtlich Karriere und Forschung ist nicht einfach ein genetisch bedingtes Gefühl, sondern wurde gesellschaftlich mitgeprägt- durch Eltern, Familie, Schule, ... Gefühle, Ansprüche lassen sich rational hinterfragen und sind keine Konstante- sie sind änderbar.

ELhemal iger N7utzer 4(#14_918x7)


Wie kann man nur um ein Kind so ein Gewese machen?

Hier noch mal mein Beitrag von vor ein paar Tagen:

07.01.14 20:09

Also meine Schwester ist noch nicht Prof., habilitiert aber im Moment. Im Herbst ist es wohl soweit. Sie ist Gyn, arbeitet seit ca. 20 oder 22 Jahren also solche auf verschiedenen Kontinenten in verschiedenen Ländern und hat davon fünf. Diese Kinder sprechen (und schreiben) alle ca. 5 Sprachen, ich würde sogar sagen, eher mehr.

Geht also alles. Allerdings muss man sehr gut organisiert sein und einen Mann haben, der voll hinter einem steht. Dazu immer ein Au pair und eine zweite Person, die das Haus in Ordnung hält. Denn mit so einem Scheiß darf man sich dann nicht aufhalten.

Ach so, der Mann sitzt nicht zu Hause rum, der ist Anästhesist, u.a. Spezialist für Klein- und Kleinstkinderanästhesie. Weil ihm das alles zu langweilig war und ist, ist er jedes Jahr mindestens vier, sechs Wochen mit den Ärzten ohne Grenzen weltweit unterwegs, bildet in Not- und Krisengebieten Anästhesisten aus und fliegt an vielen Wochenenden als Notfallmedicus mit dem Heli.

Nochmal im Klartext, für Leute die es vielleicht nicht realisiert haben: SIE ist seit ca. 25 Jahren Vollzeit-Gynäkologin. ER ist seit ca. 25 Jahren als Anästhesist weltweit tätig. DIE BEIDEN haben fünf Kinder, wobei die Älteste dieses Jahr ihren Master oder wie der Quatsch mittlerweile heißt macht. Alle zusammen waren immer als ganze Familie in der ganzen Welt unterwegs, die Kinder entweder auf deutsch- oder englischsprachigen Schulen, und wenn sie jahrelang wo waren, auch auf landessprachlichen. Falls es von Bedeutung ist: SIE wird dieses Jahr 50 Jahre alt.

Wenn jemand erzählt, dass er mit einem Kind nicht klar kommt, hat er entweder einen kontraproduktiven Partner, ein extremstes Ausnahmekind oder selbst ein großes Problem.

Itn-%Kog :Nixto


Er gaukelt uns – absichtlich oder selbst überzeugt – eine Welt vor, die es so nicht gibt und an deren Erreichung bzw dem Versuch wir uns aufreiben können. Ich frage mich bei ihm immer, wo der Wahrnehmungssprung ist – erzählt er Phantasiegeschichten?

häh ??? ?

so, wie er das beschreibt, ist es bei uns und den mit-eltern aber auch....

teamwork, was sonst?

nur, dass ich mich nicht selbstständig gemacht habe und bei uns lieber der mann die wäsche macht und ich lieber koche...

abver im großen und ganzen.... ??? ? wie soll es sonst auch gehen, ohne dass einer nen vogel kriegt, gerade bei mehreren kindern.

I,nk-Kog Nxito


Wenn jemand erzählt, dass er mit einem Kind nicht klar kommt, hat er entweder einen kontraproduktiven Partner, ein extremstes Ausnahmekind oder selbst ein großes Problem.

es gibt auch kinder, tatsächlich auch einzelkinder, die den ihnen gebotenen oder abverlangten input nicht adäquat verarbeiten können.

deine schwester hat halt glück gehabt.

ITn-Kogv Nixto


ist er jedes Jahr mindestens vier, sechs Wochen mit den Ärzten ohne Grenzen weltweit unterwegs, bildet in Not- und Krisengebieten Anästhesisten aus und fliegt an vielen Wochenenden als Notfallmedicus mit dem Heli.

tolle selbstverwirklichung. :)^

aber das risiko würde ich als elternteil nicht eingehen.

nach der geburt der kids hat sich ja sogar meine urlaubsplanung geändert,

von backpacktravel durch afrika hin zu hilton am meer.

weil die kinder haben nur einen dad.

dpanaex87


Der kleine Prinz

Wenn jemand erzählt, dass er mit einem Kind nicht klar kommt, hat er entweder einen kontraproduktiven Partner, ein extremstes Ausnahmekind oder selbst ein großes Problem.

Erstens hat upela nie geschrieben das sie mit ihrem Kind nicht kjlarkommt, sondern mti den Einschränkungen nicht die ein Kind mit sich bringt. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Zweitens vergisst du ein zwei andere Parameter: Es köntne natürlich auch sein das die Ansprüche deiner Bekannten und die anderer Eltern etwas variieren. Für mich zum Beispiel kommt ständiges umziehen mit Kind nicht in Frage. Habe ich erlebt und mir fehlte immer der Anshcluß bei Gleichaltrigen, die fest gefügten Bindungen aus dem Sandkasten. Mag weniger schlimm sein wenn man von Stadt zu Stadt zieht, aber ganz grundsätzlich gehe ich davona us das Kinder von festen Freundschaften profitieren weil sie sich mit ganz anderen Aspekten von Persönlichkeit auseinandersetzen müssen.

Dann gitb es auch noch die Möglichkeit das man mit Fremdbetreuung nicht gut klar kommt oder auch das Kind diese nicht besonders gut annimmt. Kinder sind Personen und da kann man nicht einfach davon ausgehen das jedes Kind das ab dem ersten Lebensjahr oder so gleich gut wegsteckt von zu Hause weg zu sein und sich in einer mehr oder weniger großen Gruppe anderer Kinder behaupten zu müssen.

Auch das was man als Paar machen möchte kann sehr variieren und unterschiedlich zeitaufwendig sein.

Es ist schön das es bei deinen Bekannten klappt wie es klappt und hoffentlich sind alle zumindest zufrieden mit der Gesamtsituation, aber daraus zu folgern das es in jedem anderen Fall (ausser Extremen) auch genauso laufen können muss ist einfach kurzsichtig.

Sensibelman

Natürlich ist das menchliche Gehirn nicht statisch, aber man ist auch nicth beliebig neu programmierbar. Aus einem Mac machst du auch mit noch soviel Software gefummel keinen PC.

Idn-+Kog 4Nitxo


und was mir noch einfällt,

@ kleiner prinz

deine schwester ist um die 50 und habilitiert JETZT bzw. wird jetzt professor,

eines oder mehrere kinder sind mit dem studium schon fertig.

das heißt, sie war die letzten jahre nur promoviert und die kinder waren klein, also analog zur te.

also ist deine schwester keine beispiel für:

das geht alles.

K*le"io


upela

Sensibelman ist sozusagen die Frauenzeitschrift, der Gonzoporno dieses Forums. Er gaukelt uns - absichtlich oder selbst überzeugt - eine Welt vor, die es so nicht gibt und an deren Erreichung bzw dem Versuch wir uns aufreiben können. Ich frage mich bei ihm immer, wo der Wahrnehmungssprung ist - erzählt er Phantasiegeschichten? Wird er irgendwann vollkommen überrascht dastehen, weil seine Frau das doch etwas anders sieht? Sind beide sehr gut im Unterdrücken negativer Regungen, weil sie einer Geistesgemeinschaft angehören, in der das praktiziert wird?

Why not? Es gibt so genannte "Bilderbuch-Beziehungen", die harmonisch gelebt werden. Ich selbst würde nur eher davonlaufen, weil ich Gefahr laufen würde vor Langerweile zu sterben. Aber es gibt Menschen, für die so ein Leben erstrebenswert und erfüllend ist. Ich habe auch so eine Freundin, die diese aus ihrer Sicht Harmonie lebt.

Denn ein Lebem so ohne menschliche Schattenseiten, das gibt es nicht.

Doch, das gibt es durchaus, sogar wenn man dieser Licht-Schattenseiten für sich definiert. Für mich sind das keine "Schattenseitens" oder "dunkle Seiten" – das ist menschlich (also für manche) und somit lebendig, im Gegensatz zu einer bestimmten Definition von Harmonie – zumindest für mich. Deswegen finde ich es auch wichtig das Problem zu erfassen und dann auch viel einfacher Distanz zu gewinnen und rational eine Lösung zu finden. Zu dieser rationalen Erfassung gehört für mich aber schon auch die Erfassung der Gefühlslage und nicht nur die sachliche Ebene.

Exhemaslmiger Nu\tzer (#1x49187)


tolle selbstverwirklichung. :)^

Nicht unbedingt. Die Notarzttätigkeit mit dem Heli ist Beruf. Dazu wird man dort, wo die Beiden leben, verpflichtet.

Erstens hat upela nie geschrieben das sie mit ihrem Kind nicht kjlarkommt, sondern mti den Einschränkungen nicht die ein Kind mit sich bringt. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Ok, dann: ... durch das Kind, ... "dass upela durch das Kind", oder anders: "wegen des Kindes ..."

deine schwester ist um die 50 und habilitiert JETZT bzw. wird jetzt professor,

eines oder mehrere kinder sind mit dem studium schon fertig.

das heißt, sie war die letzten jahre nur promoviert und die kinder waren klein, also analog zur te.

also ist deine schwester keine beispiel für:

das geht alles.

Das erste Kind hat sie ein oder zwei Wochen nach Überreichung ihres Doktorhutes, also direkt im Anschluss an ihr Studium, bekommen. Als das Kind noch im Säuglingsalter war, ist sie nach Namibia gegangen und hat im Krankenhaus angefangen als Ärztin zu arbeiten. Ein, zwei Jahre später hat sie dann in einem anderen Land begonnen, ihre Facharztausbildung als Gyn. zu machen.

Mittlerweile arbeitet sie insgesamt ca. 23 Jahre als Ärztin und hat während dieser Zeit noch vier weitere Kinder bekommen.

Ist es nicht egal, ob jemand vollzeit arbeitet (Schichtbetrieb natürlich, mit Wochenenddiensten und dem ganzen Zapp) oder habilitiert? Ich denke, dass das egal ist.

BharTceloPnetxa


Ist es nicht egal, ob jemand vollzeit arbeitet (Schichtbetrieb natürlich, mit Wochenenddiensten und dem ganzen Zapp) oder habilitiert? Ich denke, dass das egal ist.

Ich glaube, dass das ganz und gar nicht egal ist. Wer habilitiert, nimmt an einem Dauersprint teil, bei dem man ständig schneller, höher, weiter hinaus muss, als all die anderen Forscher da draußen. Davon hängt entscheidend ab, was einem der habil. nachher dann auch bringt. Was man dabei so produziert, muss man von all den Leuten da draußen verreißen lassen und steht dann vielleicht, so es denn passiert, wieder auf Anfang – wrong way. Und die Arbeit endet nie. Es gibt in dem Sinne kein Schichtende. Die Informationsverarbeitung läuft ja auch den ganzen Tag im Kopf weiter. Das Hirn macht keinen Feierabend.

d^an8ae8x7


Sie hat das erste Kind also nach der Dis bekommen und ich kann dir sagen, zwischen iener Abschlußarbeit und einem Vollzeitjob liegen Welten in Punkto Belastung.

E]hemNaliger Nu$tzTer- (#14x9187)


Na gut, dass das solche Übermenschen sind, diese angehenden Profs., das hätte ich mir nicht gedacht.

slensinbel;maxn


Aus einem Mac machst du auch mit noch soviel Software gefummel keinen PC.

Im Prinzip schon.

harmonisch gelebt werden. Ich selbst würde nur eher davonlaufen, weil ich Gefahr laufen würde vor Langerweile zu sterben

Es ist keineswegs so, dass meine Beziehung nur Harmonie, Friede, Freude und Eierkuchen ist. Die Ergebnisse meiner Beziehung sind ja nicht daraus entstanden, weil meine Frau und ich immer einer Meinung waren, sondern weil wir den Streit und die Auseinandersetzung überwiegend produktiv verwerten konnten. Da ist nichts Langweiliges bei. Da ist auch viel Streit, Änderung und Erneuerung bei. Ich glaube sogar, ohne Widerspruch, ohne Streit wäre so manche Entwicklung in unserer Beziehung eher ins negative verlaufen- d.h. in Richtung Trennung.

Ich kann upela wirklich nur empfehlen, die Auseinandersetzung mit ihrem Mann zu führen- und sich gute Argumente zurechtzulegen- dabei nicht gleich einknicken, nur weil der Mann nicht unmittelbar "Ja und Amen" sagt- mitunter benötigt ein Umdenken, ein Neueinstellen Zeit. Wenn man das aber nicht herausfordert, den Widerspruch aus Pseudoharmonie (nach außen) vermeidet, passiert nichts, es ändert sich nichts an der Situation. Auch kann upela mal darüber nachdenken, ob wirklich alle Dinge, wie sie sie handhabt, in dieser Form sinnvoll und zielführend sind- ganz rational. Dann ändert sich oft auch die Gefühlsebene. Was mal als schlimm und nicht machbar empfunden wurde, wird auf einmal lösbar und es macht stolz.

Die Informationsverarbeitung läuft ja auch den ganzen Tag im Kopf weiter. Das Hirn macht keinen Feierabend.

Die ohne Rast leben, haben es deutlich schwerer, ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen. Es ist ein Irrtum, zu glauben, je mehr und länger man arbeitet, umso besser würde das Ergebnis. Das ist ähnlich wie im Sport- wichtig ist die Balance zwischen Anstrengung und Entspannung- dann kommt es zur Entwicklung- bei zuviel Anspannung kommt es oft zu Erschöpfung, fehlerhafter Entwicklung, zu Schäden, bei zuviel Entspannung ist der Trainingseffekt zu gering ...

Wer ausgeruht und entspannt ans Tageswerk geht, schafft in kürzerer Zeit mehr und erzielt bessere Ergebnisse. Zuviel Arbeit und Belastung führt nicht selten zur "Betriebsblindheit"- man sieht die einfachsten Lösungen nicht mehr.

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