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Lebensfehlentscheidung

adnnc|hevn2


nochmal was zur eingangsfrage:

[[http://www.sueddeutsche.de/leben/die-deutschen-und-ihre-familienplanung-schatz-wann-kriegen-wir-kinder-1.1181432-5]]

auf lange sicht gesehen bereuen frauen es später im leben eher, keine kinder bekommen zu haben

als umgekehrt

EuhemGaliger Nhutzer (P#458871x)


Im Einzelfall hilft die Statistik leider nicht weiter...

N,aidexe


Unser Kind hat damals beim Auspendeln sehr klar seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht: "Ich will keinen Kürbisbrei, dafür aber mehr Kekse." Und sobald wir uns daran gehalten haben, kehrte fast augenblicklich größte Harmonie ein. Eine wunderbare Erfahrung!

Dafür habt Ihr Therapie und Pendel gebraucht? Oder ist das ein Scherz? Um herauszufinden, dass ein Kind lieber Kekse als Kürbis isst, braucht man doch keine Therapie.

K?leido


annchen2

nochmal was zur eingangsfrage:

Ich sehe absolut keinen Zusammenhang zur Eingangsfrage und auch nicht zum Thema, das sich mittlerweile entwickelt hat.

D{er .kleine6 Prinxz


Um herauszufinden, dass ein Kind lieber Kekse als Kürbis isst, braucht man doch keine Therapie.

Hast Du eine Ahnung, wieviele dafür eine Therapie brauchen. Und wofür alles Leute eine Therapie brauchen ...

Sch/ojxo


Dafür habt Ihr Therapie und Pendel gebraucht? Oder ist das ein Scherz? Um herauszufinden, dass ein Kind lieber Kekse als Kürbis isst, braucht man doch keine Therapie.

"Noch vor der Mittagsstunde", so sagte ich zu meinem nicht näher an diesem Thema interessierten Mann, "wird es zu Problemen führen, dass ich die aus zehn Kilometern erkennbare Ironie nicht mit elf Smilieys, fünf Erklärungen und einem "Hahaha – Scheeeeeerz" zur absoluten Sicherheit als solche gekennzeichnet habe. Wie gut, dass er in Eile war und das sowieso albern fand und NICHT mit mir um 50 Euro gewettet hat, wie ich vorgeschlagen habe, denn die hätte ich verloren ... Du bist fast zwei Stunden zu spät dran mit Deiner Verwirrung, Naidee. Auf nichts, absolut NICHTS ist mehr Verlass, nicht mal auf med1! :-o

N2aidxee


Shojo

Das tröstet mich.

Ich habe schon in vielen Fäden gedacht, dass es sich nur um einen Scherz handeln könnte, aber meist ist es ernst gemeint und meine ironischen Erwiderungen werden eher böse aufgenommen. Ob es nun um Schwule, Neger (!!), übersinnliche Erfahrungen oder (ganz vorn auf der vermeintlichen Scherzliste) um Angst vor HIV geht.

S hojxo


Ja, das kenne ich. Da denkt man, das MUSS ein Witz sein, es ist anders nicht menschenmöglich, aber nö ... und ja, eigentlich ist jemand, der einen Beitrag wie den meinen über frühkindliche Kürbiskonversation ernst meint, sogar denkbar. Schudder. ;-D

dwanaxe87


An dieser Stelle möchte ich abermals für einen Smiley plädieren der ein Sakasmus-Schild trägt. 8-)

SVunfl2ower_x73


Für Intensiv-Forennutzer reicht manchmal auch ein Blick auf den Verfasser... Shojo halt. Ich muss erstmal mein Grinsen wieder unter Kontrolle bekommen. Sehe wohl gerade ziemlich grenzdebil aus. ;-D

(Aber cool, jetzt weiß ich, welche Fortbildung ich mir als nächste gönnen werde! ]:D )

D_er kle>ine P'rinz


Müßtest Du nicht schon längst in der Reha sein?

B<lac9k vGun


[[http://www.sueddeutsche.de/leben/die-deutschen-und-ihre-familienplanung-schatz-wann-kriegen-wir-kinder-1.1181432-5]]

auf lange sicht gesehen bereuen frauen es später im leben eher, keine kinder bekommen zu haben als umgekehrt

hast du tragfähige quellen für die behauptung, es gäbe mehr frauen, die kinderlosigkeit bereuen als frauen, die es bereuen kinder bekommen zu haben?

ohne zahlen ist solch eine argumentation wertlos, ebenso wie der von dir verlinkte artikel. bei diesem thema wird man aber kaum gescheite zahlen bekommen, da es gesellschaftlich stark stigmatisiert ist zuzugeben: "ja, ich bereue es, kinder bekommen zu haben. ich denke ohne kinder wäre mein leben glücklicher gewesen." gerade im verkrampften deutschland, in dem man schon für viel weniger eins mit der rabenmutterkeule übergezogen bekommt.

L1iaHn- Jil)l


Ich sehe gerade im Kollegenkreis (viele Frauen jenseits des gebährfähigen Alters), dss dieses Bedauern, kinderlos geblieben zu sein, ziemlich weit verbreitet ist.

Auch wenn die wenigsten jungen Frauen Kinder bekommen aus dem Motiv heraus, im Alter nicht allein zu sein oder wenigstens theoretisch jemanden zu haben, der zur engsten Familie gehört, so wird kinderlosen Frauen jenseits der 50 (spätestens aber, wenn die eigenen Eltern einen wieder mehr brauchen) oft besonders bewusst, dass da in ihrem Leben niemand ist.

Dann beginnt das Ausmalen, wie es sein könnte, und das Bedauern um die verpassten Chancen. Egal, ob es in der Realität auch wirklich so funktioniert hätte; Kinder bekommt man ja nicht zu diesem Zweck. Im Rückblick sieht das für manche aber anders aus.

Andersherum erlebt man das weitaus seltener.

L8ia-nv-6Jilxl


streiche mindestens ein h, den Rest hab ich jetzt nicht mehr korrekturgelesen ;-D .

SOunflDower_7x3


auf lange sicht gesehen bereuen frauen es später im leben eher, keine kinder bekommen zu haben als umgekehrt

Ich erlebe das Phänomen auch gerade verstärkt. Auch persönlich. Wohl getriggert durch die Tatsache, dass mein direktes Umfeld letztes Jahr 4 Kinder und das weitere 5 produziert hat UNd aktuell noch 6 Leute schwnager sind (bzw. deren Partnerin).

Ich bin 41, darf aufgr. einer OP im Herbst die nächsten Monate nicht schwanger werden. Bin aber eh Single. Hab' erst später studiert, Diplom mit 33, dann umfangreiche Weiterbildung (teuer = 25.000€, Schulden zahle ich noch ab, Verdienst in der Zeit: Keiner bis gering, max. halbe Unistelle). Neben Uni-Ausbeutung und unendlichem Engagement dann halt Weiterbildung, die mit allen Terminen in der Woche bis zu 20 Stunden gefressen hat. Wochenendseminare etc. Meine Beziehung ging darunter zu Bruch und es bleib keine Zeit für die Suche nach einem neuen Partner. Man kam ja nie raus.

Fazit: Bei mir war's das wohl mit der Familienplanung. Was echt weh tut, anders kann ich es nicht sagen. Und ja, man denkt sich in der Position tatsächlich, warum man es nicht während der Weiterbildung riskiert hat. Aus der Armuts-Falle wäre man auch wieder rausgekommen. Andere haben es riskiert und sind froh, dioe harte Zeit in Kauf genommen zu haben, weil man danach beruflich doch durchstartet.

Eine Freundin von mir habilitiert gerade... und heult regelmäßig, weil der Kinderwunsch noch warten muss. Weil sie ja Karriere machen will (wobei das Erreichen ihrer Wünsche eher ein 6er im Lotto wäre).

Fazit (auch wenn es nur subjektives Erleben ist): Die Reue kommt.

Und ich erlebe halt auch etliche gleichaltrige Freundinnen, die mit viel Mühen etc. (nach regulärem Studium ohne unendliche Weiterbildungsphase, aber guter Karriere) jetzt mit 40/41 noch schwangers din oder es mit aller Gewalt versuchen. Weil das Bereuen so stark durchkommt.

Klar, hinterher ist man immer schlauer, wie man es anders/besser hätte machen sollen. Aber das Gefühl, ziemlich unfreiwillig kinderlos zu bleiben, kann echt weh tun.

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