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Lebensfehlentscheidung

Liian-iJilxl


Na, du befindest dich doch fast noch in den Flitterwochen ;-D !

Ehhemaligeor Nutwzer (#1Z49187)


Klimakterium, sagt Dir das was? ;-)

Ich übrigens auch.

LFiatn-xJill


Dss das alleine nicht reicht, weiß ich natürlich ;-) .

LFiatn-Jilxl


... in den Flitterwochen zu sein, meinte ich :-) .

E/hema{liger Nu[tzer (#14918x7)


Haha ;-D

EOhe6mali?gerR NutzAer (#1491x87)


Ich weiß, was Du meintest ;-D

d[anare8U7


Sunflower

Na bei dir bestünde ja noch ne Möglichkeit. ;-) Muss man halt wissen wie sehr man will, was man bereit ist dafür zu tun und soweiter. Ob man sich selber dann noch respektieren kann oder sich für bekloppt hält.

Kann das Buch nur empfehlen, ich hab viel gelacht. ;-D

S2unflowKe r_7x3


danae

Ob man sich selber dann noch respektieren kann oder sich für bekloppt hält.

Das ist wohl der Punkt. ;-) Aber muss rein rechnerisch nach der Gyn-OP noch mind. 6 Monate warten. Also ausreichend Zeit, Gedanken zu sortieren und maximale Beklopptheit zu überlegen.

Das Buch ist bestellt. ;-)

dNanDae87


Ist wichtig sich gut zu überlegen, Slebstachtung wäre doch ein etwas hoher Preis.

viel Spaß beim Lesen. @:)

L[ucakrxia


Maximale Beklopptheit ist manchmal der Weg zum Glück ;-D @:)

Dr. Seuss beschrieb es schon so ähnlich ;-)

B$l?ackG {Gun


Wobei ich das Thema (d.h. die Reue) v.a. von Frauen kenne, wo ja irgendwann rein biologisch Schluss ist. Bei Männern erlebe ich das weniger extrem. Dafür andere Extremfälle (die Schwester einer Freundin hat einen 23 Jahre älteren Mann geheiratet, der dann mit 63 halt nochmal Papa wurde. Hatte schon eine erwachsene Tochter aus erster Ehe)... Davon kann man halten was man will, ich erlebe aber vor genau DEM Hintergrund kinderlose Männer da oft entspannter, weil zumindest eine theoretische Option bleibt.

das spielt sicher eine rolle. was eventuell auch reinspielt: männer sterben im normalfall vor ihren frauen, haben also auch als kinderlose häufig bis zu ihrem tod noch ihre frau als gesellschaft. in der tat denke ich, dass schicksale totaler einsamkeit im alter, wie sie zb sunflower beschrieben hat, deutlich häufiger frauen als männer treffen. auch engagieren sich frauen durchschnittlich gesehen viel mehr in der pflege alter und oder kranker familienangehöriger – dadurch werden sie deutlicher und frühzeitiger mit dem "risiko einsamkeit" im alter konfrontiert.

S8üntxje


Upela,

ich weiß gar nicht, ob du hier noch liest, aber nachdem ich deinen Faden heute gelesen habe, mag ich auch noch ein paar Sätze dazu schreiben.

Ich bin vermutlich so ziemlich das Gegenteil von dir, ein sehr emotionaler Mensch, Karriere hat mich noch nie interessiert, Kinderwunsch war immer da und meine mittlerweile 3 erwachsenen Kinder habe ich, wie hier jemand schrieb, wohl "missbraucht" und zu meinem wichtigsten Lebensinhalt gemacht.

Dennoch, auch ich habe Zeiten, in denen ich mir vorstellte, was wäre wenn? Wenn ich damals anders abgebogen wäre? Wenn ich nur für mich allein verantwortlich geblieben wäre?

Und wie Shojo schreibt, ich habe mich mit unglaublichem Abscheu vor mir selbst

gefragt, wieviel leichter wohl mein Leben wäre, wie anders es wäre, wenn zumindest meine behinderte Tochter einen frühen Tod gestorben wäre. Noch heute, wenn ich sie mal wieder als besonders anstrengend und energieraubend empfinde habe ich solch böse Gedanken und stell mir vor, wie frei ich sein könnte, wo doch die anderen erwachsen und auf einem guten Weg in die Selbstständigkeit sind, wenn es sie nicht gäbe.

Und trotzdem muss ich meine Liebe für sie nie in Frage stellen.

Deshalb lese auch ich, trotz all meiner Emotionalität aus deinen Sätzen heraus, wie du den kleinen Mann liebst, auch wenn du es anders formulierst, ich musste herzhaft schmunzeln und fand es keineswegs kalt oder gefühllos.

Ich kann dir bei der Problemlösung keine Ansätze bieten, aber auch jemand wie ich, der von vielen so herablassend als "Übermutter" oder "Muttertier" betitelt wird, kann hadern mit seiner Entscheidung von Zeit zu Zeit und sich abscheuliche Gedanken machen, das wollte ich dir gerne sagen.


Isabell

Es wird aber anders werden. Mit jedem Jahr oder meinetwegen auch alle 3 Jahre. Vom reinen Wickeln und füttern kommt es zum eigenständigen auf's Klo gehen, eigenständig die Mahlzeiten mitessen die man kocht, die Nächte werden durchgeschlafen, der Kindergarten kommt, die Schule kommt...es werden Freunde besucht, man kann gemeinsam Spiele spielen, es wird draußen mit anderen Kindern rumgetobt....irgendwann steht jeden Tag was Anderes an....man selbst als Mutter hat immer mehr Zeit für sich selbst.

alle Mütter schreiben hier in etwa in diesem Tenor.

Ich fand die Baby- und Kleinkindzeit meiner Kinder deutlich angenehmer und entspannter als die Zeit zwischen 12 und 17 ;-)

Es wird also anders, aber einfacher? ;-D


Kleio

Ich kenne ein paar Eltern, die voll im Berufsleben stehen, Karriere machen, Kinder haben, Partnerschaft führen, Freunde treffen, ins Theater gehen, etc – also einen absolut vollen Terminkalender und dieses Vorbild des geistig wachen und offenen geraten die Kinder ganz anders, als in diesem typischen Alltagstrottleben, in dem die Eltern ihre Arbeit zwischen 8-17:00 abarbeiten, weil sie es ja müssen, nach Hause gehen, den Kindern Fertigessen auf den Tisch knallen und sich dann müden vor den Fernsehen setzen und das höchste der Gefühle vielleicht noch irgend ein Verein ist. Die sehen wie hart die Eltern arbeiten, werden aber von Kleinauf inspiriert und gefördert, sehen aber auch, wie erfüllt sie sind und wollen mit 14-15 schon in diese Richtung schnuppern.

irgendwie malst du da eine Welt, die ich so nicht kenne. Weder durch meine Erfahrung, noch durch die Freunde meiner Kinder.

Du stellst es dar, als gebe es entweder – oder?

Oder verstehe ich dich da falsch?

Ich kenne Kinder aus sogenannten Akademiker-Karrierefamilien, die sehr ehrgeizig und interessiert sind, neugierig und lebenslustig ebenso wie die, die Einzelgänger mit Drogenproblemen sind. Und genau solche Kinder finde ich auch in den Familien, in denen es nicht um Karriere sondern darum geht, abends ein gesundes Essen auf den Tisch zu bringen. Zumindest an den meisten Tagen.

Kennst du das anders?


danae87

Ich komme viel besser mit meinen Vätern klar die sich entweder verzogen haben und damit ihre mangelnde emotionale Bindung deutlich kommunizierten oder mich verprügelt haben als mit meiner Mutter die immer sagte:" Du bist das Beste was mir je passiert ist." um dann bei anderer Gelegenheit zu erklären sie hasse ihren Job und das sie ja was ganz anderes machen würde, beruflich, wenn es ich nicht gäbe.

ist das ehrlich für dich so? Du kommst mit mangelnder emotionaler Bindung und Prügel besser zurecht als mit einem Mensch der dir das Gefühl gibt du seist das Beste für ihn, und der gleichzeitig offen zugibt, wenn er nicht für dich sorgen müsste, dann würde er einer anderen Arbeit nachgehen?

Warum? Das eine ist das Gefühl für das Kind und das andere die Verantwortung, die das mit sich bringt.

ich gaube kaum, dass die Lidl- oder Aldi Kassiererinnen ihren Job alle so toll finden, sondern dass sie ihn machen, um ihre Familie zu ernähren, und wenn diese dann sagen, sie würden den Job ohne Kind nicht machen, dann ist das für dich schlimm?

Cnaoixmhe


Es wird also anders, aber einfacher?

Einfacher insofern, als dass die eigene Präsenz viel weniger gebraucht wird. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es nicht einfacher werden könnte.

upela. Uff. Dass du mal so empfinden würdest, das hätten dir viele sicher schon lang vor der Schwangerschaft mit deinem Sohn vorausgesagt. Andererseits ist das ja nun kein ganz abwegiges Gefühl, du hast grade das erste Jahr rumgebracht und ja, da verliert man meistens einen nicht kleinen Teil der eigenen Personalität. Diesen Teil muss man wieder finden, neu zusammensetzen, flicken und irgendwie wieder in das eigene Sein einstricken. Das ist eine ätzende Sache, aber wenn man sich mit sich beschäftigt, dann kann das auch sehr fruchtbar sein. Hinterfragen darfst du alles, nur nicht mit deinen Entscheidungen hadern.

So eine Beratung tut gut! Alles Gute dafür.

d>an\aeQ8x7


Süntje

ist das ehrlich für dich so? Du kommst mit mangelnder emotionaler Bindung und Prügel besser zurecht als mit einem Mensch der dir das Gefühl gibt du seist das Beste für ihn, und der gleichzeitig offen zugibt, wenn er nicht für dich sorgen müsste, dann würde er einer anderen Arbeit nachgehen?

Nicht ganz. Sie hat gesagt ich sei das Beste das ihr je passiert sei, aber das Gefühl das sie mich für zahlreiche Fehlentscheidungen ihres Lebens mitverantwortlich macht war viel viel präsenter. Die Diskrepanz zwischden dem was gesagt wurde und dem was gefühlt ankam war für mich als Kind kaum auflösbar und ichhatte immer das Gefühl das irgendwas nicht stimmt. Bei den Vätern wusste ich woran ich bin, da waren immerhin die Fronten klar, bei meiner Mutter war das nie ganz deutlich.

KGleWio


Süntje

Du stellst es dar, als gebe es entweder – oder?

Oder verstehe ich dich da falsch?

Doch, ein wenig. Es geht hier um eine TE, die einen bestimmten Hintergrund hat. Insofern sehe ich es nicht als zielführend ihr mitzuteilen, einen Auszug bezüglich der Menschen zu erzählen, die in Verhältnissen leben, die ihren so gar nicht ähneln.

Ich kenne Kinder aus sogenannten Akademiker-Karrierefamilien, die sehr ehrgeizig und interessiert sind, neugierig und lebenslustig ebenso wie die, die Einzelgänger mit Drogenproblemen sind. Und genau solche Kinder finde ich auch in den Familien, in denen es nicht um Karriere sondern darum geht, abends ein gesundes Essen auf den Tisch zu bringen. Zumindest an den meisten Tagen.

Kennst du das anders?

Ich kenne kein vergleichbares Paar, bei denen die Frau karriereorientiert ist und mehr als ihre 8 Stunden täglich arbeitet, auch alleinerziehende Frauen, bei denen die Kinder unterfordert und vernachlässigt sind/waren. Das ist tatsächlich so. Das liegt selbstverständlich daran, dass ich mit Menschen nichts anzufangen weiß, die das, was sie machen auch mit Leidenschaft machen, neugierig und wissbegierig sind, ihren Beruf nie nur als Beruf sehen, sondern mehr oder minder als Berufung, etc. Ich will damit nicht sagen, dass so ein Vorbild nicht trotzdem dazu führen kann, dass die Kinder so geistig gar nicht gefördert werden, gar keine Interessen verfolgen, aber ich kenne es tatsächlich nicht anders. Umgekehrt würde ich mich mit Menschen, die andere nicht mit Respekt behandeln, gar nicht umgeben und das bezieht sich natürlich dann auch auf die Kinder. Menschen, die ihre Kinder vom Fernseher erziehen und selbst davor setzen, wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommen und gemeinsam oder separat gegessen haben, mit denen hätte ich schwerlich Gesprächsstoff.

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