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Lebensfehlentscheidung

Kxlett&erpf9lanze8x0


Sorry, aber das ist doch quatsch. Dass ein Kind das Leben verändert, weiß jeder. Was das im Detail bedeutet, kann man doch ohne eigenes Kind gar nicht wirklich einschätzen.

Naja aber man kann ja schon einiges an anderen menschen sehen, also wie deren leben vor den kindern war und wie danach, wie sie sich geändert haben etc. Und vielleicht gar an familienmitgliedern, die ähnlich erzogen wurden wie man selber und schauen wie die dann damit umgehen. Also obwohl mein bruder eigentlich ein ganz anderer typ ist als ich, hab ich da schon einige sachen gesehen, die für mich kinder haben besser abschätzbar macht.

Und mal ganz grob gesagt, wenn man vorher viel gearbeitet hat, viel gemacht hat und das auch voll muss man doch wissen, dass das dann nachher nicht mehr so läuft. Also irgendwoher muss die zeit für das kind ja kommen. Das ist doch super typisch, dass zumindest einer bei der karriere dann zurückstecken muss und der freundeskreis nicht selten kleiner wird.

W in-terJfest


in meinem Umfeld hatte vor mir noch keiner ein Kind. Und die, die eins haben, hatten Kinder in meinem Alter, also meine Eltern :)

KElette\rpflanGze80


in meinem Umfeld hatte vor mir noch keiner ein Kind. Und die, die eins haben, hatten Kinder in meinem Alter, also meine Eltern :)

Das ist dann natürlich ungünstig, aber dann gibt es immernoch beispielsweise foren, wo dann leute wie ich glaube danae wars sagen, dass es dann eben erstmal essig ist mit der uni karriere. Also man ist niemals die erste person mit kindern;)

uGpVelxa


Winterfest, danke. Du sagst mit weniger akuter Verzweiflung, was Sache ist. Ich kann Stress. Ich kann wenig Schlaf. Ich kann nicht: fremdbestimmt sein. Ich dachte, das geht schon alles, Kind, Karriere, Leben. Aber alles kostet so viel mehr Kraft. Und der einzige Mensch, von dem ich eigentlich Teamwork erwarten darf, kostet auch Kraft. Nein, ich kann das nicht wie Inkognito fatalistisch sehen, a la "ist halt so". Das war noch nie meine Art.

grelb unNd guxt


das ist halt der Grund, warum man nicht anderen zuliebe ein Kind kriegen sollte...ich persönlich würde mir den allerschlimmsten Verlauf ausmalen (zB plötzlich alleinerziehend, arbeitslos, Stress pur usw, Sachen, sie eben passieren können). Und erst, wenn ich alles für mich abgewogen hätte würde ich tatsächlich ein Kind kriegen. Wenn man da nicht von Anfang an 100% selbst dahinter steht, kann es halt blöd laufen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass alles wunschgemäß läuft und der Partner sich genau 50% kümmert.

Kxlett er"pflYan3ze8x0


Ich kann nicht: fremdbestimmt sein

Da frage ich jetzt nochmal, wie du es dir denn ausgemalt bzw. vorgestellt hast? Also hast du das nicht berücksichtigt, oder ist es schlimmer als gedacht? Und wie kannst dus ändern oder ist es gar nicht zu ändern (das klignt mit dem fremdbestimmt nämlich extrem, da ein kind nunmal automatisch dich mitbestimmt und du es nicht steuern kannst, aber das war ja irgendwie vorher klar?)

Nein, ich kann das nicht wie Inkognito fatalistisch sehen, a la "ist halt so". Das war noch nie meine Art.

Das ist ja auch legitim, aber nochmal, was hast du erwartet und wie könntest du dieser erwartung am nächsten kommen? Also da sist mir alles noch ein bisschen schwammig und um konkrete tipps und einschätzungen zu geben müsste ich erstmal wissen, wass du dir wie gesagt vorgestellt hast.

g=elb und| xgut


@ upela

du kannst ja jetzt im Grunde nicht mehr machen, als deinen Partner zu bitten mehr zu machen, dich zu entlasten und dich irgendwie mit der neuen Situation abzufinden.

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück und dass es bald besser wird.

Wtin;terMfest


ich hab mir drei Jahre Gedanken gemacht, mit Leuten geredet, Bücher gelesen. Und trotzdem nicht gewusst, dass ich heulen könnte, nur weil ich nie nie nie die letzten drei spannenden Seiten meines Buches lesen darf, wenn es gerade nicht passt. Woher hätte ich es wissen sollen? Niemand ist so eng an einem dran, wie das eigene Kind. Also kann man es sich ohne doch auch nur bedingt vorstellen.

R^igh,tNow


Habt ihr jetzt Mal genug auf upela eingehakt? Mit Empathie seid ihr ja nicht gerade gesegnet. :(v

Sie ist so verzweifelt und fühlt sich scheiße, kommt ins Forum und sucht Rat und ihr tretet noch schön nach dem Motto selbst Schuld? Das ist nicht grad die feine Englische.

@ upela:

Ich glaube es ist eine gute Idee das du dir für dich und deinen Partner erst Mal eine Beratung von außen holst. Jemanden der einen anderen Blick hat.

Das dein Partner nicht sieht was zu tun ist, was geplant gehört: Wahrscheinlich hast du schon immer die Dinge in die Hand genommen? Geplant, gemacht und alles vorbereitet? Dann versuche davon Abstand zu nehmen (irgendwer hatte das schon geraten, ich weiß grad nicht mehr wer).

Ich hoffe es geht dir bald wieder besser, ich mag deine Beiträge im Forum sehr und ich glaube nicht das diese Situation wie sie momentan ist auf ewig so bleiben wird. Du wirst das schon schaffen @:) :)*

uRpelxa


Was soll das, Frau muss damit rechnen, allein dazustehen? Dass ich meinen Grinsekäfer allein gross bekäme, wenn es ein Unglück gäbe, steht ausser Frage. Aber solange er bei Sinnen und Kräften ist, hat er seinen Teil zu tun.

K"leCtte}rpf-lanzex80


Mir ist da noch ne Nachfrage eingefallen:

Ich habe die bessere Ausbildung, verdiene mehr, habe theoretisch die besseren Karriereaussichten – aber mein Partner kümmert sich nicht um Spielzeug, nicht um Bücher, nicht um Kleider, nicht um einen irgendwie geregelten Familienalltag mit gemeinsamem Abendessen, hält mir nicht den Rücken frei.

Wie ist das denn vorher abgesprochen worden bzw. geplant worden? Also welche Abmachungen gab es zum thema karriere und den rücken frei halten? Also wenn ihr das so abgemacht habt, dass er dir den rücken frei hält und du karriere machst würde ich das auf jedenfall nochmal betonen und "beweisen" in dem du darauf hinweist, dass du beruflich nicht so weite rkommst wegen der zeit.

gqelbS unGd gut


dann sag ihm das so klipp und klar.

KnletteDrp{fulanzxe80


ich hab mir drei Jahre Gedanken gemacht, mit Leuten geredet, Bücher gelesen. Und trotzdem nicht gewusst, dass ich heulen könnte, nur weil ich nie nie nie die letzten drei spannenden Seiten meines Buches lesen darf, wenn es gerade nicht passt. Woher hätte ich es wissen sollen? Niemand ist so eng an einem dran, wie das eigene Kind. Also kann man es sich ohne doch auch nur bedingt vorstellen.

Da hast du schon recht, so war das auch gar nicht gemeint, es ging eher um so details wie karriere machen, dass man dann nicht so karriere machen kann wie ohne kind ist irgendwie klar, wenn nicht gerade der partner versprochen hat, einemd a ziemlich viel bis alles abzunehmen

g+ato


Aber volle Kariere, wie andere ohne Kind.. vergiss es, die Zeiten sind noch nicht so und lass das nicht an deinem Mann aus. Der kann auch nichts dafür.

Das ist doch Blödsinn! Bei Männern sind Kinder auch kein Grund für einen Karriereknick. Das geht nur, wenn die Frau den Mann entsprechend entlastet. Warum sollte das nicht andersrum funktionieren? Und wenn er nicht will, obwohl es anders abgesprochen war, kann der Mann in dem Fall sehr wohl etwas dafür.

@ upela

Für mich stellt sich die Frage, inwieweit ihr euer Leben mit Kind im Vorfeld abgesprochen habt und wer davon jetzt abweicht? Ansonsten wie sieht es mit externer Hilfe aus? Putzhilfe, Aupair, persönliche Assistenz, etc.? Je mehr Aufgaben du delegierst umso mehr Zeit hast du für andere. Ist dann nur leider auch eine finanzielle Frage.

u@pelxa


Ja, ich komm schon wieder zu Schlag. Komm ich ja immer. Ja, das ist mein Fehler, ich schaff ja alles immer irgendwie, emotional, zeitlich, umfangmässig. Klar kann ich so tun, als hätte mein notorisch einschätzungsunfähiger Freund recht, dass Mini grad keine Kleider braucht. Dann kostet die nächste Austattung halt 300 statt 50 Franken. Die, weil wir Kindskosten gehaltsprozentual teilen, vorwiegend an mir hängen bleiben. Sooo einfach ist "nicht tun" nicht. Dann würde der Kleine null gefördert und bekäme Schrott zu essen.

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