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Lebensfehlentscheidung

u,pexla


Vielleicht noch etwas, das viele angesprochen haben - nicht dass es scheint, ich würde nicht zuhören: Ich hatte nie den vielbeschworenen Kinderwunsch. Ich kann mit Kindern, hab mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, und ich mag mein Kind. Er ist lustig, smart und unglaublich fröhlich, ein wandelndes Antidepressivum. Aber ich hab nie ein Kind zur Erfüllung gebraucht. Ein gemeinsames Kind als Teamprojekt, ja, das konnte ich mir vorstellen. Ich habe meinem Partner nie die Vaterqualitäten abgesprochen, und er ist ein toller Vater, verliebt bis dorthinaus in den Kleinen. Da hab ich schon richtig gelegen. Was planbar war, haben wir abgesprochen, bevor wir mit irgendwas losgelegt haben, und was ging, wurde 50:50 geteilt. Aber es gibt auch undankbares, und dass 50:50 für meine berufliche Leistungsfähigkeit nicht reicht, dafür war ich wirklich blind. Keine Erfahrungswerte, keine Vorbilder, keine Familien mit ählichem Modell rundum. Nein, ich hatte keine Vorstellung.

u0pelxa


Kletterpflanze, ich bin dran. Wenn ich's ernst mein mit dem Nachdenken, dauert das, und für manche Gedanken bin ich heute auch einfach nicht offen.

t!urmaluin


Eine andere Seite und Sicht der Dinge....ohne jemanden kritisieren oder angreifen zu wollen.

Für mich lesen sich diese ganzen Beiträge irgendwie traurig, fast brutal. Auch wenn ich all diese Beiträge ernst nehme und irgendwie versuche zu verstehen, ist das alles aus meiner Sicht sehr schwer nachzuvollziehen...eben aus meiner Sicht.

Ich hätte gerne unser Kind erleben wollen! Aber das ist eine andere Geschichte...eben meine :°(

s?weet-ksoc.c.erfreaxk


Hallo upela und alle anderen *:)

ich muss ehrlich gestehen, dass mich Dein Faden etwas entmutigt...

Erstmal hört sich das schon etwas egoistsch von Dir an – aber wenn man so darüber nachdenkt, dann ist es durchaus verständlich, dass Du Dir solche Gedanken machst. Ich finde es super, dass Du Rat suchst und nicht einfach alles verteufelst!

Ich möchte auch gern ein Kind, habe einen älteren Partner, deshalb soll es bald losgehen. Mich beschleicht allerdings immer wieder eine Angst, dass mir genau das passiert, was bei Dir jetzt geschehen ist. Die Sorge, selbst nicht mehr "voll" arbeiten und sich nicht weiterentwickeln zu können, sich nur noch mit Familie, Haushalt etc. beschäftigen müssen... Wünschen würde ich mir, dass beides zusammen funktioniert, aber meine Pläne sind mutig und riskant – was daraus wird, keine Ahnung.

Worauf es aber definitiv ankommt, ist die Unterstützung durch den Partner und DAS ist Dein großes Problem... Mein Freund hat bereits gesagt, dass er Elternzeit nehmen kann und er hätte sogar Spaß daran, ein paar Monate zu Hause zu sein, während ich promoviere, mein zweites Examen mache usw.

Ich befürchte, ohne einen entspr. Partner wird sich Deine Situation schwer verbessern können.

Deshalb:

Ist er "der Richtige"? Gibt es eine Chance, dass sich etwas ändert? Ist ihm klar, dass davon evtl. Eure Zukunft abhängt??

Ich wünsche Dir ganz viel Glück :)*

SSplittAerseexle


Dir wird niemand etwas danken Upela... Und dein Beruf? Schmeiß weg... Sorry, das ich das gerade so hart sage, aber ich habe die letzten 2 Jahre knapp 9 Kinder gehabt. Davon hatten 8 Hufe und eines Pfoten. Ich bin von heute auf Morgen vor die Türe gesetzt worden... Ganz ehrlich? Deine Arbeit wird dir nie jemand danken ;-)

gMaul\oixse


Mein Freund hat bereits gesagt, dass er Elternzeit nehmen kann und er hätte sogar Spaß daran, ein paar Monate zu Hause zu sein, während ich promoviere, mein zweites Examen mache usw.

Finde den Fehler. Hast du ihn? – Genau, "ein paar Monate". ;-D

uApelxa


Soccer, ich mag ungern unken, aber "Spass am zu Hause sein haben" heisst nicht, Spass am Haushalt zu haben. Meiner war auch drei Monate daheim. Abends aufgeräumt, Sachen besorgt etc hab ich. Während er in meinen drei Monaten mal den Spruch gelassen hat, ich hätte jetzt schon den ganzen Haushalt zu schmeissen, ich wäre ja daheim. Mit Babyblues, kaputtester Dammregion und Anämie im vierten Stock mit Waschküche im Keller.

FwlCamechexn


Dir wird niemand etwas danken Upela..

dazu kann ich nur sagen "Jeder ist seines Glückes Schmied"

Mir muss niemand Danken und ich erwarte keinen Dank (beruflich gesehen) Und dennoch hab ich mir meinen beruflichen Traum im letzten Jahr erfüllt – trotz 2er Kinder (3 und 7)- OK, es hat 7 Jahre gedauert, denn den Zraum hatte ich schon immer und konnte ihn mir erst jetzt erfüllen, aber ich habe ihn nie aus den Augen verloren und ich wusste, irgendwann kommt meine Zeit. Es hat Kraft und Nerven gekostet und ich hab gekämpft und ich habe es niemanden anders als MIR selbst zu verdanken.

Man darf sich auch auch nicht immer auf die anderen verlassen. Der Wille kann Berge versetzen. :)*

tFurmaxlin


Soccer, ich mag ungern unken, aber "Spass am zu Hause sein haben" heisst nicht, Spass am Haushalt zu haben. Meiner war auch drei Monate daheim. Abends aufgeräumt, Sachen besorgt etc hab ich. Während er in meinen drei Monaten mal den Spruch gelassen hat, ich hätte jetzt schon den ganzen Haushalt zu schmeissen, ich wäre ja daheim. Mit Babyblues, kaputtester Dammregion und Anämie im vierten Stock mit Waschküche im Keller.

Das ist allerdings nicht nur Schade, sonder einfach nur :(v :(v :(v ...und Dein Frust darüber nachvollziehbar.

uYpelma


Ja, ich hab das damals auch irgendwie hingekriegt. As usual. Erst, wie es mir mit der Zeit körperlich besser gegangen ist - und das hat lang gedauert - konnte ich einschätzen, wie fertig ich nach der Geburt war und wie verrückt ich war, mir gleich wieder so viel abzuverlangen. War ja nur eine Geburt, macht man halt so schnell mal und dann geht's weiter....

F}la'mechxen


Ja aber ohne den Mann jetzt in schutz nehmen zu wollen,. ER kann NICHT wissen, was eine Geburt einer Frau abverlangt.Er sieht sie Leiden, er hört sie schreien...Er sieht sie aber auch danac im Hichgefühl aller verfügbaren Hormone und er fragt sich ganz sicher, wie kann sie jetzt schon wieder lachen, wo sie doch eben noch Todesschreie von sich gegeben hat.

Er kann es nicht wissen. Er kann vielleicht die Wunden sehen, aber er wird das Hormonechaos fühlen, er wird nie wissen, wie es ist, wenn die Milch einschießt und es von der Brustwarze bis ins Gehirn zieht, wenn das Kind die ersten Tage dran saugt. Wie soll er das nachempfinden ???

Wir wissen doch auch nicht, wie weh es wirklich wehtut, wenn ER einen Tritt in die Eier bekommen. Wir sehen nur, wie er %:| umfällt und %:| %:|

FFlameMchen


20 Tausend Tippfehler...es ist spät {:( zzz zzz zzz

uop=ela


E soll es nicht nachempfinden. Er soll kognitiv in der Lage sein, Anzeichen und Äusserungen von Schmerz, auch direkt formuliert, in "pfo, die leistet grad unglaubliches, das kann ich nie vergelten, aber ich tu mein möglichstes" zu übersetzen.

FYlameichen


ich verstehe, was du meinst, ganz sicher :)_ hab es ja selbst 2x durch...zumindest kam hin und wieder de Frage "Was hast du eigentlich den ganzen Tag gemacht" wenn es wie Kraut und Rüben aussah >:( und ich Augenringe bis zu den Knien hatte.....

Ich habe dann mal richtig Frust abgelassen und dann gings wieder ]:D

F\lame4chexn


Blödes Bsp, aber er fragt mich ja auch immer, wie ich mit so einem dreckigem Auto (innen wie außen) rumfahren könnte. Wenn ich mein Auto so ansehe...ja also OK, es ist nicht lupenrein...aber soooooo dreckig, wie er das findet, isses nun wirklich nicht.

Er hat einfach ganz andere Vorstellungen...

Aber ich verstehe das Grundproblem bei dir :)* :)*

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