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Fremdenlegion, wer kann/ möchte mir dazu was erzählen ?

aflonzeathHome


Bei den Arten der Einsätze und deren Gefahrenstufe halte ich es für extrem gefährlich seine alte Identität zu behalten. Der neue Name und die neue "Heimatstadt" sind auch ein Schutz. Wenn der potenzielle Feind deinen echten Namen usw. kennt kann es unter Umständen auch gefährlich für deine Familie und deine Verwandten werden.

Villeicht gibt es ja in der Legion auch Untergruppen wie Transport oder Logistik und da würde es gehen. Bei den direkten Kampfgruppen würde ich es mir aber mit der Identität mehr als 2 mal überlegen.

m_nexf


Ja, man kann ja auch nach wie vor auf die neue Identität bestehen. Aber sie wird nicht standardmäßig verpasst. Ich habe das ganz ohne Wertung geschrieben.

E5hemaUligeKr Nurtzer< (#467x193)


Über die Legion per se sind soviele Halbwahrheiten im Umlauf, dass es schon wieder erschreckend ist. Ja, früher war die Legion ein wilder Haufen mit recht zweifelhaften Gestalten. Mittlerweile hat sich die Truppe doch sehr gemausert und ist ein regulärer Bestandteil der französischen Streitkräfte. Damit halten die nicht hinterm Berg.

Abgesehen davon, eine neue Identität bzw. Reisepass etc. gibt es mittlerweile eigentlich nurmehr auf expliziten Wunsch.

cDh?aFoxt


Mein Urgroßvater war bei der Fremdenlegion. Ich weis nur, dass die nach den Tot meines Urgoßvaters bei meiner Urgroßmutter vor der Türe standen und Ihr führ den Einsatz ihres Mannes gedankt haben. Sie hatte zeit ihres Lebens eine gute Witwenrente für ihren gefallenen Ehemann erhalten.

Fcee8x4


Ich danke euch allen für eure Antworten.

Die frage nach seiner Identität brauch ich nicht stellen, da ich seine Familienverhältnisse kenne. Er ist wer er davor war.

Seine Identität wer er dort war, ist für mich nicht wichtig, da es für mich nur ein Name für eine bestimmte Zeit war.

Zur Zeit fallen mir seine Narben auf. Er antwortet kurz und knapp. Es tut ihm aber gut.

Was ich genau wissen will, und er mir sagen will/darf über Einsatz/Tötungen weiß ich noch nicht. Soweit sind wir noch nicht. Ich weiß wie es bei der BW im Einsatz läuft. Und ich stell mir die Einsätze der FL bei weitem schlimmer vor... Auch im Zivilen (Opfer ?) Sinne.

Seinen Andeutungen nach, war er nicht im Transport etc... Ich nehme an Häuser/Nahkampf...

Was meint ihr mit Heute/Damals ? Wie gesagt, seine Zeit bei der FL liegt 20 – 25 Jahre, wenn nicht sogar schon 30 Jahre zurück.

HBa5im


"Würde ich es doch erfahren sobald wir zusammen ziehen"

das liest sich für mich komisch. Ihr wollt erst zusammenziehen, und dann will er mit der Wahrheit rausrücken ?

Ihr wollt doch zusammenziehen, weil ihr euch vertraut oder mögt oder sowas.

Versteh ich wohl nicht richtig.

C!oldlxife


@ Fee84

Gibt vers. möglichkeiten .. Er kann auch Aufklärer gewesen sein oder Fallschirmjäger .. Ist alles möglich.

Die Fremdenlegion hält viel von Ehre und hat klare Richtlinien ..

Früher waren sie mehr im Kriegsszenarien tätig, haben aktiv mitgekämpft.

Es ist aber so das sich das auch jetzt gewandelt hat .. Jetzt sind die eher bestrebt für Ordnung zu sorgen in Regionen die einem Krieg nahe sind ..

Ich persönlich kann mir nur Vorstellen dass er dann im Kuwait Konflikt (Befreiung) aktiv war ..

Scmara~gdaOugxe


Salami-Taktik? Ich würde nie mit jemandem zusammenziehen, der mir nicht grundsätzlich vertraut und mit irgendwelchen dunklen Geheimnissen hinterm Berg hält. Wärst Du nicht selbst draufgekommen, hätte er es Dir bis heute nicht gesagt. Auf so etwas würde ich mich nie einlassen.

Das klingt ja fast so, als solltest Du die Katze im Sack kaufen. Komm, Schatz, lass uns erst mal zusammenziehen, und dann erst rück ich mit der ganzen Wahrheit raus, dann steckst Du emotional tief genug drin und kannst auch sonst nicht eben mal so einfach Schluss machen als wenn Du komplett unabhängig (dazu gehört u.a. eine eigene Wohnung mit Job)

gOpx56


Mein Vater hat sehr selten über seine erlebnisse im 2tenWK erzählt. Zwei Schilderungen wie er jemand getötet hat haben sich mir eingeprägt. Ich könnte darauf verzichten.

Jeder, der etwas von kriegseerlebnissen anderer erfährtt, muss sich darüber im klaren sein, dass es sich um eine lebenssituation handelt, in der es oft darum geht selbst zu überleben. Aus meiner sicht ist es durchaus auch erklärbar wenn zu exzessen lommt.

Dass manche schilderungen eine beziehung belasten können ist klar.

geps5x6


smatagdauge

ich glaube es fällt nicht immer leicht über traumatische erlebnisse zu reden. Da braucht es vettrauen dazu.

m\nef


Ich versteh nicht, wieso man beim Zusammenziehen automatisch erfährt, was man vorher nicht erfahren hat. Was während seiner Zeit in der Fremdenlegion abgegangen ist ist doch nichts, was man beim Zusammenwohnen automatisch mitbekommt als wärs ne kleine Macke wie totale Unordentlichkeit :-/

Die Fremdenlegion hält viel von Ehre

Naja, kommt drauf an, wie man Ehre definiert ":/

w!ienwer20x08


ist er staatenlos?

S mara[gdauxgxe


"smatagdauge

ich glaube es fällt nicht immer leicht über traumatische erlebnisse zu reden. Da braucht es vettrauen dazu.

gp56"

Das ist richtig. Und wenn er kein Vertrauen hat, sollte sie nicht zu ihm ziehen. Eine Beziehung ohne ausreichendes Vertrauen steht auf tönernen Füßen.

gspx56


Ich denke mal eine Vertrauensstufe ist mit jemand zusammenzuziehen. Wenn man das Übersteht, will heißen wenn man eine gewisse Zeit zusammnlebt, kanns weitergehen. Ich denke mal als Fremdenlegionär oder auch Mitglied der deutschen Spezialkräfte, kann man Erfahrungen machen die man evtl. sein Leben lnag nicht mitteilt.

Wie ich erst in den letzten Jahren bemerkt habe, bin ich in einem traumatisierten Umfeld aufgewachsen. Da habe ich das Schlimme erst nach fast 50 Jahren genau erzählt bekommen. Vorher gabs nur Andeutungen. Mein Vater hat mir nie direkt etwas erzählt. Was ich weiß habe ich zufällig mitbekommen wenn er sich mit anderen ehemaligen Soldaten ausgetauscht hat. Allerdings hab ich ihn auch nie direkt gefragt.

Ich kann Feee84 auch nur empfehlen nicht zu tief nachzubohren. Einfach nur aufnehmen was er von sich aus weitergibt. Mein Vater hatte offensichtlich auch Angst vor dem Sterben. Er hat sich dann eine Demenz zugelegt und war zum Schluss nicht mehr ansprechbar. Vielleicht ist im das Sterben dadurch leichter gefallen.

SJm@arUagdalugxe


Ich denke mal eine Vertrauensstufe ist mit jemand zusammenzuziehen.

Wenn ich es richtig verstehe, würde sie zu ihm ziehen. Das heißt, sie leistet Vertrauen - nicht er. Er hat ihr nicht mal so weit vertraut, dass er ihr von sich aus gesagt hat, er wäre in der Fremdenlegion gewesen. Die Zugehörigkeit allein hat mit Trauma nichts zu tun. Zu seinem Lebenslauf sollte man schon stehen. Dasselbe gilt in meinen Augen auch für andere "geächtete" Berufsgruppen.

Mein Vater hatte offensichtlich auch Angst vor dem Sterben. Er hat sich dann eine Demenz zugelegt und war zum Schluss nicht mehr ansprechbar.

Finde ich ziemlich gewagt, diese These: Sich eine Demenz zuzulegen.... :-/

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