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Fremdenlegion, wer kann/ möchte mir dazu was erzählen ?

g'p56


Du findest also eine Frau, die schon mal abgetrieben hat, muss das auf jeden Fall dem Partner erzählen bevor sie mit ihm zusammnzieht?

Finde ich ziemlich gewagt, diese These: Sich eine Demenz zuzulegen....

gewagt nicht. Ich finde es ist durchaus im Rahmen des Möglichen.

Samara}gdRaugxe


Du findest also eine Frau, die schon mal abgetrieben hat, muss das auf jeden Fall dem Partner erzählen bevor sie mit ihm zusammnzieht?

Was hat das mit dem beruflichen Werdegang zu tun?

Ich finde, wenn man mit jemanden Bett und Tisch teilt, also zusammenzieht, dann sollte weder Fremdenlegion, Gefängnis, Prostitution etc. verschwiegen werden. Da geht es nicht um Details sondern um Fairness gegenüber dem anderen. Wenn dafür das Vertrauen nicht reicht, sollte man besser allein bleiben als eine Partnerschaft auf einer Lüge aufzubauen (und manchmal ist auch das Verschweigen eine Unehrlichkeit, auf jeden Fall ein Vertrauensbruch).

Ich finde es ist durchaus im Rahmen des Möglichen.

Mehr auch nicht.

mCnxef


Eine Beziehung ohne ausreichendes Vertrauen steht auf tönernen Füßen.

Nichtsdestotrotz geht es hier um etwas anderes. Wenn Fee84 ihre ganze Beziehung durchdiskutiert haben will und nicht nur Infos zum Thema Fremdenlegion sucht, kann sie das ja nochmal ausdrücklich schreiben. Ansonsten find ichs vermessen, ihr hier ungefragt eine Beziehungsanalyse aufzudrücken.

SnmaragedaJugxe


Ihr Threadtitel bezieht sich auf Infos zur Fremdenlegion, wenn man aber selbst Einblicke in die Beziehung gewährt, ist es doch zu erwarten, dass Leute auch dazu was sagen. Wenn der Thread rein informationstechnisch im Café eröffnet worden wäre, würde das sicherlich anders aussehen als wenn das im Forum für Psychologie steht.

manef


Ja, rechnen muss man hier leider mit einigem ... Das Faden steht nicht unter 'Beziehungen' ... Sie hat auch nichts in die Richtung gefragt ... Und deine Thesen finde ich falsch ... Was er bei der Fremdenlegion erlebt haben kann, kann dermaßen harter Tobak sein, dass es nicht zu den "nicht-so-schönen-Dingen-über-die-man-in-einer-Beziehung-aber-quatscht-sonst-ist-sie-nicht-gut" gehört. – Off Topic Ende -

g!pT56


Ja, rechnen muss man hier leider mit einigem

;-D

Was er bei der Fremdenlegion erlebt haben kann, kann dermaßen harter Tobak sein, dass es nicht zu den "nicht-so-schönen-Dingen-über-die-man-in-einer-Beziehung-aber-quatscht-sonst-ist-sie-nicht-gut" gehört.

:)^

21.01.14 12:00

Du findest also eine Frau, die schon mal abgetrieben hat, muss das auf jeden Fall dem Partner erzählen bevor sie mit ihm zusammnzieht?

Was hat das mit dem beruflichen Werdegang zu tun?

ich weiss nicht was ein Schwangerschaftsabbruch mit dem Beruf zu tun hat. Es sei denn man ist Gynäkologe. So war das aber nicht gemeint.

g.p56


Mir ist noch einmal etwas zum Thema eingefallen. Ich war in meiner Jugendzeit (schon lange her) mal in einer Kneipe. Da saß ein Betrunkener, der gemäß seiner Aussagen bei der Fremdenlegion war. Der hat von vielen Toten, die auf der Straße lagen erzählt (ich drück mich mal jetzt so aus). Ich weiß nicht ob er geprahlt oder verarbeitet hat.

Hmm eigentlich ganz schön Scheiße was ich alles so indirekt mitbekommen habe. Oder geht es anderen hier auch so?

Ich halt mich jetzt mal zurück. @:)

pwhoeNnix0x904


Ich denke nicht, dass es unbedingt an mangelndem Vertrauen zum Partner liegen muss, wenn man bestimmte Dinge nicht erzählt. Es kann auch ganz einfach Rücksicht sein. Nicht jeder kann gut mit den Erzählungen über diverse Kriegserlebnisse umgehen und will so etwas wissen.

Der Vater meiner ersten Freundin war beispielsweise zweimal für die Südafrikanische Armee im Krieg. Einmal wohl in Angola und einmal in Mosambik, unter anderem als Scharfschütze bei irgendeiner Spezialeinheit. Mir hat er erzählt, was er da getan hat und was er gesehen hat. Seine Frau und seine Tochter wussten nichts über die Details. Und das hatte absolut nichts damit zu tun, dass er ihnen nicht vertraut hätte.

Cwol8d[lifxe


Kann nur von mir sprechen aber ich erzähle auch nicht viel über meine militärische Einsätze bei der Armee mit meinen Partnerinnen.

Ich finde einiges muss die Partnerin auch nicht wissen .. Denn man sieht im Partner doch eher die liebevolle Person, die sanft ist, lieb und so ..

Und wenn die Partnerin dann hört "Ja dies und das war los .." oder "Ich musste dies und das machen .. Befehl ist Befehl" dann läuft man Gefahr nicht mehr als jene liebevolle Person angesehen zu werden mir all den herzlichen Eigenschaften ..

Oder dass sie ein Stück weit Angst vor einem bekommt ..

S;maragdUauxge


Ihm viel schon irgendwie ein Stein vom Herzen. Würde ich es doch erfahren sobald wir zusammen ziehen. Naja, nun weiß ich es jetzt schon. Aber die Details erfahre ich erst nach dem Umzug.

Wenn es darum ginge, die Partnerin mit Details zu verschonen, warum das dann nach dem Umzug nicht mehr?

Ich finde das einfach nur seltsam.

BoenKe5nobxi


Was ich meiner Freundin über meine ehemalige Bundeswehrzeit erzählt habe, geschah immer nach eigener "innerer" Bereitschaft und nicht aufgrund von festgelegten Terminen. Da finde ich sein Verhalten schon ein wenig merkwürdig.

Manche Dinge wird sie aber dennoch nie erfahren, das geht Außenstehende einfach nichts an.

_-Patrvat_i_


@ smatagdauge

"smatagdauge

ich glaube es fällt nicht immer leicht über traumatische erlebnisse zu reden. Da braucht es vettrauen dazu.

gp56"

Das ist richtig. Und wenn er kein Vertrauen hat, sollte sie nicht zu ihm ziehen. Eine Beziehung ohne ausreichendes Vertrauen steht auf tönernen Füßen.

Das hat mit Vertrauen nichts zu tun. Über traumatische Erlebnisse zu reden fällt immer schwer – Vertrauen hin oder her. Jemand der noch nie traumatisiert war, kann das auch nur schwer nachvollziehen. Mann muss auch bedenken, dass schon das Reden über ein Trauma zu einer Re-Traumatisierung führen kann. Die traumatisierte Person kann dadurch psychisch ziemlich instabil werden. Davor versucht sich aber der Traumatisierte zu schützen und das heißt in den meisten Fällen, das der Traumatisierte möglichst allen Triggern ausweicht, die zu einer Re-Traumatisierung führen können bzw. das Trauma verdrägt.

pghoenixx0904


Ich verstehe noch immer nicht, warum man in einer Beziehung auch noch die belastendsten Erlebnisse und die schlimmsten Erfahrungen durchkauen muss. Nicht jeder will vermutlich nochmal durchleben, was er eventuell getan oder mitangesehen hat und es gibt definitiv Dinge, die besser vergangen und vergessen bleiben und nicht wieder ans Tageslicht geholt werden sollten. Und man kann trotzdem zusammenleben, auch ohne so etwas zu wissen. Und man kann sich auch trotzdem vertrauen. Himmel.

F%eeR84


@ Smaragdauge

Wenn er es nicht gewollt hätte das ich vor dem Umzug davon weiß, dann hätte ich es auch nicht erfahren. Somit kaufe ich nicht die Katze im Sack. Wobei er ja derjenige ist, der Wohnort und Arbeitsplatz wechselt. Nirgends habe ich geschrieben das ICH zu IHM ziehe.

Dem Geständnis der Zugehörigkeit, folgen Nachfragen. Und somit sind wir beim Trauma. Ich merke schon jetzt das es ihm schwer fällt drüber zu reden, obwohl er es möchte.

_Parvati_

...hat das ja schon sehr gut Erklärt :

Das hat mit Vertrauen nichts zu tun. Über traumatische Erlebnisse zu reden fällt immer schwer – Vertrauen hin oder her. Jemand der noch nie traumatisiert war, kann das auch nur schwer nachvollziehen. Mann muss auch bedenken, dass schon das Reden über ein Trauma zu einer Re-Traumatisierung führen kann. Die traumatisierte Person kann dadurch psychisch ziemlich instabil werden. Davor versucht sich aber der Traumatisierte zu schützen und das heißt in den meisten Fällen, das der Traumatisierte möglichst allen Triggern ausweicht, die zu einer Re-Traumatisierung führen können bzw. das Trauma verdrägt.


Da geht es nicht um Details sondern um Fairness gegenüber dem anderen. Wenn dafür das Vertrauen nicht reicht, sollte man besser allein bleiben als eine Partnerschaft auf einer Lüge aufzubauen (und manchmal ist auch das Verschweigen eine Unehrlichkeit, auf jeden Fall ein Vertrauensbruch).

Ich finde es ein bisschen arg dreisst, meiner Beziehung zu unterstellen das Vertrauen fehlen würde. Dafür geht die Beziehung einfach schon zu lange.

Ich weiß ja nicht was du für eine Einstellung zu Beziehungen heisst, aber ich geh mit meinem Partner auch durch schwere Zeiten

Mal eben Schluss machen ? Bestimmt nicht wegen der FL oder weil er traumatisiert ist.

Du klingst ja so, als ob alle traumatisierten Menschen kein Recht auf Beziehung haben, oder nicht selber Entscheiden dürfen wann und mit wem sie sich über die Geschehnisse reden.

Tagtäglich gehen auf der ganzen Welt Beziehungen zu Bruch, und genug Beziehungen halten ein Leben lang. Und dafür gibts viele Gründe. Ich denke nicht das sich einer von uns das Bein bricht, wenn nach einer evtl trennung, wieder ein Umzug ansteht. Wir reden hier erstmal nur von zusammenziehen und nicht von Heiraten und 10 Kinder zusammen bekommen.

@ mnef

Ich versteh nicht, wieso man beim Zusammenziehen automatisch erfährt, was man vorher nicht erfahren hat.

Durchs zusammenziehen würde ich seine Sachen aus der FL sehen/finden. Momentan ist alles eingelagert (schon vor unserer Beziehung).

@ Wiener2008

ist er staatenlos?

Er ist nicht Staatenlos (auch nicht vor der FL).

@ phoenix0904

Ich verstehe noch immer nicht, warum man in einer Beziehung auch noch die belastendsten Erlebnisse und die schlimmsten Erfahrungen durchkauen muss. Nicht jeder will vermutlich nochmal durchleben, was er eventuell getan oder mitangesehen hat und es gibt definitiv Dinge, die besser vergangen und vergessen bleiben und nicht wieder ans Tageslicht geholt werden sollten. Und man kann trotzdem zusammenleben, auch ohne so etwas zu wissen. Und man kann sich auch trotzdem vertrauen. Himmel.

Müssen tut keiner was. Und wenn der Mann den ich Liebe und mit dem ich Zusammenleben möchte, jetzt bereit ist was zu verarbeiten (anstatt es zu verdrängen), dann bin ich an Seiner Seite.

Zu Hart was hier für Leute schreiben, die Ihre Partner nicht so nehmen wie sie sind.

Verteilt ihr beim Kennenlernen Fragebögen und sortiert dann gleich wieder aus ?

g\p56


:)^ :)=

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