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Trotz unauffälligem Mrt Angst/Panikattacken

Frirxdes hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich leide nun seit ca 4 Wochen unter angstzuständen und panikattacken. Letztere treten nicht mehr wirklich auf, da ich mich seit ca 2 1/2 Wochen in einer psychiatrischen notfallklinik befinde und mich hier einfach sicherer fühle (da Ärzte und Pflegepersonal hier sind). Ich leide unter fast allen Nebenwirkungen einer solchen angststörung: reizdarm, dauernd verspannt, schwindel, Müdigkeit, druck im Kopf (wahrscheinlich durch die Verspannungen).

Vor ein paar Tagen würde ein MRT bei mir gemacht, welches unauffällig war. Trotzdem ziehst und drückst ständig in meinem Kopf, was mir unglaubliche Angst macht.

Laut den Ärzten Bin ich topfit. Hat jemand ähnliches durchgemacht oder macht das gerade durch? Wie komm ich da nur wieder raus? Trau mich kaum aus der Klinik raus...

Wäre um Rat sehr dankbar.

Antworten
mZits^u1


Ja,all das kenne ich zu gut.

Durch was wurden die Angstzustände ausgelöst ??? ?

Bei mir was es Schwindel und ich dachte immer ich hätte Krebs.

Los ging es vor gut 10 Jahren.Mittlerweile habe ich es gut im Griff aber nur durch Antidepressiva.

PkiM]a0x509


Wirst du in der Klinik nicht auf Medikamente eingestellt, die dir jetzt die Anfangszeit mal vereinfachen? Diese brauchen natürlich eine Weile bis sie wirken.

Und dann solltest du dich für danach nach einem Therapieplatz umsehen. Aber das haben sie dir sicher alles schon gesagt, oder?

Wie sagen die, daß es weitergehen soll?

Ich hatte was ähnliches vor fast zwei Jahren.- Aber es war nicht ganz so schlimm, daß ich in eine Klinik bin. (Oder meine Angst vor der Klinik zu groß....keine Ahnung). Mir hat die Therapie unheimlich viel geholfen.

F~irdWexs


Ich bekomme anti depressive und tavor, was jetzt langsam reduziert wird.

Am 28. hab ich ein Vorstellungsgespräch in einer Klinik für eine Therapie. Alles soweit so wies laufen soll.

Aber dieser druck auf dem Kopf? Der macht mich verrückt! Vorallem im stirn/Nasen Bereich.. Was soll das? Das macht mir solche Angst.

FIirdxes


Die panikattacken kamen von heute auf morgen. Die erste Woche ging nicht vorüber ohne jede Nacht einen Notarzt zu rufen oder selber ins kh zu fahren. Dann bin ich erstmal für ein we hier her. Danach könnte ich wieder einige Tage nach Hause bis ich im Auto (bin selber gefahren) herzrasen bekam und dachte es wäre vorbei. Rief den Notarzt und bin am nächsten Tag gleich wieder her. Seitdem kann ich hier nicht mehr alleine raus, geschweigedenn weit weg von der Klinik.

A3ndroEidRlxer


Was da hilft?

1. Symptome nicht ernst nehmen egal wie schlimm es ist, sie stattdessen extra provozieren und die angst aushalten.

2. Viel Geduld.

3. Ruhe bewahren

4. Keine angst mehr vorm Tod haben, der kommt so oder so

5. Antidepressiva

6. Bewegung

7. Gesellschaft

8. Entspannung

Darf man fragen wie alt du bist?

Ehrlich gesagt hätte ich es ohne SSRI (Antidepressiva) nicht in den griff bekommen.

F(irdxes


Ich bin 23. lieg grad schon im Bett mit diesem scheiß druck im Kopf.. Ich will dass das schnell vorbei geht..

A0ndroid*lexr


Schnell wird das sicher nicht gehen. Ich habs nach einigen notarztbesuchen nicht mehr weiter ernst genommen und versucht, an andere Dinge zu denken. Wozu angst haben, Angst bringt einen kein bisschen weiter und ist fast immer schlimmer als das Ereignis selber.

Und Sicherheit gibts auf dieser Erde in keinster weise. Man kann jeden Moment schlimmes erleben. Ich hab mich damit angefreundet und denke "es ist ja immer nochmal jut jejange"

Nimmst du Citalopram?

SNunHflow[er_`7x3


Panikattacken haben nun mal KEINE organische Ursache.

Zu den von Androidler genannten Punkten wäre es noch wichtig, genau DIE Dinge zu tun, die Dir Angst machen. Du kannst nicht den Rest Deines Lebens in der Klinik(nähe) bleiben. Je mehr Du Dich jetzt verkriechst, desto schwieriger wird der Weg raus aus der Falle.

Was lernst Du in der Klinik zum Umgang mit der Panik, zur Erkrankung an sich?

Fnirdxes


Ich bekomm olanzapin und noch was. Citalopram hab ich in dem Zusammenhang jetzt öfter gehört.

Sind grad am rumexperimentieren bei mir.. Ich hoffe schnell einen Therapieplatz zu bekommen. Diese "scheißegal" Einstellung hab ich immer öfter aber mit diesen Kopf-Symptomen fällt mir das sehr schwer..

F4inrdexs


Lernen tu ich hier leider nichts, da es nur eine akutklinik ist. Ich gehe jeden Tag raus und Versuch immer weiter zu gehen. Ich verkriech mich hier nicht. Ich Versuch jeden Tag mich in angstsituationen zu bringen und bin auch schon weiter gekommen. Wie gesagt machen mir diese kopfschmerzen gerade nur sorge..

A?ndrooidler


Olanzapin ist ein heftiges Antipsychotikum gegen Wahn, Schizophrenie etc. und kein Antidepressivum. Starke Nebenwirkungen sind nicht selten. Hast du wahnhafte Zustände?

FOirdces


Ich weiß, das hab ich auch gelesen. Naja in dem Sinn, dass ich meine ich könnte sofort sterben.. Sind ja irgendwo auch wahnhafte Vorstellungen.. Wieso kennst du dich so gut aus?

A>ndr_oidlxer


Wenn ich mich informiere, lese ich gleich das ganze internet zu einem Thema. Außerdem komme ich aus der Pharmaindustrie.

Also ehrlich gesagt, ich halte von Antipsychotika außer bei extremer Schizophrenie gar nix. Die sind sehr ungesund. Eigentlich hilft gegen Panik Citalopram / sertralin.

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