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Alles nur eingebildet

S$oMruch"Happi8nexss hat die Diskussion gestartet


Hey an alle.

Ich habe derzeit ein verdammt großes Problem und weiß nicht mehr wie ich weiter machen soll.

Seit 3 Jahren bin ich so unbeschreiblich müde, dass ich mittlerweile alles aufgegeben habe:

Studium, Nebenjob, Freunde und Hobbies.

Es ist eine Müdigkeit die nie aufhört und nach dem Aufwachen einfach fürchterlich ist. So wie mir geistig die Energie fehlt ist sie auch körperlich nicht mehr vorhanden. Ich kann mir nichts merken, keinen Stress ertragen, habe ein hohes Schlafbedürfnis und möchte den ganzen Tag nur rumliegen.

Jetzt wird mir bestimmt schnell vorgeworfen ich sei einfach nur Faul, so wie es jeder tut den ich kenne. Aber welcher junge Mensch gibt schon sein tolles Leben, frisch und zufrieden im Studium, mit super Freunden und erfüllenden Hobbies auf und wählt stattdessen nichts mehr zu tun?!

Ich glaube es ist auch schwer nachzuvollziehen. Denn wenn man müde ist schläft man und wenn man körperlich erschöpft ist ruht man sich aus und dann ist alles wieder ganz in Ordnung oder zumindest: Besser, denn etwas gestresst sind die meisten ja sowieso immer. Aber was wenn die Energie durch Schlaf, Ausruhen, Essen etc nicht wiederkehrt? Was wenn man sich immer so kaputt fühlt? Das ist mein Problem.

Es ist einfach nur furchtbar, weil mittlerweile alles zerstört ist. Berufliche Perspektive, Freundschaften etc.. Das bedeutet: Selbst wenn ich das Grundproblem löse stecke ich weiterhin im Dreck. Und doch will ich nichts lieber tun: Ich will wieder leben. Alles wieder aufbauen, aber nicht buchstäblich liegen bleiben.

Aber wie?

Nach unzähligen ärztlichen Untersuchungen bei zig Fachärzten ist mein Hausarzt überzeugt, dass ich mir die Müdigkeit nur einbilde. Und damit muss er letztendlich Recht haben. Dieses Resultat hilft mir allerdings nicht weiter, denn: Wie werde ich diese Einbildung los, die so real ist? Es ist ja nicht so als könnte ich einfach wieder aktiv werden nur weil ich mich dazu entscheide (Diese Entscheidung hätte ich schon vor Jahren getroffen wäre es so einfach).

Ich habe zwar weiterhin Spaß an den wenigen Dingen, die mir geblieben sind und ich freue mich ebenso über die kleinen alltäglichen Dinge und lache viel, aber ich muss einfach depressiv sein, oder irgendetwas in der Art.

Eine Therapie soll ich also machen, aber was gibt es zu therapieren? Über was spreche ich denn da mit dem Psychologen/der Psychologin?

Wie kann mein Verhalten durch eine Therapie so geändert werden, dass ich wieder so leben darf wie früher? Es ist ja nicht so als hätte ich nicht schon versucht mich peu à peu wieder an die Aktivität ranzutasten/mich zu belasten. Danach war ich kurzzeitig natürlich noch erschöpfter. Eben die verständliche zusätzliche Erschöpfung zum Grundzustand.

Was soll ich tun? Wo soll ich hingehen? Und was wird dann dort ungefähr geschehen?

Antworten
njevertRhelexss


Die Müdigkeit ist sicherlich keine Einbildung und kommt nicht aus dem heiteren Himmel heraus. Die Ursachen dafür können tief liegen. Das anzugehen ist dann die Aufgabe von dir und dem Psychologen/in.

Außerdem werden dir auch Wege und Maßnahmen gezeigt, dein Leben wieder in den Griff zu kriegen – und oftmals sind das Dinge, an die man selbst nie gedacht hat, dass es wirklich hilft.

Ich beispielsweise gehe zwar arbeiten/studieren und habe Hobbyaktivitäten, dennoch schaffte ich es nie, wirklich beides voneinander zu trennen – gedanklich. Das hat mich dann auch nie von dem körperlichen und geistigen Stresspegel runtergeholt. Mit der Psychotherapie (die aber noch andere Gründe bei mir hat) habe ich gelernt, wie ich wieder Freizeit wirklich zum Enspannen und Abschalten nutzen kann und das hilft tatsächlich.

Also wird dir sicherlich auch eine professionelle Hilfe deinen Weg aufzeigen, dich an die Hand nehmen und in kleinen Schritten aus der Müdigkeit hinausbegleiten.

Übrigens nehme ich auch Medikamente gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Das hilft mir auch sehr gut.

LG,

nevertheless

byie<ne007


Wurde EBV ausgeschlossen? Das war bei mir der Grund für Müdigkeit 24h/Tag, 7 Tage/Woche. Ansonsten hatte ich keine Symptome.

Alles Gute,

SmoMu+chCHappi%ness


@ nevertheless

Danke für den Einblick. So eine Therapie dauert in der Regel bestimmt recht lange nehme ich an?!

Aber auf die tief verborgene Ursache bin ich jetzt schon gespannt!

Die Medikamente von denen du sprichst, sind das zufälligerweise die im folgenden Beitrag erwähnten?!:

Schon antriebssteigernde Medikamente versucht?

Citalopram, Sertralin

oder mit mehr Nebenwirkungen, aber dafür deutlich mehr Antrieb machend:

Venlafaxin

@ biene007

Wurde EBV ausgeschlossen? Das war bei mir der Grund für Müdigkeit 24h/Tag, 7 Tage/Woche. Ansonsten hatte ich keine Symptome.

Es wurde nicht gezielt auf EBV untersucht, zumindest hat das bisher kein Arzt erwähnt und auch ich habe das Thema nicht angesprochen.

Ich habe allerdings schon unzählige Blutuntersuchungen hinter mir, da wäre doch bestimmt etwas aufgefallen, oder?

Alles Gute

Danke, euch allen auch :)^

sFchneckex1985


@ SoMuchHappiness

Hast das Wort "eingebildet" du selbst etabliert oder hat sich etwa dein Arzt so geäußert? :-o

Psychosomatik ist nämlich nicht eingebildet, alle Symptome sind höchst real, aber sie haben einen psychischen Ursprung. Es gibt Leute, die wegen der Psyche gelähmt sind, nicht mehr sprechen können oder oder.

Dein ganzer Post liest sich für mich nach einer Depression. Zumindest ging es mir in meiner Depression exakt gleich. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bett raus, fühlte mich permanent müde und überfordert.

Übrigens ist die Denkweise "Eigentlich geht es mir ja gut, es gibt keinen Grund dafür..." ganz charakteristisch. Doch, es gibt Gründe. Doch die kann oder will man nicht sehen. Wenn deine Probleme psychisch bedingt sind und du was daran ändern willst, dann rate ich dir dringendst, die Therapie und deine Beschwerden ernst zu nehmen.

R2io dGrandxe


Sammele erst mal alle einzelnen Befunde zusammen und erstelle dir eine Liste von Krankheiten und Auslösern, die abgeklärt wurden.

Warst du 1 bis 2 Jahre vor Krankheitsbeginn in exotischen Urlaubsgebieten?

S$oMu_chHaEppinexss


@ schnecke1985

Hast das Wort "eingebildet" du selbst etabliert oder hat sich etwa dein Arzt so geäußert? :-o

Psychosomatik ist nämlich nicht eingebildet, alle Symptome sind höchst real, aber sie haben einen psychischen Ursprung. Es gibt Leute, die wegen der Psyche gelähmt sind, nicht mehr sprechen können oder oder.

Nein das habe ich wohl nicht richtig geschrieben; der Arzt hat das so nicht geäußert. Aus dem Bekanntenkreis kommt das Wort aber gerne mal, ebenso wie "Das hast du dir doch nur ausgedacht, um..."

Dass die Beschwerden bei psychischen Erkrankungen durchaus real sind und für den Betroffenen nicht von physisch verursachten Symptomen zu unterscheiden sind weiß ich persönlich. Manch ein anderer allerdings nicht

Dein ganzer Post liest sich für mich nach einer Depression. Zumindest ging es mir in meiner Depression exakt gleich. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bett raus, fühlte mich permanent müde und überfordert.

War es wirklich ein "nicht wollen" oder ein "nicht können"? Ich will ja definitiv und überfordert fühle ich mich auch weniger als überrumpelt. Wobei es derzeit auch gar nicht viel gibt was mich überfordern kann...ich tue ja quasi nichts mehr :(v

Übrigens ist die Denkweise "Eigentlich geht es mir ja gut, es gibt keinen Grund dafür..." ganz charakteristisch. Doch, es gibt Gründe. Doch die kann oder will man nicht sehen. Wenn deine Probleme psychisch bedingt sind und du was daran ändern willst, dann rate ich dir dringendst, die Therapie und deine Beschwerden ernst zu nehmen.

Ich nehme das alles sehr ernst, es ist lediglich befremdlich für mich: Wenn man selbst nicht weiß was einen anscheinend bedrückt und einem per Ausschlussdiagnose gesagt wird "Sie haben psychische Probleme" und das während man rein gar nichts über den therapeutischen,psychologischen Bereich weiß ist das für den ein oder anderen schwierig zu verstehen.

Sammele erst mal alle einzelnen Befunde zusammen und erstelle dir eine Liste von Krankheiten und Auslösern, die abgeklärt wurden.

Eine Liste habe ich zwar nicht erstellt, aber ich habe einen guten Überblick darüber was speziell untersucht wurde. Alle Befunde habe ich hier. Jedoch könnte ich dadurch nicht jede Krankheit auflisten die dadurch ausgeschlossen ist, denn ich bin ja kein Arzt.

MRT/CT/Röntgen bei Gehirn, Schilddrüse, Lunge, Thorax, Herz wurden gemacht.

Im Schlaflabor bin ich gewesen, endokrinologisch wurden viele Blutuntersuchungen gemacht, Cortisol, Nebennieren, Schilddrüsenwerte, zum Teil autoimmun-werte (bezogen auf die SD)...

sogar bei der Magen-/Darmspiegelung bin ich gewesen.

Man kann also sagen ich wurde komplett durchgecheckt. Man kann immer weiteruntersuchen, aber ohne konkreten Verdacht und Anhaltspunkt?!

Die einzigen Ergebnisse waren:

Stetige Vitamin D "Unterversorgung", also noch kein Mangel aber an der Grenze zum Mangel.

Verschriebene Vit D Präparate und Sonnenlicht haben gar nichts gebracht (für mein Befinden).

Candida Albicans wurde nachgewiesen, aber es haben mir mehrere Ärzte unabhängig voneinander bestätigt, dass der Pilz sowieso in jedem Darm vorhanden ist und keine Beschwerden verursachen kann. Ich bin mir bewusst, dass im Internet zum Teil anders darüber gedacht wird und Candida vorallem in der Alternativmedizin als Symptom und Auslöser für Beschwerden betrachtet wird. Ich halte mich jedoch lieber an die schulmedizinische Meinung.

Und zudem wurden noch wiederkehrendes Phosphatsediment bei gefüllter Blase mehrfach nachgewiesen. Das konnte sich allerdings niemand erklären und auch im Internet habe ich bei eigener Recherche nur gesehen, dass manche Haustiere das haben :=o

Scheint also nichts zu sein, was dem Menschen zu schaffen machen sollte wenn das niemand kennt.

Warst du 1 bis 2 Jahre vor Krankheitsbeginn in exotischen Urlaubsgebieten?

Nein, der Krankheitsbeginn lässt sich auch nicht klar fest machen. Das kam eher schleichend (ebenso Indiz für etwas Psychisches wurde mir gesagt).

nMeveOrthelexss


Danke für den Einblick. So eine Therapie dauert in der Regel bestimmt recht lange nehme ich an?!

Aber auf die tief verborgene Ursache bin ich jetzt schon gespannt!

Naja, "lang" ist relativ. Aber mit wenigen Sitzungen ist da nix getan. Du und der Psychologe müsst euch erst kennen lernen. Das passiert meist in den ersten 5 Sitzungen. Bis dahin steht dir auch frei, ob du bei ihm bleiben willst oder doch einen anderen aufsuchen möchtest. Danach wird dann langsam das Problem angegangen. Also mit einigen Monaten musst du da schon rechnen. Vor allem, wenn dann Medikamente dazukommen.

Ich nehme Venflafaxin. Ich vertrage das ganz gut, auch wenn die ersten 2 Wochen starke Nebenwirkungen waren. Nun merke ich seit Monaten nichts mehr davon, auch nicht bei Dosiserhöhung. Schon mit der geringsten Dosis 35,7mg merkte ich sofort, wie ich wieder aus dem Bett rauskam und mich auch wieder auf Dinge konzentrieren konnte.

Vielleicht warst du zu einem Zeitpunkt deines Studiums doch irgendwie überfordert und hast es nur nicht so wahr genommen. Und das hat sich nun in eine mehr oder weniger chronische Übermüdung bemerkbar gemacht und manifestiert.

Lg,

nevertheless

~_T(raumkriistallx~


Hey SoMuchHapppiness!

Es ist sehr schwer, zu sagen, ob Dein Zustand psychische Ursachen hat.

Das Symptom Müdigkeit tritt bei so vielen verschiedenen Krankheiten auf.

Bist Du auf Diabetes getestet worden? Bei Überzucker tritt verstärkte Müdigkeit auf.

Und mir fällt auch ein, sind Deine Leberwerte in Ordnung? Bei z.B. Entzündung der Leber ist man auch so schlapp.

Mann, seit 3 Jahren schon lebst Du mit dieser Müdigkeit, das ist echt heftig.

Krankheitsbedingt gab es bei mir Phasen der Müdigkeit und ich weiß, daß man echt darunter leidet. :)_

Das Ganze kann ein Indiz auf Depression sein.

Manche Leute schlafen bei einer schweren Depression sehr viel, fühlen sich dennoch erschöpft und sind nicht in der Lage, zu agieren. Alles fällt unheimlich schwer, selbst die routiniertesten Dinge fordern viel Kraft.

Andererseits ist nicht typisch für eine Depression, daß Du den Willen hast, was zu machen. Bei einer Depression erscheint einem meist alles sinnlos und leer, es fehlt jeglicher Antrieb.

Ich kann Dir nur raten, oben genannte Dinge-Diabetes/Leber- testen zu lassen und einen Termin beim Psychiater zu machen und ihm alles über Deine Symptome und derzeitige Lebenssituation zu erzählen.

Faul bist Du bestimmt nicht.

Aber noch jung, ich wünsche Dir echt, daß Du herausfindest woran es liegt, damit Dir geholfen werden kann und Du wieder leben kannst. :)*

R`io G&rande


Nicht offensichtliche Infektionen, Wohnraumgifte / Pilze /Amalgam

– können Monate bis Jahre brauchen, bis diese Symptome bereiten.

Phosphate sind in Fertignahrung / Cola

Wenn Phosphat und Vit. D nicht stimmt sollte man auch an Sarcoidose denken?

c|he;rryloeex87


Für mich hört sich das nicht nach einer Depression an, da du schreibst, dass du noch Spaß an alltäglichen Dingen hast und auch noch viel lachen kannst usw., ich tippe als Ursache eher auf etwas physisches.

Ich kenne das mit der Müdigkeit, zwar sicher nicht so ausgeprägt wie du aber ich weiß, wie einen das regelrecht lahmlegen kann und es ist ganz logisch, dass man DADURCH depressiv wird. Man möchte am Leben teilnehmen, hat aber einfach keine Kraft dafür...das ist frustrierend und dass man sich dadurch auch psychisch schlecht fühlt, ist doch kein Wunder.

Ich empfehle dir, dich in die Hände eines Heilpraktikers zu begeben bzw. jemanden, der den Körper und den Geist als Einheit sieht und dich ganzheitlich behandelt. An deiner Stelle würde ich evtl. zu einem Experten der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) gehen... ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass die Alternativmedzin eine Antwort kennt, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß. Von diesen wirst du auch ernst genommen, denn mit Sicherheit ist deine Müdigkeit keine Einbildung!!

Ich wünsch dir alles Liebe und hoffe, dir gehts bald wieder gut.. :)*

~FTrwaumkr(istaEll5~


An deiner Stelle würde ich evtl. zu einem Experten der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) gehen...

TCM ist echt super, hätte nie gedacht, daß es helfen würd, dachte, jaja, da muss ich wohl dran glauben, damit es hilft, dachte das sind Scharlatane...von wegen, es waren die Einzigen, die mit Hilfe von Akupunktur u.a.. in einer schlimmen Situation helfen konnten! :-o :)^

A3mbi3valen~t70


Welche Werte kamen bei Deiner Schilddrüse denn raus (tsh, ft3, ft4)? Und die Leberwerte wären auch noch interessant wie die genau aussahen.

sbchnencke19x85


War es wirklich ein "nicht wollen" oder ein "nicht können"? Ich will ja definitiv und überfordert fühle ich mich auch weniger als überrumpelt. Wobei es derzeit auch gar nicht viel gibt was mich überfordern kann...ich tue ja quasi nichts mehr

Ich konnte nicht mehr. Es gab Phasen, da hab ich querschnittsgelähmte Rolli-Fahrer beneidet, weil die wenigstens die verbliebenen Glieder nutzen konnten. Ich hatte z.B. einen Stift in der Hand und wollte malen, aber ich kam aus der Starre nicht raus. Und dazu noch das Gefühl: Ist ja sinnlos.

Das mit dem Vorwurf der Faulheit kenne ich auch. Irgendwann hab ich gekontert, dass mein Leben mir so sicher nicht Spaß macht. Studium aufgegeben, nicht mehr rausgegangen, nur noch vor dem PC gehangen - das mag für manche toll sein, aber ehrlich, welcher Mensch will freiwillig so leben, v.a. wenn man vorher anders war (ehrgeizig, ambitioniert, unternehmungslustig) ???

Ein Bekannter von mir hat beide Seiten erlebt: temporär im Rollstuhl und eine tiefe Depression. Er fand die Depression weit schwerer zu ertragen, als seine Zeit im Rollstuhl. Das sagt schon was drüber aus, wie viel Lebensqualität durch Depression kaputt gemacht wird.

Für mich hat Depression auch was mit Sinnesdeprivation zu tun. Zuerst kann man alles machen, wie ein gesunder, normaler Mensch. Nach und nach fallen Dinge weg, Dinge, die einem unheimlich viel bedeutet haben. Die Reaktion auf äußere Reize verlangsamt sich - man sieht keinen Sinn mehr hinter Handlungen/Hobbies ect.. Man kann nicht mehr angemessen auf Stimuli von außen reagieren (bei mir z.B. ein lustiges Familiengrillen mit Kind und Kegel - ich war zwar da und hab gelächelt, aber in mir herrschte weiterhin diese furchtbare Überdrüssigkeit. Ich lachte nicht mehr mit dem Herzen, sondern nur noch mit meinen Gesichtsmuskeln).

p>a{mpelxmuse1


Hallo SoMuchHappiness,

beim Lesen deines Beitrags kamen mir auch zuerst Depressionen in den Sinn – zumindest habe ich mich genauso gefühlt, wie du es beschreibst, als ich selbst drin steckte. Jeder Versuch, den Antrieb aus eigener Kraft zu steigern und die Müdigkeit zu vertreiben, schlug einfach fehl, sei es in der körperlichen Schonhaltung oder durch Bewegung (danach war ich erst recht fix und alle). Geholfen haben mir erst Antidepressiva in Verbindung mit Therapien verschiedenster Art, sowohl psychotherapeutisch als auch körperorientiert.

Warst du schon mal bei einem Psychiater? Wenn du wirklich so kaputt bist und das vor allem schon über einen derart langen Zeitraum, käme vielleicht ja auch ein stationärer Aufenthalt in Frage. Dort könntest du dich sowohl psychisch als auch körperlich nochmal "koordiniert" und von allen Seiten durchchecken lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man deine Beschwerden nicht ernst nimmt. Denn irgendeine Ursache muss es geben.

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