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Alles nur eingebildet

SGoMuc5hHappEinexss


Hallo an alle,

gestern konnte ich leider nicht mehr antworten :(v

@ nevertheless

Naja, "lang" ist relativ. Aber mit wenigen Sitzungen ist da nix getan. Du und der Psychologe müsst euch erst kennen lernen. Das passiert meist in den ersten 5 Sitzungen. Bis dahin steht dir auch frei, ob du bei ihm bleiben willst oder doch einen anderen aufsuchen möchtest. Danach wird dann langsam das Problem angegangen. Also mit einigen Monaten musst du da schon rechnen. Vor allem, wenn dann Medikamente dazukommen.

Okay, von heut auf morgen kann das ja auch nicht klappen.

Werden Medikamente (wenn überhaupt) erst spät im Therapieprozess verschrieben?

Ich nehme Venflafaxin. Ich vertrage das ganz gut, auch wenn die ersten 2 Wochen starke Nebenwirkungen waren. Nun merke ich seit Monaten nichts mehr davon, auch nicht bei Dosiserhöhung. Schon mit der geringsten Dosis 35,7mg merkte ich sofort, wie ich wieder aus dem Bett rauskam und mich auch wieder auf Dinge konzentrieren konnte.

Ach, also geht es dir momentan auch wieder schlecht? :-(

Gute Besserung!

Aber komisch dass sich die Wirkung so schnell komplett einstellen kann.

Vielleicht warst du zu einem Zeitpunkt deines Studiums doch irgendwie überfordert und hast es nur nicht so wahr genommen. Und das hat sich nun in eine mehr oder weniger chronische Übermüdung bemerkbar gemacht und manifestiert.

Wenn das tatsächlich so wäre könnte ich jetzt natürlich nicht beurteilen ob das stimmt: Ich hätte es ja nicht wahrgenommen.

Das Studium war für mich eigentlich immer wie Schule nur dass man quasi den ganzen Tag da war. Aber muss man mal schauen

Lg

,

Liebe Grüße zurück :)z

@ ~Traumkristall~

Bist Du auf Diabetes getestet worden? Bei Überzucker tritt verstärkte Müdigkeit auf.

Ich glaube schon: Bei einer Blutuntersuchung wurde früh am morgen festgestellt, dass mein Blutzucker ziemlich hoch war. Der Arzt hat mich dann gefragt ob ich am Vorabend bzw in der Nacht noch viele Süßigkeiten gegessen habe. Weil das nicht der Fall war wurden soweit ich mich erinnere nochmal die Blutzuckerwerte nüchtern am Morgen und dann später noch nach dem Mittagessen überprüft. Da war alles normal.

Und mir fällt auch ein, sind Deine Leberwerte in Ordnung? Bei z.B. Entzündung der Leber ist man auch so schlapp.

Auch die Leberwerte sind nach Meinung mehrerer Ärzte top.

Mann, seit 3 Jahren schon lebst Du mit dieser Müdigkeit, das ist echt heftig.

Krankheitsbedingt gab es bei mir Phasen der Müdigkeit und ich weiß, daß man echt darunter leidet. :)_

Das Ganze kann ein Indiz auf Depression sein.

Manche Leute schlafen bei einer schweren Depression sehr viel, fühlen sich dennoch erschöpft und sind nicht in der Lage, zu agieren. Alles fällt unheimlich schwer, selbst die routiniertesten Dinge fordern viel Kraft.

Andererseits ist nicht typisch für eine Depression, daß Du den Willen hast, was zu machen. Bei einer Depression erscheint einem meist alles sinnlos und leer, es fehlt jeglicher Antrieb.

Ja das denke ich mir auch. Ich habe mir mal aus Interesse ein paar Dokumentationen über Depressionen angesehen und konnte mich mit den Situationen und der Gefühlslage der Menschen dort gar nicht identifizieren. Aber mir wurde schon oft gesagt, dass Depressionen auch häufig ohne diese typische gedrückte Gefühlslage auftreten.

Ich kann Dir nur raten, oben genannte Dinge-Diabetes/Leber- testen zu lassen und einen Termin beim Psychiater zu machen und ihm alles über Deine Symptome und derzeitige Lebenssituation zu erzählen.

Das werde ich machen :)z

Aber noch jung, ich wünsche Dir echt, daß Du herausfindest woran es liegt, damit Dir geholfen werden kann und Du wieder leben kannst. :)*

Vielen Dank :-)

@ Rio Grande

Nicht offensichtliche Infektionen, Wohnraumgifte / Pilze /Amalgam

– können Monate bis Jahre brauchen, bis diese Symptome bereiten.

Und wie lässt sich soetwas nachweisen? Schulmedizinisch wohl eher weniger, weil es damit wieder grob in die alternativmedizinische Richtung geht, oder?

Phosphate sind in Fertignahrung / Cola

Wenn Phosphat und Vit. D nicht stimmt sollte man auch an Sarcoidose denken?

Also ich trinke eigentlich überhaupt keine Cola! ;-D

Ich hab jetzt mal kurz was über Sarcoidose gelesen um überhaupt mal einen groben Überlick zu haben (hatte vorher noch nie etwas darüber gehört).

Da scheint ja vorallem die Lunge im Vordergrund zu stehen mit der ich ja keine Probleme habe und die im Röntgen-Thorax unauffällig war.

Aber es scheint ja zig andere mögliche Verlaufsformen zu geben, deswegen kann ich nicht einschätzen ob das durch die bisherigen Untersuchungen ausgeschlossen werden konnte.

@ cherrylee87

Ich kenne das mit der Müdigkeit, zwar sicher nicht so ausgeprägt wie du aber ich weiß, wie einen das regelrecht lahmlegen kann und es ist ganz logisch, dass man DADURCH depressiv wird. Man möchte am Leben teilnehmen, hat aber einfach keine Kraft dafür...das ist frustrierend und dass man sich dadurch auch psychisch schlecht fühlt, ist doch kein Wunder.

Genau das habe ich mir auch schön öfter gedacht. Andererseits zeichnet eine psychische Erkrankung ja auch oft aus, dass man sie selbst gar nicht bemerkt und identifiziert.

Ich empfehle dir, dich in die Hände eines Heilpraktikers zu begeben bzw. jemanden, der den Körper und den Geist als Einheit sieht und dich ganzheitlich behandelt. An deiner Stelle würde ich evtl. zu einem Experten der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) gehen... ich habe schon öfters die Erfahrung gemacht, dass die Alternativmedzin eine Antwort kennt, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß. Von diesen wirst du auch ernst genommen, denn mit Sicherheit ist deine Müdigkeit keine Einbildung!!

Damit muss ich mich erst noch befassen. Ich kann nicht leugnen, dass ich in der Hinsicht etwas vorurteilsbelastet bin. Ich habe bisher immer der Schulmedizin vertraut, aber hey:

Ich werde nichts unversucht lassen!

Ich wünsch dir alles Liebe und hoffe, dir gehts bald wieder gut.. :)*

Vielen Dank :-)

@ ~Traumkristall~

An deiner Stelle würde ich evtl. zu einem Experten der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) gehen...

TCM ist echt super, hätte nie gedacht, daß es helfen würd, dachte, jaja, da muss ich wohl dran glauben, damit es hilft, dachte das sind Scharlatane...von wegen, es waren die Einzigen, die mit Hilfe von Akupunktur u.a.. in einer schlimmen Situation helfen konnten! :-o :)^

Im Endeffekt kann ich hier das Gleiche schreiben, was ich hier drüber CherryLee87 geantwortet habe. Dein Beitrag bestärkt mich aber nochmal darin diese Option ebenso wahrzunehmen :)^

SmoMuchzHap3pinesxs


Puh das wird ja lang hier! ;-D

So viele super Antworten :-)

@ Ambivalent70

Welche Werte kamen bei Deiner Schilddrüse denn raus (tsh, ft3, ft4)?

Die sind alle prima mit einem TSH von ~1 und auch passenden ft3 und ft4 Werten.

Ich habe schon jahrelang eine Unterfunktion und mich entsprechend mit dem Thema auseinandergesetzt. Medikamentös bin ich mit 100yg Thyroxin perfekt eingestellt (laut Fach-Arzt und Internet). Hashimoto habe ich laut Immunlabor nicht.

Die Ursache der Unterfunktion ist unbekannt.

Ich muss dazu sagen dass die langfristiige Einnahme vom L-Thyroxin keine Auswirkung auf meine Symptome hat. Ich habe sogar schon eigenmächtig die Dosis für einige Monate erhöht nur um zu schauen ob es mir dann besser geht |-o

Dadurch bin ich dann einfach nur in eine Überfunktion gerutscht (jedoch glücklicherweise symptomlos).

Wenn es doch irgendwie mit der SD zusammenhängt dann werde ich das nicht durch die Gabe von L-Thyroxin los und das ist doch die Behandlungsmethode wenn es um die SD geht soweit ich weiß?!

Und die Leberwerte wären auch noch interessant wie die genau aussahen.

Ich weiß leider gar nicht welche denn die Leberwerte sind |-o ;-D

@ schnecke1985

Ich konnte nicht mehr. Es gab Phasen, da hab ich querschnittsgelähmte Rolli-Fahrer beneidet, weil die wenigstens die verbliebenen Glieder nutzen konnten. Ich hatte z.B. einen Stift in der Hand und wollte malen, aber ich kam aus der Starre nicht raus. Und dazu noch das Gefühl: Ist ja sinnlos.

Das hört sich ja noch extremer an als bei mir :-(

Dieses Gefühl der Sinnlosigkeit kenne ich zB nur vom Sport. Ich war immer gerne sportlich aktiv, aber das zu versuchen ist mittlerweile tatsächlich sinnlos:

Die Aktivität die sonst gar kein Problem war die schaffe ich einfach nicht mehr.

Das mit dem Vorwurf der Faulheit kenne ich auch. Irgendwann hab ich gekontert, dass mein Leben mir so sicher nicht Spaß macht. Studium aufgegeben, nicht mehr rausgegangen, nur noch vor dem PC gehangen – das mag für manche toll sein, aber ehrlich, welcher Mensch will freiwillig so leben, v.a. wenn man vorher anders war (ehrgeizig, ambitioniert, unternehmungslustig) ???

Genau das. Das verstehen Leute die nie in dieser Situation waren wohl nicht so gut.

Die hören nur "Aha! Der/die darf sich den ganzen Tag ausruhen. Welch ein Traum!"

Ein Bekannter von mir hat beide Seiten erlebt: temporär im Rollstuhl und eine tiefe Depression. Er fand die Depression weit schwerer zu ertragen, als seine Zeit im Rollstuhl. Das sagt schon was drüber aus, wie viel Lebensqualität durch Depression kaputt gemacht wird.

Über Depressionen wissen viele Menschen einfach nur wenig (das ist bei mir ja nicht anders). Da kennt man nur das oberflächliche Bild vom immer-traurigen Menschen.

Für mich hat Depression auch was mit Sinnesdeprivation zu tun. Zuerst kann man alles machen, wie ein gesunder, normaler Mensch. Nach und nach fallen Dinge weg, Dinge, die einem unheimlich viel bedeutet haben. Die Reaktion auf äußere Reize verlangsamt sich – man sieht keinen Sinn mehr hinter Handlungen/Hobbies ect.. Man kann nicht mehr angemessen auf Stimuli von außen reagieren (bei mir z.B. ein lustiges Familiengrillen mit Kind und Kegel – ich war zwar da und hab gelächelt, aber in mir herrschte weiterhin diese furchtbare Überdrüssigkeit. Ich lachte nicht mehr mit dem Herzen, sondern nur noch mit meinen Gesichtsmuskeln).

Ich glaube von solchen Sachen bin ich größtenteils glücklicherweise nicht betroffen. Hört sich furchtbar an :-(

Derzeit geht es dir hoffentlich gut?

@ pampelmuse1

beim Lesen deines Beitrags kamen mir auch zuerst Depressionen in den Sinn –

Warst du schon mal bei einem Psychiater? Wenn du wirklich so kaputt bist und das vor allem schon über einen derart langen Zeitraum, käme vielleicht ja auch ein stationärer Aufenthalt in Frage. Dort könntest du dich sowohl psychisch als auch körperlich nochmal "koordiniert" und von allen Seiten durchchecken lassen, ohne befürchten zu müssen, dass man deine Beschwerden nicht ernst nimmt. Denn irgendeine Ursache muss es geben.

Nein bei einem Psychiater war ich noch nicht. Da gibt es auch stationäre Aufenthalte? Da sind bestimmt die Wartezeiten unglaublich lang (auf einen normalen Arzttermin wartet man hier in der Gegend schon Wochen und auf einen Termin beim Psychologen mindestens ein halbes Jahr). Am besten wäre es wohl vom Zeitmanagement her zeitgleich bei verschiedenen Stellen (Psychologe, Psychiater etc) Termine zu machen.

Nochmal alles Gute an alle und vielen dank :)z

~5Tr)aumkrids'tall~


Hey SoMuchHappiness!

Die Geschichte mit den Terminen bei Psychologen, das ist wirklich nicht so easy. Ich musste so lange warten. Am Tag meines totalen Nervenzusammenbruchs, nach einem halben Jahr, haben die sich zwecks Termin bei mir gemeldet (auf Drängen meiner Psychiaterin). Ironischerweise war ich da gerde in der Aufnahme der Psychiatrie. :-(

Aber zum Glück hat wenigstens meine Psychiaterin eine offene Sprechstunde 3mal die Woche. Man hat zwar echt viel Wartezeit-sollte denken, ganz Krefeld hat einen an der Waffel ;-D – aber man kann im Notfall schnell dahin.

Also würd ich die Termine einfach machen, absagen kann man zur Not immer noch.

S>even.=of.Nxine


endokrinologisch wurden viele Blutuntersuchungen gemacht

Auch die Geschlechtshormone?

Bist Du männlich oder weiblich?

Gruß

Seven

l.e s=ang) real


Wurde dein Speichereisen (das ist NICHT der Eisenwert im Blut, sondern der Ferritin-Wert) mal getestet?

b'ienHe00x7


Es wurde nicht gezielt auf EBV untersucht, zumindest hat das bisher kein Arzt erwähnt und auch ich habe das Thema nicht angesprochen.

Ich habe allerdings schon unzählige Blutuntersuchungen hinter mir, da wäre doch bestimmt etwas aufgefallen, oder?

Hmmm weiß nicht. Ich würde das sicherheitshalber abklären lassen! @:) Mir persönlich hat es jedenfalls damals extrem geholfen zu wissen, wo das Problem liegt, auch wenn ich letztendlich nix dagegen machen konnte.

R1io Gr=andxe


Nicht offensichtliche Infektionen, Wohnraumgifte / Pilze /Amalgam – können Monate bis Jahre brauchen, bis diese Symptome bereiten.

Und wie lässt sich so etwas nachweisen? Schulmedizinisch wohl eher weniger, weil es damit wieder grob in die alternativmedizinische Richtung geht, oder?

Wohnraumgifte – Quartiere dich für einige Tage in einer anderen "reinen" Wohnung ein, sind die Wände wirklich trocken, Nässe im Dachgeschoss oder Keller kann Pilze im gesamten Haus hinterlassen. Am einfachsten du lädst dir einen schweren Asthmatiker ein, diese reagieren innerhalb von Minuten.

Amalgam – in Zahnfüllungen, diese austauschen

Infektionen – Lymphknotenschwellungen, Bioresonanz

SGoMuc hHapSpinxess


@ ~Traumkristall~

Hey SoMuchHappiness!

Die Geschichte mit den Terminen bei Psychologen, das ist wirklich nicht so easy. Ich musste so lange warten. Am Tag meines totalen Nervenzusammenbruchs, nach einem halben Jahr, haben die sich zwecks Termin bei mir gemeldet (auf Drängen meiner Psychiaterin). Ironischerweise war ich da gerde in der Aufnahme der Psychiatrie. :-(

Aber zum Glück hat wenigstens meine Psychiaterin eine offene Sprechstunde 3mal die Woche. Man hat zwar echt viel Wartezeit-sollte denken, ganz Krefeld hat einen an der Waffel ;-D – aber man kann im Notfall schnell dahin.

Also würd ich die Termine einfach machen, absagen kann man zur Not immer noch.

Richtig, werde ich so machen.

6 monate warten, dann 6 monate Therapie oder so...

da kann man nicht noch Zeit vergeuden. :-/

@ Seven.of.Nine

Auch die Geschlechtshormone?

Bist Du männlich oder weiblich?

Ich bin männlich.

Ich denke mal, dass auch die untersucht wurden. Ich habe einen Befund hier, aber ich weiß gar nicht welche Werte das überhaupt wären.

Ich war bei mehreren Endokrinologen und die haben mich eigentlich schon sehr umfangreich untersucht.

@ le sang real

Wurde dein Speichereisen (das ist NICHT der Eisenwert im Blut, sondern der Ferritin-Wert) mal getestet?

Ja, vorallem weil ich mal vor Jahren kurzzeitig Eisenmangel hatte. Der Ferritinwert ist aber gut.

@ biene007

Hmmm weiß nicht. Ich würde das sicherheitshalber abklären lassen! @:) Mir persönlich hat es jedenfalls damals extrem geholfen zu wissen, wo das Problem liegt, auch wenn ich letztendlich nix dagegen machen konnte.

Ach da kann man gar nichts gegen tun? :-(

@ Rio Grande

Wohnraumgifte – Quartiere dich für einige Tage in einer anderen "reinen" Wohnung ein, sind die Wände wirklich trocken, Nässe im Dachgeschoss oder Keller kann Pilze im gesamten Haus hinterlassen. Am einfachsten du lädst dir einen schweren Asthmatiker ein, diese reagieren innerhalb von Minuten.

Wäre sogar möglich, denn ich wohne direkt unterm Dach und da sind wohl genügend Zwischenräume (hört man weil sich da immer wieder Tiere hin verirren), wer weiß was sich da so alles drin befindet.

Vor ~6 Jahren habe ich für einige Monate in einer völlig verschimmelten Wohnung gelebt. Das hatten wir beim Einziehen nicht gesehen aber da waren riesige schwarze Stellen an den Wänden (hab ich so bisher nie wieder gesehen). So zeitverzögert können Beschwerden dann aber auch nicht auftreten, richtig? Außerdem wären das doch eher allergie-artige Symptome nehme ich an?!

Amalgam – in Zahnfüllungen, diese austauschen

Hab ich zum Glück keine :-)

Liebe Grüße an alle :-)

bIienex007


Ach da kann man gar nichts gegen tun? :-(

Ich fürchte nein. :-| Ist ja ein Virus. :-/ Wenn man EBV hat, ists echt doof. Wenn man es aber hat und es nicht weiß, ist es meiner Meinung nach noch blöder.

SLeven.Dof.Nxine


Ich bin männlich.

Ich denke mal, dass auch die untersucht wurden. Ich habe einen Befund hier, aber ich weiß gar nicht welche Werte das überhaupt wären.

Schau' mal nach, ob Du diese Werte entdeckst:

LH

FSH

SHBG

Testosteron

Dihydrotestosteron

Freier Androgenindex

Prolaktin

Gruß

Seven

m2ariQon ]aus xwien


Bei einer Blutuntersuchung wurde früh am morgen festgestellt, dass mein Blutzucker ziemlich hoch war. Der Arzt hat mich dann gefragt ob ich am Vorabend bzw in der Nacht noch viele Süßigkeiten gegessen habe.

wie hoch denn?

auch abendliche oder nächtliche naschereien sind bei einem gesunden in der früh nicht als erhöhter bz zu messen.

ich würde das mal nachkontrollieren lassen

mal in deiner apotheke fragen,viele bieten das an

2u7Soxnne


Guten Morgen!

Ist bei dir im Blut mal auf Humanes Herpes Virus Nummer 6 getestet worden? Das ist ein "Schlafvirus" welcher extreme Müdigkeit verursachen kann.

S!oMuchHa,p^piqnxess


Hallo an alle :-)

@ biene007

Ich fürchte nein. :-| Ist ja ein Virus. :-/ Wenn man EBV hat, ists echt doof. Wenn man es aber hat und es nicht weiß, ist es meiner Meinung nach noch blöder.

Ja, diese Unwissenheit wird schnell zu einem Teil des Problems.

Man will ja wissen warum es einem schlecht geht, was überhaupt mit einem geschieht!

@ Seven.of.Nine

Schau' mal nach, ob Du diese Werte entdeckst:

LH

FSH

SHBG

Testosteron

Dihydrotestosteron

Freier Androgenindex

Prolaktin

Bis auf Dihydrotestosteron und Prolaktin konnte ich die Werte

in einem der endokrinologischen Befunde finden und da lagen sie im Normalbereich.

Worauf würden schlechte Werte denn hindeuten?

@ marion aus wien

wie hoch denn?

auch abendliche oder nächtliche naschereien sind bei einem gesunden in der früh nicht als erhöhter bz zu messen.

ich würde das mal nachkontrollieren lassen

mal in deiner apotheke fragen,viele bieten das an

Oh wie hoch der war weiß ich leider nicht mehr. Ich weiß nur noch dass der Arzt mir nicht so recht geglaubt hat, dass ich in der Nacht nicht noch etwas genascht habe ;-D

Sonst wurde allderings auch schon oft im Krankenhaus routinemäßig der Blutzucker überprüft und da war auch nie etwas auffällig. Nur eben dass er niedrig war wenn ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, aber das wird denke ich mal logisch sein ;-D

@ 27Sonne

Ist bei dir im Blut mal auf Humanes Herpes Virus Nummer 6 getestet worden? Das ist ein "Schlafvirus" welcher extreme Müdigkeit verursachen kann.

Nicht dass ich wüsste. Ich habe nur kurz gegoogled aber der Virus steht möglicherweise (d.h. wissenschaftlich noch nicht belegt) in Zusammenhang mit CFS? Dann wurde das bestimmt noch nicht unteresucht.

____________________

Jetzt werden ja immer mehr Dinge genannten, die untersucht werden könnten und die entweder auf eine Ursache hindeuten oder die Ursache sein könnten.

Das ist natürlich super und eine große Hilfe, jedoch kann ich selbst zum Teil nicht beantworten ob gewisse Blutwerte in der Vergangenheit bereits untersucht wurden (ich habe einige Blutergebnisse hier aber nicht alle) und somit/oder ob die genannten Erkrankungen bereits ausgeschlosse wurden.

Das kann letztlich nur ein Arzt beantworten und deswegen eine Frage zu meinem weiteren Vorgehen:

Ich denke es wäre ratsam während der Wartezeit auf einen Termin beim Psychologen auch diese Dinge noch abzuklären. Jetzt kann ich theoretisch zu meinem HA gehen (der ja die Ursache in der Psyche sieht) und ihm eine Liste da hinhauen und sagen "Bitte alles was noch nicht untersucht wurde untersuchen!" ;-D

Ebenso könnte ich zu einem anderen HA gehen ihm besagte Liste und alle bisherigen Befunde auf den Tisch legen und ebenso sagen "Bitte alles was noch nicht untersucht wurde untersuchen!"

Jetzt habe ich leider in der Vergangenheit insofern schlechte Erfahrungen gemacht, dass die meisten Ärzte bei denen ich war "Müdigkeit" als schwerwiegende Belastung nicht ernstgenommen haben, egal wie detailliert ich mein Problem beschrieben habe.

("Gehen sie früher schlafen/trinken sie kaffee/gehen sie an die frische Luft", "Danke Herr Facharzt! Was würde ein Idiot wie ich nur ohne sie tun!" ;-D :-p). Und diejenigen die es ernst genommen haben, haben mich dennoch nach der Untersuchung wegen der ich eigentlich da war weiter-/weggeschickt.

Ist eine Uniklinik eine Option? Das wurde mir mal empfohlen, aber ich weiß nicht ob das überhaupt gerechtfertigt und nicht "over the top" wäre?!

Vielen Dank und liebe Grüße

bEiene.007


Oh diese tollen Ratschläge kenne ich. Sagte doch damals beim Drüsenfieber (übrigens während einer Prüfungsphase im Studium) die Ärztin zu mir: "Ruhen Sie sich aus. Machen Sie einen Spaziergang im Wald. Gehen Sie in den Zoo." %-|

Ich denke, ich würde es an Deiner Stelle erst noch beim HA (welchem auch immer) versuchen und die Uniklinik als Trumpf im Ärmel behalten, wenn Du sonst nix bzgl. der genannten Ideen erreichst. @:)

pqa+mpeljmusxe1


Die "Hier, untersuchen Sie mal bitte noch das und das!"-Strategie ]:D hab ich damals auch angewendet, als es mir körperlich immer schlechter ging. Die eine Ärztin hat mich daraufhin völlig genervt und überfordert vor die Tür gesetzt ("ICH bin hier immerhin die Ärztin, nicht Sie!"), der nächste nahm mich zwar ernst, aber war wiederum so sehr auf seine alternativen Heilmethoden fixiert, dass auch er meine darunterliegende psychische Problematik nicht erkannt hat.

Kurzum, was du bräuchtest, ist eigentlich einer, der mal alles in die Hand nimmt und auf Basis der bisherigen Befunde eins nach dem anderen systematisch angeht. Ich denke, es macht nicht allzuviel Sinn, ins Blaue hinein sämtliche Tests durchzuführen, aber einige Werte könnte man evtl. tatsächlich nochmal abklären. Bei Hausärzten kann das meiner Erfahrung nach oft schwierig sein, da sich die Kosten bei vielen Untersuchungen irgendwann läppern und sie deshalb i.d.R. nur die Tests durchführen, die sie wirklich für unbedingt notwendig halten. Darum könnte ich mir Uniklinik sogar ganz gut vorstellen. Dort sind die einzelnen Fachabteilungen immerhin gut vernetzt und könnten somit zu einem besseren Gesamtbild deiner Problematik beitragen. Auch das lange Warten auf die Facharzttermine bliebe dir erspart (ich hatte z.B. direkt am ersten Tag auch ein Gespräch mit einem Psychiater). Und ich finde absolut nicht, dass du "nur" wegen ständiger Müdigkeit nicht dennoch ein Anrecht auf eine umfassende professionelle Behandlung hättest – wenn du die in der Klinik bekommst, warum nicht! Immerhin versuchst du schon seit Monaten, auf anderem Wege an die Ursache heranzukommen und fühlst dich körperlich zunehmend beeinträchtigt. Das ist doch genügend Grund, oder @:) ?

Ich drück dir die Daumen!

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