» »

Scheiß-Leben, meine persönliche Biografie

Alias 672611 hat die Diskussion gestartet


Sehr lang aber ich muss mir das nun endlich mal von der Seele schreiben. Achtet bitte nicht so auf die Rechtschreibung, dass hat mich sehr mitgenommen, dass zu schreiben.

Wie es oben zu lesen ist schreibe ich hier auf, was in meinem kurzen Leben alles passiert ist. Und das wenigste davon war Positiv :-(

Ich bin 23 Jahre alt, darum kurzes Leben. Und da ich hier aktiv mitschreibe möchte ich Anonyme bleiben.

Es lief seit meiner Geburt einfach nur alles schief. Meine Eltern waren keine Eltern, ich bin die ersten 7 Jahre bei meinem Opa gewohnt, bis ich zur Schule musste. Kurze Zeit später starb mein geliebter Opa :°( Damit musste ich bei meinen Eltern bleiben. Wir zogen in das Haus von meinem Opa. Damals waren wir nur meine Eltern und meine beiden Schwestern, meine Eltern brauchten sehr lange das Haus fertig zu machen, dadurch gab es natürlich viel streit zwischen meinen Eltern. Und meine Hölle begann nun richtig.

Meine Eltern stritten sich, mal schlugen sie sich untereinander, mal mich. Je nachdem wie die gerade drauf waren wurde entschieden. Auch wenn meine große Schwester wieder mal scheiße gebaut hat, bekam ich die Schläge für sie ab. Denn sie war eben Papas Prinzessin, wenn sie gesagt ich war das, dann war ich das auch. Dann kam 1999 mein Bruder und ich wurde mit 9 Jahren plötzlich zum täglichen Babysitter, ebenfalls musste ich Putzen wie eine blöde, während meine Schwestern spielen durften musste ich alles machen. Im selben Jahr kam dann auch noch ein neuer Hund kurz nach der Geburt von meinem Bruder, wir hatten noch einen kleinen Rehpinscher. So musste ich mit 9 Jahren mit zwei Hunden Gassi gehen. Der kleine brauchte nicht lange aber der neue Hund war ein Schäferhund, natürlich kräftig und nicht auszupowern.

Darunter litt meine Schule morgens vor der Schule mit den Hunden raus und abends bevor ich ins Bett bin ebenfalls mit den Hunden raus. Zeit für die Hausaufgaben blieb kaum noch, dabei war ich so gerne in der Schule denn da hatte ich mal Ruhe. Ich habe nie gedacht, dass es noch schlimmer ging, denn Schläge gab es eh schon genug. Aber durch die Geldsorgen meiner Eltern stritten sie noch mehr und wieder bekam ich ihren Stress ab. Mein Kopf wurde regelmäßig gegen Wände gekloppt, ich wurde Treppen runter getreten oder einfach nur mit Gegenständen geschlagen. Ich musste alles verdecken, trug beim Sport nur lange Klamotten. Zu allem Glück musste ich jeden Tag meinen Bruder zur Tagesmutter bringen auch das noch vor der Schule. Aber in der Zwischenzeit starb mein kleiner Rehpinscher so musste ich ja NUR noch mit einem Gassi gehen da kann ich das ja wohl auch übernehmen.

Ich muss dazu sagen meine Mutter war arbeitslos, aber sie fand es wichtiger bis 12 im Bett zu bleiben. Meine Eltern beschlossen keine Kinder mehr zu bekommen, doch wurde sie wieder schwanger. Wieder ein Bruder!! Das war 2002 und es hieß für mich nur noch mehr Stress denn der Große war gerade soweit, dass ich ihn nun täglich in den Kiga bringen sollte. Der kleine kam 6 Wochen zu früh zur Welt und meine Mutter behandelte ihn wie ein Rohes Ei. Aber Wickeln, Füttern und alles musste dennoch ich machen, aber er bekam keine Regeln. Ich sage euch mit 12 Jahren sind zwei kleine Kinder, ein Hund und ein großes Haus nicht einfach. Zu allem Glück musste ich meinen Sonntag auch noch aufgeben, denn ich musste arbeiten. Jeden Sonntag bei Wind und Wetter Zeitung Austeilen. Das Geld bekam ich allerdings auch nie.

Ich machte auch dass und man lernte damit umzugehen, keine Zeit für sich zu haben, dennoch an allem Schuld zu sein was in deren Leben schief lief. Ich gewöhnte mich daran geschlagen zu werden, behandelt zu werden wie eine Leibeigene. Dennoch litt die Schule enorm darunter, weil ich immer weniger Zeit und Kraft dafür fand. Ich ging auch irgendwann zum Jugendamt denn ich wollte nicht mehr. Aber auch da keine Hilfe, denn mein Vater kannte den Jugendamtsleiter. Er hat ihm immer irgendwas erzählt warum ich wirklich da sein soll, weil ich was nicht bekommen habe und aus Trotz wäre ich jetzt da. Also hatte ich auch dort keine Chance um Hilfe zu bitten.

Und so zogen die Jahre nur so weiter ins Land. Ich trug immer noch Zeitung aus jedem Sonntag, war immer noch für den Haushalt zuständig und meine kleinen Geschwister versorgten sich auch nicht von selbst. Denn nun fing es sogar an das ich für die ganze Familie kochen sollte und wehe es schmeckte nicht :-( Aber auch das reichte nicht meine Mutter hatte einen Putzstelle, aber diese übte nicht sie aus sondern ich. Da meine Mutter immer ein Büro außerhalb der Dienstzeit reinigen sollte fiel das natürlich auch nicht auf. So musste ich also noch vor dem Bett gehen zwei mal die Woche Mittwoch und Freitag das Büro putzen. Da das so gut klappte meinte meine Mutter nahm sie noch eine Putzstelle an. Hausflurreinigung zwei Straßen weiter von unserm Haus. Aussage meiner Mutter war jedes mal "Mir geht es nicht so gut, kannst du das bitte machen, aber denk an das Geländer, die Fenster und nutze auch für jedes einzelne das richtige Putzmittel".

Also noch weniger Zeit für die Schule, denn ich verlor noch einen Tag, denn der Hausflur musste einmal die Woche gemacht werden. So hatte ich inzwischen 3 Jobs, einen Haushalt, einen Hund und meine Geschwister. Ich verlor oft die Kraft, aber kämpfte wie immer, denn ich wollte ja später was erreichen. Ich wurde nie ernst genommen, meine Probleme wurden immer runter gemacht. Meine Knie schmerzen waren nur erfunden, dennoch musste ich von Arzt zu Arzt, denn die Schmerzen wurden immer schlimmer. Sport machen ging inzwischen gar nicht mehr, mir brachen einfach so die Beine weg.

Irgendwann schickte mich endlich ein Arzt in die Klinik denn er sagte er findet nichts aber er glaube mir dass etwas nicht stimmt, da wir aber alles schon versucht haben solle jetzt eine Klinik entscheiden. Dort angekommen wurde ich auch schon Operiert ENDLICH, denn dort stellte man fest, dass ich Verwachsungen im Knie habe und die verdrängen meine Kniescheibe. Aber leider sagte man mir auch, das dass immer wieder kommen wird und ich einmal im Jahr operiert werden muss.

Irgendwann fand ich dafür keine Zeit mehr und ertrug die Schmerzen. Sport ging aber seit der ersten Operation nicht mehr. Ich verlor immer mehr Lebensmut, denn das einzige was ich doch nur noch hatte, war die Schule und eben Sport. Aber ich gewann auch wieder neuen Mut, denn ich war inzwischen 16 Jahre alt und wusste, ich muss das nicht mehr lange ertragen und kämpfte weiter.

Silvester 2006 auf 2007 wollte ich endlich mal mit Freunden was unternehmen aber das zerschlug sich und wir fuhren zu meinen Eltern die bei meinem Onkel feierten. Meine Schwester bekam Besuch und dort war ER mit bei. Ich habe so was noch nie erlebt aber es war um mich geschehen. Etwa zwei Stunden blieben wir noch bei meinem Onkel dann fuhren wir alle nach Hause. Ich dachte ich werde ihn nie wieder sehen doch zuhause stellte ich fest, dass er auch dahin kam x:) Wir verbrachten dort noch die ganze Nacht tranken einiges an Alkohol aber dennoch konnte ich ihn einfach nicht vergessen. Irgendwann wollte meine Schwester dann mit den Jungs weg, ich dachte nun sehe ich ihn nie wieder. Aber meine Schwester gab ihm hinter meinem Rücken meine Handynummer am nächsten morgen bekam ich eine SMS von ihm, da ich seine Nummer nicht hatte wusste ich auch nicht wer es war. Meine Schwester sagte mir dann am Nachmittag das er es ist <3

Ich sprach nur noch von ihm, denn er war so toll, dass stellte ich beim ersten treffen schon fest. Dann erfuhr ich dass er mit seiner Mutter bis zum 14.01 im Urlaub ist aber er würde sich dann mit mir treffen wollen. Seitdem waren wir Glücklich, bis ich im September 2007 ungewollt schwanger wurde, erfahren hatte ich das aber erst Ende November. Da ich in der Zeit total unter Stress stand, 4-wöchiges Schülerpraktikum, die inzwischen nur noch 2 Jobs aber Haushalt und alles blieb, merkte ich es auch nicht dass meine Mens ausblieb, bis ich eines Morgens vor der Schule zusammen gebrochen bin und Passanten mich zu meinem Arzt brachten. Der fragte mich dann wann ich das letzte mal meine Mens hatte und ich stellte erschrocken fest, dass dies im August war. Denn ich war sonst Fit und er wollte, dass ich sofort zu einem Frauenarzt gehe. Das habe ich noch am selben morgen gemacht denn zur Schule kam ich eh nicht mehr, Busse fahren nur die 3 am Morgen. Also machte mir mein Arzt eine Entschuldigung fertig.

Ich fuhr sofort zum Arzt, da wurde erstmal ein Gespräch geführt. Dann sollte ich den Urintest machen den ich vor lauter Nervosität nicht machen konnte also noch mal so lange Wasser trinken bis es ging. 30 min später war es dann soweit und er Arzt bat mich rein. Sein Anfangssatz war dann nur "Frau …. wäre es denn schlimm, wenn sie schwanger wären und da wusste ich okay ich bin schwanger. Er wollte dann auch gleich Ultraschall machen, um zu gucken ob auch alles da sitzt wo es hingehört. Das war es ich sah meine kleine Maus, es war schon alles dran. Ab da wäre eine Abtreibung für mich nicht mehr in Frage gekommen.

Ich rief meinen Freund an um ihm mitzuteilen dass wir was Wichtiges zu reden hätten. Denn es verändert ja nun alles. Wir redeten und entschlossen uns das dass Baby bleibt. Aber mein Freund kannte meine Geschichte zuhause und wollte dann nicht mehr dass ich jemals noch mal zu meinen Eltern gehe. Wir erzählten es also seinen Eltern und die beschlossen, dass ich nun bei denen mit wohne (mein Freund hatte seine eigene Wohnung im Obergeschoss). Die Eltern von meinem Freund luden also meine Eltern ein, damit ich still und heimlich meine Klamotten abholen konnte. Denn jeder wusste sie würden alles daran setzen das ich nicht ausziehe und das dass Baby abgetrieben wird.

Das war jetzt erstmal bis Ende November 2007

Antworten
neeve rthele{sxs


Ich hab den langen Text gelesen @:)

Tut mir leid, was du alles ertragen musstest. Mehr weiß ich leider nicht, was ich zu schreiben soll.

Aber das Ende hört sich doch bis dahin dann doch positiv an ...? Ich hoffe, dass dein Leben ab dem Umzug zum Freund eine positive Wendung genommen hat und du nun glücklich bist. :)*

LG,

nevertheless

Alias 672611


Nein leider nicht :°( aber der Rest folgt morgen... Jetzt weiter schreiben kriege ich emotional leider nicht hin :°(

F'lFamec`hehn


ich bin auch gespannt, wie es weitergeht ....bis dato hört es sich wirklich alles andere als schön an, wie deine Kindheit verlaufen ist....

Alias 672611


Gehört quasi an den Anfang...

Seht ihr, ich habe sogar was vergessen :-(

Einiges verdränge ich noch heute :-(

Mit 5 Jahren brachten mich meine Eltern zu meiner Tante. Ich sollte da schlafen, dort war ein Mann der gefiel mir gar nicht. Er machte mir Angst, er war so Mitte 30 und trank aus Babyflaschen. Auf mein Bitten mich wieder nach Hause zu nehmen wurde nicht eingegangen. Ich musste da bleiben. Dieser Mann drängte sich mir immer mehr auf, ich sollte bei meiner Tante auf dem Sofa mitschlafen aber auch er schlief da. Ich wollte und konnte nicht schlafen, er fasste mich ständig an :°( das ich Angst vor ihm hatte wurde ignoriert. Eines Tages sollte ich mit ihm einkaufen fahren, ich wollte nicht aber wieder wurde meine Entscheidung nicht akzeptiert, also fuhr ich mit ihm mit. Plötzlich merkte ich wie er falsch abgebogen ist. Und da ich die Ecke kannte wusste ich dass da nichts ist. Ich bekam Angst und ging an zu weinen das ich nach Hause möchte :°( er sagte wir fahren gleich nach Hause, aber ich dachte du möchtest vielleicht mal Auto fahren. Dies verneinte ich, aber er zog mich auf seinen Schoß, ich weinte noch mehr :-( er legte meine Hände ans Lenkrad und gab Gas hielt die eine Hand am Lenkrad fest, die andere wanderte mein Knie hoch bis sie zwischen den Beinen war :°( er streichelte mich da die ganze zeit :°( ich schrie und weinte immer lauter und doller :-( nach einiger zeit ließ er mich los und setzte mich auf den Platz zurück und fuhr zurück zu meiner Tante. Vorher kam aber ein bekannter Spruch, "das bleibt unser Geheimnis, sonst passiert noch etwas”

Also sagte ich nichts, es durfte mich nur niemand mehr anfassen. In dieser Nacht schlief ich gar nicht, aus Angst das er das nochmal macht, denn er schlief wieder direkt neben mir. Am nächsten Tag sollte es nach Hause gehen. Ich wollte am besten sofort zurück. Dies ließ er aber nicht zu, seine Aussage war dann entweder ich esse jetzt und das vernünftig oder es passiert noch etwas :°( ich hatte noch nie solch eine Angst in meinem Leben. Nach dem frühstück brachte er mich endlich nach Hause. Aber ich hatte auch panische Angst das dass nochmal passiert. Aber diesmal legte er mir NUR seine Hand auf das Knie :-( als ich nach Hause kam ging ich sofort in mein Zimmer und weinte. Denn bevor wir rein sind sagte er nochmal wenn ich irgendwem etwas sage passiert mir und meiner Familie etwas :-( ich versuchte so normal wie möglich zu leben. Aber das ging nicht mehr, niemand durfte mich mehr anfassen, außer mein Opa ich weinte nur noch wurde aggressiv. Dann fiel meiner Mutter auf das etwas mir mir nicht stimmte. Sie fragte mich aber ich sagte nur das es ein Geheimnis zwischen dem und mir sei :°( und meine Mutter legte mir ihre Hand auf den Oberschenkel und ich schrie los :-( sie wusste sofort was los war, ich sagte nur noch Mama du darfst nichts sagen, sonst will er uns etwas antun.

Meine Mutter ging mit mir zur Polizei von dort aus direkt zu einem Arzt. Dort wurde ich in Narkose gelegt, weil ich keinen Arzt an mich rangelassen habe.

Es ging vor Gericht dort stellte sich raus, das er das mit meinem Cousin auch gemacht hat und mit einer Freundin von denen. Und ich verstehe es noch immer nicht. Mir fehlte das Jungfernhäutchen mit 5 Jahren :°( aber er bekam nur eine Strafe wegen Missbrauch. Ich kann mir bis heute nicht erklären wie das gehen sollte. Also das mein Jungfernhäutchen gerissen gewesen ist ohne das ich mich daran erinnern kann :-(

Was mich aber noch viel wütender macht, ist das er nur 9 Monate auf Bewährung bekommen hat :-( er zerstört leben und bekommt keine wirkliche Strafe ???

Der Hammer kam aber noch er kam zu meinem Geburtstag und schenkte mir etwas, ich verstehe nicht warum meine Eltern den zu mir gelassen haben. Ich schrie und schmiss seine Kassette gegen die wand.

Meine Mutter machte die Kassette an und ich erkannte es sofort. Es war die kassette die den Tag im Auto lief, wo ich lenken sollte. Und ausgerechnet das Lied von Falco dieses Jeanny war eingestellt :°( der Gedanke daran ist wieder die Hölle :-( und ich weiß wieder warum ich es so verdrängt habe :-(

Fulam\ecxhen


OMG das tut mir so unendlich leid.

Bitte schreibe weiter....wie ging es weiter...ich möchte nicht voreilig was dazu schreiben....ein bisschen Hoffnung hab ich auch noch, dass die Geschichte noch ein halbwegs gutes Ende hat.....

Alias 672611


Sorry wieder SEHHHHHR lang!!!

Hier geht es weiter ab November 2007

So machten mein Freund und ich das, holten meine Sachen und als meine Eltern zurück kamen waren wir schon wieder weg. Ich schrieb meinen Eltern nur, dass ich ausgezogen bin, und nicht mehr zurück kommen werde. Meine Eltern waren eh beschäftigt, aber wussten wir nicht, was unsere Eltern wirklich besprochen haben. Meine Eltern meldeten sich nicht mehr und auch ich hatte kein Interesse mich bei denen zu melden. Mein Freund und ich gewöhnten uns immer mehr daran, dass wir bald Eltern werden <3 Seine Mutter hatte auch schon 2 Wochen später alles fürs Baby eingekauft… Von Klamotten im Baby alter bis zum großen Kindergarten bis zu Kindersitzen für ALLE Autos, Kinderwagen und Betten auch für jede Etage eins :-o ABER alles nur für einen Jungen, denn die aussage seiner Eltern war immer, wenn ein Baby kommt, dann wird es ein Junge, denn die Familie H…. hat nur Jungs gezeugt also wird es diesmal auch eins. Als ich dann erfahren habe, dass es ein Mädchen wird war die Freude umso größer, denn es gab endlich mal etwas, was sich seine Eltern immer gewünscht haben. EIN MÄDCHEN !! Vor uns freuten sie sich tierisch, aber hinterm Rücken planten sie wie sie mich los werden und meine Tochter bekommen. Aber das wusste ich zu dem Zeitpunkt leider noch nicht. Dann wurde es Februar 2008 mein Freund bestand seine Ausbildungsabschlussprüfung wir freuten uns und wussten das es jetzt nur noch besser werden kann. Paar Tage später folgte da natürlich die Gesellenfeier, weitere 4 Tage später erfuhren wir, dass mein Freund zur Meisterschule gehen WIRD um seinen Meister zu machen. Widerworte geben bringt nichts, denn sein Vater unterschrieb seine Anmeldung schon und war auch schon weg geschickt. Auch da dachte ich, er will nichts Böses sondern möchte, dass auch er sich Selbstständig macht. Wir waren traurig denn wir wussten das wir uns nun kaum noch sehen werden, denn die Meisterschule ist eine Vollzeitschule und in Hamburg wir wohnen aber in Niedersachsen, klar nicht weit weg, aber ohne Auto oder Führerschein nicht leicht. Außerdem inzwischen Hochschwanger war auch nicht so einfach. Wir überstanden es trotzdem weiter… Aber ich merkte, dass mein Freund unter der Situation litt, auch indem ich ihn dann auch am Wochenende dann nicht mehr gesehen habe, denn er hat sich zu seinen Freunden geflüchtet. Er merkte die Geburt rückte immer näher und das machte ihm Angst. Ich ging weiterhin zur Schule, denn ich wollte meinem Baby etwas bieten können. Ich muss dazu sagen meine Schule war 20 km von meinem neuen Zuhause entfernt. Seine Mutter brachte mich entweder zum Bus 15 km oder direkt zur Schule jeden Tag, ich wollte keine Schonung. An einem Tag kam ich aus der Schule und kochte für mich und seine Mutter eine Suppe, denn wenn die Männer nicht im Hause sind essen wir lieber Suppen. Die Männer hassen Suppen. Ich merkte nur es zog in meinem Bauch dachte mir aber nichts bei, seine Mutter brauchte wieder länger im Büro und so dachte ich mir ich lege mich lieber mal hin, um zu hoffen das dass ziehen nachlässt. Ich schlief ein und wachte auf als mein Freund aus Hamburg zurück kam. Ich merkte da dann nur, das das ziehen immer schlimmer wird und inzwischen alle zwei Minuten kamen. Ich wusste nicht was Wehen sind. Mein Freund sagte ihr ich habe Schmerzen sie kam hoch und fragte mich wie sich das äußert. Ich beschrieb es ihr und sie sagte nur G. bring sie sofort ins Krankenhaus das sind Wehen. Ich war geschockt, denn bis zu Geburt waren es noch 4 Monate. Im Krankenhaus angekommen wurde ich sofort in einen Kreissaal gebracht und ein CTG geschrieben, dort bestätigte es sich ich hatte WEHEN!!

Sie gaben mir sofort einen Wehenhemmer. Der half auch, nur musste ich die ganze Nacht im Kreissaal bleiben. Mein Freund blieb auch sitzen und schlief auf den Stuhl. Ich schickte ihn nach Hause denn um 2 wurde ich dann in ein Zimmer verlegt und da er die ganze Zeit bei mir war und keine Zeit hatte was zu essen sollte er nach hause Duschen, Essen und ein bisschen Schlafen wenn etwas ist rufe ich ihn an. Es ging gut ich musste eine Woche in der Klinik bleiben und wurde mit einer Cerclage entlassen, aber auch nur unter der Bedingung das ich die ganze Zeit liegen bleibe. Da willigte ich sofort ein denn diese Klinik noch 4 Monate ertragen geht nicht. Natürlich ging damit auch meine Schule flöten und es fehlten doch nur noch 4 Monate bis zu meinem Abschluss ich war am Boden zerstört :°(

Aber ich nahm es hin, denn das wohl meiner Prinzessin war mir eben doch wichtiger. Auch mein Freund merkte dass es echt knapp war und achtete darauf dass ich wirklich im Bett bleibe (natürlich nur am Wochenende) ab da näherten wir uns wieder an. Die Tage vergingen und die Geburt rückte immer näher nun bekam auch ich so langsam Angst. Werde ich eine gute Mutter sein ??? Merke ich wenn meinem Kind etwas fehlt ??? Und der schlimmste Gedanke war "werde ich wie meine Eltern"??? Nicht vor der Geburt das lasse ich auf mich zukommen. Der Juni kam immer näher, Entbindungstermin war ende Juni, Anfang Juni fing ich wieder mit Komplikationen an. Diesmal allerdings nur mein Asthma, aber dass hat mich richtig gequält, das mein Freund mich wieder in die Klinik brachte da ich Nachts kurz vorm ersticken war. Damit das nicht passiert, sagte er mir in der Klinik bin ich besser aufgehoben. Eine Woche behielten sie mich wieder da, sie redeten jeden Tag mit mir was wir nun tun. Dann bin ich in der einen Nacht aufgewacht und bekam keine Luft mehr, die Ärzte entschieden dann "wir leiten ein" ENDLICH!! Mein Freund war wieder in Hamburg denn wir wussten ja nicht wie lange sie noch warten wollen. Mein Freund fuhr am morgen mit dem Zug hin und mittags bestellte ich ihn zurück, mit der aussage "Sie leiten ein unsere Tochter wird bald da sein" Er kam zurück. Sie leiteten mit dem Wehentropf ein den ganzen Tag über bekam ich diesen Tropf wehen hatte ich schon gute, aber diese brachten leider nichts. Abends kam mein Freund und die Ärzte sagten uns heute ist Schluss mit einleiten wir machen morgen weiter. Auch in dieser Nacht wachte ich auf und bekam keine Luft. Am nächsten morgen sollte es weiter gehen. Wir entschieden uns aber die Fruchtblase zu öffnen, aber da ich unter 18 war sollten meine Eltern kommen um zu Unterschreiben >:( Ich hatte seit meinem Auszug keinen Kontakt zu denen, aber um weiter einzuleiten musste einer Unterschreiben, also riefen sie meine Mutter an sie kam auch Unterschrieb alles. Denn es kann halt oft passieren das wenn die Fruchtblase auf ist das Baby trotzdem nicht kommt und damit vorgesorgt ist wurde auch alles für einen Kaiserschnitt vorbereitet. Mein Freund verließ so lange den Kreißsaal, denn er konnte meine Mutter nicht leiden (kein Wunder) Meine Mutter äußerte mir dann nur, dass sie bei der Geburt dabei sein werde, denn meine große Schwester bekam nur 11 Tage zuvor meine Nichte und da war sie auch dabei. Sie möchte vergleichen bei wem es schneller ging, wer lauter war und so. Ich war geschockt, denn wer rechnet bitte mit so etwas. Dann wollte meine Mutter nach meinem Kleinen Bruder gucken, der bei meinem Onkel war und sie wollte eine Rauchen. Mein Freund kam dann wieder ich erzählte ihm was sie gesagt hat, und er flippte aus.

Alias 672611


Er sagte dann nur " deine Mutter wird nicht bei der Geburt meiner Tochter dabei sein" Ich wollte es ja auch nicht und so ging es zur Hebamme und sagte ihr, dass sie nicht bei der Geburt dabei sein wird und gab ihr ihre Tasche. Die Geburt schritt voran die Wehen wurden doller. Und nach 1 ½ stunden einleiten war unsere Tochter auch schon da <3

Ab da drängten sich meine Eltern noch mehr auf. Sie kamen in die Klinik und brachten alle mit. Ich habe eine riesige Familie es waren am ersten Tag locker 10 Leute am 2 Tag sogar 20 ich war sauer. Ich hatte gerade mein Baby bekommen und wollte dies genießen. Aber das war in der Klinik nicht so einfach. Nach 5 Tagen ging es endlich nach hause und ich hoffte das es nun Bergauf geht, falsch gedacht denn da fing es erst an. Seine Mutter begriff, dass es wirklich ein Mädchen ist und nahm sie mir ständig weg. Ich bekam sie eigentlich nur noch zum Stillen. Irgendwann setzte ich mich durch und habe ihr die kleine nicht gegeben. Mein Freund war leider immer noch in Hamburg, also machte ich das alleine. Ich hatte aber Unterstützung durch eine Hebamme. Da ich Angst hatte irgendwas falsch zu machen entschied ich mich zusammen mit dem Jugendamt sie ein Jahr zu behalten. Seine Mutter merkte ich bin nicht mehr so zu biegen und zu formen wie noch in der Schwangerschaft und so beschloss sie mich so langsam los zu werden. Aber am besten ohne meine Tochter. Sie erzählte meinem Freund nur noch das schlimmste von mir. Ich würde mich nicht mehr um mein Kind kümmern, würde bis mittags/ nachmittags im Bett liegen, nichts im Haushalt machen und mich wenn ich wach bin nur mit fremden Typen treffen. Da mein Freund nicht da war wusste er nicht mehr was er glauben sollte. Ebenfalls erfuhr ich einige Monate später, dass sie hinter unserm Rücken einen Vaterschaftstest gemacht hat. Der fiel aber nicht so aus wie sie es wollte. Er war der Vater und daran ließ sich nun nichts ändern. Mein Freund und ich trennten uns am 17.August am 10.06 wurde meine Tochter geboren. Er wusste einfach nicht mehr was er glauben sollte. So zog ich auch in das Haus was mein Freund und ich für unsere Zukunft eingerichtet hatten. Was seine Eltern nicht wussten wir führten dort noch eine still und heimlich Beziehung, und es war toll wir stritten nicht. Wir sahen uns zwar trotzdem nur am Wochenende aber da mein Freund seine Wochenenden eh nur mit seinen Freunden verbrachte merkten sie es erst nicht. Doch dann erzählten unsere Nachbarn :°( dann ging es wieder von vorne los. Wir entschieden uns dann es ist besser wir trennen uns. Doch leider war die Trennung nicht so toll, denn wir liebten uns aber haben uns untereinander immer schlecht behandelt. Ich kämpfte dann, das er zurück kommt denn ich merkte, dass ich mein Leben ohne in nicht gestalten kann. Aber ich musste. Ich zog aus dem Haus aus und bezog meine eigene Wohnung. Seine Mutter nahm die Kleine und ich ging wieder zur Schule. Ich meisterte alles super Haushalt, Schule und Kind klappte echt toll. In der Schule war ich natürlich eine Sensation, denn wie viele machen mit einem einjährigen Kind noch mal die Schule nach ??? Ich machte es und ging ein halbes Jahr auch wirklich erfolgreich. Meine Noten waren so gut wie eigentlich noch nie. Dann im Dezember kam ein Saniteam und wollte mit uns den Erste-Hilfe-Kurs machen. Ich sagte meiner Lehrerin noch ich würde die Theorie mit machen aber die Praxis nicht, denn sie wusste von meinem Knie Problem und hatte es auch schriftlich. Sie schrie mich an das ich damit den Kurs verweigern würde und musste zum Direktor. Der entschied und werde aufgrund meiner Verweigerung Suspendiert, man war ich geschockt bin noch nie negativ aufgefallen und dann so was ??? Ich sollte am nächsten Tag wieder kommen, denn der Direktor wollte noch mal mit mir Reden. Am nächsten Tag bin ich hin und erzählte noch mal ohne meine Lehrerin was den Tag zuvor los war. Er verstand meine Lehrerin nicht, denn ich wollte ja mitmachen aber aufgrund meiner Starken schmerzen im Knie ging es einfach nicht. Mein Lehrerin fing dann kurze Zeit später an "entweder ich werde mich heute in der Klinik vorstellen, wo ich zuvor operiert wurde oder der Tag sei unentschuldigt." Das ging nicht, denn es war doch ein Abschlusszeugnis. Also fuhr ich hin, rief vorher seine Mutter an um ihr zu erzählen, dass der Tag heute länger dauert, da ich in die Klinik muss. Dort angekommen wurde ich untersucht und aufgrund der starken schmerzen wollten sie so bald wie möglich operieren. (Sie wussten ja was es wieder sein wird) Also musste ich den ganzen Tag da rum sitzen und alle Test über mich ergehen lassen. Aber am längsten dauerte es auf den Anästhesisten zu warten ich war so gegen 11 in der Klinik und um 18 Uhr war ich endlich fertig. Zu meinem Glück ging mein Akku leer und ich hatte keine Möglichkeit mich bei seiner Mutter zu melden, denn sie konnte keine SMS lesen. So schrieb ich ihrem Vater das ich jetzt erst aus der Klinik konnte, er bitte seine Mutter bescheid sagen möge das ich mit dem nächsten Bus nach hause fahre. Er sagte ihr bescheid, so kam ich um 19.45 endlich bei seiner Mutter an und wollte nur noch meine Tochter abholen, denn es war ja schon lange Bett zeit.

Bei ihr angekommen merkte ich dass etwas nicht stimmte. Das Licht brannte, Auto stand, Kinderwagen auch so ging ich um das Haus rum. Alle Jalousien waren runter gemacht nur die die so weit oben waren, die ließ sie auf, denn sie konnte nicht reingucken also kann ich es auch nicht (ich bin aber noch um einiges größer) ich hörte meine Tochter im Laufstall spielen sie Unterhielt sich mit den Hunden und Katzen seiner Eltern. Dann guckte ich durch das hohe Fenster und sah sie am Esstisch sitzen, sie telefonierte mit seiner Mutter. Ich klopfte und klingelte sie reagierte keinen Millimeter, dann hörte ich sie zu ihrer Mutter sagen. "Nein Mutter sie bekommt die kleine nicht, dass ist jetzt meine" ich bin wahnsinnig geworden. Gott sei dank war meine Wohnung nur noch 5 Geh-minuten entfernt so lief ich schnell nach hause rief die Polizei und meine große Schwester an das sie mal gucken soll ob sie was erreicht.

Meine Schwester fuhr sofort mit dem Onkel ihres Mannes hin und auch sie sagte sie guckte durch das Fenster aber öffnete nicht die Tür. Ich schrie, weil ich dachte ich kriege meine Tochter nie wieder. Dann kam die Polizei endlich vorbei, die wollten sie erst da lassen. Ich wurde sauer und sagte nur dass ich das alleinige Recht habe an meinem Kind und sie da nicht mehr bleiben werde. So fuhren auch die Polizisten zu ihr. Machten sogar Blaulicht an damit sie begreift dass es jetzt ernst wird. Aber auch da guckte sie nur durch das Fenster aber reagierte nicht. Ich rief meinen Ex an und schilderte ihr den Fall, er rief bei ihr an. Sie erzählte ihm "sie sei einkaufen gewesen und das alles gar nicht stimmte. Dennoch gab sie die kleine nicht raus. So rief ich ihren Mann an und sagte ihm wenn nicht langsam die Kleine raus gegeben wird zeige ich sie wegen Kinderentführung an. Er schrie mich an was ich für eine Miese Schlampe sei und ich gefälligst aufpassen soll was ich tue.

Alias 672611


Er legte auf, kurze Zeit später rief er wieder an. Ich solle sofort mein Blag abholen, denn es sei ja alles nur ein Missverständnis gewesen. Ich ging natürlich sofort los, da kam mir mein Ex schon entgegen. Ich hielt ihn an, denn ich sah er hatte unsere Tochter im Auto. Sofort riss ich die kleine aus dem Auto und gab sie nicht mehr her. Er glaubte natürlich seiner Mutter und nicht mir, war mir aber in dem Moment auch egal. Ich hatte meine Prinzessin und dass war das einzige was ich noch wollte. Die Polizei verweigerte die Anzeige, denn es würde sich eh im Sand verlaufen. War mir zum Schluss aber auch egal, ich wollte nur noch mit meiner Tochter nach hause und sie nicht mehr hergeben. Nur leider wurde dann mein Leben immer schwerer zu gestalten. Meine Schwester nahm mir zwar die kleine ab für die Schule damit ich denen mitteilen kann was raus kam, dennoch konnte sie sie nicht für lange nehmen. Aber da die Op schon am Montag anstand war es nicht so schlimm. Denn ich hatte die Op extra so gelegt, dass direkt danach Ferien waren. So nahmen meine Eltern und sie die Kleine nach der Operation ging es dann auch erstmal wieder zu meinen Eltern, denn ein 1 ½ jähriges Kind und frisch Operiert klappt nicht so gut, denn besonders weil sie diese Flaschen mit dem Blut so toll fand ;-) Weihnachten fuhren wir trotzdem wieder nach Hause, denn der Schlauch der die Wundflüssigkeit abgeleitet hat wurde mir am Tag zuvor gezogen. Und Weihnachten ist unser Fest gewesen, klar war das ich nicht so viel machen kann, aber meiner Maus war das auch egal. Wir kuschelten den ganzen Tag in meinem Bett und holten auch unser essen ans Bett… Man war das ihr Highlight ;-D In der Zeit lernte ich einen Mann kennen, durch eine Freundin sie brachte ihn zu mir und wir wollten es versuchen, klar war aber eigentlich so weiß ich es jetzt, dass ich über meinen Ex nicht los gekommen bin. Wir versuchten es und waren am Anfang auch recht glücklich (neuer Freund), aber wer ist das nicht am Anfang?!?! Nach einigen Wochen verlief es sich aber im Sand, man bin ich froh. Wir verbrachten unser Silvester zusammen aber auch da war ich schon nicht mehr wirklich Glücklich mit ihm und dachte nur noch an meinen Ex. Ich versuchte wieder um meinen Ex zu kämpfen. Aber er gab mir einen Korb nach dem nächsten. Am 12.01 begann die Schule wieder. Ich musste trotzdem noch mit meinen Gehstützen gehen. Ich brachte meine Kleine zu meinem Opa der sie so lange weiter betreuen wollte, bis ich evtl. einen Kindergartenplatz habe. So bin ich von dort aus gleich zur Schule gegangen und habe den Unterricht soweit gut über mich ergehen lassen. Natürlich war ich da interessant denn es lag draußen dicker Schnee und unter dem Schnee Eis :°( Alle waren beeindruckt das ich den Weg heile überstanden habe. So überstand ich den Vormittag, aber ich musste noch den Nachmittagsunterricht überstehen. Dann geschah es, meine Gehstützen waren nass von dem Schnee draußen, ich bin rein und Rutschte weg >:( :°( :(v und flog auf das gerade Operierte Bein. Ich schrie nur noch, denn solche Schmerzen hatte ich noch nie… Ich schrie und schrie und holte keine Luft mehr, dann reagierte ein Schüler und holte sofort einen Lehrer. Sie riefen eine Rettungswagen und versuchten mich zu beruhigen. Ich schrie trotzdem weiter, denn ich merkte auch inzwischen, dass ich mein Bein nicht mehr bewegen kann. Es war Steif ich schrie weiter, dann kam ein Lehrer er hatte wohl eine Schulung und sprach mit mir, nein er verstrickte mich in ein Gespräch und lenkte mich davon ab, dass mein Bein steif war. Nach 20 Minuten kam endlich der Rettungswagen sie brachten mich ins nächste Krankenhaus. Dort wurde ich sofort untersucht. Ich rief noch schnell meine Eltern an das sie bitte die Kleine abholen müssten. Es wurde vermutet, dass ich mir die Bänder gerissen habe, denn das würde die Kniesteife erklären. Aber da das Röntgen nicht viel ergeben hat sollte ich nach hause und in den nächsten Tage zum MRT. Ich rief meinen Vater an, dass er mich bitte abholen möge. Ich fuhr zu meinen Eltern und besprach mit denen mein weiteres vorgehen. Es stand fest ich bleibe da. Denn das Bein benutzten ging gar nicht auftreten auch nicht, somit konnte ich mein noch immer 1 ½ jähriges Mäuschen nicht versorgen. Ich bin also wieder von einem Arzt zum nächsten das ging so etwa 3 Wochen, dann kam endlich das Ergebnis. Das ganze Knie war zertrümmert. Die Bänder waren ALLE angerissen, der Knorpel war an einigen Stellen gebrochen. Sie wollten so bald wie möglich Operieren. Also noch eine Op ich besprach es mit meinen Eltern. Die Operation wurde Mitte Februar durchgezogen. Ich besprach mit meinen Eltern dass sie dann die Betreuung der Kleinen übernehmen und ich in die Schule kann, denn ich musste unbedingt dieses Mal meinen Abschluss schaffen. Ich besprach es mit der Klinik, denn ich musste nach der Operation erstmal eine Woche bleiben damit sie kontrollieren können wieweit mein Bein wieder bewegt werden kann. Dann durfte ich die Klinik immer verlassen um zur Schule zu kommen. Dafür bekam ich diesen Transport, meine Tochter besuchte mich täglich. Dann wurde ich entlassen und ging wieder zu meinen Eltern, denn das Bein bewegen ging noch immer nicht… Strecken klappte noch immer nur bis zu 30 grad beugen nur bis 90 grad. Aber ich ging weiterhin zur Schule, bekam weiterhin mein Transport es brachte mich direkt bis vor die Tür. Holte mich von dort ab und brachte mich für 3 Stunden nach der Schule zur Ambulanten Reha. Diese brachte es aber auch nicht, jeder Physiotherapeut war am verzweifeln denn egal was sie versuchten das Bein streckte sich nicht weiter, und auch die Beugung klappte nur bis 100 grad. Also musste ich zurück in die Klinik, denn die Physiotherapeuten wussten nicht mehr weiter. Ich konnte zwar inzwischen mit dem Bein auftreten aber mit 30 grad die in der Streckung fehlen echt nicht so toll :°(

Sie entschlossen also noch mal zu operieren, denn sie dachten dass die Bänder evtl. zu kurz seien.

Rest folgt, dass war jetzt bis April 2010

mroong0irly087


oh wie traurig :( gings dann irgendwann besser?

Alias 672611


Kurze zwischenantwort... Komme zur Zeit nicht dazu weiter zu schreiben. Denke morgen Abend geht es weiter....

Nein es wurde nicht besser 23 Jahre nur Pech und zwischen drin kleine positive Erlebnisse

KDle%ixo


Alias 672611

Wozu soll der Faden letztlich dienen? Willst Du Dich austauschen? Willst Du etwas ändern?

~NT?raumkruist"al6l~


Das tut mir leid, was Du alles mitmachen musstest! :)_

Hab eine kleine Bitte an Dich, kannst Du versuchen ein paar Absätze in den Text zu machen? Dann ist es viel leichter zu lesen.

Kann verstehen, daß es bestimmt schwer ist, das alles aufzuschreiben und daß beim Schreiben noch mal alle Gefühle hochkommen, da achtet man nicht so drauf, wie man den Text formatiert.

Ich hoffe, daß Dir das Schreiben gut tut, mal Alles aufzuschreiben kann einem helfen.

Ich wünsch Dir, daß die positiven Erlebnisse in Deinem Leben mehr werden.

Ist Dein Bein denn jetzt wieder ok?

Liebe Grüsse! @:) :)*

m'oonMgirlxy87


Wie gings denn weiter?

s*ternc8hen5x35


Du hast dich mit deinen Eltern dann wieder besser verstanden? Hast du zwei Opas?

Es tut mir leid ich hoffe das noch alles gut geworden ist. :)_

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH