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Frage zu Depersonalisation/Derealisation

1#Nonamxe1


Hallo, also epidsodenmäßig hab ich die Dp nicht. Die ist bei mir glaub ich immer da nur achte ich nicht immer darauf. Ich hab öfters DR, dann aber in Stresssituationen. Ganz selten hab ich aber auch schonmal Tage wo die DP/DR richtig heftig ist und einfach plötzlich da ist. Bei mir glaub ich kommt das aber auch von der Psyche.

Koordinationsstörungen hatte ich bis jetzt nur einmal. Wie durch nen Schlag hatte ich plötzlich starken Schwindel und konnte mich schlecht auf den Beinen halten, als ob ich betrunken wäre.

Sprachprobleme hab ich auch ab und zu. Ich kann mich schlecht konzentrieren und versprech mich dann. Bei zu viel nachdenken kommen mir manche Wörter auch fremd vor.

Manchmal hab ich auch Kopfschmerzen, die kommen aber vom Stress. Ne zeit lang hatte ich auch manchmal ein Kribbeln auf der Kopfhaut als ob ich kleine elektrische Schläge im Kopf hätte. Das kam bei mir von der Angst und ist irgendwann wieder weggegangen.

Ich wünschte ich würde mich auch zwischendurch mal fit fühlen das kenn ich überhaupt nicht. Ich steh fast permanent immer unter stress oder bin müde.

Aber das du dich zwischendurch fit fühlst ist doch auf jeden fall ein gutes Zeichen :)^

Vllt löst du die DP ja aus weil du anfängst drüber nachzudenken und deswegen Angst bekommst?

S!aldo


das eig unterbewusste Probleme Auslöser für die Ängste waren und das die Angst vor dem Solipsismus nach der Lösung der Probleme einfach verschwunden ist,

Probleme angehen klingt für mich logisch und nachvollziehbar. Du könntest damit anfangen, uns hier von deinen Problemen zu erzählen. Ganz unverbindlich, wir hören dir zu.

Wäre das ein Anfang?

H&offnutnxger


Unsere technik und therapie ist derzeit nicht so weitentwickelt das wir diese krankheiten wie derealisation usw. Heilen können. Ich hoffe wir werden in den den nächsten jahren große schritte machen.

Gruss :-)

1dNoDnamex1


Mittlerweile frag ich mich wirklich ob mein Leben jemals wieder besser wird. Ich bin einfach am ende. Ich hatte gehofft das es mir mit der Zeit besser geht aber ich hab keine Hoffnung mehr. Jeden Tag ist diese scheiß Angst da und langsam kann ich damit nicht mehr leben. Egal was ich mache egal was ich versuche ich werd die Angst nicht los. Von morgens bis abends ist dieses Angstgefühl in meinem Bauch und ich kann nichts dagegen machen. Die Angst ist nicht situationsbezogen sondern einfach da.

Ich kenne kein anderes gefühl mehr und ich will nur noch das es endlich aufhört. Manchmal wünsch ich mir einfach ich könnte ein messer holen und die Angst rausschneiden.

Selbst wenn ich alleine zuhause bin und gar nichts mache und eig entspannt sein sollte ist die Angst da. Mein Leben fühlt sich einfach an wie ein Alptraum aus dem ich niemals aufwache. Ab und zu hab ich auch Tage an denen gar nichts mehr geht. Dann fühl ich mich richtig unwohl und depressiv und selbst Dinge mit denen ich mich normalerweise ablenken kann machen keinen Spaß mehr. Wenn ich alleine bin fang ich irgendwann einfach an zu heulen weil ich das nicht mehr aushalte ständig nur noch dieses scheiß Gefühl zu spüren. Mein Leben hat keinen Sinn mehr und jeden Tag geht alles wieder von vorne los. Ich hasse mich selber dafür das ich von morgens bis abends nur noch Angst habe und obwohl ich weiß was passiert kommt mir alles so fern und fremd vor. Ich finde einfach keine Worte mehr um zu beschreiben was ich fühle. In mir drin ist einfach gar nichts mehr. Ich bin komplett taub und trotzdem ist die scheiß Angst da. Ich will nur noch das alles zu Ende ist.

Ich weiß nicht was ich dagegen machen soll ich fühl mich einfach verloren. :|N

sOchneckEe19e85


Hallo Noname!

Bist du denn mittlerweile in einer Therapie? Da musst du echt dran bleiben, dann kann es auch besser werden :)*

Wenn es gar nicht mehr geht, dann solltest du auch über Medikamente nachdenken, die dir das Leben erleichtern können. Dazu müsstest du dann zum Neurologen / Psychiater gehen.

Besser werden kann es immer! :)* :)* :)* :)* ich persönlich habe die Depersonalisation bzw. Derealisation an sich als nicht so schlimm empfunden. Oder: Im Vergleich zu anderen Symptomen (z.B. Angst) war sie gut zu ertragen.

Ich nehme schon jahrelang Antidepressiva (habe Borderline, Depressionen, Essstörung) und mir geht es mittlerweile wieder gut! Ich habe durch Tabletten und Therapie wieder fast mein altes Leben zurück.

Gib die Hoffnung nicht auf :)* :)* :)*

1LNonCa(mex1


Hi,

Bei mir überwiegt mittlerweile ja auch die Angst und manchmal komm ich einfach nicht mehr damit klar. Egal was ich denke die Angst bleibt. Ich hab zwar immer noch ständig Angst vor dem Solipsismus und davor das meine Außenwelt vllt nicht real sein könnte aber auch wenn ich damit aufhöre drüber nachzudenken bleibt die Angst konstant da.

Das Problem ist das ich keinerlei Kontrolle über die Angst hab. In konkreten Situationen kann ich mich ja mehr oder weniger gedanklich mit meiner Angst auseinandersetzen aber das geht hier einfach nicht.

Ich hatte auch 5 Testsizungen beim Psychiater aber mir ist das verdammt schwer gefallen darüber zu reden. Mein Psychiater hat halt gemeint ich soll mir nicht so viele Gedanken über den Solipsismus machen und mich auf andere Dinge konzentrieren aber auch wenn ich abgelenkt bin bleibt die Angst meistens da. Zwar verstärkt der Solipsismus die Angst aber vllt ist das doch nicht die Ursache. Soweit ich mich erinnere hatte ich auch schon vorher die Angst die aber zu der Zeit nur teilweise da war. Was ich auch noch habe sind ab und zu Phasen wo ich total verklemmt und schüchtern bin. Ich bin zwar generell oft schüchtern aber manchmal hab ich Tage wo ich mich einfach ganz merkwürdig fühle und wirklich extrem schüchtern bin. Meine Stimme ist dann ganz schwach und ich bekomm fast kein Wort raus. Selbst in den einfachsten alltäglichen Situationen mit denen ich sonst ganz gut auskomme.

Medikamente will ich eig nicht nehmen da ich damit ja nichts an der Ursache ändere, obwohl ich mir gestern wirklich gewünscht hab das ich irgendwelche Tabletten hätte mit denen die Angst dauerhaft weg geht.

sDchne[cke1x985


Hallo!

Das mit den Tabletten wollte ich jetzt nicht so in den Vordergrund stellen, sondern dir aufzeigen, dass es immer noch viele Möglichkeiten gibt, dass es dir wieder besser geht. :)*

Ich hatte auch 5 Testsizungen beim Psychiater aber mir ist das verdammt schwer gefallen darüber zu reden.

Achtung: Ein Psychiater ist Arzt und in erster Linie dazu da, um Medikamente für psychische Krankheiten zu verschreiben.

Ein Gesprächstherapeut hat in der Regel kein Medizinstudium hinter sich, sondern eine Therapeutenausbildung. Er darf keine Medikamente verschreiben, sondern ausschließlich Gesprächstherapie machen. Demnach solltest du dich für eine Gesprächstherapie interessieren. Die Wartezeiten sind lang, die Therapie aber langfristig ausgelegt, denn mit ein paar Sitzungen löst man solche Probleme in der Regel nicht. Da solltest du schon mindestens ein halbes Jahr / Jahr kalkulieren, dass es dir wirklich konstant besser geht.

Noch was: Deine Schilderung, dass es dir schwer fällt zu reden, bestätigt für mich, dass bei dir psychisch einiges im Argen liegt. Jedem fällt es schwer, sich einem wildfremden Menschen zu öffnen.

Und andererseits schätze ich dich so ein, dass du momentan so durch den Wind bist, dass du deine Gedanken gar nicht ordnen und artikulieren kannst. Aber es wird besser und besser.

Bei meinen ersten Therapiestunden war ich so aufgeregt, dass ich ganz wirr durcheinander erzählt habe und einiges verschwiegen |-o

Heute rede ich ganz souverän mit den Docs, man gewöhnt sich wirklich dran.

Medikamente will ich eig nicht nehmen da ich damit ja nichts an der Ursache ändere, obwohl ich mir gestern wirklich gewünscht hab das ich irgendwelche Tabletten hätte mit denen die Angst dauerhaft weg geht

Das ist an sich eine löbliche Einstellung. :)z :)*

Manchmal muss man aber Tabletten nehmen, damit man überhaupt stabil genug für eine Therapie ist. Das heißt nicht, dass man sie für immer nehmen muss.

PviMa)05x09


Prinzipiell finde ich es auch gut keine Medikamente zu nehmen, denn man bekämpft tatsächlich nicht die Ursache.

Aber Medikamente kombiniert mit einer Therapie können schon Sinn machen.

Ich glaube daß der Weg zum Psychiater nicht ausreicht. Du bräuchtest eher einen Therapeuten. Was kam denn bei den fünf Testsitzungen heraus? Wolltest du nicht weiter machen oder sah er keinen Bedarf?

Aus deinem Geschriebenem lese ich, daß eine Therapie nicht unbedingt der falscheste Weg ist.

Ich leide selbst an einer generalisierten Angststörung und es gab Zeiten, da bin ich morgens aufgewacht und mein erster Gedanke war "ICh habe Angst". Wovor wusste ich nicht. Das Gefühl war eben da. Meiner Meinung nach habe ich zu lange gewartet bis ich eingegriffen habe, denn aktiv wurde ich erst nach den Panikattacken.

Von alleine wird es nicht besser. Du musst selbst aktiv werden.

Ich fand auch das Buch von Doris Wolf klasse. Ängste verstehen und überwinden. Vielleicht wäre das noch was für dich.

RDomuxlus88


Liebe Leidensgenossen,

es tut sehr gut zu lesen, dass man nicht der Einzige mit dieser furchteinflößenden Erkrankung ist. Bevor ich auf eine Beschreibung des Krankheitsbilds "DP/DR" gestoßen bin, hatte ich totale Angst komplett am Rad zu drehen und "verrückt" zu werden, zumal ich kaum in Worte fassen konnte, was mit mir nicht stimmt und es auch den Anschein machte, dass sehr viele Ärzte mit dem Begriff und der Erkrankung Depersonalisation nichts anfangen können.

In allem was Ihr so schreibt erkenne ich mich total wieder. Vor allem in der gestörten Gedächtnisfunktion. Ich erlebe etwas und fünf Minuten später verblasst das Erlebnis in der Erinnerung und wirkt, als hätte es vor 100 Jahren stattgefunden. Ich fühle mich mitunter wie ein Zombie, der wie paralysiert den Tag an sich vorbeistreifen lässt.

@ High Tension:

Die Ärzte-Odysse habe ich auch schon hinter mir. Weil ich mir auch einreden wollte, dass das was somatisches sein muss bzw mir nicht eingestehen wollte, dass es etwas psychisches ist (Ein Mann hat doch keine seelischen Erkrankungen;)). All diese Symptome hatte ich auch wie Konzentrations- und Koordinationsstörungen oder Taubheitsgefühle. Klar denkt man dann direkt an etwas neurologisches (und sollte auch immer fachärztlich untersucht werden). Zwar kann eine organische Grunderkrankung eine Depersonalisation auslösen, aber in den allermeisten Fällen tritt eine Depersonalisation im Zuge einer seelischen Erkrankung auf und zwar als Verdrängungsstrategie der Psyche um mit einer zu belastenden Situation umzugehen, indem die Psyche sich für einen gewissen Zeitraum (leider kann die Depersonalisation dann auch mal was länger bleiben wenn unbehandelt :/) von der eigenen Identität distanziert und man sich selber "fremd" vorkommt. Behandelt man die seelische Grunderkrankung, verschwindet die sekundäre DP in der Regel. Bei mir kam die Depersonalisation wahrscheinlich als Reaktion auf einen traumatischen Raubüberfall in meiner Jugendzeit. Das mit diesem extrem diffusen Gefühl im Kopf, hatte ich auch und habe es manchmal immer noch. Damals hatte ich so ne extreme Panik davor und auch heute ist das noch super super unangenehm. Das fühlt sich bei mir so an, als würde der Kopf nicht richtig da sein (kanns heute noch nicht richtig beschrieben ;-)) oder taub und als würde sich das Bewusstsein mal kurz abschalten. Hab zum Teil echt gedacht, dass ich daran krepiere. Ekelhaft.

Die gute Message ist, auch das geht vorüber. Erfordert aber auch viel Arbeit. Man muss sich einer Therapie stellen, am besten ganz viel Sport treiben und ich schwöre auf Achtsamkeitsmeditation, weil man da das Bewusstsein und die Wahrnehmung schärft und damit genau der DP entgegenwirkt.

Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut, aber die DP ist immer noch so ein bißchen da und episodenhaft sehr stark. vor allem jetzt, aber bin ich auch selber schuld weil ich gestern auf einer Firmenfeier zu viel getrunken habe.

Kennt Ihr das auch? Das Alkohol die DP, Angststörung, Depression masssssivst verstärkt?

Würde mich freuen von Euch zu hören!

:)^

1zNonFaxme1


@ schnecke1985

Tut mir leid ich war bei einem Psychotherapeuten. Ich komm damit immer durcheinander |-o

Noch was: Deine Schilderung, dass es dir schwer fällt zu reden, bestätigt für mich, dass bei dir psychisch einiges im Argen liegt. Jedem fällt es schwer, sich einem wildfremden Menschen zu öffnen.

Wie meinst du das genau? Wenn es doch jedem schwerfällt wieso liegt dann bei mir psychisch einiges im Argen?

@ PiMa0509

Ich hab halt meistens mit meinem Therapeuten über die Dp/Dr und meine Erinnerungsprobleme gesprochen. Der ist dann zu dem Schluss gekommen das mein Erinnerungsvermögen nicht schlecht ist. Ich hab aber trotzdem das Gefühl das ich mir wenig gemerkt bekomme zumindest für meine Verhältnisse. Und ich merk immer wieder das mir Erinnerungen an Lebensabschnitte irgendwie gefehlt haben oder fehlen aber das weiß ich halt erst wenn mir wieder ein Teil davon einfällt.

Nach den 5 Sitzungen dachte ich eig das ich meine Probleme alleine hinbekomme weil die Angst zu dem Zeitpunkt nicht mehr so stark war.

Ich mache oft den fehler zu glauben das ich endlich alles hinbekomme wenn ich mal einen guten tag hab.

@ Romulus88

Das mit dem Kopf kenne ich auch ziemlich gut. Wenn ich was über DP oder DR gelesen hab stand da immer das man sich vorkommt als wäre man nur seine eigenen Augen und der Körper würde sich fremd anfühlen als ob man nur ein Beobachter wäre.

Bei mir ist das eher so wie bei dir, mein Kopf fühlt sich an als ob er nicht wirklich da wäre. Ich hab nie das Gefühl das mein Körper mir fremd vorkommt sondern immer nur als ob mein Kopf hinter nem Schleier stecken würde. Aber das Gefühl hab ich fast permanent und ich bin meistens so dran gewöhnt das ich es nicht groß merke.

Kennt Ihr das auch? Das Alkohol die DP, Angststörung, Depression masssssivst verstärkt?

Also ich trinke mittlerweile nur noch ziemlich selten Alkohol da ich vom Magen nichts mehr vertrage. Wenn ich nur wenig trinke passiert eig nichts außer das ich den Alkohol halt was merke. Wenn ich früher viel getrunken habe hatte ich danach aber auch ziemliche Probleme. Ich war dann oft depressiv und einmal hatte ich am nächsten Tag auch Angstzustände nachdem ich ziemlich viel getrunken hatte.

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