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Gedankenkreisen, keine Konzentration, müde

F~lying with|o@ut wixngs


Schwierig, das kenne ich leider auch. Hast du mal mit den "Protagonisten" über deine Gefühlslage bezüglich dieser Situation gesprochen? Manchmal hift es, sich "freizureden". Abhängig davon, was für eine Situation das ist, kannst du dir auch Hilfe holen, um die neue Situation verarbeiten zu können.

Ich habe es schon mal versucht – ganz sachlich und neutral. Das ist ja manchmal auch ein bisschen schwierig, aber gebracht hat es leider überhaupt nichts.

Ich bin einfach mein ganzes Leben schon dafür bekannt, dass ich einfach alles hinnehme. Ich glaube es kommt gar keiner auf die Idee, dass manche Dinge auch für mich schwierig sind, auch wenn ich das nicht immer so kommuniziere.

Ich glaube, dass viele Menschen einfach meinen, sie dürften in meinem Leben einfach hinein und heraus spazieren, wie ihnen das gerade beliebt. Bei Personen, die nun nicht zu den wichtigsten in meinem Leben gehören ist das auch okay – ich möchte niemanden daran hindern das zu tun, das er für richtig hält. Ich möchte die Leute nicht fest halten, mich nicht an sie klammern, weil das ja auch anstrengend für sie ist.

Aber so ein Hin- und Hergehüpfe mit einer Person, die so lange die wichtigste in meinem Leben war und es – wenn sie es noch zulassen würde immer noch wäre, da ist das einfach unglaublich anstrengend. (Ich rede hier nicht von einem Freund, sondern von einem ganz engen Familienmitglied).

Manchmal glaube ich, man sollte einfach einen endgültigen Schlussstrich unter die Sache ziehen, aber zu wissen dass ich ihn nie wieder in mein Leben lassen werde, dass er wahrscheinlich auch gar nicht versteht warum, das kann ich auch nicht.

So – Lernplan hat heute nicht funktioniert irgendwie. Jetzt hänge ich also mal wieder hinterher. Danke übrigens für Deine Schilderung über die Lerngruppen, ich glaube, da kann ich ein paar Ideen mitnehmen.

Du solltest auch lernen mal richtig abzuschalten. Hast du mal darüber nachgedacht, eine Entspannungstechnik zu lernen?

Nachgedacht schon, aber ich habe es noch nie wirklich in Erwägung gezogen. Ich weiß nicht – ich kann mir nicht vorstellen, dass das so viel bringt, aber ein Versuch wäre es vielleicht doch mal wert. Muss ich mal an der Uni gucken – geht dann ja vielleicht im neuen Semester. Erstmal ist ja jetzt sowieso bald Unipause…

So – und jetzt gehe ich schnell ins Bett – morgen klingelt schon um halb 6 der Wecker, weil ich meiner Mama versprochen habe mit ihr aufzustehen. Na, das werden dann ja morgen früh wieder geistige Höhenflüge... ]:D

SIyntixa222


Wie gehts dir heute?

F9lyingB withouBt wixngs


Danke der Nachfrage!

Naja, die Klausur ist mittlerweile durch.

Es war gar keine so lange Klausur, ging nur eine Stunde, aber mit der Konzentration war es halt nach ungefähr 40 Minuten vorbei. Ich habe es dennoch knapp über die Bestehensgrenze geschafft und das ist ja schon mal gut.

Alles was jetzt ist, ist eigentlich erst mal nicht so wahnsinnig wichtig, weil es das Studium nicht akut bedroht. Ich glaube, bis ich aus diesem Zustand im Moment mal wieder raus bin, wird es eine Weile dauern und ich hoffe, dass die vorlesungsfreie Zeit dafür reicht – an der Uni zu erledigen ist ja trotzdem noch so einiges.

Eigentlich müsste es mir jetzt gut gehen. Der Stress ist vorbei, die Klausuren sind wie gesagt durch, es gibt nichts, was jetzt noch irgendwie Stress erzeugen könnte. Und dennoch fühle ich mich den ganzen Tag ganz unruhig, ich kann mit der Stille in mir nicht leben und deswegen putze ich jetzt die Wohnung von oben nach unten und sortiere total akkurat meine Vorlesungsunterlagen. Ich bin den ganzen Tag irgendwie beschäftigt, obwohl ich eigentlich wahnsinnig müde bin, im Bett aber immer noch kein Auge zu bekomme.

Es ist ganz komisch irgendwie und ich komme mir einfach so wahnsinnig blöd dabei vor. Das kann doch nicht sein. Ab und an habe ich sogar schon mal die Idee einfach mal zu kochen (das mache ich sonst fast nie, weil es einfach zu viel Zeit braucht), oder mir ein Buch zu nehmen oder in die Stadt zu fahren, weil ich eigentlich sowieso noch ein paar Dinge erledigen müsste und das könnte ich ja gleich verbinden. Aber irgendetwas in mir spielt völlig verrückt und verbietet mir das alles.

Ich muss jetzt irgendwie mal zusehen, was ich tun kann. Das kann doch alles nicht so schwer sein, vielleicht kann ich ja mal ein paar der Anregungen die ich hier bekommen habe versuchen in die Tat umzusetzen...

Ich weiß es auch nicht.

SDynt_ia2x22


Haha, das kenn ich auch aus meiner Nachprüfungszeit. Ist wohl auch normal dass man erstmal in ein Loch fällt und versucht den Stresspegel aufrecht zu erhalten ;-D . Vielleicht kannst du ja wenigstens mal ein paar Tage wegfahren... dir eine Massage gönnen oder einfach mal abends ins Kino gehn. Belohn dich @:)

F lyingn without wxings


Na dann vertraue ich Dir mal und hoffe, dass es irgendwann wieder wird. Im Moment ist es halt irgendwie wirklich nicht so toll, manchmal habe ich echt das Gefühl, ich halte das nicht mehr aus.

Wegfahren wird vielleicht Ende Febraur für zwei oder drei Tage etwas. Da muss ich jetzt mit den Planungen auch mal vorran kommen.

Morgen muss ich erst mal wieder an die Uni fahren... flexibel sind die dort alle irgendwie nicht. Da muss man den entsprechenden Schein an einem ganz bestimmten Tag zu einer ganz bestimmten Uhrzeit abholen... weil wir auch NUR die Uni im Kopf haben... :|N

S{yntica22x2


Setz dich nicht so unter Druck, das ist nicht gut. Dieses Gedankenkreisen ist ganz gefährlich. Versuch dir jeden Tag ein paar kleine Ziele zu setzen, damit du weiter "ausgefüllt" bist, aber eher in Richtung Buch lesen, spazieren gehn, usw. Nutz doch die Zeit in der du nichts machen musst und tanke Energie. Das endet sonst schnell im Burnout, ich spreche aus Erfahrung.. :=o . Gut ist es übrigens auch sich mit "normalen" Leuten zu treffen die nicht nur immer übers Studium reden ;-D @:)

FVlying{ withoiut$ wingxs


Ich war heute an der Uni und bin stundenlang kreuz und quer über das Unigelände meinen Scheinen hinterher gerannt.

Zwischendurch habe ich den ein oder anderen getroffen, der offenbar das Gleiche wie ich vorhatte und ich muss sagen, dass das mal ganz gut getan hat mit Leuten in Kontakt zu kommen.

Weil ich heute sowieso an der Uni war, habe ich gleich einen Abstecher in die Bibliothek gemacht. Ich brauche noch ein gutes Lehrbuch und da wollte ich mich mal umsehen und mir eins aussuchen, mit dem ich dann am Besten lernen kann. Dabei habe ich festgestellt: Es geht immer noch nichts. Ich bekomme das überhaupt nicht zusammen, was da geschrieben steht. Habe ich den Satz zu Ende gelesen, habe ich den Anfang vergessen.

Ich fühle mich auch immer noch echt fertig und bin den Tag über noch auf meine Kopfschmerztabletten angewiesen. Der Tag heute war wirklich nicht besonders anstrengend und ich bin echt total fertig.

Ich meine – wenn das alles wirklich normal ist nach einer Klausurenphase, dann ist das ja völlig in Ordnung, ich habe das bei mir nur noch nie so erlebt und das macht mich gerade ein bisschen unsicher.

Morgen werde ich dann meine Vorlesungsunterlagen zu Ende sortieren (eigentlich wollte ich das heute noch machen, aber ich glaube das ganze Hin und herräumen macht mein Kopf jetzt nicht mehr mit) und dann ein bisschen lesen, spazieren gehen und einkaufen gehen. Vielleicht hilft das ja.

SEy4n9tSiSa222


Ja, bitte tu das! Hört sich nämlich schon fast an als wäre der Burnout schon da. Hoffen wirs nicht. Alles Liebe!

A kafsha76x7


Kreisen denn die Gedanken noch? Falls ja, um was?

FBlyingg Dwitho]ut winxgs


Es ist immer noch nicht allzuviel ruhiger in meinem Kopf geworden.

Ich weiß ja nicht wann "nach den Klausuren wird alles besser" genau sein soll. Fakt ist aber, dass mittlerweile vor bald zwei Wochen die letzte Klausur geschrieben wurde und ich immer noch das Gefühl habe dieses und jenes tun zu müssen.

Im Moment macht mich das alles unglaublich müde, ich war nicht mal in der Klausurenphase so müde und so wenig belastbar wie im Moment und so allmählich treibt mich das echt in die Verzweiflung.

Um was geht es? Im Grunde immer noch um die Angst nicht gut genug zu sein. Ich habe Angst den Tag nicht gut genug auszunutzen, zu wenig zu tun, um diesem Tag quasi seine "Berechtigung" zu geben. Es rattert den ganzen Tag, was noch getan werden muss und wenn es dann irgendwann spät nachmittags ist und ich denke, dass es doch jetzt mal genug sein muss und schon quasi alles zur Seite legen möchte, genau dann geht es wieder los.

Und so sitze ich trotzdem stundenlang am Tag am Schreibtisch in einer Zeit, in der man das Hirn eigentlich mal ausschalten dürfte (und wahrscheinlich auch sollte). Ich bin im Moment für absolut alles dankbar, was mich da ein bisschen rauszieht und gleichzeitig für mich irgendwie vertretbar ist. Heute hatte ich zum Beispiel Erste – Hilfe – Kurs, den ich sowieso machen musste, also hat mir das die Gedanken, ob das jetzt seine Berechtigung hat oder nicht, erspart. Gestern Abend ging irgendwie gar nichts mehr, weil ich so verzweifelt war und heute morgen bin ich kaum aus dem Bett gekommen, aber ich glaube insgesamt hat der Tag mir schon ein bisschen gut getan.

Morgen bin ich dann wieder hier.

A9kashaM76x7


Ich glaube auch nicht, dass bei dir "nach den Klausuren" alles besser wird. Du setzt dich ständig unter Druck – wahrscheinlich unabhängig davon, worum es konkret geht. Bloß keine Zeit für "unnütze" Dinge verschwenden. Wahrscheinlich bist du jemand, der Dinge macht, weil er sie "muss" und nicht weil er sie machen möchte.

Da du dein Problem ja eigentlich schon erkannt hast, finde ich es ganz wichtig, dass du dir da tatsächlich Hilfe dabei suchst, diese Einstellung abzumildern. Wie hier schon viel geschrieben wurde, sind das sonst die "besten" Voraussetzungen dafür, mal einen sog. Burnout zu erleiden. Du solltest lernen, dass man auch Spaß am Leben haben darf, dass man einfach Dinge tun darf, weil sie einem gut tun und nicht nur, weil man muss. Gönn dir Entspannung. Ich denke, dass dir eine Psychotherapie da sehr gut helfen kann – und in der Wartezeit könntest du schonmal eine Entspannungstechnik lernen. Von alleine wird sich dein Problem nicht auflösen. @:)

F+lyWing wbitho5ut wixngs


Ich frage mich nur öfter mal: Wann ist denn die richtige Zeit sich Hilfe zu organisieren?

In sechs Monaten warten die ersten Abschlussprüfungen auf mich – dass es davor lerntechnisch total chaotisch wird ist ja irgendwie abzusehen und ich denke mal, dass das nicht nur bei mir so sein wird, sondern auch bei vielen anderen aus meinem Studiengang.

Macht es da wirklich Sinn genau jetzt zu versuchen das alles umzustrukturieren, wo ich doch sowieso in ein paar Monaten im Chaos sein werde?

Andererseits: Werde ich es so überhaupt schaffen die Abschlussprüfungen anständig zu schreiben? Also im Moment würde ich mich dazu nicht so ganz in der Lage sehen. Und: Wie ist das denn nach den Prüfungen? Da fängt ein neuer Studienabschnitt an, da weiß ich wieder nicht woran ich denn nun genau bin und vielleicht wird mir das dann auch zu unsicher sein.

Ich bin jemand, der immer versucht absolut alles zu planen und vorherzusehen und zeitlich perfekt aufeinander abzustimmen. Aber dieser Zustand, in dem ich gerade bin, das ist ja keine Sache, die geplant war. Es hat mich nicht gefragt, ob die Zeit gerade passend dafür ist – das ist sie nämlich absolut nicht. Die Frage ist dann, ob ich da mal eine Ausnahme machen kann und sollte und einfach das tun sollte, was vom Bauchgefühl her richtig ist, ohne dass ich den Ausgang vorhersehen kann.

Denn was ich natürlich auf gar keinen Fall möchte ist, dass irgendwann gar nichts mehr geht.

Nur mal so laut gedacht…

Azka\sha76x7


Hilfe solltest du dir sofort suchen. Es dauert eh immer ne ganze Weile, bis man einen Therapieplatz bekommt. Es schadet auch bestimmt nicht, wenn dir jemand in der stressigen Zeit kompetent helfend zu Seite steht.

Ziel ist es ja nicht unbedingt alles umzustrukturieren - sinnvoll ist es, dass du an deiner Einstellungen zu den Dingen arbeitest, dass du lernst, dich auch mal zu entspannen, dir etwa zu gönnen.

Notfalls musst du mal ein Semester aussetzen. Das ist zwar blöd, aber nicht ungewöhnlich. Vielleicht bringt dich aber auch die richtige Einstellungen und eine sinnvolle Organisation ans Ziel. Mehr Lernaufwand bedeutet ja nicht automatisch mehr Erfolg. Auf das Wie kommt es an. Darüber hatten wir ja schon gesprochen.

Fllyin)g withEoutC wingxs


So – mittlerweile habe ich doch mal etwas auf den Weg gebracht. Irgendwie ging es mir in den letzten Tagen so schlecht, dass ich mir dachte, dass ich mich jetzt langsam mal um irgendetwas kümmern muss. Ich habe auch gemerkt, dass ich richtig dünn geworden bin in den letzten Wochen. Im Moment passt mir echt keine Hose mehr. Naja, das ist ein geringeres Problem gerade, fand ich aber schon erschreckend und das war noch mal wie so ein Tritt.

Ich habe mich einfach noch mal mit der Beratungsstelle in Verbindung gesetzt, wo ich vor ungefähr einem halben Jahr war. Ich kam mir einfach so blöd vor, weil wir ja damals nicht weit gekommen sind und ich immer so ein Talent dafür habe, um den heißen Brei herum zu reden.

Irgendwie hatte ich ganz viel Angst vor einer Abfuhr, weil die dort vielleicht der Meinung sind, dass das nichts bringt mit mir. Aber sie waren eigentlich total nett. Alle Sorge (wieder mal) unbegründet.

Ist aber erst in ungefähr drei Wochen, was ich einerseits gut finde, weil ich echt Angst habe, andererseits ist das aber auch noch ganz schön lang.

Wir haben aber ausgemacht, dass ich einen Zettel mitbringen soll über was ich da reden möchte, damit ich da nicht mehr so einfach drum herum komme.

Einerseits finde ich das gut was ich da gemacht habe, weil ich weiß, dass mir zumindest mal irgendwann wieder jemand den Kopf zurecht rücken wird – das hilft vielleicht schon mal ein bisschen – im Moment drehe ich hier fast durch. Andererseits ist es schon Angst und die Frage: Was wird mein Umfeld wieder dazu sagen?

Naja, drei Wochen sind erst mal noch eine Menge Zeit und ich war (und bin) wegen der Sache heute völlig durch den Wind.

ARkaKshax767


Hi!

Das freut mich sehr das zu lesen. :)^ Ich finde es auch nicht schlecht, dass der Termin erst in drei Woche ist. Bis dahin hast du genügend Zeit, alles zu sammeln und aufzuschreiben, was dich bedrückt, so dass du gut vorbereitet in das Gespräch gehen kannst. Fang am besten jetzt schon mit deiner Sammlung an. Oft hilft es auch, wenn man immer etwas zum Schreiben dabei hat, um spontane Gedanken gleich aufschreiben zu können.

Was wird mein Umfeld wieder dazu sagen?

Dazu, dass du zur psychologischen Beratungsstelle deiner Uni gehst? Erstmal muss das ja niemand mitbekommen. Wenn man studiert gibt es viele Termin in der Uni. Außerdem finde ich es gut, dass man sich Hilfe holt, wenn man welche benötigt. Dafür sind diese Stellen doch da. Meiner Meinung nach, werden diese Angebote viel zu selten genutzt. Das ist das doch viel intelligenter, als wenn man aus Angst diese Möglichkeiten nicht nutzt und schließlich vielleicht das Studium abbrechen muss.

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