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Gedankenkreisen, keine Konzentration, müde

m1ond+HstLerCnxe


Wenn ich mir Listen oder andere Notizen gemacht habe, hat es grundsätzlich niemanden interessiert. Das kann bei Dir natürlich anders sein.

Aber meine Erfahrung ist, dass die professionellen Helfer ihre eigenen Ideen haben. Deshalb möchten sie von Deinen Wünschen, Vorstellungen und Ideen nichts wissen.

FklyingI withrout xwings


Aber meine Erfahrung ist, dass die professionellen Helfer ihre eigenen Ideen haben. Deshalb möchten sie von Deinen Wünschen, Vorstellungen und Ideen nichts wissen.

Das überrascht mich gerade ein bisschen. Bei mir war das das letzte Mal total anders. Es ging ihr glaube ich schon sehr darum, dass ich erkläre, was ich gerne erreichen möchte und auch wie das passieren soll. Es ging auch ständig darum: Wo siehst du dich heute in 2 Jahren, was glaubst Du, was du bis dahin geschafft hast und wie realistisch ist das…?

Sie meinte es bringt ja nichts, wenn sie mir jetzt als eine weitere Person von vielen erklärt, wie ich mein Leben leben soll und was "das Beste" für mich ist. Sie hat mal gesagt, sie wird meinem Weg folgen und mich immer mal schubsen, aber nicht andersherum.

Fand ich eigentlich gut damals, weil es mir irgendwie "erlaubt" hat tatsächlich mal darüber nachzudenken, was ich für mich eigentlich möchte. Streckenweise hat es mich aber auch wirklich ein bisschen überfordert – obwohl man ja annehmen darf, dass das eigentlich nicht so schwer ist.

So – gestern Abend habe ich dann einfach mal ein bisschen "freies Schreiben" betrieben. Herausgekommen ist ein halber Roman, aber jetzt habe ich glaube ich wirklich eine Grundlage, mit der ich dann mal ein paar Stichpunkte machen kann.

A;ka>sha7x67


Hi! Das hört sich doch sehr gut an – Beraterin und "Roman". :-) Ich glaube, du bist auf einem guten Weg.

mCond+jsternxe


jetzt habe ich glaube ich wirklich eine Grundlage, mit der ich dann mal ein paar Stichpunkte machen kann.

:)^

Bin mal gespannt, ob Du mit Deinen Stichpunkten zum Zuge kommst. Wetten würde ich in diesem Falle nicht. Aus meiner Sicht steht es 50 : 50.

Viel Glück. :)*

zripf+e<l


Hat jemand Erfahrung mit Methylphenidat? Hat das starke Nebenwirkungen? Hab starke unruhe und kann mich nie lange auf langweilige uni-texte konzentrieren. Möglicherweise ADS?

KCongo2-Otto


Kompromiss ist aber in Sicht: Morgen werde ich den Rasen mähen – da bin ich draußen und gleichzeitig zumindest ein bisschen produktiv, ich hoffe das geht dann. ;-)

Ich hoffe, Du schaust in fünf Jahren auf diesen Satz zurück und erkennst dann, wie krank das ist: Das Leben ist sicherlich kein Ponyhof, aber Du funktionierst ja schon besser und präziser als die meisten Roboter! Lässt Du Dich nie in den Sessel oder aufs Bett fallen, liest mal ein gutes, nicht fachliches Buch, hörst gute Musik und hängst einfach nur Deinen Gedanken nach? Nie? Nicht mal ein bisschen? Denn genau so kommen Deine Beiträge bei mir an. So war ich auch mal, und es hat mich in verdammt große Schwierigkeiten gebracht, die ich aber glücklicherweise gut überstanden habe.

Ich frage mich auch Folgendes: Wohin willst Du mit Deinem Leben? Wo siehst Du Dich nach dem Studium? Wofür rackerst Du Dich so ab? Bei Dir steht ja immer nur das Studium und die Hausarbeit im Vordergrund. Was ist mit Freunden, Partys, Beziehungen? Davon erzählst Du nie etwas, obwohl das in deinem Alter ja eigentlich eine wichtige Rolle spielt.

Er meinte aber, er sieht absolut gar nichts und hat das alles mal ganz lapidar auf den Stress geschoben (ich war natürlich froh, dass nichts war, aber irgendwie mag ich es auch nicht, dass jeder Arzt mit dem Stress um die Ecke kommt).

Lapidar ist das nicht unbedingt, und ansonsten: Die Wahrheit tut weh, das Verlassen gewohnter Wege ebenso.

pyamp,elmusxe1


Kompromiss ist aber in Sicht: Morgen werde ich den Rasen mähen – da bin ich draußen und gleichzeitig zumindest ein bisschen produktiv, ich hoffe das geht dann. ;-)

Ich hoffe, Du schaust in fünf Jahren auf diesen Satz zurück und erkennst dann, wie krank das ist: Das Leben ist sicherlich kein Ponyhof, aber Du funktionierst ja schon besser und präziser als die meisten Roboter! Lässt Du Dich nie in den Sessel oder aufs Bett fallen, liest mal ein gutes, nicht fachliches Buch, hörst gute Musik und hängst einfach nur Deinen Gedanken nach?

:)z Dem kann ich nur zustimmen. Deine Denkweise hat mich genauso erschrocken und besorgt. Ich hoffe ja immer noch, dass sie nicht repräsentativ ist für die gesamte heutige Studentengeneration, denn das würde mir wirklich Angst machen ":/

Gleichwohl wünsche ich dir nichts mehr, als dass es dir gelingt, dich – nicht von heute auf morgen, aber doch stückchenweise – von deinem Leistungsanspruch zu befreien und wieder das Leben genießen zu können! Und nochmal: Du hast auch OHNE etwas zu leisten ein unantastbares Recht auf ein lebenswertes, schönes, genussvolles Dasein!!! Und am liebsten würde ich dich jetzt auf der Stelle mit einer Decke und einem guten Buch (KEIN Uni-Buch versteht sich!) raus an die Sonne schicken!

@:) @:) @:)

Fjlying witzhou$t wcings


Hey Leute,

danke für eure Beiträge. Sie tragen so viel Potential zum Nachdenken in sich, vielleicht erschrecken sie mich auch ein wenig.

Ich hoffe, Du schaust in fünf Jahren auf diesen Satz zurück und erkennst dann, wie krank das ist

Ja, das hoffe ich ehrlich gesagt auch. Es ist nicht so, als würde mir das alles Spaß machen, was ich hier tue und ich weiß nicht, woher die Angst kommt die mich überrennt, wenn ich es einfach mal versuche anders zu machen.

Na, mal sehen, was nächste Woche so wird. Ich hoffe, dass es schon mal allein aus körperlicher Sicht besser wird. Meine Zähne bringen mich langsam um und meine Ohren finden es gerade auch nicht mehr witzig…

Und nein Pampelmuse, es sind nicht alle wie ich. Es gibt auch Leute, die sind gerade in Amerika und liegen dort am Strand. Keine Sorge.

m6ond+stxerne


Na, mal sehen, was nächste Woche so wird.

Da bin ich auch gespannt. :)D

F&lyin(g w!ithout Gwingxs


Hallo Leute @:) ,

mittlerweile ist der Termin vorbei und ich dachte, ich könnte ja mal berichten – auch um das für mich selbst mal zu sortieren.

Wir sind relativ flott zur Sache gekommen, sie hat sofort nach dem Zettel gefragt, den ich mitbringen sollte und nachdem ich ihn aus meiner Tasche gefingert hatte, hatte sie ihn auch schon in der Hand. Das war ja mal nicht so geplant. Ich hatte aber so klein geschrieben, dass sie das gar nicht lesen konnte und mir den Zettel zurück gab, damit ich selbst ausführen konnte, was drauf stand.

Sie hat ab und an mal ein paar Zwischenfragen gestellt, was ja auch völlig okay ist, aber mich ansonsten zu Ende reden lassen, bis der Zettel abgearbeitet war. Ich fand das wirklich gut, weil ich sonst glaube ich wieder ein paar Dinge gar nicht gesagt hätte oder schlichtweg vergessen hätte.

Letzten Endes war der Ton ungefähr derselbe wie vor einem halben Jahr – mit dem Unterschied, dass es mir einfach noch ein bisschen schlechter geht, weil ich noch viel mehr eingeengt bin und langsam auch die Psychosomatik zum Problem wird – jedenfalls meinte sie, könne man die Zahnschmerzen unter den Umständen und vor dem Hintergrund, dass der Zahnarzt nichts gefunden hat schon da rein rechnen. Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen kommen da ja auch noch dazu und das in einer Zeit, die eigentlich gar nicht stressig sein dürfte.

Tja – wie geht es weiter? Letzten Endes meinte sie, werde ich um den Schritt einer Therapie nicht herum kommen, weil die Sache einfach viel zu fest gefahren ist und ich da selbst nicht raus komme. Was aber auch deutlich wurde ist, dass ich alles und jeden, der meine Zeitplanung beeinträchtigt als Bedrohung wahrnehme. Dazu zählen Arzttermine, Nachbars Hund versorgen, Einkaufen… im Grunde alles, wo ich das Gefühl habe, dass ich mit meiner Zeitplanung anderen Menschen ausgeliefert bin.

Deswegen ist klar geworden, dass das vor einem halben Jahr einfach nicht funktionieren konnte mit der Aufgabe: Ja, dann such dir doch mal einen Therapeuten. Ich werde mich ja nicht selbst in diese "Gefahr" begeben mich da wieder jemandem auszuliefern, den Rückhalt in der Familie zu verlieren (den Schritt wird ja keiner unterstützen) und dann auch noch irgendwie mit der Panik leben zu müssen. Das ist halt das Problem, dass dieser Schritt es zu wagen im Grunde der ist, der am Ende der Therapie stehen sollte.

Wir haben eine neue Lösung. Wenn ich mich für eine Therapie entscheide, dann wird sie mich solange begleiten, bis ich alleine stehen kann, bis die Panik vor und nach den Terminen weniger wird und das Gefühl habe, dass es so wie es ist okay ist. Sie weiß, dass meine Familie das nicht unterstützen wird, aber sie meinte, dass ich dann ja nicht alleine bin, weil sie ja noch da sei.

Es ist eine Lösung, die klingt irgendwie erst mal okay für mich. Meine Gedanken spielen ein bisschen verrückt im Moment. Mein Herz sagt ja, weil jeder Tag im Moment irgendwie eine Zumutung ist. Mein Kopf sagt nein, nicht jetzt, nicht fünf Monate vor den Abschlussprüfungen, wo keiner weiß, was vorher passiert. Aber wenn ich mich erst danach kümmere, dann ist ja schon 2015, bis ich die Sache mal in Gang gebracht habe. (Weiß jemand, wie lang die Wartezeit ungefähr ist? Vielleicht tangiert das die Abschlussprüfungen dann ja gar nicht mehr) Aber mein Kopf akzeptiert auch, dass er das bekommt, das er so unbedingt braucht, um sich nicht völlig quer zu stellen: Sicherheit. Ich werde nicht ganz alleine sein. Letzten Endes habe ich denke ich unglaubliches Glück mit der Frau, dass sie sich so um mich bemüht.

Ich habe noch Zeit für meine Entscheidung, aber es fühlt sich an, als würde sich da gerade, nach 6 Jahren kämpfen, ganz leise irgendwo ein Ja anbahnen. Und damit vielleicht der Anfang in ein selbstbestimmtes Leben.

m_ond%+ste[rne


Ich möchte Deine gerade erst sortierten Gedanken nicht durcheinanderbringen. Deshalb schreibe ich mal nichts weiter.

Weiß jemand, wie lang die Wartezeit ungefähr ist?

Das hängt von Deinem Wohnort ab.

Letzten Endes habe ich denke ich unglaubliches Glück mit der Frau, dass sie sich so um mich bemüht.

Ja. :)*

Ich habe noch Zeit für meine Entscheidung, aber es fühlt sich an, als würde sich da gerade, nach 6 Jahren kämpfen, ganz leise irgendwo ein Ja anbahnen. Und damit vielleicht der Anfang in ein selbstbestimmtes Leben.

@:)

Felying cwithouxt wings


Da hat die gute Frau es doch tatsächlich geschafft innerhalb einer Stunde wieder völliges Chaos in mir anzurichten…

Ich denke also wieder nach, schreibe seitenweise Tagebuch, wälze sowohl Tag als auch Nacht Gedanken und versuche abzuwägen, welche Lösung nun die Beste ist, versuche den Kampf Kopf gegen Herz auszutragen.

Am meisten Sorgen macht mir eben, dass es jetzt tatsächlich nur noch fünf Monate bis zu den Abschlussprüfungen sind und ich so lange alles daran gesetzt habe, dass sie gut werden. Ich will nicht, dass das jetzt am Ende doch nicht gut ausgeht und ich mir dann immer Vorwürfe machen muss, dass ich nicht alles dafür getan habe, dass es gut wird.

Ich habe mir gedacht: Therapeuten haben ja sowieso Wartezeit. Ob das in den nächsten fünf Monaten was wird, weiß sowieso keiner. Zwar meinte die Beraterin zu mir, sie kann da schon ein bisschen Druck machen, dann geht es vielleicht schneller, aber wie schnell nun genau, weiß ich nicht.

Ich habe mir überlegt: Kann man sich nicht jetzt schon darum kümmern und den Leuten sagen, dass man ab einem bestimmten Datum anfangen könnte?

Das ist nur mal so ein hypothetisches Konstrukt. Ich weiß nicht, wie das rüber kommt ehrlich gesagt. Ich weiß auch nicht, ob ich es noch ein ganzes Semester durchhalte. Im Moment würde ich eher sagen nein, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich seit sechs Wochen wirklich beinahe täglich 18 Stunden hier sitze ohne eine Menschenseele zu sehen, ohne mit jemanden zu reden, ohne die Möglichkeit zu haben mal wirklich raus zu kommen.

Ich glaube einfach, dass es mir schon jetzt helfen würde, wenn einfach irgendwo auf dem Weg mal ein Zielschild wäre, ein Zeitpunkt, ab dem sich definitiv irgendetwas ändert, auch wenn ich vorher nicht weiß, wie ich damit klar komme. Dann habe ich weder den Druck, dass es kurz vor den Prüfungen schief geht, noch habe ich die Gewissheit, dass es danach auch noch mal ewig dauert.

Vielleicht wird es besser, wenn die Uni wieder los geht, man morgens im Auto zumindest mal Musik auf die Ohren bekommt, weil man ja zur Uni sowieso fahren muss.

Klong(o-OtJto


Und damit vielleicht der Anfang in ein selbstbestimmtes Leben.

"THAT'S THE SPIRIT!"

(Rutger Hauer in "Blade Runner")

mOoMnd+s[terxne


Ich weiß nicht, wie das rüber kommt ehrlich gesagt.

Entweder Du machst es jetzt, oder Du machst es nie. So kommt es bei mir rüber.

Deinen Kampf Kopf gegen Herz verstehe ich übrigens nicht. Mein Kopf sagt, Du musst etwas ändern, also mach es. Mein Herz sagt, Du bist doch nicht ballaballa, also lass es. @:)

Du hast offensichtlich einen anderen Kopf und ein anderes Herz. ;-D ;-D

F4lyidng wi\thout {wings


Deinen Kampf Kopf gegen Herz verstehe ich übrigens nicht. Mein Kopf sagt, Du musst etwas ändern, also mach es. Mein Herz sagt, Du bist doch nicht ballaballa, also lass es.

Ja eben – das hast Du das Problem doch.

Sagt mal Leute, bin ich eigentlich die Einzige, die sich darüber im Vorfeld so den Kopf zerbricht? Ich komme mir irgendwie langsam echt ein bisschen dämlich vor...

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