» »

citalopram oder Sertralin

c@ithalxoprahm hat die Diskussion gestartet


Hallo,

würdet ihr mir bei Zwangsgedanken, Angst, Panik, soziale Phobie eher zu Citalopram oder eher zu sertralin raten?

Hat vielleicht jemand sogar Erfahrung mit beiden Medikamenten?

???

Antworten
c5ithaSloprxahm


Vielleicht ist eine allgemeine Empfehlung schwierig. Was hat euch denn besser geholfen oder mit welchem mittel habt ihr bessere Erfahrungen gemacht?

t}eddry76


Geh zu deinem Arzt und frag bitte ihn. Nur er kann entscheiden was für dich gut ist.

Nicht jedes Medi ist für jeden gleich gut.

c0itha6lopraxhm


Mein Psychiater sagt ständig nur so ganz allgemeine Dinge wie er könne die Wirkung nicht voraussagen... Stimmt sicher auch, aber mich interessiert es dennoch:

**Wie sind denn eure Erfahrungen? **

c(ith0alopMrahxm


Keiner mit Erfahrungen zu Citalopram und Sertralin?

cfithaloIprahxm


Mich würde interessieren, ob ihr einen unterschied zwischen den beiden Wirkstoffen gespürt habt oder wirken sie ähnlich?

Man hört zwar oft SSRI wirken sehr ähnlich, nach der einnahme von fluoxetin, paroxetin und citalopram finde ich die Unterschiede sehr gewaltig.

Fluoxetin hilft mir fast gar nicht gegen angst und macht sehr sehr unruhig.

Paroxetin macht in der Anfangszeit solche Panik Zustände und anorgasmie, ich musste es absetzen.

Citalopram macht happy und sehr ruhig.

Kennt jemand noch sertralin, escitalopram ?

Sjyntia2x22


Bei Zwangsgedanken wird glaube ich eher Fluoxetin verschrieben. Wenn du Citalopram gut verträgst – wieso möchtest du dann etwas anderes nehmen?

LG

Z,wackM44


Also zunächst einmal hat nach meinen Unterlagen Sertralin eine Zulassung für die Behandlung von Zwangsstörungen, bei Citalopram gibt es "Hinweise auf Wirksamkeit bei Zwangsstörungen". Da sehe ich einen Unterschied.

Auch wenn es an Deiner Frage vorbeigeht: Mit Escitalopram bekam ich meine Depression nicht zuverlässig in den Griff; Sertralin wäre wunderbar gewesen, hätte es mich nicht photosensibilisiert. Also mußte ich beide Produkte absetzen. Aber das kann bei Dir, zumal in Anbetracht der unterschiedlichen Diagnose, ganz anders sein.

Gaur<kennJa=sxe


Obwohl ich das im Citalopram-einschleichen-wieviel?-Thread bereits schrieb:

Citalopram hat mich unruhig gemacht, hatte zwar den SSRI-typischen Filtereffekt auf die Gefühle, hat meine Lebensqualität aber nicht erhöht.

Sertralin bekämpft meine Depressionen und hilft mir auch bei sozialen Phobien.

ES MACHT NICHT GLÜCKLICH!

Das soll auch kein Antidepressivum machen.

Wer nach der Einnahme auf Glücks- oder Euphorieschübe achtet, konzentriert sich auf etwas Falsches.

Ich persönlich finde das Sertralin sehr viel besser und nehme es bereits seit Jahren (hätte ich nach dem Citalopram nie für möglich gehalten, dauerhaft ein SSRI zu nehmen)

c,itha4lophraxhm


Klingt interessant. Noch jemand so positive Erfahrungen mit Sertralin??

Ich finde das Citalopram recht beruhigend. Leider ist ab 40 mg Schluss. Sertralin kann man linear dosieren.

Bin manchmal etwas müde und zwängle hier und da manchmal etwas.

Frag mich, ob mir ein Wechsel auf sertralin oder Cipralex weiter helfen würde.

Zkwacxk44


... wenn es Dich nicht photosensibilisiert.

d{kesxt


Bin manchmal etwas müde und zwängle hier und da manchmal etwas.

Lieber cithaloprahm,

sei mir nich böse, aber sind das nicht Dinge die man eher selber, vllt mit Unterstützung einer Therapeuten, in Angriff nimmt, anstatt noch mehr Medikamente in sich reinzuschütten.

In den anderen Fäden schreibst du doch immer wie super es dir mit Citalopram geht, warum dann jetzt komplett wechseln? "Nur" wegen manchmal n bisschen Müdigkeit und "hier und da manchmal" etwas "zwängeln"?

F#rau EPrd$männxchen


dkest, ich stimme dir zu :)^

Ich verstehe auch nicht, warum wechseln, wenn es damit gut geht??

Die Gefahr ist doch viel zu groß, dass der Wechsel nicht hinhaut und es einem dann richtig schlecht geht. Spreche leider aus Erfahrung, allerdings musste ich das Medikament wechseln, weil die Wirkung nicht mehr ausreichend war %:|

coithZa>lopxraxhm


Das stimmt, es handelt sich hier nur noch um ein Luxus Problem. Es sind tatsächlich nur noch minimale Dinge. Da ich den ssri aber eh lebenslange nehmen werde, wollte ich möglichst das optimale Präparat für mich finden. Wenn sertralin oder cipralex noch besser wirken, wäre das natürlich super.

Und ihr habt recht, ich bin von ssri tatsächlich derart über zeugt, dass ich nicht anstrebe, davon weg zukommen, da mir weder Nebenwirkungen auftreten noch sind mir schlimme Langzeitfolgen bekannt.

Ich fühle mich seit 30 Jahren erstmalig gesund und ich möchte nicht noch 20 Jahre Therapie machen um vielleicht irgendwann einmal ohne ssri auszukommen. Ich nutze die Zeit lieber um demnächst an meiner beruflichen Karriere etc. zu arbeiten.

Ich denke nicht, dass die einnahme jedes Medikamentes automatisch zu verteufeln ist und immer schlecht ist. Ich fühle mich jetzt seit Lebzeiten erstmals gesund.

c|it#hal)oprfahxm


Des weiteren denke ich, dass die Menschheit in Zukunft noch viel mehr am Körper herum manipulieren kann und wird. Viele Krankheiten werden wir dann problemlos behandeln können und ich finde das klasse. Insofern stehe ich dem Fortschritt stets extrem offen gegenüber.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH