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Mal eine Frage zu "Freundschaft plus"

j6ust_loHok:ingx?


Das verstehe ich auch nicht so ganz. Ich hatte durchaus Phasen ohne Beziehung. Soll ich mir da meine Befriedigung in einer Summe von ONS suchen oder bei entsprechender Einstellung diese mit einem Freund ausleben?

Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht in den nächsten Mann Hals über Kopf verlieben und mit diesem dann eine Beziehung führen kann.

O@rangEeCanPyon


Ich denke, für eine "erfolgreiche F+" muss man ein Mensch sein, der eher für sich alleine lebt und gut klarkommt und gar nicht so sehr das Bedürfnis nach engen Bindungen hat (was auf mich aber halt nicht zutrifft).

Meine letzte Beziehung war 3 Jahre, die davor 9 Jahre, jetzt lebe ich alleine und komme auch sehr gut mit mir selbst klar. Wünsche ich mir trotz F+ eine neue Beziehung? Ja! Will ich die um jeden Preis? Nein!

Und bis dahin wird die Zeit eben überbrückt :)

Ich finde intensive seelische Bindungen viel interessanter und wertvoller.

Das eine schliesst das andere aber nicht aus, wenn sich beide darüber im Klaren sind.

P^rim+a>donGnaRGixrl


Ich finde intensive seelische Bindungen viel interessanter und wertvoller.

Das eine schliesst das andere aber nicht aus, wenn sich beide darüber im Klaren sind.

Ja. Was ist daran unlogisch? Zumal ich den Aspekt mit dem zu schade sein auch nicht ganz nachvollziehen kann. Sex ist eine Sache, von der beide Teile im Optimalfall gleich viel haben. Es ist was normales, nix abfälliges, nichts, wozu jemand gezwungen werden soll.

Was hat das also mit "zu schade sein" zu tun? Es ist eine Win-win-Situation.

J:an74


Tja irgendwie kann ich mich auch nur noch wiederholen..

Ich, für mich, kann mir halt nicht vorstellen, mit jemanden befreundet zu sein, und dann kommt es zu erotischen Aktivitäten, und TROTZDEM entstehen keinerlei Gefühle, die so intensiv sind, dass sie nicht automatisch zu sowas wie "Eifersucht" und "Sehnsucht" etc führen würden (denn – wenn sie es nicht tun, interessiert die Person mich auch gar nicht so sehr, dass es zu Freundschaft UND Sex kommt). Und ich kann mich auch schwerlich in andere Leute hineinversetzen, die das können. Aber jeder wie er mag, nicht wahr..

Ich will gar nicht mit jemandem schlafen den ich ggf. dann nicht auch so mögen würde, dass es mehr als "F+" wäre (wenn er es reflektiert). Höchstens dann noch Affäre, dann halt NUR Sex, aber komplett ohne "mögen"/Freundschaft.

Wie gesagt (*wiederhol), Affäre schön und gut, aber die Kombi aus mögen UND Sex und TROTZDEM nicht Gefühle füreinander aufbauen kommt mir sehr schwierig vor. Aber, wie schon geschrieben, ich geh da ja nur von mir selber aus.

TAhyja37x7


Ich denke, für eine "erfolgreiche F+" muss man ein Mensch sein, der eher für sich alleine lebt und gut klarkommt und gar nicht so sehr das Bedürfnis nach engen Bindungen hat (was auf mich aber halt nicht zutrifft).

Also ich hab schon das Bedürfnis nach engen Bindungen, brauche im Gegenteil gerade sehr lange um über eine gescheiterte Beziehung hinwegzukommen aber warum sollte man diese Zeit nicht für so etwas nutzen?

Bei meinem letzten Ex-Freund hat beziehungsmäßig im Alltag kein Zusammenleben funktioniert, allerdings ist es trotzdem so, dass wir uns beide fast wortlos verstehen und auch jederzeit füreinander da sind, Spaß zusammen haben aber auch gemeinsam heulen können...anfangs hat es mich ziemlich gestresst, weil wir eben auch körperlich total aufeinander stehen und es mir schwer fiel innere Distanz zu erlangen, wenn ich ihm begegnete. Jetzt ist die Situation klarer und wir sind uns vollkommen einig, dass es für eine Beziehung nicht passt, von daher recht entspannend, auch weil inzwischen solche "verliebten Worte" wie vorher einfach nicht mehr fallen. Für eine neue Beziehung würde ich es selbstverständlich beenden, weil es als "reine Freundschaft" nicht funktionieren würde.

Anscheinend ist dies aber wirklich auch personengebunden, weil ich mir mit keinem meiner anderen Freunde eine derartige Freundschaft vorstellen kann.

PgrimWadoznnaGixrl


Ich, für mich, kann mir halt nicht vorstellen, mit jemanden befreundet zu sein, und dann kommt es zu erotischen Aktivitäten, und TROTZDEM entstehen keinerlei Gefühle, die so intensiv sind, dass sie nicht automatisch zu sowas wie "Eifersucht" und "Sehnsucht" etc führen würden (denn – wenn sie es nicht tun, interessiert die Person mich auch gar nicht so sehr, dass es zu Freundschaft UND Sex kommt). Und ich kann mich auch schwerlich in andere Leute hineinversetzen, die das können. Aber jeder wie er mag, nicht wahr..

Durchaus. Ich kann mich auch nicht in Menschen in dem Sinne hineinversetzen, die Liebe und Sex nicht trennen können, da ich das immer super konnte. Der eine so, der andere so.

Wie gesagt (*wiederhol), Affäre schön und gut, aber die Kombi aus mögen UND Sex und TROTZDEM nicht Gefühle füreinander aufbauen kommt mir sehr schwierig vor. Aber, wie schon geschrieben, ich geh da ja nur von mir selber aus.

Auch vollkommen ok. Ohne bestimmte Begriffe aus dem Eingangsbeitrag wäre das auch völlig neutral für alle rübergekommen.

T!inaRLandxshut


Ich könnte das gar nicht – und eigentlich hätte ich gar nichts dagegen. Aber ich kann einfach nicht. Und hab eigentlich, weil mir dieses "Beziehungsmodell" in letzter Zeit häufiger begegnet, schon gedacht, nur ich wäre unfähig zur Unverbindlichkeit. Und dass Männer (jaja, Klischeekiste auf, ich weiß) das absolut spielend hinbekommen.

Irgendwie bin ich jetzt erleichtert, dass ich mich wohl doch getäuscht hab.

das könnte von mir sein. Und dass Männer das besser leben können, die Erfahrung habe ich auch gemacht. Bei mir liegt es aber daran, dass ich Sex nur mit Liebe wirklich geniessen und mit Leidenschaft dabei bin. Ich liebe es, Sex zu haben, aber eben mit einem Mann, in den ich verliebt bin und nicht einen guten Freund. Dafür bin ich nicht geschaffen. Und finde das auch völlig legitim. Jeder wie er mag. :)z

ePxpecDtatxion


Ich gebe zu: ich wünschte, ich könnte Sex und Liebe trennen. Geht aber leider nicht. Hab momentan keine Beziehung und mir fehlt einfach beides - Liebe und Sex. Aber eins ohne das andere kann ich nicht. Ätzend. %:|

TVinaLXanxdshut


ich habe schon in jungen Jahren über mich gelernt, dass ich Liebe und Sex nicht trennen kann und demnach genügend Zeit, mich daran zu gewöhnen, bzw. damit auseinander zu setzen. Ich habe es ausprobiert vor langer Zeit und es ist ein gewaltiger Untschied, ob ich mit oder ohne Herz Sex habe. Und ich will auf dieses Feuer, diese Leidenschaft, dieses Begehren und Verlangen nicht verzichten. Da verzichte ich lieber auf Sex, was ich auf 6 Jahre lang gemacht habe. Bei mir keimt erst die Lust auf Sex auf, wenn ich mich verknallt habe. Ist aber für mich kein Problem. :-) Mir fehlt nichts.

P=rimahdonnaGxirl


Ich gebe zu: ich wünschte, ich könnte Sex und Liebe trennen. Geht aber leider nicht. Hab momentan keine Beziehung und mir fehlt einfach beides – Liebe und Sex. Aber eins ohne das andere kann ich nicht. Ätzend.

Schonmal versucht?

~ Trau/mk[ristaxll~


Meiner Ansicht nach verändert sich eine gute Freundschaft dadurch, daß ich mit dem Freund Sex habe. Dann ist eine andere Beziehungsebene erreicht und ich würde befürchten, daß ich nicht wieder zu der guten Freundschaft zurückkehren könnte.

Eine gute Freundschaft ist für mich sehr wertvoll und ich hätte Angst, daß durch Sex diese gute Freundschaft zerbrechen könnte, wenn doch tiefere Gefühle ins Spiel kommen sollten.

Irgendwie schließt sich für mich eine Freundschaft zu einem andersgeschlechtlichen Partner und Sex auch aus, entweder Freundschaft oder sexuelle Beziehung.

Stimme mit Jan 74 darin überein:

wenn ich jemanden MAG, dann will ich einfach nichts mit der Person, was so sehr in die Sex-Richtung geht; dazu ist er mir "zu schade", ich finde intensive seelische Bindungen viel interessanter und wertvoller.

Auch wenn alles vorher abgesprochen ist, daß es keine Beziehung werden soll, würde ich befürchten, daß sich da eine Eigendynamik entwickelt, die man nicht vorher planen kann.

Wie ich schon zu Anfang auf der ersten Seite des Fadens schrieb, bin ich was dieses Thema angeht, konservativ eingestellt.

Schneeball 86 hat das sehr gut formuliert:

Ich bin persönlich der Meinung dass Sex in einer Freundschaft nichts zu suchen hat – die "Gefahr" dass eine Person sich plötzlich verliebt und was Festes will und bei Nicht-erwiedern die Freundschaft in die Brüche geht ist mir einfach zu groß. Und warum "unnötig" eine gute Freundschaft aufs Spiel setzen?

Genau wie sie auch gesagt hat

Wenn es für beide Parteien in Ordnung ist, dann spricht ja nichts gegen "Freundschaft +". Allerdings sollten die "Bedingungen" von Anfang an (!!!) für beide klar und eindeutig sein und selbst dann besteht noch das Risiko dass eine der Parteien plötzlich umdenkt, sich verliebt und was Festes will.

Das kann ich so unterschreiben.

Als ich noch jünger war, hatte ich die Vorstellung, daß eine gute Freundschaft und Sex für mich möglich sind. Ein einziges Mal hat das auch funktioniert, da hatte ich einmalig Sex mit einem sehr guten Freund und danach waren wir weiter miteinander befreundet. Allerdings war ich da 19 Jahre alt und somit in einem Alter in dem ich viel ausprobiert habe.

Mittlerweile bin ich aber der Ansicht, daß ich Sex nur mit meinem Partner in einer festen Beziehung haben will. Das hat für mich mit Respekt und Verantwortung zu tun.

Wenn dann auch noch wechselnde Sexualpartner ins Spiel kommen, könnte ich damit nicht leben, da ich hoffnungslos romantisch bin und ich würde Sex ohne Liebe für mich als kalt empfinden. Da käme ich mir als Sex-Objekt vor, das austauschbar ist.

Wenn ich mit jemanden Sex habe und mich dabei fallen lassen möchte, muß ich dazu sehr viel Vertrauen haben und brauche dazu einen Partner, mit dem mich mehr verbindet, als der Wunsch, sich eine schöne Nacht zu machen. Deshalb spielt für mich Treue auch eine große Rolle.

Natürlich ist für andere gerade die Freiheit in einer solchen lockeren Beziehung reizvoll und macht dann auch die Leidenschaft beim Sex aus.

Das wäre für mich aber nicht denkbar, denn ich möchte mehr als unverbindlichen Sex.

Interessant finde ich auch, ab wann die sexuelle Komponente in eine Freundschaft hineinspielt. Natürlich werde ich in der Freundschaft als Frau wahrgenommen und nicht als geschlechtslos. Aber in einer guten Freundschaft möchte ich eben nicht als möglicher Sexualpartner angesehen werden! Ich finde, daß eine Freundschaft bei unterschiedlichen Geschlechtern doch gerade darauf basiert, daß man sich eben nicht hauptsächlich auf sexueller Art wahrnimmt und auch entsprechend miteinander umgeht! Das macht doch auch einen Großteil des Vertrauens zum anderen aus!

Sonst gäbe es ja gar keine Freundschaften unter verschiedenen Geschlechtern.

Ich würde so eine "Freundschaft+" auch nicht mehr als Freundschaft ansehen, sondern als eine Affaire.

Wobei die Bezeichnung ja auch eigentlich keine Rolle spielt, es gibt 1000 Facetten von Freundschaften und sexuellen Beziehungen.

Und das ist ja auch gut so. Jeder darf ja so leben, wie es ihm passt und

es bleibt natürlich jedem freigestellt, wie er dazu denkt. :-)

Vorrausgesetzt natürlich, daß Verhütung und geschützter Verkehr stattfinden!

Allerdings finde ich nicht, daß Jan74 seine Einstellung hier als Maß der Dinge dargestellt hat, sondern daß er diese Beziehungsform einfach mal kritisch hinterfragt hat und an den Meinungen und Erfahrungen der anderen User interessiert ist. .

Schade, daß manche sich dadurch direkt persönlich angegriffen fühlen.

Ich möchte mit meinem Text auch keinen verurteilen, bewerten oder angreifen, sondern nur meine ganz persönliche Einstellung vertreten.

e>xpec/tatixon


Ich gebe zu: ich wünschte, ich könnte Sex und Liebe trennen. Geht aber leider nicht. Hab momentan keine Beziehung und mir fehlt einfach beides – Liebe und Sex. Aber eins ohne das andere kann ich nicht. Ätzend.

Schonmal versucht?

Klar! Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger - und wohl auch unwahrscheinlicher - jemanden zu finden, mit dem man eine Beziehung führen kann/will. Als mir das letztes Jahr klar wurde, mußte ich ja was tun. ;-D Aber das ist echt nichts für mich - ich kann Sex nur richtig genießen, wenn mir der Mensch viel bedeutet.

Ganz davon abgesehen, hat es auch schon vor ein paar Jahre mal das eine oder andere "Abenteuer" gegeben, die aber allesamt ein schales Gefühl bei mir hinterließen.

P}rimadon'n5aGixrl


Ja ok, dann hast du für dich deinen Weg entdeckt und du empfindest es so.

Finde es immer schwer zu beurteilen, wenn man es noch nie selbst erlebt hat.

Wenn du dich mit negativem Beigeschmack daran erinnerst, kann ich mir denken dass es nicht erstrebenswert ist, es nochmal zu versuchen :-)

B7enVKeznoxbi


aber ich find das sehr schwer vorstellbar. Ist es nicht völlig absurd, jemanden immer so sehr zu mögen, dass man ihn gerne trifft, seine Zeit mit ihm verbringt, dies auch nackt und sexuell, und trotzdem keine so intensive emotionale Bindung aufbaut, das man völlig eifersuchtsfrei bleibt, wenn die Person dasselbe noch mit jemand anderem hat, also, zusammengefasst, trotz gerne-treffen und auch körperlicher Nähe dennoch da eigentlich "nix ist"?

Ich find's für mich ebenfalls schwer vorstellbar :)z , aber dadurch doch nicht absurd :|N . Das sind zwei Paar Schuhe, denn nur weil ich es etwas nicht kann/mag/etc, muss ich das noch lange nicht auch anderen absprechen.

Während ich das schreibe kommt mir noch ein Gedanke.. ob es nicht eigentlich ein ziemliches Armutszeugnis ist. Eine Gesellschaft voller einsamer Individuen, die sich aber alle nicht trauen, sich wirklich zu binden, und der andere keine geliebte, vertraute Person ist, sondern lediglich ausgenutzt wird, zum Zeitvertreib und für körperliche Nähe, aber die Person an sich egal bleibt?

Nope! Das Armutszeugnis ist, dabei die Moralkeule zu schwingen und zu meinen, eigene Wertvorstellungen wären höher gestellt, als andere.

Ausserdem hast du den Begriff Freundschaft offensichtlich nicht verstanden. Wer so viel Zeit miteinander verbringt, der ist einem nicht egal. Man verspürt durchaus eine emotionale Bindung, nur eben auf freundschaftlicher Basis und nicht in Form einer partnerschaftlichen Liebe.

Für mich persönlich ist Freundschaft-Plus wobei ich das grundsätzlich einfach nur Affäre nenne wie der Gang auf heißen Kohlen. Wenn ich mich zu lang in eine solche Situation begebe, dann laufe ich Gefahr mich zu verbrennen, also mich zu verlieben.

Aber da ich mir darüber bewusst bin, weiß ich zumindest halbwegs damit umzugehen, als jene, die sich blind in sowas stürzen.

P;rimadomnnaxGirl


Wenn ich mich zu lang in eine solche Situation begebe, dann laufe ich Gefahr mich zu verbrennen, also mich zu verlieben.

Aber da ich mir darüber bewusst bin, weiß ich zumindest halbwegs damit umzugehen, als jene, die sich blind in sowas stürzen.

Dem muss ich für mich widersprechen.

Ich schätze meine platonischen Freunde sehr, aber mit kaum einem von ihnen könnte ich mir eine Beziehung vorstellen. Da gehen die Zukunftsvorstellungen, die Alltagsgestaltung sowie das Temperament zu weit auseinander. Ich weiss, ich könnte und wollte mit der Person keine Beziehung haben, da diese zu nix führen würde. Wie sollte ich mich da verlieben?

Das ginge wie gesagt nur, wenn besagter guter Freund auch als potentieller Partner in Frage käme, aus rationalen Gründen.

Weiss nicht, ob andere sich da distanzieren können, geht bei mir hervorragend. Naja, ging :-D

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