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Auf der Brücke stehen

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@ sensibelmann

Und ich habe kein Drogenproblem oder sowas. Das einzige was ich regelmäßig nehme sind meine ganzen Medikamente und ich hab manchmal das Gefühl das die eher Probleme machen [...]

gOelkb uncd gxut


@ sensibelman

Ich verstehe deswegen Menschen mit ihren schwermütigen Gedanken nicht, ich verstehe nicht, warum sie die Welt in düsteren schwarzen Farben sehen und malen- selbst in der Nacht kann ich meistens Sterne und Mond sehen- überall und nahezu jederzeit ist doch Schönes, Interessantes und Angenehmes zu entdecken- außerdem weiß man doch, dass nach dem Regen oder nach der Nacht wieder die Sonne scheint .... Ich verstehe nicht, warum nicht alle Menschen das so wahrnehmen.

sei froh drum.

Ich glaube, niemand kann diese Hölle verstehen, der sie noch nie erlebt hat. Das macht die Qual aber nicht besser oder leichter für den Betroffenen. Im Gegenteil: Ich finde dieses Unverständnis, das Nicht-ernst-nehmen (du bist da ja nicht alleine mit der Meinung) eher noch viel belastender. Da hat man den Eindruck, dass man selbst schuld ist, weil man ja nicht erkennt, wie schön die Welt ist...

Grottig, ich hoffe, dass du irgendeinen Weg "raus" findest und ich drücke dir die Daumen, dass es dir bald besser geht und es dann auch besser bleibt! :)*

D{schou-D|schu


Wer selbst schon im Hochhaus am Fenster stand und überlegt hat, ob er es öffnen soll …. und dann doch den Weg aus der Hölle nach draußen fand … – würdest du diesem Menschen gestatten, das hier dir gegenüber mit Überzeugung zu vertreten?

Ehrlich gesagt? Ja

Grottig

Nun, dann darf ich ja …

Ich habe damals auch Hölle pur erlebt. Die Welt WAR pechschwarz, so dass mir eine Weile selbst das Wasser eines tiefen Teichs nicht schlimmer erschien … ich habe oft mit dem Gedanken geliebäugelt. Und mit dem Hochhaus auch.

Aber die Umsetzung war dann doch etwas, vor dem mich – ETWAS – bewahrt hat. Und heute kann ich mich zwar noch in diese Zeit zurückversetzen, aber die damalige Gefühlslage WILL ich beileibe nicht zurückholen! Nicht EINEN Augenblick. Grausam, ja das triffts. Tiefstes Elend, tiefste Einsamkeit. Lost in the all. Nee, ich will nicht ausweichen jetzt in Witzeleien … es war echt … war auf jeden Fall, wo ich nie wieder hin möchte.

Mein Leben hat sich um 180 Grad gedreht, Grottig. Hätte man mir das damals vorausgesagt, hätte ich wohl die Gebrüder Grimm und Münchhausen auf einmal darinnen gesehen …

GJrzotxtig


Wollte eigentl das Wochenende zu Hause verbringen. Die Gedanken waren so stark, bin in die Klinik zurück. Mir soll ja keiner erzählen, ich würde nicht kämpfen.

Curabnk1


Bin neue hier und lese schon länger mit.

Hier lese ich nun auch schon von Anfang an mit und muss jetzt auch was dazu schreiben. Da ich leider sleber schon länger krank bin und auch öfters in der Klinik bin, weiss ich genau wovon ich rede, aber auch wie sich Grottig wohl fühlen mag.

. Mir soll ja keiner erzählen, ich würde nicht kämpfen.

sich in die Kilinik zu begeben, wenn es einem schlecht geht, ist rchtig ja, aber eben nur ein kleiner Schritt, der vor schlimmeren bewahren soll. Diesen Schritt und auch widerkehrend ,zu machen, hat für mich nichts mit kämpfen zu tun, sorry.

Ärzte Psycholgen Therapeuten etc. können immer nur so viel helfen, wie es auch selber von einem zugelassen wird. Der Weg ist schwierig undsteinig ja, nur wenn man diesen dann nicht fortsetzt, egal wie schmerzhaft auch immer, dann ist alle Müh umsonst.

Versteh mich bitte nicht falsch Grottig, aber ich finde, Du machst esDir etwas zu leicht. dies ist jedenfalls mein pers. Eindruck. Ich lese immer nur, nichts hat bisher geholfen, keine Medis (keine), wenn es zu viel wird, dann ist es auch gut für Dich und du redest Dir dann selber ein, alles getan zu haben.

Letzter Ausweg, Klinik, was zwar richtig,aber sicher keine Dauerlösung sein kann.

Hier kam schon der ein oder andere mit Unverständniss rüber, was ich, (selber Patient) sehr gut nachvollziehen kann,sorry.

Ich glaube, du hälst lieber an deine Situation fest, wo es sicher meherere gibt, anstatt wirklich zu kämpfen!Das jedenfalls ist mein Eindruck.

Und glaube mir, ich kenne die Situation,in der Du Dich befindest,bestens und weiss auch wovon ich rede.

F*ix undE Foxxie


@ Richard:

Genau das trifft' s: Wer nie in dieser dunklen Welt drin war, kann es sich nicht vorstellen, wie es darin aussieht. :)z

@ Sensibelman:

Es gibt nun mal außer schwer körperlichen Krankheiten auch schwer psychische. Du kannst es dir nicht vorstellen, weil du (wahrscheinlich) psych. noch nicht erkrankt warst. Psych. Krankheiten können einen genauso quälen wie schwer körperliche! Und es ist die Hölle! Psych. Krankheiten entstehen ja auch selten ohne Grund. Es gibt nun mal Dinge im Leben, die mancher erlebt hat, die die Psyche einfach nicht verarbeiten kann u. die immer u. immer wieder zum Vorschein kommen. Manchmal braucht es dazu nur einen kleinen Auslöser. Sei froh, dass du so was noch nie erlebt hast!

@ Dschu-Dschu:

Gedanklich stand ich auch schon überall u. habe über Möglichkeiten nachgedacht, es zum Ende zu bringen. Zugleich hat es mir aber auch fürchterliche Angst vor mir selbst gemacht u. irgendwas hat mich dann doch abgehalten. Ich hatte auch so sehr gehofft, dass diese grausamen Gedanken nie wiederkommen, habe aber leider im letzten Sommer wieder sehr damit zu kämpfen gehabt. Jetzt habe ich die Gedanken zwar nicht mehr, bin aber psych. immer noch nicht richtig stabil. Aber ich bin schon mal froh, dass diese grausamen Gedanken mich nicht mehr beherrschen u. ich jetzt endlich auch wieder mal besser schlafen kann.

@ Grottig:

Ich finde es gut u. stark, dass du zurück in die Klinik gegangen bist! :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

LG! @:)

Lbu;cyw030


@ crank

Jeder Mensch ist anders und jeder hat einfach auch eine andere Grenze seiner Kraft und wenn es Grottig geschafft hat zur Klink zurück zu gehen ist das vllt. Für ihn/sie das was seine kraftreserve gerad noch her gegeben weiß das es ich weiß das nir sowas sehr schwer gefallen ist... Weil wer sitzt lieber im Krankenhaus als zu hause?!

@ grottig

Ich finds gut das du das geschafft hast :)^

D,schu-\Ds,chxu


Fix und Foxie

Das tut mir leid für dich. Ich habe nun schon weit über 20 Jahre Ruhe davor.

Was einmal fort ging, kann es auch wieder tun, oder? :°_

D0swchu-'Dschu


Aber es ist ja schon besser, habs gerade erst verstanden. :)*

FHix] uned Fxoxie


@ Crank:

Ich habe auch mehrere AD' s durch, als das Ganze bei mir damals anfing u. keins hat mir wirklich geholfen! Auch jetzt im Sommer bekam ich wieder ein AD, was anfangs schlaffördernd u. nach 3 Wochen antidepressiv wirken sollte, leider war das Gegenteil der Fall. :-( Es ist nicht immer leicht, das richtige AD für Einen zu finden, denn jeder reagiert anders auf Medis. Dann muss man auch noch sehen, dass die meisten AD' s ihre Wirksamkeit erst nach 3 Wochen entfalten. Das ist eine lange Zeit, wenn man gerade in so einem Zustand schwebt. Manchmal bedarf es auch einer Kombi aus mehreren Medis. Deshalb finde ich auch gut, dass Grottig erst mal in der Klinik aufgefangen wird, bis sie richtig auf die Medis eingestellt ist.

@ Dschu-Dschu:

Danke! :-x Es ist halt so, wenn es einen erst mal wieder so zurückwirft, ist es nicht so einfach, da wieder rauszukommen. Da reicht manchmal der kleinste Auslöser u. man ist wieder nervlich ziemlich am Boden. (zwar jetzt nicht mehr mit diesen fiesen Gedanken, aber es reicht ja so schon, wenn man irgendwie dann gleich wieder unter Dauerstrom steht... %:| :-X)

Das freut mich sehr, dass du jetzt 20 Jahre schon Ruhe vor diesen miesen Gedanken hast! Ich wünsche dir, dass es jetzt für immer so bleibt! :)* :)* :)* :)* :)*

LG! @:)

-$Cra;zy6leLni_-


Ich bin der festen Überzeugung, dass diverse Drogen maßgeblich zur Gedankenverwirrung beitragen und die reale Welt ins Dunkle blicken lassen.

Sorry, dass ich mich hier einmische, aber wenn ich das lese geht mir wirklich der Hut hoch. Es ist eine Krankheit wie jede andere auch und hat verdammt nochmal rein gar nichts mit "mechanischer" Gedankenverwirrung zu tun. Und wie man nicht verstehen kann, dass jeder Mensch nun mal eine eigene Persönlichkeit hat und statt eines plätschernden Baches womöglich ein Donnergrollen hört und statt eines wiegenden Baumes ein bedrohliches Schwanken der Äste wahrnimmt,das ist mir total unverständlich. Wie naiv oder verbohrt muß man sein um das nicht begreifen zu können und stattdessen lieber alles auf Drogeneinfluß zu schieben. Warum führen Menschen Kriege, wo man doch so schön in Frieden leben könnte. Du kannst nochsoviele Fragen stellen, worauf du nie eine dir genehme Antwort bekommen wirst.

Was würden die meisten Menschen, die unverschuldet eine lebensbedrohliche Krankheit erfahren, darum geben, geheilt zu werden ... ich würde ihnen in jedem Fall eher die Heilung als den Tod wünschen.

Meinst du denn etwa, Menschen wie die TE nicht? Es ist ein täglicher Kampf und genauso schwer zu gewinnen wie jener gegen eine unheilbare Krankheit.

OK, ich bin als Psychologe wohl vollkommen ungeeignet, ein Beruf, den ich wohl niemals ergreifen könnte

Na schön, dass wenigstens in diesem Fall die Selbsterkenntnis greift.

Und unsere Welt finde ich so vielgestaltig, so interessant, dass ich mir gar nicht vorstellen kann und will, nicht mehr zu leben- ich empfinde diesen Gedanken so absurd ....

Irgendwann wirst aber auch du nicht mehr leben und jeder muß sich früher oder später mit diesem Gedanken vertraut machen. So schön deine Welt auch ist, auch du mußt Abschied nehmen.

F(iXx uMnd Foxxie


Oh Mann, ich habe aber auch einen Kauderwelsch geschrieben. Ich wollte schreiben, dass es nicht unbedingt eine größere Aufregung/Sache geben muss, um das ganze auszulösen. Da reicht schon manchmal die kleinste Aufregung.

@ Crazyleni:

Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen! :)^ Ich musste mich hier auch schon arg zusammenreißen, wenn hier Nichtbetroffene schreiben über Dinge, die sie nicht verstehen. %:| :-X Aber ich musste es auch schon aus dem engsten Umfeld erfahren, dass ich nicht verstanden werde. Wenn schon die eigene Mutter der Meinung ist, dass man sich nur mal ein bisschen zusammenreißen muss, dann geht das schon wieder – wie sollen einen da erst Fremde verstehen?...

LG! @:)

wieihnaochtIssternchRenx3


Aber, Grottig, dieser Hölle sind dennoch schon viele entronnen.

Vollkommen richtig. Ich kenne einige, denen das gelungen ist. Aber auch einige, die es nicht geschafft haben.

Grottig, hast du denn irgendetwas in diesem Leben, das sich dennoch daran hindert? Etwas, für das du gewissermaßen Verantwortung trägst? Vielleicht hilft dir das in den dunkelsten Stunden?

spensiNb|ehlmaxn


Ich glaube, niemand kann diese Hölle verstehen, der sie noch nie erlebt hat. Das macht die Qual aber nicht besser oder leichter für den Betroffenen. Im Gegenteil: Ich finde dieses Unverständnis, das Nicht-ernst-nehmen

Mein Unverständnis bedeutet keineswegs Nicht-ernst-nehmen. Zudem denke ich, das die depressive Wahrnehmung vermutlich stark im Unterbewusstsein/auf der Gefühlsebene "arbeitet". Ich denke jedoch, dass Menschen durchaus in der Lage sind, über die rationale Ebene dagegen anzukämpfen (damit behaupte ich nicht, dass das leicht fallen muss, unter Umständen auch mit Medikamenten).

rein gar nichts mit "mechanischer" Gedankenverwirrung zu tun.

Ich habe nichts von "mechanischer Gedankenverwirrung" geschrieben.

Zudem: Die Wahrnehmung kann subjektiv falsch oder subjektiv richtig sein. Wenn jemand den Baum als bedrohlich ansieht, obwohl er das nicht ist, ist die Wahrnehmung fehlerhaft- wie man das heilt ist nicht meine Aufgabe. Ich halte es aber für falsch, das einfach nur als subjektiv unterschiedliche Wahrnehmung darzustellen. Wenn die Wahrscheinlichkeit für den Baum 1:1000000000 beträgt, das er umfällt, und der Mensch nimmt ihn dennoch als Bedrohung wahr, dann mag das zwar auf emotionaler Ebene so sein- aber auf rationaler Ebene kann Mensch durchaus darüber nachdenken und zum Schluss kommen: Meine Gefühle/meine Wahrnehmung ist fehlerhaft (wenn die Gefühle dadurch nicht überwältigt werden können, können Medikamente helfen- aber einfach unkontrolliert Drogen zu konsumieren ist mit Sicherheit keine Lösung, sondern eine Verschlimmerung der Situation- kurzfristige Erlösung ist keine Lösung).

Ich sehe es auch nicht als richtig an, warum Menschen ständig über Probleme und Schwierigkeiten berichten dürfen, aber Berichte vom Gegenteil wird die "Existenzberechtigung" entzogen. Ich habe meine Sicht der Dinge dargestellt- ich sehe das nicht als verkehrt an (das ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen Krankheiten). Menschen sind überwiegend gesund und weniger krank- das darf man doch auch darstellen?

Das erinnert mich ein wenig an die teilweise krankhafte Fernseh- und Literaturwelt: Probleme werden hochstilisierrt- die Darstellung von Mord, von Prügelei- und Kampf, die Darstellung aller möglichen Probleme, von Horror erfolgt konträr zum tasächlichen Lebensalltag- wo oder wann wird auch mal das "Schöne" das "Interssante" – das ja wesentlich häufiger auftritt, dargestellt?

So schön deine Welt auch ist, auch du mußt Abschied nehmen.

Das ist mir bewusst- ich muss mir darüber aber nicht permanent den Kopf zermartern- Dinge die ich nicht ändern kann, lohnen keinen größeren Gedanken.

Aber ich musste es auch schon aus dem engsten Umfeld erfahren, dass ich nicht verstanden werde.

Das Menschen sich nicht immer verstehen ist nichts Ungewöhnliches und ist auch nicht von Grund auf "böse".

-8Cramzy)lGeni\-


Wenn jemand den Baum als bedrohlich ansieht, obwohl er das nicht ist,

Und woher nimmst du die Gewißheit, dass er das nicht ist?Nur weil du die Welt offenbar in rosarot siehst und die Endgültigkeit und Gewißheit des Todes verdrängst? In diesem Fall könnte ich genausogut von einer rationalen Wahrnehmungsstörung sprechen.

aber einfach unkontrolliert Drogen zu konsumieren ist mit Sicherheit keine Lösung, sondern eine Verschlimmerung der Situation- kurzfristige Erlösung ist keine Lösung).

Ich weiß nicht, wieso du hier ständig von Drogenkonsum parlierst. Das war nie Thema hier bevor du dich darauf fixiert hast. Offenbar das einzige für dich schlüssige Erklärungsmodell. Etwas einseitig, möchte ich anmerken.

Ich habe meine Sicht der Dinge dargestellt- ich sehe das nicht als verkehrt an

Mit Verlaub, das war ein wenig mehr als bloß deine Sicht der Dinge, eher eine Strafpredigt aus dem Brustton der Überzeugung heraus. Viel Spielraum für eine andere Sicht der Dinge blieb da nicht.

wo oder wann wird auch mal das "Schöne" das "Interssante" – das ja wesentlich häufiger auftritt, dargestellt?

q.e.d. Du willlst nur das "Schöne" sehen, alles andere "krankhafte" :|N hättest du gerne ausgeblendet. Nur das spielt es leider nicht. Der tatsächliche Lebensalltag besteht mitunter aus jeder Menge an Problemen. Grotesk, verneinte man das. Und noch grotesker, bezeichnete man das als übertrieben oder krankhaft.

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